5 Fakten über Zucker – und die gesunden Alternativen

Exkurs: So wirkt Zucker im Körper

Das passiert im menschlichen Organismus, wenn Du Zucker isst:

  • Im Mund wird der Zucker von den Speichelenzymen in die Bestandteile Fruktose und Glukose aufgespalten.
  • Er gelangt dann wie jede Nahrung über den Magen in den Dünndarm. Von den Verdauungsenzymen dort verarbeitet, wird er durch die Schleimhäute in den Blutkreislauf transportiert und lässt den Blutzuckerspiegel ansteigen.
  • Nun ist die Bauchspeicheldrüse an der Reihe: Sie stellt Insulin zur Verfügung, um den zu hohen Blutzuckerspiegel abzubauen und in Energie umzuwandeln. Und genau hier kann es problematisch werden: Benötigt der Körper die bereitgestellte Energie nicht gänzlich, wird der Überschuss in Fettdepots gespeichert.
  • Passiert das häufiger und über einen langen Zeitraum, ist das Fundament für Übergewicht und Diabetes gelegt. Ein weiteres Problem: Es können sich zusätzlich Ablagerungen in der Leber bilden, so dass auch noch eine chronische Fettleber entstehen kann.
  • Fällt der Blutzuckerspiegel dann wieder ab, kommt es zu Heißhunger und gesteigertem Appetit. Das macht es bei einer stark zuckerhaltigen Ernährung besonders schwer, ein gesundes Gewicht zu halten. (1)
Übergewicht

Übermäßiger Zuckerkonsum führt unausweichlich zu Übergewicht.
 

Über den Zusammenhang von Zucker und Krebs 

Nicht nur Übergewicht und Diabetes können durch den Konsum von zu viel Zucker begünstigt werden. Auch Tumorzellen finden darin ein gefundenes Fressen. Und das im wahrsten Sinne des Wortes: Schon in den 1920er-Jahren untersuchte der deutsche Biochemiker und spätere Nobelpreisträger Otto Warburg die Stoffwechselprozesse von Krebszellen. Der danach benannte „Warburg Effekt“ wurde und wird leider schon sehr lange von der Krebsforschung vernachlässigt.

Organismen benötigen Energie und Baustoffe, um wachsen zu können. Daher hat auch jeder Organismus, der sich weiterentwickelt, einen eigenen Stoffwechsel. Eine gesunde Zelle weist eine natürliche Balance in diesen Prozessen auf. Zucker wird hier zur Energiegewinnung vollständig zu Kohlendioxid verbrannt.

Aber: Dies gilt nicht für Tumorzellen. In ihnen wird Zucker für die Energiegewinnung nicht vollständig oxidiert, sondern zum größten Teil für Wachstum und rasche Zellteilung verwendet.

Zellen haben eine „Tankanzeige“, wenn es um die Energieversorgung geht - das Zuckermolekül „UDP-GlcNAc“. Eine mit Nährstoffen versorgte Zelle bildet das Molekül in großen Mengen und zeigt so an, dass der Tank gefüllt ist und genug Ressourcen zur Zellteilung vorhanden sind. Im Zusammenspiel mit einem bestimmten Enzym, kann das Zuckermolekül so die Stoffwechselprozesse der Zelle steuern.

Das bedeutet: Zu viel Zucker gibt Tumorzellen genug Nahrung, um sich noch schneller zu teilen, auf diese Weise zu wachsen und sich zu vermehren. 

Zucker und Diabetes: Den Zusammenhang verstehen

Blutzuckerspiegel

Die Messung des Blutzuckerspiegels gehört zum leidigen Alltag Diabetes-erkrankter Menschen.
 

Immer wieder wird darüber diskutiert: Löst Zucker Diabetes aus? Um diese Frage zu beantworten, muss man etwas tiefer in die Materie einsteigen und verstehen, auf welche Weise Diabetes entsteht:

  • Was ist Insulin?
    Insulin ist ein Hormon, das in der Bauchspeicheldrüse produziert wird. Sobald der Organismus eine erhöhte Glukosekonzentration im Blut registriert, wird aus der Bauchspeicheldrüse bedarfsmäßig Insulin ins Blut abgegeben. Auf diese Weise öffnet das Insulin Kanäle in den Zellmembranen, wodurch die Glukose aus dem Blut in das Zellinnere gelangt. Wenn aus bestimmten Gründen zu wenig Insulin gebildet wird oder die Zellen nicht mehr darauf reagieren, kann nur ein Teil der Glukose verstoffwechselt werden und der Blutzuckerspiegel bleibt erhöht.
  • Wie kommt Diabetes zustande?
    Ist die Glukosekonzentration im Blut über einen längeren Zeitraum zu hoch, kann die Zuckerkrankheit, auch Diabetes mellitus genannt, entstehen. Ein unentdeckter Diabetes mellitus kann schleichend voranschreiten und nach Jahren zu Folgeerkrankungen führen. Meist sind Augen, Nieren, Herz, Gehirn und Gefäße betroffen.
  • Die 2 Arten des Diabetes
    • Typ-1-Diabetes
      Bei dieser Erkrankung, die meist im Kindes- oder Jugendalter beginnt, bildet die Bauchspeicheldrüse zu wenig oder gar kein Insulin. Deshalb muss als Therapie täglich Insulin gespritzt werden. Bei dieser Autoimmunerkrankung zerstört das eigene Immunsystem die Betazellen in der Bauchspeicheldrüse.
    • Typ-2-Diabetes
      Im Gegensatz zum Typ 1, ist Diabetes Typ 2 eine vermeidbare, schleichende Erkrankung. Meistens tritt sie erst im fortgeschrittenen Alter auf. Jedoch zeichnet sich ein bedenklicher Trend ab: Seit einigen Jahren sind auch immer mehr jüngere Menschen von Diabetes Typ 2 betroffen. Vor allem Übergewicht und mangelnde Bewegung zählen zu den Auslösern. In jungen Jahren produziert der Körper normalweise noch ausreichend Insulin, das aber bei zu hohem Zuckerkonsum nicht richtig wirkt - eine Insulinresistenz entsteht. Die Zellen sind als Folge nicht mehr in der Lage, die Glukose aufzunehmen und der Zucker bleibt im Blut.

Diabetes

Diabetes Typ 2 ist also sowohl vermeidbar, als auch heilbar – in diesem Blogbeitrag kannst Du mehr dazu nachlesen: Klick hier.
 

Zucker zerstört das Immunsystem

Immer mehr Studien werden publiziert, die uns die harte Wahrheit vor Augen führt: Zu viel Zucker ist Gift für den menschlichen Körper. Doch ganz so einfach ist es nicht: Raffinierter Industriezucker ist denaturiert und sollte unserem Körper generell nicht zugeführt werden. Aber: Es gibt auch Zuckeralternativen, die der Gesundheit sogar zuträglich sein können – weiter unten mehr dazu.

In jedem Fall sind zwei Lebenssituationen zu differenzieren, in denen Zucker komplett unterschiedlich wirkt:

    • Einerseits gibt es den Homo sapiens „sitzendus“: Das ist der klassische Sachbearbeiter im Großraumbüro: viel Arbeit, kaum Bewegung, Junk Food in der zu kurzen Mittagspause. Diese Ernährung enthält meist zu viel Zucker und Fett. Das kann nicht verbrannt werden, wenn sich der Körper kaum bewegt. Diese Situation ist ein gefundenes Fressen für Pharmaindustrie und Süßstoffhersteller – erfahre hier mehr zu Aspartam, Cyclamat & Co. – klick.
    • Sobald ein Mensch beginnt, zu laufen, im Wald spazieren zu gehen, Sport zu treiben oder regelmäßig schwimmen zu gehen, ist die Ausgangssituation eine ganz andere: Zucker und Kohlehydrate sind hier ein willkommener Energiespender, der sofort verbrannt wird.

Leider sieht der Arbeitsalltag der meisten von uns wie im ersten Beispiel aus – mal mehr, mal weniger. Das riskante Problem dabei ist: Auch unser Immunsystem leidet massiv darunter:

Ein Bestandteil des Immunsystems unseres Körpers sind die Fresszellen oder Makrophagen, die die Aufgabe haben, Fettablagerungen in den Blutgefäßen zu „fressen“. Die Makrophagen selbst sind nicht nur freundliche Zeitgenossen, denn sobald sie zu stark aktiviert werden, haben sie einen unangenehmen Nebeneffekt: Sie erzeugen freie Radikale in großen Mengen. Dieser Mechanismus kann die Blutgefäße schädigen und neues Fett kann sich ablagern. Das ist ein Teufelskreis.

Die Hyperaktivität der Fresszellen ist nicht natürlich und wird meist durch ein Zuviel an Zucker bedingt. Das bedeutet Stress für die Zellen, wodurch sich ihr biochemisches Profil verändern kann. So können noch mehr freie Radikale produziert werden.

Zucker

Zu viel Zucker hindert den Körper daran, Fettablagerungen aus dem Blut zu entfernen.
 

Was hat das mit dem Immunsystem zu tun?

Mit Zucker vollgestopfte Fresszellen haben einen hemmenden Effekt auf andere Immunzellen, die T-Zellen. Die T-Zellen sind – wie zum Beispiel bei einer Windpockenerkrankung - dafür verantwortlich, Erreger in Schach zu halten.

Bei Windpocken - und damit aufgrund des gleichen Erregers auch bei Gürtelrose - fahren die zu stark gefütterten Fresszellen die Produktion des Moleküls PD-L1 in die Höhe, das die T-Zellen des menschlichen Abwehrsystems lahmlegt.

Auf diese Weise wird die Abwehr von Erregern und damit auch die natürliche Eliminierung von Tumorzellen (womit wir schon wieder beim Zusammenhang von zu viel Zucker und Krebs wären), durch die entarteten Fresszellen blockiert.

Auch hier also wieder das Fazit: Ein Lebensstil, der über einen langen Zeitraum durch ein Zuviel an Zucker und ein Zuwenig an Bewegung gekennzeichnet ist, schwächt auf massive Weise das Immunsystem, was in unserer schnelllebigen, schadstoffbelasteten Zeit ohnehin schon genug zu tun hat.

Zucker und Herzinfarkt: Untrennbar verbunden

Zucker hat noch so Einiges zu bieten, wenn es darum geht, unseren Körper sukzessive zu zerstören: So trägt hoher Zuckerkonsum auch maßgeblich zur Arterienverkalkung bei. Basis hierfür ist eine chronische Entzündung der Blutgefäße.

Um den Zusammenhang zu verstehen, kommen wieder die Fresszellen ins Spiel. Diese sollten zu den Blutgefäßen wandern, um auch hier die eingelagerten Fette zu fressen. Der Fresszelle stehen hierfür zwei Waffen zur Verfügung: Einerseits sind das die aggressiven Sauerstoffverbindungen, also freie Radikale und zusätzlich noch entzündliche Gewebshormone.

Eindringlinge werden auf diese Weise eliminiert, ob nun Fett oder andere Erreger, während aber gleichzeitig im Gewebe die Entzündung gefördert wird. Geschieht das über Jahre oder Jahrzehnte, werden verkalkten Fettgebilde an der Innenseite eines Blutgefäßes spröde, sie können aufbrechen und so in Sekundenschnelle einen Herzinfarkt oder Schlaganfall auslösen.

Herzinfarkt

Durch Zucker verursachte Arterienverkalkungen bergen ein hohes Risiko für Herzinfarkte.
 

Und der Zusammenhang mit dem Zucker? Forscher sind der Ansicht, dass die überschießende Energie für die aggressiven Fresszellen aus Zucker gewonnen wird. Fresszellen, die besonders viel Zucker „konsumieren“, produzierten auch die meisten Radikale. Solche derart überfütterten Zellen werden vorwiegend bei Herzinfarkt-Patienten gefunden.

Die Moral von der Geschicht‘: Zucker in der Arterie – das wollen wir nicht. Oder um es mit den Worten der Forscher zu sagen: Der übermäßige Konsum von Glukose durch die Fresszellen könnte ein zentrales, bisher unbekanntes Problem bei Erkrankungen wie Arteriosklerose sein.

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Xylit Birkenzucker

Xylit und Zucker sind im Geschmack und Aussehen nahezu identisch. Ersteres stellt jedoch keine Gefahr für die Gesundheit dar.
 

Tipp: Wenn Du weitere gesunde Zuckeralternativen kennenlernen möchtest, lies Dir doch gleich diesen Beitrag auf unserem Blog durch: Klick hier.

Quellen:

(1)   https://praxistipps.focus.de/zucker-im-koerper-so-wirkt-er_101197
(2)   https://lbicr.lbg.ac.at/de/stoffwechsel-treibt-wachstum-und-teilung-krebszellen
(3)   https://www.dzd-ev.de/fileadmin/DZD/PDF/Flyer/diabetes_folder_allgemein-DRUCK.pdf
(4)   Journal of Clinical Investigation, online 12.06.2017
(5)   Journal of Experimental Medicine, online 29.02.2016

 

Autorin: Eva Schober

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