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Workforce - Arbeitsgewalt

Zeit und Geld

Zeit und Geld bestimmen maßgeblich unser (Arbeits-)Leben

07:00 Uhr morgens in irgendeiner deutschen Stadt. Die kleine Klara ist gerade fünf Monate alt geworden, heute soll sie das erste Mal in die Kita. Gerne hätte ihre Mutter sie noch länger bei sich behalten, aber ihr Chef war schon nicht glücklich, als sie ihn von der Schwangerschaft informierte: „Schade, eigentlich wird da Ende nächsten Jahres ein Posten frei… ich dachte mir, Sie kämen dafür vielleicht in Frage, aber wenn jetzt erst mal das Kind kommt, haben wohl andere Dinge bei Ihnen Vorrang.“

Es ist nicht allein die Beförderung und die damit verbundene Bestätigung, die Klaras Mutter veranlasst, ihre Tochter weit vor der Zeit abzustillen und in der Kita abzugeben. Sie wirft einen Blick in die Babyschale, auf das friedlich schlafende Gesicht. Klara soll ein Instrument lernen, die Möglichkeit haben, einem Sportverein beizutreten. Sie soll Kindergeburtstage feiern können und zu ihrem 18. Geburtstag soll sie den Führerschein geschenkt bekommen. Wer weiß, mit der Beförderung lässt sich vielleicht sogar genug Geld beiseitelegen, so dass auch noch ein Kleinwagen drin ist?

„Jetzt nicht aufwachen, Klara“, denkt sie sich, als sie vorsichtig die Babyschale aus dem Auto hebt. Der Kitaplatz kostet sie ein kleines Vermögen jeden Monat, aber sie kann es sich einfach nicht leisten, im Job jetzt zurückzustecken. Es läuft gerade so gut; endlich scheint ihr Chef zu merken, was er an ihr hat. Vielleicht klappt es ja doch noch mit der Beförderung. Dann wäre sie endlich Abteilungsleiterin. Ein kurzer Blick auf die Armbanduhr, es ist 07:12. Wenn jetzt alles gut geht, schafft sie es noch rechtzeitig zur Arbeit.

Dann wird Klara wach. Seit sie nicht mehr gestillt wird, ist sie in solchen Situationen nur noch schwer zu beruhigen. Alle 5 Schnullerfabrikate die an ihr ausprobiert wurden, hat sie in hohem Bogen wieder ausgespuckt. An das Mama-Original reichten sie beim besten Willen nicht heran. Klara scheint zu wissen, was sie erwartet. Mit verzerrtem Gesicht schreit sie ihre Verlustangst in die kühle Morgenluft.

Wir definieren uns über Arbeit

„Und, was machst du so?“ – Diese Frage und ihre zahlreichen Abwandlungen sind oft mit das Erste, was gefragt wird, wenn man sein Gegenüber noch nicht kennt oder lange Zeit nicht gesehen hat. Auch in den Medien ist der Beruf neben dem Namen und dem Alter das wichtigste Attribut. Wir alle kennen Einblendungen in Bezug auf Personen wie „Hans P., 34, Kfz-Meister“. Der Beruf ist eines unserer wichtigsten Identitätsmerkmale geworden. Arbeitslosigkeit wird somit nicht nur für die eigene finanzielle Lage sondern für die gesamte Identität zum Problem.

Auch Klaras Mutter sieht sich in diesem Identitätskonflikt. Die Anerkennung im Beruf ist ihr wichtig und auf die Beförderung zur Abteilungsleiterin legt sie viel Wert. Ihre Beweggründe, Klara schon so früh in fremde Betreuung zu geben, ist eine Mischung aus ihrem Selbstbild der strebsamen Angestellten und finanziellen Anreizen. Der soziale Druck zu arbeiten ist enorm, ebenso der eigene Wille zu Anerkennung und Akzeptanz.

Arbeit, Zeit und Geld

Arbeit lässt sich verstehen als ein Vorgang, der es dem Arbeiter ermöglicht, aus Zeitaufwand Geld zu generieren. So formuliert fällt auf, dass Arbeit tatsächlich Zeit und Geld benötigt, um in dieser Form – als Lohnarbeit – existieren zu können. Die übliche Bezahlung, der Stundenlohn, setzt dabei eine doppelte Taxierbarkeit voraus.

Einerseits braucht es die konkrete Einteilung und Verwaltung von Zeit und zwar erstens in Arbeitszeit und Freizeit (oder auch private Zeit) und zweitens in voneinander unterscheidbare Einheiten wie Stunden und Minuten. Andererseits braucht es ein Mittel um die aufgewendeten Arbeitszeiteinheiten zu entlohnen. Dieses Mittel muss hinreichend flexibel sein, damit gleiche Arbeitszeiteinheiten gleich entlohnt werden können, aber auch, dass die Motivation, die das Mittel auf den Arbeiter ausübt, konstant bleibt.

Damit ist gemeint, dass sich eine Wirtschaft, die auf Tausch basiert, nur schlecht für ein Stundenlohnmodell eignet. Denn würde eine Arbeitszeiteinheit mit beispielsweise einem Scheffel Dinkelkörnern belohnt, so würde nur gearbeitet, bis der Bedarf des Arbeiters an Dinkel gedeckt oder aber der Zeitaufwand für den Arbeiter zu hoch geworden ist, als dass weiterer Dinkel ihn zur Weiterarbeit motivieren könnte. Einzige Ausnahme: Dinkel wäre eine Art Ersatzwährung, die sich ungeachtet ihres Nenn- bzw. Nährwertes gegen andere Dinge eintauschen ließe. Dann aber haben wir eine Form von Geld.

Durch die Strukturierung von Zeit und die Einführung von Geld wird alles messbar. Dabei ist Zeit tatsächlich in gewissem Sinne Geld, wie es das Sprichwort sagt. So kann ich durchaus Arbeitszeiteinheiten von Arbeitern kaufen, ebenso, wie ich meine Arbeit in Form von Arbeitszeiteinheiten verkaufe. Zeit wird somit zu Ware. Mit Hilfe von Aus- und Weiterbildung kann der Wert dieser Ware gesteigert werden, aber auch durch geschicktes Marketing.

Normalerweise werden Arbeitszeiteinheiten jedoch nicht im Rahmen eines freien Marktes einzeln gehandelt, sondern sind meist in Form von Arbeitsverträgen organisiert. Damit verpflichtet sich der Arbeiter, in einem festgesetzten Zeitraum eine vereinbarte Menge an Arbeitszeiteinheiten für seinen Arbeitgeber aufzuwenden. Im Gegenzug erhält er eine Art Abnahmegarantie und einen fest zugesicherten Preis.

Wie uns der Dreiklang aus Zeit, Arbeit und Geld Gewalt antut

Die Schreie der kleinen Klara verfolgen ihre Mutter bis in ihr Büro. Erst, als sie ihr geschäftliches E-Mail-Postfach öffnet und mit E-Mails aus den vergangenen 6 Monaten konfrontiert wird, beginnt das schmerzhafte Echo in ihrem Kopf langsam zu verstummen. Als Mutter ist sie hier nicht gefragt.

Durch die doppelte Abhängigkeit von der Arbeit – sozial und finanziell – besteht ein enorm hoher Druck. Man muss arbeiten wollen. Klaras Mutter arbeitet wieder 8 Stunden am Tag. Berücksichtigt man die Zeit, die sie außerdem noch für den Arbeitsweg aufwendet (und vernachlässigt Überstunden), so bleiben noch etwa 15 Stunden. Davon sollte man jedoch zwischen 6 und 8 Stunden schlafen, bleiben 9 Stunden. Damit nimmt die Arbeit ungefähr die Hälfte ihres Tages in Anspruch. In der anderen Hälfte des Tages bemüht sie sich, eine gute Mutter, Partnerin, Nachbarin oder Freundin zu sein und darüber hinaus auch noch etwas Zeit für sich und ihre eigenen Interessen zu bewahren. Außerdem sind alltägliche Notwendigkeiten wie Nahrungsaufnahme und Körperpflege nicht berücksichtigt, ebenso wenig wie Haushaltsaufgaben.

Während man gemeinhin frei ist, seine Prioritäten in dieser zweiten Tageshälfte so zu legen, wie es die eigenen Bedürfnisse und Erfordernisse günstig erscheinen lassen, ist die Arbeitszeit immer fest gesetzt und duldet nur in einem sehr engen Rahmen von durchschnittlich 30 Tagen Urlaub pro Jahr Prioritätenverschiebungen. Der Partner oder eine enge Freundin bräuchte einige Zeit innige Zuwendung? Solche Dinge müssen in aller Regel bis nach der Arbeit warten.

Die kleine Klara ist noch gar nicht so weit, als dass sie ihre Mama mehrere Stunden am Stück missen möchte? Da wird sie sich dran gewöhnen müssen, andere Mütter machen es immerhin genauso und anders wäre das schöne Einfamilienhaus in Feldrandlage auch gar nicht zu finanzieren. Das Kind soll immerhin im Grünen aufwachsen und es soll ihm an nichts mangeln.

13:00 Uhr. Mittagspause. Zeit, um in der Kita anzurufen. „Ja, der kleinen Klara geht es wunderbar, sie hat sich dann ganz schnell wieder beruhigt. Marco, hör‘ sofort auf zu schreien! MARCO! …“ Klaras Mutter lässt erschöpft den Hörer auf die Gabel sinken. Ob ihre Klara auch angeschnauzt wird, wenn sie nach ihrer Mama ruft? Ein Klopfen an der Bürotür reißt sie aus Ihren Gedanken. „Kommst du mit in die Kantine? Wie müssen noch über das neue Projekt sprechen.“

Das Zusammenspiel aus Zeit, Geld und Arbeit führt dazu, dass Zeit wertvoll wird. Aber eben nicht jede Art von Zeit. Nur Arbeitszeit zahlt sich tatsächlich aus. Damit steht jede freie Stunde unter Effizienzzwang. Durch die Arbeit wird Freizeit zu einem knappen und damit wertvollen Gut. Geistig wird jede freie Stunde in ihrem Erlebniswert mit dem möglichen Verdienst der Arbeit gegengerechnet. Wird die Freizeit nicht effizient genutzt, so schleicht sich schnell die Frage ein, weshalb man die Zeit nicht besser gearbeitet und Geld verdient hat.

Neben der Anerkennung sind es auch finanzielle Anreize, die Klaras Mutter dazu bewogen haben, so früh wieder in den Beruf einzusteigen. Sie möchte ihrem Kind gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen, was nur über Konsum möglich ist, denn die Freizeit steht unter dem Diktat des Konsums: Das schicke Essen, der Konzertbesuch, die Bootstour am Wochenende, die Fernreise im Jahresurlaub. Der Wunsch nach mehr Freizeit bringt noch weiteren Konsum mit sich und zwar in Form von „zeitsparenden“ Haushaltsgeräten, Fertigmahlzeiten oder Restaurantbesuchen, technischen Gadgets und gegebenenfalls auch in Form von Personal, wie beispielsweise einer Putz- oder Haushaltshilfe. Konsum aber kostet Geld und damit wiederum Arbeitszeit. Die neu gewonnene Effizienz wird meist umgehend von einer Steigerung der Arbeitsleistung kompensiert, die wiederum das Bedürfnis nach Effizienzsteigerung erhöht. Der Kreis schließt sich.

Zusammengefasst funktioniert dieser Kreislauf nach dem folgenden Schema: Existenzängste sowie der Wunsch nach gesellschaftlicher Anerkennung und Teilhabe führen zum Eingehen eines Lohnarbeitsverhältnisses. Das Lohnarbeitsverhältnis macht die genaue Reglementierung von Zeit zwingend und führt zur Unterscheidung von Arbeitszeit und Freizeit. Die daraus resultierende Verknappung von Freizeit setzt diese unter Effizienzzwang und führt zu einem konsumorientierteren Lebensstil. Der konsumorientierte Lebensstil weckt Begehrlichkeiten, die eine Intensivierung des Arbeitsverhältnisses begünstigen oder zumindest die Reduzierung der Arbeitsintensität unwahrscheinlich machen. Dies wiederum erhöht den Effizienzdruck im Privatbereich.

Durch die Arbeit kommt es zur Infiltrierung des Privatbereiches durch Effizienzdenken. Dem Diktat der Effizienz wird das gesamte Leben unterworfen. Das Gewaltvolle an diesem Prozess ist jedoch, dass Effizienz bei einer Vielzahl privater Tätigkeiten die falsche Messgröße ist. Die Erziehung der eigenen Kinder, das Verhältnis zum Partner und zu Freunden, aber auch politisches oder soziales Engagement, Bildung oder Tätigkeiten wie Meditation oder künstlerisches Schaffen lassen sich alle nicht sinnvollerweise an ihrer Effizienz messen. In diesen Bereichen geht es nicht um Effizienz – es geht um Menschlichkeit, um das Mensch sein an sich.

Ein umfassendes System

Genau genommen wird man mit der hier beschriebenen Problematik nicht erst mit Aufnahme seines ersten Arbeitsverhältnisses konfrontiert. Die Auswirkungen dieses Systems bekommt schon die kleine Klara hautnah zu spüren. Bis sie ihre Unterschrift unter ihren ersten Arbeitsvertrag setzt, wird sie noch Kindergarten, Grundschule und eine weiterführende Schulform besuchen, eventuell wird sie auch studieren. Der Bildungsapparat mit seiner hierzulande üblichen Schulpflicht führt so bereits die ganz Kleinen an die Trennung zwischen Arbeits- und Freizeit heran.

Die ständige Evaluation und Benotung macht schon früh mit dem Prinzip der Effizienz bekannt. Leider ist es im Bereich der Bildung vollständig fehl am Platze. Sich zu bilden heißt, sich zu dem Höchsten zu entwickeln, welches einem die eigenen Anlagen erlauben. Dieser Prozess ist aber zwangsläufig individuell und nicht in Gänze planbar. Schon gar nicht gehorcht er objektiven Evaluationskriterien, einem vorgegebenen Lehrplan oder lässt sich im Hinblick auf Effizienz optimieren. Bildung muss nicht effizient sein, aber sie muss eindrücklich sein.

Bildung ist keine Lohnarbeit. Anders als in einem Arbeitsverhältnis ist hier in einem gewissen Rahmen die Möglichkeit gegeben, sich mehr Freiraum zu verschaffen: Über Arbeitsverweigerung. Es ist kein Zufall, dass viele weltberühmte Künstler und Musiker in ihrer Jugend notorische Schulschwänzer waren. Ihre sensible Natur und ihr Hang zu einer Tätigkeit, die nur durch ihre Selbstzweckhaftigkeit sinnvoll wird, sind mit einem auf Leistungseffizienz ausgerichteten System gänzlich inkompatibel.

Kinder und Jugendliche werden im Bildungssystem mit Anforderungen konfrontiert, die mitunter konträr zu ihren Interessen stehen. Der im Lernplan vorgesehene Stoff wird mit einer „friss oder stirb“-Mentalität vermittelt. Räume zur freien Persönlichkeitsentfaltung und individuellen Entwicklung von intellektuellen Interessensgebieten sind in diesem Umfeld naturgemäß eher rar. Im Gegenteil: Engagement und Eifer für eine Sache werden durch einen Schultag, der durchaus von 08:00 Uhr bis 16:00 Uhr dauern kann, erschwert oder sofort im Keim erstickt.

Dennoch ist das Bildungssystem nicht gänzlich ineffizient. Auch wenn die Klagen der Arbeitgeber über nur unzureichend qualifizierte Bewerber stetig zunehmen, so gelingt es doch im Großen und Ganzen, Menschen hervorzubringen, die mit einer 40-Stunden-Woche durchaus zurechtkommen, ja, diese sogar als erstrebenswert und vernünftig betrachten. Diese Menschen gliedern sich grob gesprochen in zwei Gruppen. Die eine Gruppe hat gelernt, sich mit dem bestehenden System zu arrangieren. Die zweite Gruppe hingegen hat es geschafft, eine intrinsische Motivation zu entwickeln, es in diesem System möglichst weit zu bringen. Diese Motivation speist sich meist aus einer Mischung aus Existenzängsten und Ehrgeiz.

„… und sehen Sie zu, dass das bis Montag fertig auf meinem Schreibtisch liegt, ich verlasse mich da auf Sie!“ Mit diesen Worten fiel die Bürotür ins Schloss. Klaras Mutter stöhnte innerlich. Die vollständige Projektpräsentation bis Montag? Dabei bräuchte sie doch so dringend das Wochenende, um sich zu erholen. In solchen Momenten würde sie am liebsten alles hinschmeißen, sich ihre Tochter und ihren Lebensgefährten schnappen und weit weg ziehen, neu anfangen.

Ein Klopfen riss sie aus ihrem kurzen Tagtraum. Noch bevor sie „herein“ sagen konnte, tauchte das Gesicht ihres Vorgesetzten im Türspalt auf. „Wissen Sie was? Genießen Sie lieber das Wochenende mit ihrer Familie. Ich will Sie ja nicht überstrapazieren.“ Sie rang sich ein Lächeln ab und nickte. „Was bildet der sich eigentlich ein?“, dachte sie sich, nachdem die Tür wieder ins Schloss gefallen war. „Als wäre ich nicht belastbar. Dem werde ich Montag eine Präsentation vorsetzen, dass ihm die Ohren schlackern!“

Diese Gruppe der Karrieristen leidet mit am ehesten unter den starken Auswirkungen dieses Systems, da sie immer Gefahr läuft, sich selbst auszubeuten, der Arbeit noch mehr Platz in ihrem Leben einzuräumen, sich und das eigene Umfeld noch mehr dieser systemischen Gewalt auszusetzen. Das beginnt meist schon in der Schule, wenn alle Hausaufgaben immer gewissenhaft und mit regelrechter Hingabe erledigt werden. Im Studium setzt sich das fort, wenn auch die letzten Reste an Freizeit den Studieninhalten geopfert werden und darüber hinaus Praktika und Sprachkurse absolviert werden, um den Lebenslauf zu optimieren.

Diese Karrieristen wandeln auf dem schmalen Grat zwischen Ehrgeiz und Selbstüberforderung. Ihre Herangehensweise kann unterschiedliche Konsequenzen haben. Eine mögliche Konsequenz ist, dass ihr Körper beginnt, nachdrücklich auf den Raubbau hinzuweisen, den diese Menschen an sich selbst betreiben. Magengeschwüre, Depressionen oder das Burn-Out-Symptom, aber auch Übergewicht, Bluthochdruck, Diabetes und Krebs sind oft die Endstationen solcher mit Übereifer voran getriebenen Karrieren und die Hilfeschreie eines Körpers, der in ein System gepresst wird, welches ihm nicht gerecht wird.

Eine andere mögliche Konsequenz ist der Abbruch aller Sozialkontakte außerhalb der Arbeit. In diesem Fall ist die Invasion der Freizeit durch die Arbeit absolut. Doch oftmals fordert die daraus resultierende Einsamkeit ihren Tribut. Nicht selten wird versucht, die entstehende Leere mit etwas zu füllen. Es kommt zu Drogen- und Alkoholexzessen und im schlimmsten Fall zum totalen Absturz: Gesellschaftlich, psychisch und finanziell.

Eine kurze Bemerkung zur Freizeit

Freizeit hat in unserer Gesellschaft immer auch den Beiklang von Liederlichkeit. Es ist die Zeit, in der man nicht zielgerichtet produktiv ist, nichts für die Karriere tut. Wer viel Freizeit hat, macht sich verdächtig. Dabei ist Freizeit im Wortsinne freie Zeit, oder auch: Zeit, in der man frei ist, zu tun, was einem beliebt. Das ist in zweierlei Hinsicht bemerkenswert. Einerseits führt es vor Augen, dass man in der Arbeitszeit unfrei ist. Andererseits aber zeigt es auch auf, dass es für verdächtig gehalten wird, wenn Menschen tun können, was ihnen beliebt. Unbewusst haben wir uns zu einer Gesellschaft entwickelt, in der nur der von Arbeit und Verpflichtungen Gebeutelte unverdächtig und lobenswert ist.

Es gibt aber überhaupt keinen Grund, Freizeit mit Faulheit und Unproduktivität gleichzusetzen. Ehrenamtliches Engagement jeglicher Art ist beispielsweise nur in der Freizeit möglich. Gleiches gilt für die Möglichkeit, sich umfassend und nicht berufsbezogen zu bilden, künstlerischen Tätigkeiten nachzugehen, oder aber – und das sollte einem in einer Demokratie zu denken geben – sich intensiv mit dem politischen Geschehen auseinanderzusetzen und politisch zu betätigen.

Die Folgen

Wie schon ausgeführt gibt es einen engen Zusammenhang zwischen hoher Arbeitsbelastung und Materialismus. Die Folgen eines konsumorientierten Lebensstils sind hinlänglich bekannt: Umweltverschmutzung, Erderwärmung, Müll, aber auch Unzufriedenheit bis hin zu Depressionen und andere gesundheitliche Risiken.

Aber bedeutender noch sind die gesellschaftlichen Folgen: Die Verknappung von Zeit durch Arbeit setzt Tätigkeiten unter Rechtfertigungs- und Effizienzdruck, die für uns als Menschen in einer Gemeinschaft essentiell sind: Persönliche Gespräche mit dem Partner, Freunden und Verwandten, Kindererziehung, Einsatz für Schwächere, politisches Engagement, Bildung… Die Liste ließe sich noch länger fortsetzen.

Die Folge ist die intellektuelle, emotionale und soziale Verarmung. Das gilt insbesondere für Spitzenkräfte, die dazu neigen, noch einmal über das übliche Maß hinaus zu arbeiten. Aber gerade hier hat eine solche Verarmung verheerende Auswirkungen. Derartig menschlich unterforderte Spitzenkräfte können nur schwerlich menschliche Entscheidungen treffen. Da ihr berufliches Engagement ja gerade verlangt, diese menschlichen Bedürfnisse hintenan zu stellen und sich ganz auf die Anforderungen der Arbeit zu konzentrieren, fließen entsprechend kaum noch menschliche Komponenten in die Entscheidungsfindung mit ein – es kommt zu unmenschlichen, technokratischen Vorgängen.

Da es gerade diese Entscheidungsträger sind, die maßgeblich die Architektur des hier kritisierten Arbeitssystems bestimmen, bildet sich eine selbstverstärkende Spirale. Das System wird zunehmend unmenschlicher und technokratischer.

Auswege?

Zuallererst eine Würdigung. Das hier kritisierte System treibt Menschen immer wieder dazu an, Höchstleistungen zu vollbringen. Die Opfer, die Spitzenkräfte in der Politik, Wirtschaft und Forschung erbringen, haben zu zahlreichen Innovationen geführt, ohne die wir heute nicht stünden, wo wir stehen.

Aber dies ist nur die schönere Seite der gleichen Medaille. Diese Spitzenleistungen werden durch das Leid vernachlässigter Kinder und Partnerschaften sowie durch die intellektuelle, soziale und emotionale Verarmung der Leistungsträger erkauft.

Bei möglichen Auswegen aus diesem System muss man zwischen zwei Klassen an Lösungsstrategien unterscheiden. Zum einen gibt es die individuellen Lösungsmöglichkeiten, die dem Einzelnen erlauben, sich der Gewalt aus dem Kreislauf Zeit, Arbeit und Geld zu entziehen. Zum anderen gibt es gesamtgesellschaftliche Lösungsmöglichkeiten, die auf einen vollständigen Umbau des bestehenden Wirtschaftssystems hinauslaufen.

Gemeinsam ist allen Lösungswegen die Abkehr von der Maximierungs- und Wachstumslogik hin zu einer Genügsamkeitslogik. Bei den gesamtgesellschaftlichen Ansätzen kann dieser Paradigmenwechsel Ergebnis anderer Umwälzungen sein, aber bei den individuellen Ansätzen ist er notwendige Voraussetzung für Veränderungen.

Für den Einzelnen steht zu Beginn immer die Frage: „Was benötige ich tatsächlich, um glücklich zu sein? Wovon hängt mein Glück tatsächlich ab und was sind nur leere Bedürfnisse?“ Mit leeren Bedürfnissen sein hier Bedürfnisse gemeint, die zwar weitverbreitet sind, die aber keine Substanz haben, da es in erster Linie um Konsum und weniger um Bedürfnisbefriedigung geht. Das neueste Smartphone beispielsweise wird nicht in erster Linie gekauft, weil es sinnvolle und nützliche Funktionen hat, die das eigene Leben spürbar verbessern, sondern eher, weil man gerne zu den Leuten gehören möchte, die eigentlich immer das neueste Smartphone besitzen. Von solchen Dingen hängt normalerweise nicht das persönliche Lebensglück ab.

Die nächste Frage, die man sich stellen muss, ist: „Welche Voraussetzungen müssen gegeben sein, damit ich alles habe, was ich zum Glücklichsein benötige?“ Diese Voraussetzungen umfassen nicht nur den monetären Aspekt. Vieles lässt sich auch anders lösen als durch Geld. Ein sorgfältig angelegter Gemüsegarten kann beispielsweise viel dazu beitragen, das basale Bedürfnis nach frischer und qualitativ hochwertiger Nahrung zu erfüllen, ohne, dass dies mit einem erheblichen finanziellen Aufwand verbunden wäre. Hier geht es auch um Voraussetzungen wie das wohnliche Umfeld, Zeitgestaltung und Sozialkontakte.

Zuletzt stellt sich die Frage, wie sich diese Vision möglichst getreu in die Wirklichkeit umsetzen lässt. Wie lassen sich die nötigen Voraussetzungen schaffen? Hier ist Kreativität gefragt. Vielleicht gibt es auch Mitstreiter, die eine ähnliche Vision teilen? Vielleicht verfügt man auch über eines oder gar mehrere außergewöhnliche Talente oder Ideen und hat einfach noch nicht darüber nachgedacht, dass sich damit eine solide Lebensgrundlage erwirtschaften ließe?

Aber individuelle Strategien alleine werden meist kaum reichen. Spätestens, wenn die Polizei vor der Türe steht, um die Kinder zur Schule abzuholen, kann man dem System nicht mehr entkommen. Für den gesellschaftlichen Wandel wäre es aber letzten Endes notwendig, die Trias aus Geld, Arbeit und strukturierter Zeit aufzubrechen. Da es schwierig ist, die Strukturierung der Zeit rückgängig zu machen, bietet sich vor allem der Abschied vom Geld oder von der Lohnarbeit an. Beide Wege sind in ihren Konsequenzen jedoch kaum abzuschätzen, insbesondere unter den Voraussetzungen einer globalisierten Wirtschaft.

Als dritte Option böte es sich an, die existenzielle Notwendigkeit, die zum Arbeiten zwingt, zu lindern. Diese Idee ist keineswegs neu, sondern wird schon seit geraumer Zeit unter unterschiedlichen Bezeichnungen diskutiert. In Deutschland kennt man dieses Konzept vor allem unter der Bezeichnung „bedingungsloses Grundeinkommen“. Der Charme dieser Lösung liegt darin, dass eine behutsame Reform der einzelnen Bereiche möglich wäre. Auch Schwierigkeiten, die beim Außenhandel durch den Wegfall des monetären Systems entstünden, würden so umgangen.

Ein bedingungsloses Grundeinkommen kann aber nur ein Baustein sein, die zuvor beschriebenen Probleme zu lösen. Weitere Reformen, wie beispielsweise im Bildungsbereich, wären notwendig, ebenso ein mit Geduld und Nachdruck begleiteter Übergang von der Maximierungs-Maxime hin zur Genügsamkeits-Maxime.

Einwände

„Aber ich arbeite gern! Und es geht mir sehr gut dabei!“ – Zweifellos gibt es einige Menschen, die sich in ihrem Beruf trotz hoher Arbeitsbelastung sehr wohl fühlen. Ihr Arbeitsumfeld ist freundlich, sie erhalten Anerkennung und es sichert ihnen ihr Auskommen und vielleicht auch das ihrer Angehörigen. Ihre Arbeit begeistert sie so sehr, dass Interessen neben ihrer Arbeit kaum vorhanden sind, die fehlende zeitliche Flexibilität fällt ihnen kaum auf. Es gibt ja auch immer etwas zu tun. Somit ist auch kaum Zeit, die eigene Situation zu überdenken oder zu hinterfragen. Ob man in dieser Situation wirklich glücklich ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Es ist aber kein großes Geheimnis dass auf dem Sterbebett sehr häufig bereut wird, zu viel gearbeitet und zu wenig geliebt zu haben, zu wenig für Kinder und Partner dagewesen zu sein.

„Würde niemand mehr arbeiten, bräche hier alles zusammen!“ – Dieser Einwand ist absolut berechtigt. Wenn nicht mehr in der Form und Intensität gearbeitet würde wie heute, würde das unsere Gesellschaft und unsere Art zu leben radikal wandeln. Da ist es ganz normal, dass man auf diese Aussicht erst einmal mit Unwillen und Angst reagiert. Richtig ist aber auch, dass uns gewaltige Umbrüche in jedem Fall ins Haus stehen. Ende dieses Jahrhunderts werden vermutlich rund 10 Milliarden Menschen den Planeten bevölkern. Diese Menschen werden Ressourcen verbrauchen, Klimagase erzeugen und Müll produzieren. Hier sind Entwicklungen im Gange, die nicht spurlos an den reichen Industrienationen vorüber gehen werden. Umso wichtiger ist es, den Wachstumsgedanken möglichst schnell zu beerdigen. Es kann nicht um noch mehr Wachstum gehen, es muss um eine bessere Verteilung der bestehenden Ressourcen gehen.

Die Sorge, dass dann aber jeder nur auf der faulen Haut läge, ist hingegen unbegründet. Intelligente und interessierte Menschen, die darauf brennen, Missstände zu beseitigen oder Innovationen hervorzubringen werden nicht erst durch das Arbeitssystem erzeugt. Diese Menschen brauchen nicht den gewaltsamen Zwang durch Lohnarbeit. Viel eher brauchen sie die Freiräume und die Möglichkeiten, ihr Potenzial bestmöglich einzubringen – ohne sich dabei zu überfordern. Lediglich für menschenunwürdige Tätigkeiten oder menschenunwürdig bezahlte Tätigkeiten müssten neue Lösungen gefunden werden. Das ist aber kaum etwas, gegen das man ernsthafte Einwände erheben wollen kann.

Neue Identitäten

17:00 Uhr, Feierabend für heute. Als sie ihre kleine Klara an der Kita wieder in Empfang nimmt, strahlt ihr ein warmes Lächeln entgegen, welches ihrer Mutter fast die Tränen in die Augen treibt. „Ich pfeife auf Präsentation und Beförderung“, denkt sie sich. „Und direkt morgen früh beantrage ich eine Halbtagsstelle. Vielleicht findet sich ja auch in den Stellenanzeigen etwas. Klara soll ihre Mama haben und ich will meine Klara haben.“

Wir müssen lernen, uns wieder als ganze Menschen zu begegnen. Die Gesellschaft besteht nicht aus Berufstätigen, die zufälligerweise ein Privatleben haben. Die Gesellschaft besteht aus Menschen mit Gefühlen, Hoffnungen, Nöten, Ängsten. Wir sind es so sehr gewohnt, uns über den Beruf zu definieren, dass wir vergessen, wie unwichtig eigentlich ist, womit wir unseren Lebensunterhalt verdienen – und wie hoch dieser ist. Das zeichnet einen Menschen nicht aus. Mehr noch, oftmals sagt der ausgeübte Beruf kaum etwas über einen Menschen, da der gesellschaftliche Druck zu arbeiten Arbeitsverhältnisse hervor bringt, die schlicht den Umständen geschuldet sind.

Was uns als Menschen auszeichnet, ist nicht unser Beruf, sondern unser Wesen, unser Geist. Wir sind verträumt oder rational, ängstlich oder mutig (oder leichtsinnig), gesellig oder eher häuslich – oder von allem etwas oder mal so, mal so. Wir sind kreativ und schöpferisch und tun alles dafür, dass es uns gut geht. Unsere Zeit und unser Leben gehören uns und es ist allein unsere Entscheidung, was wir damit anstellen wollen. Es gibt immer eine andere Option.


Anmerkung zum Text (von Matthias):

Ich habe nach Schule und Zivildienst immer das getan, was mir Freude gemacht hat. So ist auch Regenbogenkreis entstanden.

Ich achte darauf, dass nur Menschen bei uns arbeiten, die das klare Gefühl haben, dass ihr Platz im Regenbogenkreis ist und die ihre Arbeit mit Liebe und Freude tun, da alles andere verschwendete Lebenszeit wäre.

Auch wir als Unternehmen unterliegen bestimmten wirtschaftlichen Zwängen. So müssen wir monatlich genug erwirtschaften, um unsere Mitarbeiter, die Miete und die laufenden Kosten bezahlen zu können.

Innerhalb dieses Rahmens versuchen wir, allen Mitarbeitern möglichst viel Freiraum zu geben. Das betrifft die Arbeitszeiten, die monatliche Stundenzahl und die Aufgaben. Wenn es möglich ist, bieten wir auch die Arbeit von zu Hause aus an. Durch regelmäßige Gespräche mit unseren Mitarbeitern finden wir gemeinsam heraus, was verbessert oder verändert werden muss, damit alle sich so wohl wie möglich fühlen. Manchmal führt das zu einem Wechsel des Arbeitsbereiches oder sogar auch zu einer Kündigung, wenn Mitarbeiter das Gefühl haben, dass auf sie eine neue Lebensaufgabe wartet.

Da ich weiß, wie wichtig es ist, dass die Menschen, die bei uns arbeiten, zufrieden und glücklich sind (wobei Glücklich sein meistens ein innerer Zustand ist :) ), sind unsere Räume nach Feng Shui harmonisiert, investieren wir in Salzkristall- und Duftlampen, schöne Bilder, Schlafsofas, bequeme Stühle, Stehpulte und vieles mehr.

Unsere Teammitglieder wissen, dass wir gerne in die Verbesserung der Arbeitsplätze investieren. Sie müssen der Teamleitung nur sagen, was sie brauchen.

Wir achten außerdem auf liebe- und achtungsvollen Umgang und nehmen uns immer wieder viel Zeit, um Konflikte und Probleme zu lösen, damit keine negativen und unausgesprochenen Dinge im Raum stehen und uns belasten.

Vor allem: Wir arbeiten gemeinsam für eine bessere Welt, für die Erhaltung unserer Lebensgrundlagen und der Regenwälder, für die Verbreitung von veganer Ernährung, für den Verkauf von sinnvollen Produkten im Einklang mit der Erde, welche die Gesundheit unserer Kunden fördern. Jeder bei Regenbogenkreis leistet seinen Beitrag für eine neue Welt, alleine dadurch, dass er oder sie bei uns arbeitet.

 

© Regenbogenkreis / Matthias Langwasser - Alle Rechte vorbehalten. Dieser Text und die enthaltenen Bilder unterliegen dem Urheberrecht und anderen Gesetzen zum Schutz geistigen Eigentums. Dieser Artikel darf ohne Genehmigung weder kopiert oder veröffentlicht werden. Eine Verlinkung direkt auf die jeweilige Text-Seite sowie das Teilen in sozialen Netzwerken sind erlaubt und erwünscht.
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