Gesundheitsrisiko künstliche Süßstoffe - Wie schädlich sind sie?

Man schlendert durch die Regale im Supermarkt, hat eigentlich schon alles Wichtige eingekauft und macht sich auf den Weg Richtung Kasse - bis man in der Süßwarenabteilung hängenbleibt. Zartschmelzende Schokolade, Gummibärchen, Nougatknödel und viele andere zuckersüße Verführungen warten dort. Aber hey! Zucker ist schädlich für den Körper - und das ist den meisten Menschen auch bewusst.

„Light“, „Wellness“, „zuckerfrei“: Wie gut, dass es mittlerweile so viele Alternativen gibt. Oder?

Warum künstliche Süßstoffe Deiner Gesundheit massiv schaden können und wie Du es besser machen kannst, möchte ich Dir in diesem Artikel näherbringen.

Was sind künstliche Süßstoffe?

Künstliche Süßstoffe sind im Labor hergestellte chemische Verbindungen, die als Ersatzstoffe für Haushaltszucker (auch bekannt unter Saccharose) und Traubenzucker (Glukose) dienen. Künstliche Süßstoffe sind heutzutage sehr beliebt, da sie kaum Kalorien enthalten und im Gegensatz zu Zucker keine Karies verursachen. Außerdem haben sie eine viel höhere Süßkraft als normaler Haushaltszucker:
Der seit Juni 2014 zugelassene Süßstoff Advantam ist sage und schreibe bis zu 37.000 Mal süßer als Zucker! Das Lebensmittelrecht behandelt solche Süßungsmittel als „Zusatzstoffe“ - sie müssen vor ihrer Beimengung in Lebensmitteln zugelassen werden. (1)

Welche künstlichen Süßstoffe gibt es?

 künstliche Süßstoffe

Der künstliche Süßstoff Aspartam trägt die Bezeichnung E 951

Die in der EU zugelassenen künstlichen Süßstoffe werden auf Lebensmitteln meistens mit den sogenannten E-Nummern gekennzeichnet. Damit Du Dich in Zukunft einfacher durch den Dschungel dieser dubiosen E-Nummern kämpfen kannst, hier die wichtigsten Vertreter der Süßstoffe, die es auf dem Markt gibt und bei uns zugelassen sind:

  • Acesulfam K (E 950)

Dieser künstliche Süßstoff ist nach Angaben der Herstellerfirma Hoechst AG unbedenklich. Leider ist es nicht möglich, diese Unbedenklichkeit zu beweisen, da es kaum Studien dazu gibt. Wegen seiner Hitzebeständigkeit wird Acesulfam-K zum Kochen und Backen verwendet. Vor allem findet man es in Getränken und auch in Zahnpasten, da es wie die meisten anderen Alternativen zu Zucker keine Karies auslöst.

  • Aspartam (E 951)

Der bekannte Süßstoff ist ca. 200 Mal süßer als Zucker und wird unter den verschiedensten Namen vertrieben. Er hat ebenfalls kaum Kalorien. Aspartam steht immer wieder in der Kritik, wurde sogar schon von Pepsi aus ihren Limonaden verbannt und nun wieder eingeführt, da es doch als „unbedenklich“ eingestuft werden konnte.

Eine frühe Studie deutete allerdings darauf hin, dass eine erhöhte Rate von Hirntumoren in den USA, die in den 1980er Jahren auftrat, mit der Verwendung von Aspartam in Verbindung gebracht werden könnte. (2)

Eine recht aktuelle Studie, an der mehr als 125.000 Menschen teilnahmen, fand einen Zusammenhang zwischen dem Verzehr von aspartam-gesüßter Limonade und dem Risiko an Leukämie und Lymphdrüsenkrebs zu erkranken. Diese Entdeckung wurde allerdings nur bei Männern gemacht, nicht jedoch bei Frauen. (3)

  • Cyclamat (E 952)

In den USA seit 1970 wegen des dringenden Verdachts, Krebs auszulösen, verboten - in der EU für bestimmte Lebensmittel zugelassen:  Cyclamat ist ebenfalls ein synthetisch hergestellter Süßstoff, etwa 35 Mal so süß wie Haushaltszucker. Die Höchstdosis beträgt 11 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht - dieser Wert wird von Kindern, die viel zuckerfreie, mit Cyclamat gesüßte Limonaden trinken, leider häufig erreicht.

  • Saccharin (E 954)

Der farblose, künstliche Süßstoff mit einer etwa 500 Mal höheren Süßkraft als Zucker kann, wenn er gemeinsam mit bestimmten Medikamenten konsumiert wird bzw. in Kombination mit einigen Umweltgiften, die Blasenschleimhaut schädigen. In der Futtermittelverordnung ist Saccharin als appetitstimulierendes Masthilfsmittel für Schweine zugelassen - was angesichts der Tatsache, dass Süßstoffe ja Übergewicht verhindern sollen, eher kontraproduktiv erscheint.

  • Sucralose (E 955)

Die Organochlorverbindung Sucralose gehört zu einer chemischen Stoffklasse, aus der einige Vertreter – darunter bestimmte Pflanzenschutzmittel – für ihre Giftigkeit berüchtigt sind. Sucralose wird im menschlichen Körper nur in geringem Maße verstoffwechselt. Dadurch entstehen verschiedene Abbauprodukte, von denen die Forschung noch nicht weiß, wie sie auf den Körper wirken.

Wie wirkt Zucker im Körper?

Hoher Zuckerkonsum ist für den menschlichen Körper gelinde gesagt ein ziemlicher Supergau: Die weißen Kristalle lassen den Insulinspiegel Achterbahn fahren. Zucker gaukelt dem Körper im ersten Moment vor, dass er gut für ihn ist: Zuckerkonsum verursacht im Gehirn eine „Wohlfühl-Welle“, bedingt durch den Neurotransmitter Dopamin. Vollwertkost, wie Obst und Gemüse führt nicht dazu, dass das Gehirn so viel Dopamin freisetzt, weshalb wir so oft Heißhunger auf Süßigkeiten bekommen.

 künstliche Süßstoffe

Ein hoher Zuckerkonsum kann sich enorm schädlich auf die Gesundheit auswirken

Das Gehirn reagiert auf Zucker also in ähnlicher Art und Weise wie auf Alkohol oder andere Suchtstoffe - und schüttet vermehrt Dopamin aus. Dieses „Hochgefühl“ nach einem Becher Eis oder einem Schokoriegel kann süchtig machen. (4)

Macht Zucker süchtig?

Forscher sind sich bis heute uneinig darüber, ob Zucker süchtig macht. Unstrittig ist allerdings, dass er – wie oben schon kurz beschrieben – die gleichen Gehirnareale wie der Konsum von Drogen oder Alkohol anspricht. 

“Dieses dopaminare Belohnungssystem führt dazu, dass alles, was mit dem Konsum von Süßigkeiten zu tun gehabt hat, als etwas Wichtiges, die Aufmerksamkeit Erregendes markiert wird“, so Professor Falk Kiefer von der Universität Heidelberg.

Auch er ist überzeugt davon, dass Zucker zumindest „suchtähnliches“ Verhalten auslösen kann. Das erklärt beispielsweise auch, warum adipöse Menschen kaum die Finger von Naschereien lassen können - ihr Gehirn ist schon in besonders hohem Maße auf das Hochgefühl nach dem Zuckerkonsum programmiert. (5)

Sind künstliche Süßstoffe gesünder?

Die klare Antwort: Nein. Und dazu findet man in den Online-Ressourcen der US National Library of Medicine eine Vielzahl an Studien. So schreiben z.B. Forscher der Abteilung für Gastroenterologie und Hepatologie der University of Texas, dass künstliche Süßstoffe zwar entwickelt wurden, um Insulinresistenz und Fettleibigkeit zu reduzieren - es aber mittlerweile genügend Nachweise gibt, dass die Wirkung von künstlichen Süßstoffen zum metabolischen Syndrom und der Verbreitung von Fettleibigkeit beitragen kann.

Künstliche Süßstoffe führen zu einem verminderten Sättigungsgefühl und verändern die Aufrechterhaltung des Blutzuckerspiegels. Sie sind daher mit erhöhtem Kalorienverbrauch und Gewichtszunahme verbunden.

Das Perfide: Künstliche Süßstoffe werden als „gesunde“ Alternative zu Zucker und als Mittel zur Gewichtsreduktion vermarktet - ganz nach dem Motto „Naschen ohne Reue“. Die bisher in der Wissenschaft gesammelten Daten legen jedoch nahe, dass eher das Gegenteil der Fall ist: Süßstoffe machen hungrig und können zur Entstehung von Fettleibigkeit beitragen. (6)

Künstliche Süßstoffe machen hungrig

Die aktuelle Forschung hat auch gezeigt, dass künstliche Süßstoffe tatsächlich den Appetit sowie das Verlangen nach Kohlenhydraten erhöhen. Zudem kommt es zu einer Veränderung im Energie- und Fettstoffwechsel des Körpers. 

Der Verzehr kalorienarmer, gesüßter Produkte könnte aufgrund eines neu entdeckten Signals im Gehirn dazu führen, dass kurze Zeit darauf doch wieder kalorienreiche Alternativen gesucht werden. Zu diesem Schluss kam eine Studie, die im Journal of Physiology veröffentlicht wurde.

Die Ergebnisse dieser Studie legen nahe, dass es schwierig ist, das Gehirn mit kalorienarmen, süßen Aromen zu täuschen. Das Hochgefühl, das man nach dem Verzehr süßer Speisen hat, wird zu einem großen Teil von der Menge an Energie bestimmt, die sie liefern. Somit führen mehr Kalorien auch zu mehr Freude - und die künstlichen Aromen verursachen dieses Signal im Gehirn nicht.

 künstliche Süßstoffe

Künstliche Süßstoffe können das Verlangen nach „richtigem Zucker“ sogar steigern

Professor Ivan de Araujo, der die damit zusammenhängende Studie an der Yale University School of Medicine in den USA leitete, sagt dazu: „Der Konsum von kalorienreichen Getränken ist ein wichtiger Faktor für Gewichtszunahme und Fettleibigkeit, auch nach der Einführung von künstlichen Süßstoffen auf dem Markt. Wir glauben, dass die Entdeckung wichtig ist, weil sie zeigt, wie sich physiologische Zustände auf unsere Wahl zwischen Zucker und Süßstoffen auswirken können. Insbesondere impliziert dies, dass Menschen, die häufig kalorienarme süße Produkte in einem Zustand von Hunger oder Erschöpfung einnehmen, eher dazu neigen, „Rückfälle“ zu erleiden und in Zukunft kalorienreiche Alternativen zu wählen.“ (7)

Die metabolischen Veränderungen, die durch Süßstoff stattfinden, entstehen nicht beim Konsum von natürlichem Zucker, wie Glucose und Fructose. Dies deutet darauf hin, dass künstliche Süßstoffe durch einen völlig anderen Mechanismus zu Stoffwechselstörungen wie Diabetes und Fettleibigkeit beitragen könnten – einen kaum erforschten, dessen Ausmaß man bis dato nicht benennen kann.

Künstliche Süßstoffe scheinen zu Stoffwechselstörungen beizutragen, indem sie die Aktivität bestimmter Gene verändern, die für den Abbau von Fetten und Eiweiß verantwortlich sind. (8)

Die natürliche, gesunde Alternative: Xylit bzw. Birkenzucker

Naschen ohne Reue: Gibt es das überhaupt? Die gute Nachricht für alle, die sich gerne zwischendurch eine kleine Nascherei genehmigen: Ja, das gibt es! Die zuckerfreie Alternative heißt Xylit (auch bekannt als Birkenzucker) und wird vom Körper insulinunabhängig verarbeitet. Durch Xylit kommt es also zu keiner Insulinausschüttung und der Blutzuckerspiegel wird nicht in die Höhe geschossen. Xylit ist zudem nicht kalorienfrei, sondern nur kalorienreduziert: 100 Gramm Xylit enthalten noch ca. 240 Kalorien - was aufgrund der obigen Ausführungen für das Gehirn und das daraus resultierende Sättigungsgefühl auf alle Fälle zielführender ist.  (9)

 künstliche Süßstoffe

Gesunde und pflanzliche Zuckeralternative: Xylit

Anders als viele Süßstoffe besitzt Xylit tatsächlich wissenschaftlich nachgewiesene positive Eigenschaften. So wirkt Xylit antikariogen, beugt also Karies vor.

Xylit schmeckt zudem leicht minzig, weshalb es sich perfekt für die natürliche Zahnpflege eignet. Es erfrischt, reinigt und schützt die Zähne gleichermaßen und hat keine negativen Auswirkungen auf den Körper und die Organe. (10)

Die kariesreduzierenden Eigenschaften von Xylitol sind schon seit den 1970er-Jahren bekannt. Unterschiedliche Studien an der Universität Turku in Finnland konnten diese positive Wirkung nachweisen. Es wurde ein Rückgang von Karies in Höhe von 85 Prozent bei der Gruppe festgestellt, die täglich Xylit anwendete.

Diese erstaunliche Wirksamkeit hat verschiedene Ursachen:

  • Xylit verhindert und vermindert die Säureproduktion durch andere Nahrungsmittel, welche normalerweise Karies fördert.
  • Xylit verhindert die Verstoffwechselung kariesbildender Bakterien und sorgt dafür, dass sich keine Plaquebakterien an der Zahnoberfläche anheften.
  • Die gesunde Alternative zu Zucker regt zudem Speichelproduktion an. Dadurch wird die Produktion von Komplexen aus Kalzium und Speicheleiweiß befördert, welche die Mineralisierung der Zähne unterstützt und so gleichzeitig den Zahnschmelz stärkt. (11)

Die Süßkraft von Xylit ist ähnlich hoch wie bei normalem Haushaltszucker. Er kann also in den gleichen Mengen verwendet werden - bei mehr als 40 Prozent weniger Kalorien.

Die optimale natürliche Zahnpflege für die ganze Familie im Regenbogenkreis-Onlineshop

Wir sind überzeugt: Xylit ist der perfekte Ersatz für herkömmlichen Zucker und kann uns zudem Gutes tun! Daher bieten wir Dir im Shop verschiedenste Produkte an, die Deine Zahngesundheit auf natürliche, gesundheitlich unbedenkliche Art und Weise fördern können:

  • Unser beliebtes Zahnpflegeset vereint 3 einzigartige Produkte, die Dich bei der Mundhygiene perfekt unterstützen: Die drei natürlichen Substanzen haben alle eine reinigende und pflegende Wirkung. Das Zahnpflege Set besteht aus Xylit Birkenzucker, Grapefruitkernextrakt und Sango Meereskoralle. Grapefruitkernextrakt ist für seine antibakterielle Wirkung bekannt. Er pflegt und heilt somit auch Dein Zahnfleisch. Sango Meereskoralle ist reich an Mineralien und kann die Zähne mit Kalzium anreichern und auch leicht aufhellen.
  • Der hochwertige Xylit Birkenzucker im Regenbogenkreis Onlineshop stammt direkt aus Finnland und kann zum kalorienreduzierten Backen und Kochen sowie zur Zahnpflege verwendet werden.
  • Unsere Xylit Zähnchen zum Lutschen in köstlichen Geschmacksrichtungen, wie Orange, Minze oder Vanille, schmecken auch Kindern besonders gut und zeigen ihnen so, dass Zahnpflege auch Spaß machen kann.
  • Die durch ein patentiertes, besonders schonendes Herstellungsverfahren gewonnenen Xylit Lutschkristalle sind praktisch für unterwegs und erfrischen und pflegen Deinen Mundraum sowohl zuhause als auch auf der Arbeit! Sie sind frei von Zusatzstoffen und Aromen und enthalten 100 % reines, finnisches Xylit.

Hinweis: Uns ist das Wohlbefinden aller Lebewesen wichtig, daher möchten wir hier noch eine Warnung aussprechen: Xylit ist für Hunde giftig und sollte daher geschlossen und unerreichbar für Vierbeiner aufbewahrt werden!

Quellen:

(1) https://www.onmeda.de/magazin/suessstoffe_das_sollten_sie_wissen.html

(2) https://www.arznei-telegramm.de/html/1997_01/9701001_01.html

(3) https://www.cancer.org/cancer/cancer-causes/aspartame.html

(4) https://www.webmd.com/diet/features/how-sugar-affects-your-body

(5)https://www.swr.de/odysso/macht-zucker-suechtig/-/id=1046894/did=18581038/nid=1046894/1igmes7/index.html

(6) https://gesund.co.at/suessstoffe-zuckerersatz-kalorien-12433/

(7)  http://www.physoc.org/press-release/2013/brain-cannot-be-fooled-artificial-sweeteners

(8) https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29159583

(9) https://www.lifeline.de/ernaehrung-fitness/gesund-essen/xucker-xylit-id145565.html

(10) https://www.vital.de/gesunde-ernaehrung/zucker/artikel/xylit-wie-gesund-ist-birkenzucker-wirklich

(11) https://foodforfitness.de/xylit/

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