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Spirulina – Das Super-Nahrungsmittel aus dem Wasser

Spirulina-Algen zählen ebenso wie Afa-Algen zu den Mikroalgen. Es handelt sich bei ihnen aber eigentlich um Cyanobakterien. Der Name Cyanobakterien ist auf die bläuliche Färbung zurückzuführen. Der ideale Lebensraum von Mikroalgen wie Spirulina sind bestimmte Seen.

Mittlerweile gelingt es auch, sie in großen Becken künstlich zu züchten.

Spirulina platensis

Spirulina Alge

Die Spirulina Mirkroalge unter dem Mikroskop

Spirulina-Algen sind besonders reich an lebenswichtigen Vitalstoffen, was sie zu sehr hochwertigen Nahrungsmitteln macht. Es gibt mehr als dreißig unterschiedliche Spirulinaarten. Am bekanntesten ist jedoch die Art Spirulina platensis – auch als Spirulina pacifica bekannt.

Den Namen Mikroalge trägt Spirulina platensis deshalb, weil ihr Zelldurchmesser nur circa vier bis acht Tausendstel Millimeter beträgt. Die Zellen fügen sich in Spiralen aneinander und erreichen dann einen Durchmesser von maximal vier Hundertstel Millimetern.

Hier wächst die Spirulina Alge am besten

Optimale Wachstumsbedingungen finden Spirulina-Algen in tropischen Soda-Seen bei Wassertemperaturen von 30 bis 45 Grad Celsius vor. Seen, die den Algen beste natürliche Entwicklungsmöglichkeiten bieten, liegen in Ländern wie Kenia, dem Tschad, Äthiopien oder Peru und Mexiko.

Um den weltweit hohen Bedarf an Spirulina-Algen zu decken, ging man verstärkt dazu über, die Mikroalgen in Plantagen zu züchten.

Die Algen sind recht anspruchslos und benötigen zum Wachsen nur warmes Wasser, viel Sonne, kohlensaures Natrium und bestimmte Spurenelemente. Herrschen ideale Bedingungen vor, können täglich große Mengen an Spirulina geerntet werden.

Was Spirulina so besonders macht

Spirulinazellen weisen weder eine harte Zellmembran noch einen Zellkern auf. Weil harte Zellwände fehlen, kann das in den Algen hoch konzentriert vorliegende Eiweiß besonders gut aufgenommen und verdaut werden.

Das macht Spirulina zu einem Nahrungsmittel von besonderer Güte. Im Algenprotein sind sämtliche essentiellen Aminosäuren enthalten. Ebenso kommen in der Mikroalge wertvolle ungesättigte Fettsäuren wie Linolsäure und Gamma-Linolensäure vor.

Zu den gesundheitlich bedeutsamen Vitalstoffen, die in Spirulina konzentriert sind, gehören auch verschiedenste Vitamine. Herausragend ist der Vitamin B12-Gehalt. Er ist bei Spirulina deutlich höher als in anderen Pflanzen.

Weitere wichtige Inhaltsstoffe der Alge sind Mineralien, Spurenelemente und Antioxidantien, die nachweislich einen positiven Einfluss auf das Immunsystem haben.

Geschichte der Spirulina Alge als Nahrungsmittel

In Zentralafrika und Mexiko dienten die blaugrünen Algen den Menschen schon lange als Nahrungsmittel. Gründlich erforscht – auch im Hinblick auf die Möglichkeit, den Hunger in der Welt zu bekämpfen – wurde Spirulina jedoch erst im letzten Jahrhundert. Als Vorreiter der Spirulinaforschung gilt der japanische Wissenschaftler Nakamura, der auch den Grundstein für die kommerzielle Verwertbarkeit der Mikroalge legte.

Heute gibt es Spirulinafarmen unter anderem in Thailand, in Kalifornien, auf Hawaii sowie in Peru, Taiwan, Israel, Chile und zahlreichen weiteren Ländern. Der Herstellungsprozess umfasst vier Schritte: Züchtung und Ernte der Mikroalgen sowie Trocknung und Verpackung.

In großflächigen Wasserbassins gedeihen die Spirulinakulturen bis zur Ernte. Mit Hilfe von Sieben und speziellen Vakuum-Förderband-Filtern werden die Algen entwässert und anschließend getrocknet. Damit die Nährstoffe in Spirulina enthalten bleiben, kommt der richtigen und schonenden Trocknung besondere Bedeutung zu. Das fertige Produkt muss umgehend vakuumverpackt und verschifft werden.

Einnahmeempfehlung von Spirulina

Spirulina

Spirulina als Pulver oder Presslinge

Spirulina ist in Form von Pulver oder Tabletten erhältlich. Um gesundheitsfördernde Effekte zu erzielen, reicht es aus, täglich nur geringe Mengen einzunehmen. Zehn Gramm Spirulina pro Tag gelten als empfehlenswert, wobei zur Eingewöhnung zunächst geringere Dosen konsumiert werden sollten.

Damit die Qualität der blaugrünen Algen erhalten bleibt, ist es wichtig, sie richtig zu lagern. Spirulina sollte stets fest verschlossen aufbewahrt und an einem trockenen, kühlen und dunklen Ort gelagert werden.

Aufgrund ihrer mannigfaltigen, teilweise in hoher Konzentration vorkommenden hochwertigen Vital- und Nährstoffe gilt die Mikroalge Spirulina als ausgesprochen wertvolles Nahrungsergänzungsmittel.

Es liegen mittlerweile viele wissenschaftliche Studien und Erfahrungsberichte vor, die eine vitalisierende und die Gesundheit fördernde Wirkung belegen. Nebenwirkungen, die mit der Einnahme von Spirulina-Algen einhergehen, sind hingegen nicht bekannt.

Wie Spirulina Deiner Gesundheit helfen kann

Wissenschaftlich belegt ist die positive Auswirkung der verschiedenen Inhaltsstoffe von Spirulina auf das körpereigene Abwehrsystem. Spirulina macht es schädlichen Viren schwer, in die Zellen des menschlichen Organismus zu gelangen.

Das Immunsystem wird durch den regelmäßigen Verzehr der Mikroalgen unterstützt, wie unter anderem Tests an Zellkulturen belegen konnten. Spirulina ist reich an basisch wirkenden Mineralstoffen. Das macht die Alge auch im Hinblick auf den Ausgleich einer Übersäuerung des Körpers interessant.Spirulina-Algen werden darum sehr häufig bei der Entschlackung eingesetzt, um zu helfen, schädliche Stoffe aus dem menschlichen Körper auszuscheiden.

Besonders im Verdauungssystem offenbart sich die regulierende Wirkung von Spirulina. Die Alge soll dabei mitwirken, Schlacken im Verdauungstrakt zu lösen und zu beseitigen und die gesunde Darmflora unterstützen. Für eine funktionierende Darmflora sind bestimmte Bakterien, die Laktobazillen, von Bedeutung.

Der Verzehr von Spirulina regt das Wachstum solcher Laktobazillen an und trägt dazu bei, dass lebensnotwendige Nährstoffe vom Körper aufgenommen werden können. Viele nützliche Darmbakterien bilden im Laufe der Zeit aber auch einen Schutzschild gegen schädliche Erreger, wie zum Beispiel den Darmpilz Candida albicans.

Bedeutung der Entschlackung mit Spirulina

Umweltbelastungen wie Schwermetalle und Gifte, zum Beispiel Blei oder chlorierte Kohlenwasserstoffe, denen der menschliche Organismus heute zunehmend ausgesetzt ist, üben auf die Gesundheit eine schädigende Wirkung aus. Durch die besonderen entgiftenden Eigenschaften von Spirulina lässt sich diesem Prozess entgegensteuern.

Medizinische Untersuchungen belegen, dass Spirulina in der Lage ist, Schwermetalle wie Quecksilber, Blei und Kadmium zu binden und sie aus dem Körper auszuleiten. Giftstoffe, die in Pflanzen- und Insektenschutzmitteln vorhanden sind, sollen ebenfalls durch die blaugrüne Mikroalge aus dem Körper geschwemmt werden.

Außer einer entgiftenden Wirkung kann Spirulina auch Erfolge bei der Entzündungshemmung vorweisen. Bestimmte Inhaltsstoffe wie die essenzielle Fettsäure Gamma-Linolensäure sowie Enzyme wirken entzündungshemmend, vor allem bei rheumatisch oder allergisch bedingten Entzündungen. Japanische Wissenschaftler bescheinigen Spirulina obendrein einen positiven Einfluss bei der Behandlung von Schleimhautentzündungen.

Der natürliche Farbstoff Chlorophyll in der Spirulina

Spirulina Chlorophyll

Chlorophyll, der grüne Pflanzenfarbstoff

Der in Spirulina in großen Mengen vorkommende Farbstoff Chlorophyll kann medizinischen Untersuchungen zufolge auch das Arteriosklerose-Risiko vermindern.

Beim gesunden Abnehmen sollte ebenfalls auf Spirulina nicht verzichtet werden. Denn durch die Stoffwechsel regulierende Funktion der Alge kann die Gewichtsreduktion unterstützt werden.

Bei Fastenkuren wiederum versorgen Spirulina-Drinks den Körper mit lebenswichtigen Vitalstoffen und sollen außerdem noch beim Entschlacken helfen.

Wirkung der Spirulina auf den menschlichen Körper

Es konnte zwar eindrucksvoll in verschiedenen Studien bewiesen werden, dass Spirulina einen vitalisierenden Effekt auf den Organismus ausübt und auch die körpereigene Abwehr unterstützt.

Damit sich die wohltuenden Eigenschaften der Alge aber voll entfalten können, ist eine allgemein gesunde Lebensweise von besonderer Wichtigkeit. Dazu gehört eine ausgewogene und ausreichende Ernährung genauso wie viel Bewegung an der frischen Luft. Körper und Geist sollten darüber hinaus täglich Zeit zur Regeneration eingeräumt werden. Erholsamer Schlaf und bestimmte Entspannungstechniken leisten dazu ihren Beitrag.

Durch diese Maßnahmen können wir uns vor zu viel Stress schützen. Wir fühlen uns ausgeglichener, leistungsfähiger, vitaler und gesünder.

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