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Natürlicher Sonnenschutz und die Gefahren herkömmlicher Sonnencremes

Sonnenbad

Ein Bad in der Sonne ist sehr wohltuend und gesund für Körper und Geist. Bei empfindlicher Haut sollte man sich jedoch gut vor Sonnenbrand schützen, am besten mit natürlichen Mitteln, die den Körper nicht belasten.

Hurra, der Sommer ist da! Endlich können wir wieder mehr Zeit an der frischen Luft verbringen und die Sonne in vollen Zügen genießen. Und wie wir wissen, brauchen wir die Sonne, da unser Körper mit Hilfe des Sonnenlichts lebenswichtiges Vitamin D produzieren kann, welches unter anderem wichtig für gesunde Knochen und Muskelkraft ist. Viele Hautärzte und Sonnencremehersteller wollen uns allerdings einreden, dass die Sonne lediglich böse und krebserregend ist. Aber grundsätzlich gilt: Die Sonne ist etwas Gutes! Ohne sie gäbe es kein Leben auf unserem Planeten. Die Sonne spendet nicht nur Leben, sondern sie macht uns auch glücklich. Ihr verdanken wir im wahrsten Sinne unser „sonniges Gemüt“, das wiederum durch die Vitamin-D-Produktion aufrechterhalten bleibt.

Wissenswert ist, dass die als krebsfördernd betrachteten UV-A Strahlen fast zu jeder Witterung durch unsere Atmosphäre gelangen, auch zu 1/3 durch die Wolken. Die Vitamin-D-produzierenden UV-B-Strahlen sind kurzwelliger und kommen deshalb nur zu bestimmten Zeiten durch die dichte Erdatmosphäre. Für unsere Breitengrade hier in Deutschland bedeutet dies, dass wir am effektivsten von Mai bis September zur Mittagszeit (11:30 – 14:30 Uhr bzw. wenn die Sonne am höchsten steht, plus/minus 1,5 Stunden) die Vitamin-D-produzierenden Sonnenstrahlen tanken können. Außerhalb dieser Zeit kommen nur noch UV-A-Strahlen durch, die aber nicht sofort zwingend schädlich sind, sondern lediglich, wenn man übermäßig sonnenbadet und dadurch Sonnenbrände riskiert.

Viele Menschen erleiden jedes Jahr bei zu langem Aufenthalt in der Sonne einen Sonnenbrand. Gerade Menschen mit empfindlicher, heller Haut sind hier besonders gefährdet. Aber sind die im Handel erhältlichen Sonnencremes wirksam und, vor allen Dingen, gesundheitsverträglich? Wie kann ich mich vor einem Sonnenbrand schützen? Und was mache ich, wenn ich doch einmal einen Sonnenbrand erlitten habe? Diese Fragen soll Dir dieser Artikel beantworten.

Käufliche Sonnencremes – in der Regel ein giftiger Cocktail aus Chemikalien

Die Haut ist unser größtes Organ. Über ihre Poren kann sie beim Auftragen von Cremes und anderen kosmetischen Produkten auch gesundheitsschädigende Chemikalien aufnehmen, die dann über das Blut in unseren gesamten Organismus gelangen und unsere Entgiftungsorgane (Darm, Nieren, Leber) übermäßig beanspruchen. Dies kann in der weiteren Folge zu einer gesamten Schwächung des Immunsystems und zu unzähligen Krankheiten führen. Obwohl es erwiesenermaßen eine hohe Anzahl krebserregender Inhaltsstoffe gibt, werden diese dennoch weiterhin in der Kosmetikbranche zur Herstellung der Produkte verwendet. Denn trotz gesetzlicher Verpflichtung, entsprechende Produkte mit einem Warnhinweis zu kennzeichnen, erfolgt dies selten, da keine Kontrolle durch den Gesetzgeber erfolgt. Und selbst wenn der Verbraucher sich die Inhaltsstoffe durchliest, so kann er doch mit den meisten Begrifflichkeiten aus der Chemie nichts anfangen. Die auf dem Markt erhältlichen Sonnencremes können beispielsweise folgende Chemikalien enthalten:

Sonnenbad

Herkömmliche Sonnenschutzcremes enhalten viele Chemikalien, die sogar Hautkrebs erzeugen können. Problematisch ist auch, dass die Produktion von Vitamin D durch die Cremeschicht stark eingschränkt wird.

- Retinylpalmitat

- Avobenzon

- Octinoxate

- Oxybenzone

- Benzophenone

- Methylanthranilat

- Cinnamat

- Benzoesäure 

Die amerikanische Aufsichtsbehörde FDA hat hierzu herausgefunden, dass Retinylpalmitat eine krebserregende Wirkung hat, wenn es Sonnenlicht ausgesetzt wird!

Gemäß des U.S. Centers for Disease Control (CDC) sind mittlerweile 97% der Amerikaner mit der Chemikalie Oxybenzone vergiftet, die nicht nur in Sonnencreme, sondern auch in vielen anderen kosmetischen Produkten enthalten ist! Auch führen die oben genannten Chemikalien zu einer übermäßigen Produktion an freien Radikalen und somit zu oxidativem Stress (Zellschädigung), der die Krebsentstehung fördern kann.

Die Liste der schädlichen Auswirkungen dieser ganzen Chemikalien auf den menschlichen Körper ließe sich natürlich beliebig verlängern, aber das würde hier den Rahmen sprengen. Ich denke, dass jedem von uns bewusst ist, dass künstlich im Labor hergestellte Chemikalien keinen positiven Effekt auf den menschlichen Körper haben können.

Eine Sonnencreme, die von Hause aus eigentlich zur Vermeidung von Hautkrebs beitragen soll, sollte laut Hersteller immer mehrmals am Tag auf die Haut aufgetragen werden. Dies bedeutet im Umkehrschluss, dass man die Haut mehrmals täglich mit einer Schicht aus Chemikalien überzieht, die keine gesundheitsfördernden, sondern in einigen Fällen sogar krebserregende Eigenschaften besitzen.

Auch die Produktion von Vitamin D wird stark eingeschränkt bzw. komplett blockiert, wenn das Sonnenlicht nicht direkt auf die Haut treffen kann, sondern durch eine dicke Cremeschicht daran gehindert wird. Und ein Vitamin-D-Mangel führt wiederum zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen.

Natürliche Sonnenschutzmittel

Der beste, natürliche Sonnenschutz kann über die Verwendung von pflanzlichen Ölen erreicht werden. Diese enthalten antioxidatives Vitamin E und gesunde Fettsäuren und verleihen eine schöne, glatte Haut. Viele pflanzliche Öle enthalten zudem einen natürlichen UV-Filter und können den Alterungsprozess der Haut mindern.

Sesamöl: Sesamöl gilt als eines der besten natürlichen Sonnenschutzmittel und kann bis zu 30% der UV-Strahlung abhalten und freie Radikale neutralisieren. Außerdem ist es reich an Antioxidantien und hält die Haut feucht.

Kokosöl: Durch Kokosöl werden ca. 20% der UV-Strahlen abgeblockt. Es riecht sehr gut, lässt die Haut angenehm glänzen und verstopft die Hautporen nicht, daher wird es auch gerne für andere Hautpflegeprodukte verwendet.

Erdnuss- und Olivenöl: Sie haben den gleichen Sonnenschutzeffekt wie Kokosöl, hinterlassen aber einen eher dickeren, leicht schmierigen Film auf der Haut.

Jojobaöl: Dieses unterstützt langanhaltende Bräune und bringt mehr Elastizität für die Haut; auch ist es sehr feuchtigkeitsspendend. Das Öl hat einen natürlichen Lichtschutzfaktor von etwa 3-4.

Hanföl: Wie hoch der Schutzfaktor bei Hanföl ist, ist nicht genau bekannt, daher sollte man es bei vorgebräunter oder eher unempfindlicher Haut benutzen. Hanföl unterstützt die Regeneration der Haut und ist somit gleichzeitig ein sehr gutes Pflegemittel.

Avocadoöl: Avocadoöl ist sehr vitaminreich und bindet die Feuchtigkeit der Haut. Außerdem kann es die Zellerneuerung begünstigen.

Carotinoide: Hierbei handelt es sich um Pigmente, die in Pflanzen enthalten sind, und die sowohl die Pflanze selbst als auch deren Früchte vor einem Sonnenbrand schützen. Diese Pigmente können über die Nahrung aufgenommen werden. Beinahe alle orangefarbenen, roten und dunkelgrünen Gemüse sowie Früchte enthalten Carotinoide. Als Beispiel seien Tomaten und Möhren genannt. Es heißt, dass nur 55 g Tomatenmark am Tag den natürlichen Schutz der Haut um 33% steigern. Auch Vitamin E und Vitamin C, bestimmte Fettsäuren und Flavonoide (sekundäre Pflanzenstoffe) erhöhen den UV-Schutzfilter von innen heraus.

Astaxanthin: Hierbei handelt es sich um einen natürlichen, rötlich-violetten Farbstoff, der zur Gruppe der Carotinoide gehört. Astaxanthin kommt hauptsächlich in Grünalgen vor. Es gilt als eines der stärksten Radikalenfänger und gehört somit auch zu den stärksten Antioxidantien. Astaxanthin kann zusätzlich eine reinigende Auswirkung auf Nieren, Lunge und Leber haben, die Magen- und Darmwand schützen, das Immunsystem regulieren und stimulieren, die Durchblutung fördern und Alterserscheinungen mindern.

Natürlich können die genannten, natürlichen Mittel auch bei Kindern Anwendung finden. Generell gilt allerdings für Kinder, dass diese niemals für einen längeren Zeitraum der prallen Sonne ausgesetzt sein sollten. Sie sollten stets eine Mütze und schützende, luftdurchlässige Kleidung tragen. Dies dient auch der Vermeidung eines „Sonnenstichs“.
Und Vorsicht: auch wenn der Himmel leicht bedeckt ist, kann es zu Sonnenbränden kommen.

Was kann man tun, wenn man einen Sonnenbrand erlitten hat?

Vorab ist zu sagen, dass Blasen, die sich auf dem Sonnenbrand gebildet haben, auf keinen Fall aufgestochen werden sollten, da sie eine schützende und „löschende“ Wirkung haben. Man sollte die Blasen von alleine austrocknen lassen. Diese Hausmittel können zur besseren Wundheilung beitragen:

- zur Heilung der Haut benötigt der Körper vor allen Dingen Vitamin C und Vitamin E; diese können über ausreichend Gemüse und Obst aufgenommen werden

- frisch gepressten Zitronensaft in Wasser geben, ein Leinentuch darin tränken und die Haut vorsichtig abtupfen; dies lindert die Schmerzen

- 2 Teelöffel Speisenatron in kühles Badewasser geben

- Saft aus den Blättern der Aloe-Vera-Pflanze pressen und die Haut vorsichtig einreiben;  Aloe Vera Saft unterstützt die Zellerneuerung und wirkt schmerzlindernd, zudem ist er reich an Vitaminen, Enzymen, Mineralstoffen und Aminosäuren

- Kühle Bäder oder Duschen

- Kokosöl dient nicht nur als Sonnenschutz, sondern kann auch zur Pflege der betroffenen Hautpartien hervorragend angewendet werden

- täglich ca. 1 Liter grünen Tee trinken, da dieser Antioxidantien enthält, die zur Heilung beitragen

- betroffene Hautstellen mit kaltem Pfefferminztee vorsichtig abreiben

- rote Kartoffeln reiben und auf die verbrannten Hautstellen legen; die Stärke der Kartoffeln hat eine kühlende Wirkung und mindert den Schmerz

Auch wenn wir nun genügend Alternativen zu herkömmlichen Sonnencremes und die mögliche Behandlung von Sonnenbränden kennengelernt haben, so ist und bleibt dennoch der beste Schutz, die pralle Sonne für einen längeren Aufenthalt zu meiden. Lässt sich dies aus bestimmten Gründen einmal nicht umgehen, so kann das Tragen einer Kopfbedeckung und entsprechender leichter Kleidung einen Sonnenbrand verhindern. Gerade bei Kindern, die am Strand ihre Sandburgen bauen, ist darauf besonders zu achten. Ebenso kann ein Regenschirm zum Schutz vor den starken Sonnenstrahlen verwendet werden … er wird uns sicherlich diese Form der Zweckentfremdung verzeihen :-).

 

Text: Kerstin Ahrens

 

© Regenbogenkreis / Matthias Langwasser - Alle Rechte vorbehalten. Dieser Text und die enthaltenen Bilder unterliegen dem Urheberrecht und anderen Gesetzen zum Schutz geistigen Eigentums. Dieser Artikel darf ohne Genehmigung weder kopiert oder veröffentlicht werden. Eine Verlinkung direkt auf die jeweilige Text-Seite sowie das Teilen in sozialen Netzwerken sind erlaubt und erwünscht.
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  • Zusammenfassung

    Sonnencreme löst Hautkrebs aus nicht die gesunden Sonnenstrahlen, der beste Schutz vor Sonnenbrand ist eine vor gebräunte Haut in ihrem Solarium, nur dort kann man kontrolliert vor bräunen! Nach dem Sonnen empfehle ich immer BIO Kokosöl.
    http://www.jetzt-und-heute.ch/_blog/search/tag/Hautkrebs

  • Zusammenfassung

    was hälstdu denn von den soge
    nannten mineralischen filtern der bio sonnenschutzmittel ? lg parinit

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