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Papayablätter


Papaya-Blätter sind bekannt für Ihre Verwendung bei Verdauungsbeschwerden, zur Gewebereparatur und ihrem Gehalt an Papain, einem wirksamen Verdauungsenzym. Ihnen werden ausgleichende Eigenschaften, welche die Magenschleimhaut vor Beschädigungen und Geschwürbildung schützen sollen, nachgesagt. Papayablätter helfen mit bei der Sanierung der Darmflora und wirken eventuell antibakteriell.

In südlichen und tropischen Ländern werden Papayablätter oftmals bei Wurmbefall eingesetzt. Dr. A. Vogel empfiehlt in seinem Buch „Der kleine Doktor", besonders in den Tropen nach jeder Mahlzeit ein Papayablatt in der Größe eines 2-Euro-Stücks zu essen, um sich vor Parasiten und Infektionen zu schützen.

Die traditionelle Verwendung der Papayablätter

Angehörige bestimmter Indianerstämme in Südamerika kauen mehrfach täglich Papayablätter, um sich vorbeugend vor Infektionen zu schützen und Würmer zu beseitigen. Außerdem verwenden sie traditionell einen Tee aus den Blättern bei Bluthochdruck und Herzbeschwerden. Sie benutzen die Papaya darüber hinaus um die Leber zu unterstützen.

In der Volksmedizin Indiens werden junge rohe Blätter verwendet, um den Appetit anzuregen. Die Papayablätter werden vorwiegend blassen und mageren Kindern verabreicht. Die jungen Blätter als Gemüse gekocht sollen galletreibend wirken. Allgemein gelten die Blätter der Papaya in Indien als fieberabwehrend und leberreinigend. Junge Papayablätter werden bei Malaria gegessen und Kindern mit unregelmäßigem Stuhlgang gegeben. Auch Kühe werden in Indien mit Papayablättern gefüttert, um deren Verdauung zu verbessern.

In Hawaii wird ein warmer Umschlag aus Papayablättern bei Muskelschmerzen verwendet. Er soll auch bei Magenschmerzen helfen. In der Voodoo-Medizin stellt man einen Breiumschlag aus Papayablättern her, um Beulen und Warzen zu behandeln.

In Nigeria raucht man die getrockneten Papayablätter bei Atembeschwerden, Husten, Asthma und Bronchitis. Papaya-Zigaretten wird außerdem eine Beschleunigung der Gehirnströme und Entspannung der Muskeln zugeschrieben. Die Blätter entspannen möglicherweise das Zentralnervensystem und setzen das Schmerzempfinden herab. In Ghana werden die Blätter bei Magen- und Verdauungsproblemen verwendet.

Papayablätter werden auch als Krebsheilpflanze der Aborigines beschrieben. In einem Artikel über die Papaya als Heilpflanze der australischen Ureinwohner in der Zeitschrift „Bio“ (Ausgabe 1/1997) wird von einer Frau in Australien berichtet, die Lungenkrebs hatte und durch das Trinken von Papayatee aus den Blättern wieder gesund wurde.

Papain – ein Enzym aus der Papaya

Papain ist ein proteolytisches Enzym, welches aus mehr als 200 Aminosäuren aufgebaut ist und vorwiegend aus dem Milchsaft der tropischen Papaya-Pflanze gewonnen wird. Eine reife Papaya mit ihrem wohlschmeckenden Fruchtfleisch enthält allerdings nur noch sehr wenig Papain, das vor allem in den noch unreifen Früchten und in den Blättern in höheren Konzentrationen auftritt.

Das Papaya-Enzym Papain wirkt als Verdauungshilfe und löst Eiweißrückstände an der Darmwand auf. Es soll sogar Parasiten vertreiben können und fördert eine gesunde Darmflora. Das unter Papaineinwirkung gebildete Körpereiweiß Arginin könnte eine vermehrte Ausschüttung des Wachstumshormons HGH durch die Hirnanhangsdrüse bewirken. Dieses Hormon ist wichtig für die Zellerneuerung und die Regeneration von Muskeln, Haut, Knorpeln, Bandscheiben und der Leber.

Papain wird in der Medizin zur Unterstützung der enzymatischen Verdauung und Wundreinigung eingesetzt. Es besitzt eine allgemein milde, beruhigende Wirkung auf den Magen und hilft bei der Verdauung von Proteinen.

Das Papaya-Enzym besitzt eine breitgefächerte Funktionsweise, es spaltet vorwiegend Peptidbindungen, an denen basische Aminosäuren beteiligt sind. Es kann außerdem bei Menschen, die an einer Gluten-Unverträglichkeit leiden, die Verdauung von Gliadin, ein Bestandteil des Glutens, eventuell fördern. Damit können geringe Gluten-Mengen verträglich werden.

Papain ist ein wahres Multitalent und zeigt vielfach positive Wirkung auf den menschlichen Körper. Es trägt mit zu einem gut funktionierenden Immunsystem bei, soll den Stoffwechsel anregen und eine beruhigende Wirkung auf den Magen haben. Das Herz-Kreislauf-System unterstützt Papain dadurch, dass Fibrin und Fibrinogen abgebaut werden können, die zur Zusammenballung von Blutzellen beitragen.

Im Magen und im Darm bricht das Enzym Papain beispielsweise die Fasern von Fleisch auf und beschleunigt den Umwandlungsprozess von Eiweiß und Aminosäuren. Eine möglicherweise verbesserte Verdauung wird dadurch erzielt und die Nahrungsabfälle werden ohne Blähungen und Gärungsprozesse auf natürliche Weise ausgeschieden.

Papaya-Enzyme sind offenbar für den Aufbau einer gesunden Darmschleimhaut besonders wichtig. Sie tragen dazu bei, Erkrankungen vorzubeugen, die auf eine Übersäuerung zurückzuführen sind.

Die Papaya liefert sehr viele wichtigen Lebensbausteine (Nähr- und Ballaststoffe) und unterstützt den Abbau von überflüssigen Körperfetten. Papaya-Enzyme sind Fettverbrenner ersten Grades, denn die Lebensbausteine in ihrer Gesamtheit lösen abgelagerte Fette aus Fettspeicherzellen heraus, damit sie in der Leber verarbeitet werden können.


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Matthias
Matthias Langwasser
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