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Bewusste, vegane Ernährung von Kindern

Hier möchte ich mit Dir teilen, was mich schon lange bewegt. Ich bin seit fast 30 Jahren sehr konsequent in Bezug auf Ernährung und natürliches Leben. Das bedeutet zum Beispiel, dass ich mich ausschließlich vegan, biologisch und vollwertig ernähre und keine chemischen Mittel nehme. Ich mache hier keine Ausnahmen. Viele Menschen bezeichnen mich damit als dogmatisch. Ich sehe allerdings keinen Sinn darin, meinem kostbaren Körper ungesunde Dinge zuzuführen, auch nicht in kleinen Mengen.

Mit unserem Sohn sind Randi und ich auch sehr konsequent. Wir versuchen, ihn auf allen Ebenen von dem fernzuhalten, was ihm nicht gut tut. Das erstreckt sich auch auf Menschen und Plätze, die energetisch schwächend für ihn sind.

Zuchiniernte

Makaio hat eine riesige Zucchini geerntet, die prima zum Gewichtheben genutzt werden kann :-).

Wenn wir dafür sorgen, dass Makaio keine zuckerhaltigen Produkte bekommt, dann bekommen wir immer wieder Sätze zu hören wie: „Das könnt Ihr eurem Kind nicht antun.“ oder „Ihr macht ihn zu einem Außenseiter“ oder „Aus Liebe zu eurem Kind solltet Ihr ihm das erlauben, was andere Kinder auch dürfen.“

Diese Sätze kommen sogar von Eltern, die genau wissen, welcher Chemikaliencocktail und welche Zuckermengen beispielsweise in einem ganz normalen Eis enthalten sind.

Ich sehe das so: Wenn ich mein Kind wirklich liebe, dann gebe ich ihm nichts, was schädlich für es ist. Es ist sogar meine Verantwortung als liebender Vater, dafür zu sorgen, dass mein Kind nur das Allerbeste bekommt und ein blühendes, vitales und gesundes Kind bleibt.

Soll ich meinem Kind nur deswegen schädliche Dinge geben, weil es alle anderen auch tun? Das würde ja bedeuten, dass ich genau das mittrage, was zu den Gesundheitsproblemen führt, die wir überall in unserer Gesellschaft beobachten können.

Wenn sogar die Eltern, die um diese Dinge wissen, sich dem Mainstream anpassen, wie soll sich dann jemals etwas verändern? Nur weil wir den Mut haben, auszuhalten, dass uns andere Eltern verurteilen, als Dogmatiker bezeichnen, ablehnen oder unser Kind ausgrenzen, ermutigen wir andere Eltern, auch Nein zu dem kollektiven Wahnsinn zu sagen.

Ja, wir geben unserem Kind kein Fleisch und keine Milchprodukte, keinen raffinierten Zucker, keine Impfstoffe und keine chemischen Medikamente. Und wir sind stolz darauf.

Wir erklären unserem Sohn, warum wir ihm etwas nicht geben und vermitteln ihm, dass die Fülle an leckeren veganen Köstlichkeiten bei uns zu Hause viel mehr Genuss und Energie gibt. Interessanterweise hat er bisher auch keine Resonanz zu konventionellen Nahrungsmitteln und interessiert sich dafür nicht.

Natürlich werden die Kinder irgendwann ihre eigenen Entscheidungen treffen. Bis dahin kreieren wir ein Umfeld, das uns und den Kindern gut tut. So haben sie eine gesunde, starke Basis und können damit hinaus in die Welt treten.


Alles Liebe, Matthias

 

 

© Regenbogenkreis / Matthias Langwasser - Alle Rechte vorbehalten. Dieser Text und die enthaltenen Bilder unterliegen dem Urheberrecht und anderen Gesetzen zum Schutz geistigen Eigentums. Dieser Artikel darf ohne Genehmigung weder kopiert oder veröffentlicht werden. Eine Verlinkung direkt auf die jeweilige Text-Seite sowie das Teilen in sozialen Netzwerken sind erlaubt und erwünscht.
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  • Zusammenfassung

    Liebe Irina,

    unser Sohn ist in einem Waldkindergarten, wo er mittags veganes Essen bekommt und die Erzieher nehmen Rücksicht auf ihn. Freitags kochen alle zusammen, und da wird ab jetzt auch immer vegan gekocht. Er ist zwar das einzige vegane Kind, aber es funktioniert wunderbar.

    Liebe Grüße, Matthias

  • Zusammenfassung

    Hallo Matthias,
    ich finde das super, wie ihr das macht!

    Aber wie macht ihr das mit dem Kindergarten? Dort hat man wenig Einflussmöglichkeiten, wenn das eigene Kinder unter anderen ist, die sich anders ernähren oder denken.

    Liebe Grüße
    Irina

  • Bewusste, vegane Ernährung von Kindern

    Lieber Matthias, ich bin ganz traurig, wenn ich deinen Artikel lese. Es ist sehr stimmig für mich, was du schreibst und mir gelingt es zugleich nicht, meine Tochter von all diesen Giften fernzuhalten. Letztens brachte eine Freundin einen Kuchen mit, zwar einen halbwegs gesunden Kuchen, aber es war eben ein Kuchen (nicht rohköstlich) - meine kleine Tochter ließ ich selbst entscheiden und sie aß ihn (sie ist leider ziemlich geprägt von ungesunder "Nahrung" ), während der kleine Sohn eines Freundes vom Kuchen ferngehalten wurde und lange, wirklich sehr lange darüber weinte. In dem Moment zweifelte ich an der "Richtigkeit" des Handelns meines Freundes.
    Gleichzeitig wusste ich aber, dass unsere Welt "falsch" ist, eben völlig verdreht. Und nicht mein Freund, der seinen Sohn vom Gift abhielt.
    Ich weiß immer garnicht, was ich meiner Tochter wie erklären soll (sie ist jetzt 3,5 Jahre jung und versteht durchaus schon viel). Kinder werden geboren und orientieren sich an uns. In der Natur bestimmt sinnvoll. Aber hier völlig fatal.
    Wie erkläre ich es meiner Tochter, dass es Gift ist, was die anderen Kinder, die Erwachsenen (die ja automatisch und unhinterfragt die Vorbilder der Kinder sind) zu sich nehmen? Ohne diesen vor den Kopf zu stoßen?
    Es ist so schwer für mich an dieser Stelle gut für uns zu sorgen und ich bin unheimlich traurig. Ich wünsche mir eine Welt ohne diese ganzen ungesunden Versuchungen, oder wenigstens erstmal eine Welt, die meiner Tochter nicht einfach Zucker zusteckt und zudem davon überzeugt ist, dass dies für die Psyche meiner Tochter gesund sei.
    Danke für deinen Artikel und liebe Grüße, Meike

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