UV-Licht in Verruf: Die Wahrheit über Solarium, Sonnenbaden & Co.

Die Sonne: Was sie kann, wofür wir sie brauchen und wie sie auf uns wirkt

Sonne ist Leben. Das ist wohl den meisten von uns klar. Nichts würde ohne den hell glühenden Gasball aus Wasserstoff und Helium, der 149.600.000 km von der Erde entfernt ist, existieren können.

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Sonne ist Leben!

Grund­la­ge für unser Le­ben und das Leben um uns her­um sind Pflan­zen, die mit­tels Pho­to­syn­the­se En­er­gie aus dem Son­nen­licht in Bio­mas­se um­wan­deln. Die­ Bio­mas­se – also z.B. Grä­ser, Blät­ter, Früch­te – dient den Tie­ren und uns Men­schen als Nah­rung.

Die Wirkung des Sonnenlichts auf unsere Umwelt

Außerdem wäre es ohne die Sonne ziemlich frostig auf der Erde: Das angenehme Klima auf unserem Planeten, das Leben ermöglicht, kann nur durch die Sonne aufrechterhalten werden. Die Sonnenstrahlen treffen auf die Erdoberfläche und erwärmen diese. Die Atmosphäre hat einen ähnlichen Effekt wie das Glasdach eines Treibhauses – und dieser natürliche Treibhauseffekt stellt sicher, dass lebensfreundliche Temperaturen auf der Erde herrschen. Mit minus 18 Grad Celsius und einer dicken Eisschicht wäre unser Planet also ohne die Strahlung der Sonne alles andere als dauerhaft bewohnbar.

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Die Sonne: Ein glühender Gasball, der unseren Planeten wärmt. 

Die Sonne spuckt viel Energie aus, was sich in spektakulären Magnetstürmen, Eruptionen und Lichtbögen von gigantischen Ausmaßen zeigt.

Warum der Mensch auf die Sonne angewiesen ist

Dass der direkte Zusammenhang von Sonnenlicht und der Gesundheit des Menschen erst seit einigen Jahrzehnten genauer erforscht wird, ist erstaunlich und verständlich zu gleich: Gab es ja immerhin nie Zweifel daran, dass unsere Existenz von der Strahlung der Sonne abhängig ist. Aber wie genau dieses Zusammenspiel funktioniert, ist erst seit relativ kurzer Zeit bekannt.

Dieses vergleichsweise neue Wissen macht sich die Medizin nun schon längere Zeit in der Behandlung von psychischen Krankheiten - allen voran Depressionen - zunutze.

Licht ist der stärkste Zeitgeber unserer inneren Uhr, die neben unserem Schlaf, unseren Wachphasen und unserer Körpertemperatur auch unseren Hormonhaushalt steuert und in Balance hält. Solange wir Licht über die Augen aufnehmen, wird die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin unterdrückt, das natürlicherweise nachts ausgeschüttet wird, uns müde macht und sich auch auf unsere Stimmung auswirkt.

Im Gegensatz dazu hemmt helles Licht die Produktion von Melatonin und sorgt dafür, dass wir uns wach und fit fühlen. Wenn der Körper die Melatonin-Produktion zurückfährt, wird gleichzeitig mehr vom Gute-Laune-Hormon Serotonin gebildet. Licht ist also in hohem Maße daran beteiligt, dass wir uns gut fühlen.

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Licht steigert unsere Wohlbefinden – wir fühlen uns gut. 

Fit im Kopf dank Sonnenlicht

Die Sonne kann auch eine enorme Steigerung der geistigen Leistungsfähigkeit bewirken: So teilten Psychologen in Philadelphia für eine 10-tägige Studie hundert in etwa gleich begabte Studenten in zwei Gruppen ein. Sie ließen beide Gruppen insgesamt zwanzig Aufgaben aus verschiedenen Wissensgebieten lösen. Mit einem Unterschied: Eine Gruppe arbeitete nur an Tagen, an denen die Sonne schien, die andere nur bei Regen.

Das eindeutige Ergebnis? Die Studenten, die an den Sonnentagen arbeiten durften, wiesen eine viel geringere Fehlerquote auf (bis zu 50 Fehler weniger) und waren im Schnitt mit den Lösungen 18 Stunden früher fertig als jene, die an regnerischen Tagen die Aufgaben lösten. (1)

Immunbooster Sonne

Die kalte Jahreszeit drückt nicht nur die Stimmung – viel mehr kann sich das Fehlen von Sonnenlicht auch auf die Funktionsweise des Immunsystems auswirken. Vor allem Menschen mit Autoimmunerkrankungen, wie Multipler Sklerose, leiden unter zu wenig Sonnenstrahlung. Zwei Studien von australischen und deutschen Wissenschaftlern zeigen: Moderates Sonnen beeinflusst den Krankheitsverlauf – und zwar in positiver Art und Weise.

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Fehlendes Sonnenlicht in den dunklen Jahreszeiten kann uns zu schaffen machen.

 Was hat die Sonne mit MS zu tun?

Zur Entstehung von MS gehören genetische Dispositionen genauso wie Umwelteinflüsse. Dass die Sonne dabei eine wichtige Rolle spielt, wird von Forschern schon lange vermutet:  Beobachtungen haben gezeigt, dass MS-Erkrankungen in Südeuropa viel seltener auftreten als in Mittel- und Nordeuropa. Das gleiche Bild zeigt sich bei Nordamerikanern und Kanadiern: Diese erkranken deutlich häufiger an MS als Menschen, die in der Nähe des Äquators leben.

„Wir können sagen, dass Sonnenlicht das überschießende Immunsystem beruhigt“, so Heinz Wiendl, Direktor der Klinik für Allgemeine Neurologie am Universitätsklinikum Münster. (2)

Wie Sonnenlicht das Immunsystem anregt

Wie genau die Sonne zur Stärkung unseres Abwehrsystems beiträgt, hat die Arbeitsgruppe rund um Gerard P. Ahern vom Georgetown University Medical Center in Washington  herausgefunden: Sie untersuchten die T-Lymphozyten und entdeckten, dass schwaches blaues Licht die Zellen zur Bildung von Wasserstoffperoxid anregt. Dies aktiviert einen Signalweg - was dazu führt, dass die Immunzellen in der Haut sich schneller bewegen, wenn sie dem blauen Anteil des Sonnenlichts ausgesetzt sind.

Wasserstoffperoxid wird auch bei Entzündungen und Verletzungen als Signalstoff im menschlichen Körper freigesetzt, um die T-Lymphozyten des Immunsystems an den Ort des Schadens zu leiten.

Fazit? Sonnenlicht ruft im Gewebe der Haut einen erhöhten Alarmzustand hervor und stärkt so die Körperabwehr gegen Erreger, die diese Barriere durchdringen wollen. (3)

Sonne für starke Knochen

Auch unser Bewegungsapparat ist auf die heilsamen Fähigkeiten der Sonne angewiesen, um intakt zu bleiben: So zählt etwa die Osteoporose zu den häufigsten Knochenerkrankungen und geht meist mit starken Knochenschmerzen einher. Mit steigendem Lebensalter lässt die Knochendichte natürlicherweise nach, deshalb sind vorwiegend ältere Menschen betroffen.

Aber man kann schon frühzeitig gegenarbeiten: Um der schmerzhaften Krankheit vorzubeugen, gilt es, viel Sonnenlicht zu tanken. Der Körper benötigt zur Herstellung von Vitamin D genug UV-Licht. Darauf weist sogar die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) hin. In diesem Blogbeitrag kannst Du mehr über Osteoporose nachlesen -> klick hier.

Was genau hat es mit Vitamin D und der Knochendichte auf sich?

Vitamin D unterstützt den Organismus dabei, Kalzium aus der Nahrung aufzunehmen, was sich wiederum positiv auf die Festigkeit und Stabilität der Knochen auswirkt.

Eine halbe Stunde Sonne am Tag sollte also mindestens drin sein. In der dunklen Jahreszeit ist es ratsam, das Vitamin zu supplementieren - also durch Nahrungsergänzung und bestimmte Lebensmittel zuzuführen.

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Eine halbe Stunde am Tag sollte man in der Sonne baden.

Eine pflanzenbasierte, ausgewogene Ernährung hilft ebenfalls gegen Kalziummangel: Gute Kalziumlieferanten sind beispielsweise Gemüse wie Brokkoli, Fenchel oder Grünkohl sowie Nüsse und viele Kräuter. (4)

Sind Solarien ungesund?

Nicht erst seit der Verordnung zum Schutz vor schädlichen Wirkungen künstlicher ultravioletter Strahlung wird diese Panikmache betrieben: Experten warnen seit Langem medienwirksam davor, dass die von Sonnenbänken abgegebenen Strahlen das Hautkrebsrisiko erhöhen. Die Beweise sind hier aber alles andere als eindeutig - könnte es doch sogar sein, dass in den sonnenarmen Ländern Nordeuropas positive Effektive auf den menschlichen Körper zu erwarten sind.

William B. Grant vom Sunlight, Nutrition and Health Research Center in San Francisco ist der Überzeugung: Dem unzureichend bewiesenen Hautkrebsrisiko stehen zahlreiche wissenschaftlich fundierte Belege künstlicher UV-Strahlen gegenüber. Die Vermeidung von Solarien laut Grant ist daher aus medizinischer Sicht kaum sinnvoll.

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Das Solarium – zu unrecht in der Kritik?

Wie weiter oben schon ausgeführt, steht das durch UV-Strahlen erzeugte Vitamin D ganz oben auf der Liste der potentiellen Vorbeugemaßnahmen von Autoimmunerkrankungen, wie beispielsweise der Multiplen Sklerose. So könnten durch mehr UV-Licht etwa rund 200.000 MS-Fälle pro Jahr verhindert werden“, schrieb William B. Grant in der Fachzeitschrift Photochemical and Photobiological Sciences.

Kann UV-Strahlung vor Krebserkrankungen schützen?

Das Leben in der Stadt ist ein Risikofaktor für unsere Gesundheit. Wir verbringen zu viel Zeit in geschlossenen Räumen, bewegen uns zu wenig, essen schlecht und unausgewogen. Dieser naturferne Lebensstil schlägt sich auch in der Zahl der Krebserkrankungen nieder: So erkranken weltweit pro Jahr um die 286.000 Menschen an dem non-Hodgkin's Lymphom, einer bösartigen Krebserkrankung der Lymphdrüsen. Bis vor einiger Zeit ging die Wissenschaft davon aus, dass UV-Strahlen aus der Sonne das Risiko erhöhen, an dem non-Hodgkin’s-Lymphom zu erkranken.

Eine Arbeitsgruppe um die Forscherin Anne Kricker an der School of Public Health führte eine Studie durch und bringt damit eine vollkommen neue Betrachtungsweise ans Licht: Laut den Beobachtungen der Forscher sieht es nämlich ganz so aus, als habe UV-Licht (und in weiterer Folge Vitamin D) eine hemmende Wirkung auf die Vermehrung von Krebszellen. Es wirke sich also positiv auf einige Krebsleiden aus.

Es gibt weitere wissenschaftliche Studien die darauf hindeuten, dass Vitamin D maßgeblich das Risiko für Schizophrenie, Diabetes und Herzkrankheiten senken kann.

Auch in Sachen künstliche UV-Strahlen werden immer mehr Studien veröffentlicht, die eine positive Wirkung auf die Gesundheit nahelegen: Die im "American Journal of Clinical Nutrition" bereits 2004 publizierte Studie der Boston University School of Medicine zeigt, dass eine moderate, regelmäßige Benutzung des Solariums das Risiko für Knochenbrüche mindern kann. Dafür wurden 50 Versuchspersonen angewiesen, mindestens einmal pro Woche das Solarium zu nutzen. Danach analysierten die Forscher sowohl die Konzentration von Vitamin D im Blut, als auch die Knochendichte am Becken und der Wirbelsäule. Die gemessenen Ergebnisse wurden mit jenen Werten von 106 weiteren Personen verglichen, die sich keiner künstlichen UV-Strahlung ausgesetzt hatten.

Das erstaunliche Ergebnis: Die Probanden, die sich künstlich bräunen ließen, wiesen im Vergleich zu den eher blassen Kontrollpersonen im Durchschnitt eine um 90 Prozent höhere Vitamin D-Konzentration im Blut auf. Da sich diese Stoffwechselveränderungen auch in einer deutlich erhöhten Knochendichte niederschlugen, könnte dieser Aspekt für Millionen Osteoporosekranke von Bedeutung sein, die sehr häufig Knochenbrüche erleiden. (5)

Deine optimale Versorgung mit Vitamin D

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In der kalten Jahreszeit gestaltet sich das regelmäßige Bad in der Sonne häufig schwieriger. Hier empfehlen wir Dir, das lebenswichtige Vitamin D extern zuzuführen. Leider sind die meisten herkömmlichen Nahrungsergänzungsmittel sehr schlecht bioverfügbar und es kommen nur sehr geringe Mengen des Nährstoffes dort an, wo sie benötigt werden.

Wir haben die Lösung für dieses Problem: Für unsere liposomalen Produkte kapseln wir die Nährstoffe in ein Liposom ein. Diese Schutzhülle sorgt dafür, dass der Speichel und die Magensäure dem Vitamin nichts anhaben können und es direkt in den Blutkreislauf aufgenommen werden kann und so Deinen Organismus auf optimale Art und Weise versorgt.

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Quellenangabe:

(1)  https://www.welt.de/gesundheit/article153812455/So-wichtig-ist-Sonnenlicht-fuer-Ihre-Gesundheit.html

(2)  https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.medizin-wie-die-sonne-das-immunsystem-beruhigt.dc9d7e80-9df8-4429-88e1-31e317d54f76.html

(3)  https://www.spektrum.de/news/wie-sonnenlicht-das-immunsystem-aktiviert/1433289

(4)  https://www.eatmovefeel.de/warum-sonnenlicht-gesund-ist/

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/uv-licht-gesundheit-aus-dem-solarium-a-345601.html

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