Liposomaler Monat

Erschreckende Studie: So viel Mikroplastik essen wir täglich

Woher kommt Mikroplastik?

Willkommen im Plastikzeitalter. Was als vielversprechende Erfindung begann, wird zum immer ernst zu nehmenderen Problem für Mensch, Natur und den ganzen Planeten. Bereits im 19. Jahrhundert wurden Celluloid und PVC entwickelt, aber erst 1907 gelang es dem belgisch-amerikanischen Chemiker Leo Baekeland, mit Bakelit einen für die Massenproduktion tauglichen Kunststoff herzustellen 1. Seither haben die unterschiedlichsten Kunststoffe immer mehr Lebensbereiche erobert und sind mittlerweile kaum noch aus unserem Alltag wegzudenken. Die künstlich produzierten Materialien sind langlebig, wasserfest und können in alle möglichen Formen und Farben gebracht werden. Haushalt, Industrie, Transport, Kleidung, es gibt wohl kaum einen Lebensbereich, indem Plastik und Co. nicht zu finden ist. Aber worüber bei der Erschaffung von Kunststoffen nicht oder nicht ausreichend nachgedacht wurde, ist ihr Mangel an biologischer Abbaubarkeit. Plastik verrottet nicht, sondern wird von den Element zerrieben und zerkleinert. Für das menschliche Auge hat sich eine Plastiktüte nach etwa 20 Jahren aufgelöst, bei einer Plastikflasche könnte es hingegen aber auch 450 Jahre dauern. Und Lego-Steine könnten sogar bis zu 1.300 Jahre brauchen, bis sie ganz zerfallen sind 2.  Aber selbst dann ist das Problem nicht aus der Welt, denn die Kunststoffprodukte haben sich nicht in Luft aufgelöst, sondern wurden lediglich von Sonne, Wind und anderen Einflüssen verwittert, mürbe gemacht und zerrieben. Das Ergebnis: Mikroplastik und Nanoplastik, dessen Größe von Kiesel- über Sandkorn bis hin bis zu mikroskopisch kleinen Maßen reicht.

Längst befinden sich die Partikel in einem Kreislauf: So wird Mikroplastik, das aus Haushalten stammt und im Abwassersystem landet (beispielsweise als Kleiderfasern aus der Waschmaschine), teilweise in Kläranlagen herausgefiltert. Problematisch wird es jedoch, wenn Klärschlamm zur Düngung von Feldern benutzt wird – dann landen die winzigen Partikel in der Umwelt und im Grundwasser 3

Mikroplastik in Zahlen

  • Eine Studie der University of Newcastle in Australien aus dem Jahr 2020 zeigt: Im Durchschnitt nimmt jeder von uns pro Woche rund 5 Gramm Mikroplastik auf – das entspricht ungefähr einer zerhäckselten Kreditkarte 4.
  • Derselben Studie zufolge nehmen wir pro Woche 1.769 Plastikpartikel allein aus dem Trinkwasser auf.
  • 2018 wurde erstmals Mikroplastik in menschlichem Stuhl nachgewiesen 5.
  • Ein nicht unerheblicher Teil des Mikroplastiks stammt vom Reifenabrieb: Von den Straßen gelangen die winzigen Partikel der Fahrzeugreifen mit dem Regenwasser in den Boden, aber zu 12 bis 20 % auch ins Abwasser, in Flüsse und schließlich ins Meer 6
  • Zusammen sollen Textilfasern, Reifenabrieb und die Luftverschmutzung der Städte für 80 % des Mikroplastiks verantwortlich sein 7.
  • Rund 150 Millionen Tonnen Plastikabfall werden in den Weltmeeren vermutet 8.
  • 14 Millionen Tonnen Mikroplastik soll auf den Meeresböden der Ozeane liegen 9.

Studien zeigen: Mikroplastik ist überall

Mikroplastik kennt keine Grenzen und hat es längst in die entlegensten Winkel der Erde geschafft, auch dorthin, wo keine Menschen leben. Es mischt sich unter den Sand von Stränden, gerät in Äcker und ins Trinkwasser, treibt im Ozean, weht durch die Luft und vermischt sich sogar mit Gestein. Sehr sichtbar wird Plastikmüll selbst auf unbewohnten Inseln im Südpazifik angespült, ebenso wie an bei Touristen beliebten Stränden.

Bereits 1983 beschrieben Wissenschaftler die Plastikkörner, die sie an den Stränden der Bermuda Inseln und an entlegenen Küsten im Osten Kanadas fanden 10.  

Der Rhein soll weltweit der am stärksten mit Mikroplastik belastete Fluss sein 11.

Eine 2019 in Nature Science veröffentlichte Studie 12 konnte winzige Mikroplastikfasern in der Bergluft in menschenleeren Regionen der Pyrenäen nachweisen. Der Wind trägt sie überall hin, und auch in Schneeproben von den Schweizer Alpen wurden winzige Plastik- und Gummipartikel, die aus der Luft stammten, entdeckt 13.

Eine Studie aus Tasmanien aus dem Jahr 2020 zählte 14 verschiedene Plastikarten, die ihren Weg ins antarktische Meereis gefunden hatten. Ein Teil des Mikroplastiks sinkt hinab bis in die Tiefsee, viele Partikel treiben jedoch weiter im Meer und werden von Fischen, Meeressäugern und -schildkröten für Nahrung gehalten und gefressen 14.

Hawaii und italienische Inseln zählen zu den Fundorten von „beach rock“: Plastik, das sich mit vulkanischem Gestein, Sand, Muscheln und Korallen zu einer neuartigen Gesteinsart verbindet, das Wissenschaftler „Plastiglomerat“ tauften 15.  

„Jedes kleine Stück Plastik, das in den letzten 50 Jahren hergestellt wurde und in den Ozean gelangte, ist immer noch irgendwo dort draußen“, sagte Tony Andrady, Chemiker des amerikanischen Research Triangle Institute. Plastikprodukte machten uns zu einer Wegwerfgesellschaft, doch wir werden das Zeug einfach nicht los – Aus den Augen, aus dem Sinn – so funktioniert es nicht. 16

Wie Tiere und Umwelt leiden

Viele Mikroplastikpartikel landen in der Landschaft und im Boden. Während sie weiter zerfallen, setzen sie potenziell Giftstoffe frei, bedrohen im Boden lebende Organismen und das natürliche Gleichgewicht 17.

Ein Großteil des Kunststoffmülls und des Mikroplastiks findet seinen Weg früher oder später in die Weltmeere. Eine in der Zeitschrift Science veröffentlichte Studie schätzte die Müllmasse, die 2010 in die Ozeane gelangte, auf 8 Millionen Tonnen – Tendenz steigend 18.

In mehreren Regionen hat sich Plastikmüll schon zu regelrechten Teppichen verdichtet: So treibt im Pazifik der „Great Pacific Garbage Patch“, der erstmals 1997 wissenschaftlich beschrieben wurde. Mit bloßem Auge ist dieser durch Meeresströmungen zusammengewirbelte Plastikteppich nicht erkennbar, und nicht einmal auf Satellitenbildern erkennt man ihn; die allermeisten Partikel sind so winzig, dass das Meer hier eher einer trüben Brühe ähnelt. Selbst wenn es technisch möglich wäre, diesen kurz unter der Wasseroberfläche treibenden Müllhaufen, der etwa dreimal so groß wie Frankreich ist, zu entsorgen, würde damit gleichzeitig jede Menge Plankton aus dem Meer gefischt werden – dies ist jedoch eine wichtige Nahrungsquelle für viele Meerestiere. So bleibt Fischen und Meeressäugern nichts anderes übrig, als ein Plankton-Plastik-Gemisch zu sich zu nehmen. Ist es einmal in der Futterkette, landet das Mikroplastik alsbald im nächstgrößeren Fisch, wird von Seevögeln ebenso mitgefuttert wie von kleinen und großen Schalentieren, die an allem interessiert sind, was Richtung Meeresboden sinkt.

Selbst für ein so riesiges Tier wie den Wal kann Mikroplastik zur Fressfalle werden, denn zur Lieblingsnahrung der Meeressäuger zählt insbesondere Krill. Die winzigen Schalentiere, die die Wale aus dem Meereswasser filtern, haben selbst einen unersättlichen Appetit auf alles, was im Ozean treibt und potenziell essbar ist. Ob Farbabrieb von Fischerbooten oder zersetzte Plastikpartikel, sie futtern alles. In den Mägen von Walen landet also auf diesem Wege jede Menge Mikroplastik. Gerade Krill geht mit Mikroplastik auf eine besonders gefährliche Weise um: Die Kleintiere zermalmen das Mikroplastik weiter, sodass es noch kleiner wird; als Nanoplastik kann es dann sogar in die Zellen von Lebewesen eindringen, wo es weiteren Schaden anrichten kann 19.  

Tiere, die Mikroplastik mit der Nahrung aufgenommen haben, scheiden es nicht immer wieder aus, sondern oft sammeln sich die Partikel im Verdauungssystem, vermitteln ein trügerisches Völlegefühl und verändern das Fressverhalten. Immunsystem, Wachstum und Vermehrung können ebenfalls beeinträchtigt werden. Auch große Plastikteile, zum Beispiel unsachgemäß entsorgte Fischernetze, werden Tieren schnell zum Verhängnis, wenn sie sich in ihnen verfangen oder sie sie auffressen. Am Ende können die Tiere verhungern 20

Wie kommt Mikroplastik ins Essen?

Tiere können sich nicht davor schützen, Mikroplastik zu sich zu nehmen, und auch für uns Menschen sieht es nicht viel anders aus. Selbst wenn wir nicht, wie ein Fisch vor Hawaii, tagtäglich durch eine Mikroplastikbrühe schwimmen müssen, so landen die winzigen Partikel doch auf unterschiedlichsten Wegen auf unserem Teller und in unserem Körper.

In Speisefisch und Schalentieren wurde bereits Mikroplastik und Nanoplastik nachgewiesen. Dabei ist die Belastung je nach Art unterschiedlich: Bei Untersuchungen in der Nordsee stellten Forscher fest, dass Makrelen extrem viel Plastik zu sich nahmen, während Heringe zu manchen Jahreszeiten fast gar keine Spuren aufwiesen. Ein untersuchter Kabeljau hatte sogar ein 50 cm langes Gummiband verschlungen, das er nicht ausspucken konnte, sodass ihm der Hungertod drohte, wäre er nicht zufällig vorher den Wissenschaftlern ins Netz gegangen 21

Auch Mikroplastik aus der Luft sowie der Abrieb von Kunststoff bei Verarbeitung, Transport und Verpackung kann Lebensmittel mit Mikroplastik belasten. Und im Leitungswasser steckt es ebenfalls in unterschiedlichen Mengen, abhängig davon, wie stark es vorgefiltert wird, und in Mineralwasser, vor allem dem in Plastikflaschen, ebenfalls 22. In Lebensmitteln wie im Meersalz finden sich mittlerweile auch oft winzige Plastikpartikel.

So schadet Mikroplastik der Gesundheit

So wie bei Tieren, die Mikroplastik aufnehmen, schon beschrieben wurde, ist es auch beim Menschen denkbar, dass sich Mikroplastik im Verdauungssystem sammelt. Plastik im Stuhl kann gefährlich werden: Mikro- und noch kleinere Nanopartikel könnten sich im Körper einlagern, Entzündungen in Darm oder Leber hervorrufen und womöglich Krebs auslösen. Ausreichend wissenschaftliche Studien gibt es hierzu noch nicht, aber viele Forscher und Mediziner sind besorgt. Außerdem sollten auch die Partikel, die wir einatmen, nicht vergessen werden: Raumluft ist stärker mit Kunststoff belastet als Außenluft, und auch hier drohen mögliche Gesundheitsrisiken. Insbesondere die winzig kleinen Nanoplastikpartikel, denen es nach neuesten Erkenntnissen gelingen kann, in Körperzellen einzudringen, könnten eine Gefahr darstellen 23.  

Egal sein sollte es uns sicher nicht, auch wenn offizielle Stellen wie WHO, Verbraucherzentrale und Bundesinstitut für Risikobewertung bislang keine Warnung aussprechen. Schließlich wäre es nicht das erste Mal, dass Risiken unterschätzt und verharmlost werden. Und: Was Meereslebewesen nachweislich schadet, könnte auch uns krank machen 24.


Für die allermeisten von uns ist es wohl kaum auszuschließen, dass wir Mikroplastik aus der Luft, mit der Nahrung oder über das Trinkwasser aufnehmen. Zwar wäre es das Allerbeste, wenn wir dies umgehen könnten, aber das ist fast unmöglich. Um Mikroplastik wieder aus dem Körper auszuleiten, bietet sich die bei Regenbogenkreis angebotene Fulvinsäure an, die als natürlicher Elektrolyt den Zellstoffwechsel unterstützt und deinem Körper helfen kann, unterschiedlichste Giftstoffe loszuwerden 25.

In Nahrung und Alltag: Mikroplastik vermeiden

Sehr vielen Menschen ist mittlerweile bewusst geworden, dass Kunststoffe ein riesiges Umweltproblem darstellen und dass jeder das Seine dazu beitragen sollte, damit möglichst wenig Plastik sinnlos verbraucht und weggeworfen wird.

So kannst du die Entstehung von Mikroplastik vermeiden:

  • Fahre weniger mit dem Auto, sondern lieber mit dem Fahrrad, oder nutze öffentliche Verkehrsmittel, da Reifenabrieb eine wesentliche Quelle für Mikroplastik darstellt.
  • Trage möglichst Kleidung aus Naturfasern, da die biologisch abbaubar sind. Statt auf Fast Fashion setze auf Sachen, die du lange tragen kannst, kaufe Second Hand oder tausche im Familien- und Freundeskreis.
  • Schränke deinen Plastikverbrauch ein: Vermeide Einwegverpackungen aus Plastik, nutze stattdessen im Haushalt Glas- oder Porzellanbehälter statt Plastikflaschen, Bienenwachstücher zum Einwickeln von Lebensmitteln, usw.
  • Kaufe möglichst verpackungs- und plastikfrei ein: Du kannst in Unverpackt-Läden einkaufen, um beim Einkauf keinen unnötigen Verpackungen zu erhalten 26. Kauf Obst und Gemüse lose, denn es braucht keine Plastiktütchen für den kurzen Weg zu dir nach Hause. Greif zu Mehrwegverpackungen und Pfandflaschen.
  • Oder greife bewusst zu Produkten, deren Verpackung umweltfreundlich und recyclebar ist. Regenbogenkreis verkauft seine Produkte in wiederverwendbaren Verpackungen aus Violettglas und plastikfreiem Green PE, das aus Zuckerrohr hergestellt wird.
  • Setze konsequent auf Mülltrennung und unterstütze Recycling, denn neben Mikroplastik setzt der Hausmüll auch noch unnötig Treibhausgase frei.
  • Kosmetikprodukte können ebenfalls Mikro- und Nanoplastik enthalten. Peelingprodukte können Plastikpartikel enthalten, manche Duschgels und Shampoo setzen für eine tolle Konsistenz auf flüssiges Plastik, ebenso Lippenstifte und Sonnenschutzcremes. Auch Make-up kann Nanopartikel enthalten, die einen makellosen Teint zaubern sollen, aber spätestens beim Abschminken zum Müllproblem werden. Naturkosmetika mit dem Natrue-, BDIH- oder Ecocert-Siegel sind garantiert mikroplastikfrei 27.
  • Lunchbox und eigener Becher statt „to Go“: Spar dir den Coffee to Go oder den Salat zum Mitnehmen, der in einer Plastikschale welkt
  • Teppiche aus Naturfasern sind solchen aus Kunstfasern vorzuziehen.
  • Ob Aufbewahrungscontainer, Spielzeug oder Möbel – vermeide möglichst Kunststoffe, benutze Dinge so lange wie möglich und gib nicht mehr Benötigtes weiter, statt es wegzuwerfen. Kauf aus zweiter Hand, verkaufe, tausche oder spende das, was du nicht mehr brauchst.
  • Sammle Müll auf, wenn er dir auffällt, und entsorge ihn artgerecht. Beteilige dich an Müllsammel- oder Strandreinigungsaktionen, die nicht nur der Natur etwas Gutes tun, sondern dich auch mit Gleichgesinnten zusammenbringen.

Werde Teil der Lösung statt Teil des Problems

Das Beste, was wir alle tun können, ist, so wenig wie möglich zu dem Müllproblem beizutragen, indem wir möglichst auf Plastik und vor allem auf Wegwerfprodukte und -verpackungen verzichten. Doch damit können wir die bestehende Verschmutzung, die seit Jahren und Jahrzehnten zum Dauerproblem geworden ist, nicht rückgängig machen. Heißt das, dass wir selbst, wenn sich die weltweite Produktion neuen Plastikmülls bremsen ließe, weiterhin mit Mikroplastik in Flüssen, Meeren und sogar auf Berggipfeln leben müssen? Viele innovative Projekte geben immerhin einen kleinen Hoffnungsschimmer.

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Eine wachsende Zahl von Wissenschaftlern arbeitet fieberhaft daran, Lösungen für unser globales Müllproblem zu finden. Dabei geht es sowohl um das Einsammeln größerer Plastikabfälle, bevor sie verwittern und zu Mikroplastik werden, als auch um die Beseitigung von kleinsten Partikeln. Einige Beispiele:

  • An der Lübecker Werft ließ die Yacht Trave Schiff GmbH 2016 einen Spezial-Katamaran bauen, zwischen dessen beiden Rümpfen riesige Netze pro Fahrt zwei bis drei Tonnen Plastikmüll aus dem Meer fischen sollen. Das Schleppnetz soll langsam genug durch den Ozean gezogen werden, um Fischen und anderen Tieren die Möglichkeit zu geben, wieder herauszuschwimmen. Und mit einer Spezialwolle soll die Seekuh auch in der Lage sein, Öl und Chemikalien aus dem Meer aufzusaugen. Versprechen diese Methoden Erfolg, könnten weitere der rund 250.000 Euro teuren Schiffe gebaut werden 28.
  • Schwimmende Müllroboter wie das Trash Wheel sollen ebenfalls herumtreibenden Kunststoffmüll und winzige Plastikteilchen einfangen 29.
  • Im Rahmen des Projektes SimConDrill wurde Spezialfilter entwickelt, der so feinporig ist, dass er Mikroplastik aus dem Wasser filtern kann – immerhin könnte das bei der Trinkwassergewinnung interessant sein 30
  • Viele Hoffnungen ruhen auf speziellen Bakterien, die in der Lage sein könnten, Kunststoffe unter kontrollierten Bedingungen zu zersetzen, sodass die Umwelt keinen Schaden nimmt. Versuche dazu laufen beispielsweise in Greifswald 31. Hier könnten sich neue Wege der umweltverträglichen Müllverwertung abzeichnen.
  • Ein kanadisches Forscherteam sucht nach Wegen, aus Haushalten stammendes Mikroplastik, das im Abwasser landet, unschädlich zu machen, bevor es in die Natur entweichen kann. Mithilfe von elektrolytischer Oxidation sollen die Partikel in unschädliche Bestandteile aufgespalten werden 32.
  • Zudem arbeiten Wissenschaftler daran, praktische Alternativen zu Plastikmaterialien zu entwickeln, die natürlich abbaubar sind und somit kein langfristiges Müllproblem darstellen. Zum Beispiel gibt es schon kompostierbaren Kunststoff, Folie aus Casein-Proteinen, Zellulose-Netze für Obst und Gemüse, Graspapier.

Es bleibt zu hoffen, dass immer mehr Menschen umdenken, wir immer besser ohne Plastik auskommen können und noch besser darin werden, Müll zu vermeiden. Und wenn Wege gefunden werden, um Mikroplastik und Nanoplastik aus dem natürlichen Kreislauf und der Nahrungskette zu entfernen, wäre ebenfalls sehr viel gewonnen.

Quellen und weitere Informationen:

1  https://www.plasticseurope.org/de/about-plastics/what-are-plastics/history

2 https://environmentjournal.online/articles/lego-can-survive-in-the-ocean-for-1300-years/

3 https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5884690/

4 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33130380/

5 https://www.nationalgeographic.com/environment/article/news-plastics-microplastics-human-feces

6 https://www.ingenieur.de/fachmedien/umweltmagazin/abfall-und-kreislauf/ueberraschende-spuren-wo-reifenabrieb-landet-und-was-hersteller-unternehmen-sollten/

7  https://www.eib.org/en/essays/plastic-pollution

8 https://www.greenpeace.de/themen/endlager-umwelt/plastikmuell

9 https://sitn.hms.harvard.edu/flash/2020/14-million-tons-of-microplastic-are-on-the-ocean-floor/

10 https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/0141113683900119?via%3Dihub

11 https://www.ingenieur.de/technik/fachbereiche/umwelt/so-stark-rhein-mikroplastik-belastet/ 

12  https://www.nature.com/articles/s41561-019-0335-5

13 https://www.alpeninitiative.ch/echo-158-2/

14 https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0025326X20302484?via%3Dihub

15 https://www.sciencemag.org/news/2014/06/rocks-made-plastic-found-hawaiian-beach

16  https://www.independent.co.uk/climate-change/news/the-world-s-rubbish-dump-a-tip-that-stretches-from-hawaii-to-japan-778016.html

17 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29245177/

18 https://science.sciencemag.org/content/347/6223/768

19 https://www.sciencenewsforstudents.org/article/polluting-microplastics-harm-both-animals-and-ecosystems

20 https://www.nationalgeographic.com/magazine/article/plastic-planet-health-pollution-waste-microplastics

21 https://www.ingenieur.de/technik/fachbereiche/umwelt/mikroplastik-im-speisefisch-angekommen-in/

22 https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6141690/

23 https://www.ingenieur.de/fachmedien/umweltmagazin/wasser-und-abwasser/ueberraschender-mechanismus-mikroplastik-wandert-als-trojaner-in-zellen/

24 https://www.test.de/Mikroplastik-Wie-gefaehrlich-sind-die-winzigen-Kunststoffteilchen-4817845-0/#id5736241

25 https://www.regenbogenkreis.de/hochreine-fulvinsaeure-200-ml/

26 https://unverpackt-verband.de/

27 https://www.bund.net/fileadmin/user_upload_bund/publikationen/meere/meere_mikroplastik_einkaufsfuehrer.pdf

28 https://www.ingenieur.de/technik/fachbereiche/umwelt/mit-seekuh-weltweit-plastikmuell-im-meer/

29 https://www.ingenieur.de/technik/fachbereiche/maschinenbau/dieser-schwimmende-roboter-fischt-muell-fluss/

30 https://www.ingenieur.de/technik/fachbereiche/umwelt/spezialfilter-entfernt-mikroplastik-aus-dem-abwasser/

31 https://www.ingenieur.de/technik/fachbereiche/umwelt/recycling-des-plastikmuells-durch-bakterien-kommt-voran/

32 https://www.imeche.org/news/news-article/treatment-could-destroy-microplastics-before-they-contaminate-environment

https://www.wwf.de/fileadmin/user_upload/WWF-Report-Aufnahme_von_Mikroplastik_aus_der_Umwelt_beim_Menschen.pdf

https://www.nationalgeographic.com/environment/article/news-plastics-microplastics-human-feces

https://www.greenpeace.de/themen/endlager-umwelt/plastikmuell

 

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