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Vom Unsinn der Babybetreuung in Kitas oder warum man Säuglinge nicht der Mutter wegnehmen sollte

Trinkendes Neugeborenes

Das Bonding nach der Geburt und das Stillen prägen die lebenslange Beziehung zwischen Mutter und Kind. Für das Kind wird es die ersten Lebensjahre die maßgebliche Beziehung schlechthin sein – Sie dient dem Kind sein ganzes späteres Leben als unbewusste Blaupause für sein ganzes Beziehungsverhalten.

Das Bonding direkt nach der Geburt wird mehr und mehr selbstverständlicher Teil der geburtshelferischen Praxis, weil zunehmend mehr Fachkräfte die Wichtigkeit dieser Grundlegung der Mutter-Kind-Bindung erkennen. An anderer Stelle hingegen wird die Bindung des Babys auf massive Weise gefährdet, nämlich, indem es viel zu früh in Fremdbetreuung gegeben wird.

Warum überhaupt Fremdbetreuung?

An die Mutter wird nach der Geburt ein teuflischer Doppelanspruch gestellt, nämlich, erstens, eine perfekte Mutter zu sein und, zweitens, so schnell wie möglich wieder in den Beruf einzusteigen und eine erfolgreiche, emanzipierte Frau zu sein. Wenn dabei – ganz gleich ob bei Arbeitgebern oder der Politik – von der Vereinbarkeit von Familie und Beruf die Rede ist, dann geht es dabei meistens vor allem um eins: Möglichkeiten, das Kind irgendwo abzugeben, damit die Eltern möglichst schnell wieder arbeiten können.

Wer jetzt aber glaubt, damit erfüllen sich die alten Forderungen der Frauenbewegung nach Gleichberechtigung, täuscht sich. Zwar gilt eine Mutter, die ihren Säugling einer Kita überlässt, heutzutage nicht mehr automatisch als Rabenmutter, aber dafür kommt der Druck jetzt von der anderen Seite – sie wird dazu gedrängt, das Kind so früh wie möglich in eine Betreuung zu geben und gilt andernfalls als Hausmütterchen, als rückständige Sklavin des Patriarchats!

Damit sind die Frauen nicht befreit, sondern lediglich um eine Verpflichtung reicher geworden. Nun sollen sie nicht nur Kinder bekommen, sondern auch noch Karriere machen – gleichzeitig. Spätestens mit der Einführung des gesetzlichen Anspruches auf einen Kita-Platz wurden diese Anforderungen an junge Familien gesetzlich zementiert. Ein solches Gesetz lässt sich auch als implizite Aufforderung an alle frischgebackenen Eltern lesen, sie mögen doch bitte von ihrem Recht Gebrauch machen und ihre Kinder zur Kita bringen, damit ihre Arbeitskraft das Wirtschaftswachstum weiter vorantreiben kann.

Mutter im Zeitstress

Wichtiger Termin? Pünktlichkeit? – Von alldem versteht ein Baby nichts. Es braucht in erster Linie einfach seine Mutter.

Nun könnte alles kein Problem sein, wenn nicht die meisten Mütter spüren würden, dass sie eigentlich in erster Linie für ihr Kind da sein müssten. Und wenn sie nicht spüren würden, dass schwere Trennungstraumata mit gravierenden Spätfolgen die Konsequenz sein können, wenn das Kind zu früh in eine Fremdbetreuung gegeben wird. Es ist nämlich keineswegs unerheblich, wer in den ersten Lebensmonaten und -jahren für das Kind da ist und es versorgt. Die Natur hat dafür in erster Linie die Mutter vorgesehen – und das Kind versteht noch nichts von Wirtschaftswachstum und Karriereleitern, es kann nicht anders, als sich an seine natürlichen Erwartungen zu halten und die richten sich vor allem an die Mutter. 

Das Bindungsverhalten des Babys und Kleinkindes

Um zu verstehen, wie verheerend die Auswirkungen der Fremdbetreuung bei Babys sein können, muss man wissen, wie das Bindungsverhalten des Babys und Kleinkindes sich bis zum dritten Lebensjahr entwickelt und verändert.

Grundsätzlich hat das Kind bei gesundem Bindungsverhalten eine primäre Bezugsperson – in aller Regel die Mutter. Diese Person kann das Kind am schnellsten beruhigen, bei ihr fremdelt das Kind nie und es reagiert mit Angst, Weinen und Schreien, wenn es von der primären Bezugsperson getrennt wird.

Daneben kann es noch weitere (sekundäre) Bezugspersonen geben, bei denen das Kind ebenfalls nicht fremdelt und die unter Umständen in der Lage sind, dem Kind Trost und Sicherheit zu geben. Damit jemand zu einer solchen weiteren Bezugsperson werden kann, ist ein langer Prozess der Gewöhnung nötig, in der die (zukünftige) Bezugsperson dem Kind durch feinfühliges, promptes und zuverlässiges Reagieren auf seine Bedürfnisse eine entsprechende Vertrauensbasis schafft. Nur dann kann das Kind auch andere Personen als Bezugspersonen akzeptieren. Da diese Gewöhnung viel Zeit und Aufmerksamkeit erfordert, erfüllen diese Positionen meist die Personen, die mit Mutter und Kind im gleichen Haushalt leben – meist der Vater und gegebenenfalls Geschwister und Großeltern.

Nach einer gewissen Zeit ist es solchen sekundären Bezugspersonen möglich, das Kind eine Weile zu beaufsichtigen, ohne, dass es Verlustängste erleidet. Meist fällt dieser Zeitpunkt mit dem Mobilwerden des Babys zusammen, also dem Erlernen des Krabbelns und Laufens. Das Baby beginnt nun von sich aus, den Abstand zur primären Bezugsperson immer mehr zu erweitern. Gleichzeitig hat es gelernt, dass es sich auch auf die sekundären Bezugspersonen gut verlassen kann.

In bestimmten Situationen – zum Beispiel bei Krankheit, Verletzung oder Schmerzen (z.B. durchs Zahnen) – gelingt es aber auch den sekundären Bezugspersonen nicht immer, das Kind zu beruhigen. Es braucht dann so schnell wie möglich den Kontakt zur primären Bezugsperson, also in aller Regel die Mutter. Andernfalls leidet das Vertrauen des Kindes in seine Bezugspersonen ganz generell. Welche Folgen das hat, soll gleich erläutert werden.

Die Konsequenzen der Betreuung in der Kita

Schreiendes Kleinkind

Bei vielen Kindern spielt sich anfangs jedesmal ein rechtes Drama ab, wenn sie in die Kita wollen. Versteht man die Situation aus Sicht des Kindes, weiß man warum – und warum es schädlich ist, dem Kind das jeden Morgen anzutun.

In der Kita findet die Bildung einer soliden Vertrauensbasis meistens nicht statt und ist bei der bestehenden Personalversorgung der allermeisten Kitas auch überhaupt nicht zu gewährleisten – der nötige zeitliche und personelle Aufwand ist immens. Dies gilt außerdem nur für Kinder, die bereits mobil sind – andernfalls werden überhaupt gar keine fremden Betreuungspersonen über einen längeren Zeitraum akzeptiert.

Entsprechend reagieren die Kinder meist mit panischer Angst, wenn sie in der Kita abgegeben werden, da sie in die Hände von Menschen gegeben werden, zu denen das Kind keine Vertrauensbeziehung aufgebaut hat. Für das Baby sind diese Personen Fremde, von denen es nicht weiß, ob sie sich liebevoll um es kümmern werden oder es bei nächster Gelegenheit verhungern lassen. Die Panikattacken können daher eine solche Schwere annehmen, dass sich das Kind vor Angst übergibt – und das jedes Mal.

Irgendwann lässt dieses allmorgendliche Drama in der Intensität meist nach. Es ist aber ein fataler Irrtum, zu glauben, das Kind habe sich nun eingewöhnt und alles sei in Ordnung. Vielmehr ist dies ein Zeichen dafür, dass das Bindungsverhalten des Kindes nun unrettbar gestört wurde. Die Proteste des Kindes verstummen nämlich nicht etwa, weil es Vertrauen zu den Betreuungspersonen gefasst hätte, sondern, weil es auch den bisherigen Vertrauenspersonen – auch der eigenen Mutter! – nicht mehr traut – immerhin haben diese es ja wiederholt in eine aus Sicht des Kindes lebensbedrohliche Situation gegeben und es trotz lautstarker Proteste nicht „gerettet“.

Es entwickelt sich ein unsicheres Bindungsmuster. Ein solch unsicheres Bindungsmuster wird des Öfteren in fragwürdigen pädagogischen Ratgebern als erstrebenswertes Ziel dargestellt, denn solche Kinder rufen nicht mehr nach der Mutter, sind nach außen ruhig und lassen sich von jeder beliebigen Person klaglos beaufsichtigen. Was diese Ratgeber aber übersehen, ist, dass bei einem solchen Kind das Urvertrauen zerstört wurde! Das Kind ruft nicht nach seiner Mutter, weil es davon ausgeht, dass auf sie kein Verlass ist und ihm nicht helfen wird.

Innerlich sind diese Kinder hochgradig aufgewühlt und befinden sich im Dauerstress. Solche Kinder unterdrücken ihre negativen Gefühle und haben zeitlebens Schwierigkeiten, feste, stabile Beziehungen zu ihren Mitmenschen aufzubauen. Besonders kritisch in diesem Zusammenhang ist die Unreife des kindlichen Gehirns. Vereinfacht gesagt ist nämlich bis ungefähr zum Alter von drei Jahren das Hirnareal für das Speichern von Erfahrungen noch nicht fertig.

Deshalb wirken sich alle Erfahrungen – und hier insbesondere Stress – direkt auf die Reifungsprozesse des Großhirns aus und bilden so die Grundlage für spätere psychologische Krankheiten und Auffälligkeiten, darunter Angststörungen und Depressionen. Mit anderen Worten: Eine unsichere Bindung führt zu Schäden am Gehirn und an der Seele des Kindes! Eine Fremdbetreuung unter diesen Umständen grenzt damit an fahrlässige Körperverletzung!

Mögliche Konsequenzen

Es ist nicht vollkommen unmöglich, eine Betreuungseinrichtung zu schaffen, die auch den Ansprüchen von Kleinstkindern (1-3 Jahre) gerecht wird. Sobald die Kinder anfangen, etwas mobiler zu werden, beginnen sie, ihre Umgebung zu entdecken und entfernen sich dabei natürlich immer wieder von der Mutter bzw. der primären Bezugsperson. Zu diesem Zeitpunkt ist eine Betreuung durch eine andere Person möglich, wenn eine einfühlsame Eingewöhnung stattfindet, die die Schaffung eines Vertrauensverhältnisses zwischen Kind und Betreuungsperson ermöglicht. Das Tempo dieser Eingewöhnungsphase muss sich dabei am Verhalten des Kindes orientieren.

Eine solche Einrichtung braucht Kleinstgruppen mit einem Betreuungsschlüssel von maximal eins zu vier – so wie es zum Beispiel in Finnland gesetzlich vorgeschrieben ist. Unter diesen Umständen ist bereits ein Jahr nach der Geburt ein etwas größerer Freiraum für die Mutter denkbar, sofern abseits dieser Zeit das Kind für die Mutter wieder im Mittelpunkt steht und zu Hause ein stressarmer Gegenpol zum lauten und turbulenten Treiben in der Kita geschaffen wird.

Für Kinder unter einem Jahr, also Säuglinge, ist eine Fremdbetreuung ohne negative Auswirkungen auf die kindliche Entwicklung jedoch vollkommen undenkbar. Dafür ist ein Säugling zu sehr auf die unmittelbare Nähe und den Körperkontakt zu seiner Mutter angewiesen. Die Studien, die in den weiterführenden Links zitiert werden, bestätigen das.

Arbeitende Mutter mit Baby auf dem Arm

Wenn die Mutter gezwungen ist, zu arbeiten, geht das notfalls auch – mit Baby!

Für Eltern bedeutet dies, dass sie bis zur Vollendung des ersten Lebensjahres ihres Kindes die Möglichkeit schaffen müssen, dass die Mutter sich vollkommen um das Baby kümmern kann. Die natürlichen Bedürfnisse des Säuglings und die gravierenden Konsequenzen für das ganze spätere Leben des Kindes bei deren Missachtung lassen keinen anderen Schluss zu.

Das muss nicht unbedingt zurück zur klassischen Alleinverdiener-Hausfrauen-Rollenverteilung führen. Bei einer Vielzahl von Tätigkeiten wäre es zumindest vorstellbar, dass die Mutter ihr Baby mit zur Arbeit nimmt – hier müsste jedoch an vielen Stellen der Gesellschaft umgedacht werden, um dies zu ermöglichen. Einerseits natürlich auf Seiten der Arbeitgeber aber auch auf Seiten von Konsumenten, Kunden und Klienten, die akzeptieren lernen müssten, manchmal mit nicht vollkommen ungeteilter Aufmerksamkeit bedient zu werden.

Zweifelsohne bedeutet die starke Fixierung des Säuglings auf die Mutter ein gewisses Ungleichgewicht. Für Mütter führt die Geburt eines Kindes derzeit immer noch oft zu einem deutlich stärkeren Verlust an wirtschaftlicher Unabhängigkeit, gesellschaftlichem und politischem Einfluss, Prestige, Einkommen und Berufsaussichten als für Väter.

Mutter und Kind

Ein Schritt für einen Ausgleich auf finanzieller Seite könnte ein Muttergehalt sein, welches der Mutter bzw. der Familie als Ganzes eine Betreuung des eigenen Kindes mindestens für das erste, besser aber noch bis zum vollendeten dritten Lebensjahr ermöglicht. Die staatliche Förderung für die U3-Betreuung beträgt 1500 € pro Krippenplatz und Monat, das Elterngeld kann bis zu 1800 € pro Monat betragen. Die Mittel für eine solche Maßnahme wären also vorhanden. Man müsste also den Bezugszeitraum für das Elterngeld verlängern, Krippen die staatliche Förderung entziehen und den Basissatz des Elterngeldes von 300 € auf allermindestens 706 € pro Monat – das entspricht dem aktuellen Steuerfreibetrag, der sich am Existenzminimum orientiert – anheben.

Es sind jedoch nicht nur finanzielle Einbußen die Frauen in Kauf nehmen müssen, wollen sie Kinder bekommen. Auch wenn die meisten Mütter diese Opfer nur allzu gerne für ihre Kinder bringen, ist das Ergebnis eine nur spärliche Repräsentierung von Müttern in allen gesellschaftlichen Sphären jenseits der Familie. Kitas sind hier leider nicht die erhoffte Lösung, um für Mütter die volle Teilhabe zu gewährleisten, denn diese Lösung geht auf Kosten der Kinder. Die Lösung liegt viel eher darin, Kinder als Teil unserer gesellschaftlichen Realität wieder mehr zu integrieren, statt sie in eigene Bereiche (ins absolut Private bzw. in Betreuungseinrichtungen) abzuschieben.

Weiterführende Links

http://www.baby-und-familie.de/Entwicklung/Eltern-Kind-Bindung-Warum-sie-so-wichtig-ist-150879.html

http://www.kindergartenpaedagogik.de/1722.html

http://www.aerzteblatt.de/archiv/52989/Eltern-Kind-Bindung-Kindheit-bestimmt-das-Leben

http://www.zeit.de/2012/47/Jesper-Juul-Kinderbetreuung-Krippenplatz/komplettansicht

http://www.familie-ist-zukunft.de/seite/?p=2370

https://fuckermothers.wordpress.com/2013/06/08/kita-kritik-braucht-geschlechter-kritik/

http://www.pisa-kritik.de/ganztagsbetreuung-von-kindern

© Regenbogenkreis / Matthias Langwasser - Alle Rechte vorbehalten. Dieser Text und die enthaltenen Bilder unterliegen dem Urheberrecht und anderen Gesetzen zum Schutz geistigen Eigentums. Dieser Artikel darf ohne Genehmigung weder kopiert oder veröffentlicht werden. Eine Verlinkung direkt auf die jeweilige Text-Seite sowie das Teilen in sozialen Netzwerken sind erlaubt und erwünscht.
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  • Zusammenfassung

    http://www.akt-mitweltethik.de/images/texte/009Kinderkrippen.pdf

  • Zusammenfassung

    ...Respekt! Extrem treffend formuliert!

  • Zusammenfassung

    Die ideale Betreuung sieht wohl so aus, dass die Kinder einen Altersabstand von 18 Monaten haben
    und dass sie nicht gleichaltrig sind!

    Das sagt zumindest Dagmar Neubronner hier:
    https://www.youtube.com/watch?v=rmU93rxR7Fc


    Schön zu lesen sind auch:
    http://www.sein.de/gesellschaft/zusammenleben/2012/was-bedeutet-krippenbetreuung-fuer-mutter-und-kind.html
    und
    http://www.meinesvenja.de/2012/07/09/warum-kleine-kinder-zu-ihren-muttern-und-nicht-eine-kita-gehoren/

    Liebe Grüße,
    Julia

  • Zusammenfassung

    Liebe Julia,
    am besten , du beschäftigst dich mit Selbstvergebung und es wäre gut, wenn du deinem Kind vergibst für das, was er dazu tat, dass es jetzt so ist.
    Vergebung lässt Wunder geschehen :-)
    Liebe Grüße
    Anett

  • Vom Unsinn der Babybetreuung in Kitas oder warum man Säuglinge nicht der Mutter wegnehmen sollte

    Zu deinen Worten: ..."wie aber lösen wir das Problem, das die (nun schon erwachsenen) Kinder - mit sich herumtragen ?" möchte ich sagen, dass mich das auch sehr interessieren würde...
    Und hier kann ich dir nur zustimmen, wenn du sagst: ..."ich leide unter dem, was damals so unnatürlich war und dem ich mich nicht entziehen konnte - trotz besseren Wissens."
    Genau das sind ja die Generationen, die heute behaupten, es hätte keine schädlichen Auswirkungen...:-(

  • Zusammenfassung

    Ich folge dem Text vollkommen und danke herzlich dafür, daß er geschrieben wurde - wie aber lösen wir das Problem, das die (nun schon erwachsenen) Kinder - mit sich herumtragen ?- Mein 1. Sohn wurde 1979 geboren - leider in der Klinik, dann ab Beginn des 2. Lebensjahres in der Krippe betreut, später bei Krankheit mit meinem "schlechten Gewissen" als fehlende Lehrerin zu Hause betreut - heute haben wir keinen Kontakt mehr - ich leide unter dem, was damals so unnatürlich war und dem ich mich nicht entziehen konnte - trotz besseren Wissens.

  • Zusammenfassung

    Das sehe ich komplett anders. Ich bin ebenfalls zu der Zeit und in der Gegend groß geworden, in der " es Gang und Gebe" war, die Kleinen in die Krippe zu geben - und es HAT geschadet - einer fast ganzen Generation, würde ich sagen.

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    darum sind ja jetzt so viele Gestörte unterwegs. Auf der Suche nach dem verlorenen Glück. Oder wollen Sie etwa meinen, dass aus ihrer Generation nur Rundläufer hervorgehen ? Höchste Scheidungsrate, Selbstmordrate....sprechen eine andere Sprache !

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    Es ist wirklich ein Geschenk, wenn man bei seinen Kindern zu Hause bleiben darf. Sie selber betreuen, den Kindern diese Zeit zu schenken. In sie zu investieren lohnt sich absolut. Zu erleben wie sie sich entwickeln. Eben für diese Vertrauensbeziehung. Meine Töchter 34 J. und 31J. haben beide nun 2 Kleinkinder und möchten nichts anderes, als selber ihre Kleinen betreuen. Ich selber hatte eine Mutter, die ein Geschäft hatte. Meine Mutter hatte kaum Zeit für mich und war stets übermüdet. Nun erlebe ich die Enkelkinder und eine wunderbare Vertrauensbeziehung. Ja es gibt Mütter, die müssen einer Arbeit nach gehen. Ich spreche von Müttern die könnten bei ihren Kindern sein. Ich möchte die jungen Mütter ermutigen, auf ihr Herz zu hören und nicht der Wirtschaft zu liebe.

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    Zur unserer Zeit war es gang und gebe das die Kinder in die Krippe kamen.Und geschadet hat es ihnen nicht, im gegenteil,sie sind nicht so verzogen man sollte sich mal um schaun wie die Kinder heute sind.

  • Zusammenfassung

    DANKE, einfach mal danke für diesen tollen Artikel. Es geht hier um unsere Kinder, die zukünftige Generation die einmal über uns richten/entscheiden wird.
    Das es der Regierung einfach nur darum geht mehr Steuerzahler zu gewinnen, scheint deutlich überall durch. Säuglinge und Kleinstkinder werden in die Kindergärten gestopft, da eine separate Kinderkrippe ja mehr kostet und bei den Kindern spart der Staat ja gerne.

    Nun ist es fast unmöglich geworden sein 3jähriges Kind im Kiga unterzubringen, weil die Plätze für die ganz Kleinen gesetzlich freigehalten werden und so melden viele ihre Kleinen mit 12 Monaten an, einfach um einen Platz zu ergattern.
    Und wenn man den Kita Platz hat, ja dann wird eben auch wieder arbeiten gegangen, da die Firma, der Ehemann, die Gesellschaft das so erwartet. (Und zack hat die Falle zugeschnappt)

  • Vom Unsinn der Babybetreuung in Kitas oder warum man Säuglinge nicht der Mutter wegnehmen sollte

    Du sprichst mir aus dem Herzen! Danke für deinen Kommentar

  • Zusammenfassung

    Ich kann dem nur zustimmen. Ich habe bei allen 4 Kindern die erziehungszeit genossen, mein Jüngster ging zur Tagesmutti mit 1 Jahr, aber er ging gerne, war aufgeweckt und kontaktfreudig. Er ging 4 h täglich zu ihr und hatte immer eine Strahlegesicht. Ich glaube nicht, dass es ihm geschadet hat. Wenn es jeden Tag Theater gegeben hätte, hätte ich ihn auch nicht wieder hingebracht. Auch ich halte nichts von dem frühzeitigen Auseinandergereiße. Wer weiß, viellt. sind ja viele Probleme selbst vorprogrammiert mit der Jugend, wie Alkoholsucht und Drogenmissbrauch? Wir waren zwar finanziell eingeschränkt, aber ich war da für meine Kinder. ich möchte mein Leben so gestalten wie ich es für richtig halte und nicht wie die Gesellschaft oder Klieschees oder Emanzipation es gerne hätte. Mir persönlich ist es völlig egal, was man davon hält, dass ich nicht arbeite und Heimchen spiele. Es sind meine Kinder und mein Leben, ich entscheide! Jede Mutter sollte im Interesse des Kindes handeln. Wenn es finanziell nicht machbar ist, weil alleinerziehend, sollte wenigstens eine Einrichtung gefunden werden, wo das Kind sich wohlfühlt, am besten Tagesmutti/vati. Wer Besserverdiener ist sollte zu Hause bleiben. Und wer nur dem Geld hinterherhechelt, weil man sich den neusten BMW kaufen will und die neueste Mode in Madrit, sollte eher keine Kinder bekommen.... ich hatte auch nur Sozialleistungen, Kindergeld, Unterhaltsvorschuß und Erziehungsgeld, als ich mit 3 Kindern allein war, aber es reichte für uns und ich ließ den damals jüngsten zu Hause. Es muss jeder selbst entscheiden, Kinder kosten auch. Wir haben nicht kürzertreten müssen oder so, man kann von leben und hat trotzdem für die Kinder was gutes getan. Mir war es wichtig, für andere war ich die faule Mutter, die nicht arbeiten gehen will....mir persönlich egal, da steh ich drüber, weil ich hab die Entwicklung wie das ertse Wort, alleine sitzen, erstes lächeln, erster Schritt... miterlebt und das ist es was die anderen stört!

    LG Nelly

  • Zusammenfassung

    Ich habe mich mit diesem Thema intensiv auf wissenschaftlicher Basis beschäftig und nur sagen, dass der Artikel absolut fundiert ist. Nur weil keine Quellen angegeben sind, ist es noch kein Indiz für mangelnde Recherche.

    Beschäftigen Sie sich einfach mal mit der Bindungstheorie von Bowlby (dem anerkanntesten Forscher auf diesem Gebiet) und generell mit der Bindungspsychologie.

  • Zusammenfassung

    Wenn man subjektiven Aussagen misstraut sollte man vielleicht lieber darauf verzichten eigene subjektive Betrachtungen beizutragen. Denn so hat sich ihr Kommentar von selbst unglaubwürdig gemacht. Auch hat es einen nocht notwendig hochmütigen und discriminierenden Ton, welches widerum auf Ihre auf wenig Rückhalt in diesem Thema aufweist.
    Die Redakteurin dieses Artikels hat sich aus Liebe, aus einem desinteressiertem Motiv ALLEN Kindern und Eltern zu helfen, intensiv mit dem Stoff beschäftigt. Haben sie das selbe Opfer an Zeit vollbracht? Warum senden Sie nicht auch einige Links, die Ihre eigene subjektive Annahme bestätigen? Können Sie das? Es würde mich freuen fundierte Studien zu Ihren Annahmen zu lesen.

  • Vom Unsinn der Babybetreuung in Kitas oder warum man Säuglinge nicht der Mutter wegnehmen sollte

    Danke, dem kann ich nur zustimmen.

  • Vom Unsinn der Babybetreuung in Kitas oder warum man Säuglinge nicht der Mutter wegnehmen sollte

    Danke, dem kann ich nur zustimmen.

  • Vom Unsinn der Babybetreuung in Kitas oder warum man Säuglinge nicht der Mutter wegnehmen sollte

    Es mag ja sein, dass manch ein Kind länger die Nähe seiner Mutter braucht aber das kann man nicht auf jedes Kind umlegen. Außerdem ist es in Deutschland vorgeschrieben wieviel Betreuer/Erzieher für die Betreuung von einem Kleinkinder zuständig sind. In diesem Beitrag wird die Situation dargestellt als wären Kleinkindgruppen total überfüllt und keine ausreichende Betreuung gegeben- das ist absoluter Quatsch. Sehr schlecht recherchierter Beitrag. Mir kommt es eher vor als wollte der Autor seine eigene Lebenssituation rechtfertigen weil er sich durch andersdenkende Menschen unter Druck gesetzt fühlt. Man muss jede Lebensgestaltung akzeptieren. Immerhin gibt es auch genügend Beispiele und Studien die Beweisen, dass eine frühere Betreuung in einer KiTa oder ähnliches auch Vorteile bringt. Die Eltern müssen nach ihrem Bauchgefühl / Herz entscheiden welcher Weg der richtige ist und dann ist es auch für das Kind der richtige Weg.
    Und übrigens, Verrückte gibt es in jeder Generation und wird es auch immer geben... unabhängig ob sie früher oder später in den Kindergarten gehen.

  • Vom Unsinn der Babybetreuung in Kitas oder warum man Säuglinge nicht der Mutter wegnehmen sollte

    Ich allein habe viele Freundinnen, die sehr lange gestillt haben und ihre Kinder erst mit 3 Jahren in den Kindergarten gegeben haben. All diese Kinder sind lebenslustige, fröhliche und sehr unkomplizierte und nette und intelligente oder auch aufgeschlossene Kinder! Somit kann ich das nicht bestätigen, dass die Kinder negativ auffallen, die zu lange bei Mama waren...
    Und egal was manche Menschen in so vielen Hunderttausenden Foren schreiben, egal wie viele hunderttausende Meinung es gibt wie man Kinder behandeln oder erziehen sollte, eigentlich müsste man auf manche Naturvölker schauen, das es von Natur aus doch eigentlich vorgesehen ist, ein Baby in der mütterlichen nähe aufwachsen zulassen und nicht anderen zu überlassen. Nur damit es gegeben ist, dass eine Frau gleichwertig einem Mann sein kann oder muss...

  • Zusammenfassung

    Für sämtliche Annahmen und Aussagen fehlen meines Erachtens Nachweise (Studien, Quellenangaben?!). Der Autor tritt hier ähnlich einem Verhaltenstherapeuten und weitergehend sogar wie ein Neurologe auf. Ist er das tatsächlich? Ich vermute eher nicht. Zumindest lassen wortgewandtheit und Aufbau des Artikels nicht darauf schließen. Ich halte den Artikel daher für durchweg subjektiv.
    Weshalb sollte z.B die Primärperson nicht der Vater sein können.
    Sicherlich ist es nicht sinnig ein Kind zu bekommen und es anschließend direkt 8h pro Tag in die Betreuung zu geben. Ein Teilzeitjob sollte aber durchaus mit Baby vereinbar sein. Auch in den ersten Lebensjahren.
    Rein subjektiv betrachtet sind im übrigen nicht jene Kinder verhaltensauffällig, die zu früh in die Krippe gegeben wurden, sonder gerade die, die zu lange an Mamas Brust hangen.
    Aber wie schon gesagt, besonders ärgerlich ist, dass der Autor hier "sachliche" Thesen aufstellt, die jedoch ausschließlich seine eigene Meinung widerspiegeln.
    Natürlich steht es jedem frei seine Meinung zu äußern, sie jedoch als sachlich fundierten Artikel zu verkaufen halte ich für bezeichnend. Schade, dass sich durch solch unbedachte Artikel Mütter oftmals verunsichern lassen.

  • Zusammenfassung

    Um mal ehrlich zu sein wuerde ich mal sagen das es oftmals unmoeglich fuer eine Mutter ist zuhause bleiben zu koennen, da die Umstaende es nun mal all zu oft nicht erlauben. Das muss aber nicht gleich heissen das es zu einer Krise in der Beziehung zwischen Mutter und Kind kommt. Seine Kinder an Wildfremde abzugeben ist eine Sache und dazu eine die ich nicht empfehlen wuerde, ganz einfach deshalb weil man nicht weiss was die Werte und Erziehungsziele dieser Betreuer sind und oft nicht mit dem Bild der Eltern uebereinstimmt. Also, gilt es jemandem sein Kind in die Betreuung zu geben denen man mit seinen eigenen Zielen vertrauen kann. Ausserdem finde ich das die Qualitaet der Zeit die eine Mutter mit ihrem Baby verbringt als weitaus wichtiger als die Menge der Zeit. Ausserdem gibt es die Wochenenden und Urlaub die es der Mutter erlauben mehr zeit mit ihrem Saeugling zu verbringen. Dazu kommt heute noch die Realitaet von Handies an denen die Mehrheit von den Menschen fast 24 stunden die Woche verbringen und wenn Muetter heute oftmals auch selbst die Betreuung fuer ihr Kind uebernehmen, frage ich mich wieviel qualitaetszeit diese Muetter mit ihren Babies verbringen, weil sie staendig auf facebook sind usw und so fort. Ich habe es schon gesehen wie Muetter, anstatt ihr kind zu betrachten und zu studieren wenn sie es fuettern oder es streicheln und gut zureden, anstatt dessen auf fb rumhaengen und andre dinge auf ihren handies erledigen. Da finde ich es ehrlich gesagt weitaus besser wenn sich jemand um das Kind kuemmert der sich auch wirklich um ganz dem kind zuwenden kann und will. Denn am allerwichtigsten ist es fuer jedes kind jemanden zu haben der ihnen nicht nur sagt das es geliebt wird sondern es auch gezeigt bekommt.

  • Zusammenfassung

    Meine Tochter wurde mit 12 Monaten eingewöhnt. Sie bat niemals geweint der Abgabe . Nun ist sie 3 Jahre alt . Ich merke nix zwischen bindungsstoerung zwischen uns. Lukas wird 11 monate gerade eingewöhnt. Er löst sich langsam von mir. Finde junge Familien werden Viel zu wenig unterstützt. Da bleibt gar keine andere Wahl arbeiten zu gehen.

  • Zusammenfassung

    Nur weil es den Müttern unserer Gesellschaft nicht gefällt rund um die Uhr für ein Baby da zu sein, heißt es nicht, dass die Babys unter mangelnder mütterlicher Aufmerksamkeit nicht leiden. Babys sind bis zum Alter von drei Jahren komplett auf die Affekt-Regulierung durch die primäre Bezugsperson angewiesen. Das ist der aktuelle Stand der Forschung und wird vor allem durch neurologische Untersuchungen immer weiter untermauert. Desweiteren braucht man nur mal in andere Kulturen schauen, die in dieser Hinsicht noch nicht so weit vom Weg abgekommen sind wie wir. Man weiß mittlerweile, dass Kinder, die von ihren Müttern die ganze Zeit am Körper getragen werden und auch Nachts die Nähe der Mutter spüren können, so gut wie nie Weinen.

  • Zusammenfassung

    Guter Artikel, bis auf eine Sache: "Für Kinder unter einem Jahr, also Säuglinge, ist eine Fremdbetreuung ohne negative Auswirkungen auf die kindliche Entwicklung jedoch vollkommen undenkbar. Dafür ist ein Säugling zu sehr auf die unmittelbare Nähe und den Körperkontakt zu seiner Mutter angewiesen. Die Studien, die in den weiterführenden Links zitiert werden, bestätigen das.
    Arbeitende Mutter mit Baby auf dem Arm
    Wenn die Mutter gezwungen ist, zu arbeiten, geht das notfalls auch – mit Baby!
    Für Eltern bedeutet dies, dass sie bis zur Vollendung des ersten Lebensjahres ihres Kindes die Möglichkeit schaffen müssen, dass die Mutter sich vollkommen um das Baby kümmern kann." Es ist nicht korrekt und geradezu fahrlässig, weil es Mütter überfordert. Hallo?!? Ein Jahr lang rund um die Uhr allein für das Baby da sein? Wer kriegt da keinen Burnout? Literaturempfehlung: http://www.amazon.de/M%C3%BCtter-Andere-Evolution-sozialen-gemacht/dp/3827008859

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    Alles schön und gut, ich muss das auch suche nicht machen, um mich ach so emanzipiert zu fühlen, sondern um meine Miete zubezahlen. Schön, wer sich das leisten kann, drei Jahre zuhause zu bleiben, ich bin alleinerziehend und kann das leider nicht.

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    Ich würde ja gerne meine Tochter bei mir haben sie ist 8monate und das JA zwingt mich dazu ich geh immer mit einem komischen Gefühl weg

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    Ich hätte keinem menschen meine kinder anvertraut .ich kenne die menschen die nur für geld arbeiten sie kennen liebesbindung nicht.das goldene band zwischen mutter und kind wirt in den erte 3 jahren gebunden später geht das nicht mehr.alles am arsch.nur mir glaubt ja keiner.

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    Genau! Daran ist mit Sicherheit die Krippe schuld! Tstststs....

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    Hervorragend argumentiert. Bin absolut der gleichen Meinung!

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    Hier ein paar Links zu Karl-Heinz Brisch, dem derzeit führenden Wissenschaftler zum Thema Bindung:

    http://www.sgipt.org/lit/r_brisch.htm
    http://www.amazon.de/SAFE%C2%AE-Sichere-Ausbildung-Bindung-zwischen/dp/3608946012
    http://www.kindergartenpaedagogik.de/1722.html
    http://www.psychologie-heute.de/archiv/detailansicht/news/bindung_ist_emotionale_nahrung_die_uns_am_leben_haelt/

  • Zusammenfassung

    Dass "zunehmend mehr Fachkräfte die Wichtigkeit dieser Grundlegung der Mutter-Kind-Bindung erkennen", ist erfreulich. Und es ist bedauerlich, dass "die Bindung des Babys auf massive Weise gefährdet (wird), ... indem es viel zu früh in Fremdbetreuung gegeben wird." Daher ist es besonders wichtig, wie im Artikel darauf hinzuweisen, wie bedeutend das Bonding ist und dementsprechend herauszustellen, wie verheerend sich eine gestörte Bindung auswirkt.
    Nicht nur durch zu frühe Fremdbetreuung wird jedoch die Bindung des Babys gefährdet. Wie verheerend muss eine Bindung mindestens ebenso viel gestört werden, wenn ein Baby, kaum dass es geboren ist, extremen Schmerzen ausgesetzt wird. Bei der medizinisch unnötigen Vorhautamputation der Neugeborenen-"Beschneidung" wird männlichen Babys qualvolle Schmerzen zugefügt, denn: Neugeborene empfinden nicht weniger, sondern mehr Schmerzen als ältere Kinder oder Erwachsene und eine ausreichende Schmerzbetäubung ist wegen hoher Risiken nicht möglich.
    Daher lehnen u.a. der Bundesverband der Kinder- und Jugendärzte und die Dt. Akademie für Kinder- u. Jugendmedizin die medizinisch nicht indizierte "Beschneidung" von minderjährigen Jungen als gegen Recht und Kindeswohl verstoßend ab. Der Präsident der Dt. Gesellschaft für Kinderchirurgie nennt sie zu recht Kindesmisshandlung und - da dabei das empfindlichste Gewebe des männlichen Körpers entfernt wird - Genitalverstümmelung. Fachwissen ignorierend und Empathie verweigernd wurde das Beschneidungsgesetz am 12.12.12 verabschiedet, wonach Eltern aus beliebigen Gründen ihre Söhne beschneiden lassen können, und das sogar Nichtärzten erlaubt, Jungen unter 6 Monaten zu beschneiden.
    Dass auch durch "Beschneidung" die Bindung des männl. Kindes auf massive Weise gefährdet wird, sollte, wenn nicht wenigstens hier kurz erwähnt, dann vielleicht in einem weiteren Artikel dazu, berücksichtigt werden, denn zum Suchwort "Beschneidung" wird hier leider kein Artikel gefunden.
    Lit.: URO-NEWS 2012/9: 24-27

  • Zusammenfassung

    Gott seid ihr alle naiv. Selbst wenn man wollte kann man nicht zu Hause bleiben. Oder lebt ihr alle von HartzV? Manche Menschen müssen einfach Geld verdienen.
    Also BlaBla an alle "Übermütter" wo der Mann 50Stunden arbeiten gehen muss um euch zu finanzieren - und damit ein Hoch auf die Vater Kind Beziehung.

  • Vom Unsinn der Babybetreuung in Kitas oder warum man Säuglinge nicht der Mutter wegnehmen sollte

    Deine Worte:
    ..."Alles in mir, Körper, Geist und Seele hat mir damals 1993/1995 gesagt, dass die beiden mich brauchen...Und ich hätte auch für kein Geld der Welt oder Karriere getauscht!"
    sprechen mir aus dem Herzen! DANKE DAFÜR!


  • Zusammenfassung

    ...Viel möchte ich hier nicht sagen, jede/r hat sicher dazu ein eigenes - und hoffentlich dem Herzen angeschlossenes - Bild... Ich weiß nur, dass MEIN Herz - und wahrscheinlich nicht nur meins - zerbrochen wäre, wenn ich meine beiden Töchter so früh abgegeben hätte....Alles in mir, Körper, Geist und Seele hat mir damals 1993/1995 gesagt, dass die beiden mich brauchen...Und ich hätte auch für kein Geld der Welt oder Karriere getauscht! ..Trotz des Status der Alleinerziehenden Mutter..... Herzlichst, Katja

  • Vom Unsinn der Babybetreuung in Kitas oder warum man Säuglinge nicht der Mutter wegnehmen sollte

    Möchte hier deine Worte nochmals hervorheben:
    ..."Leider , leider ist der BERUF Mutter bis heute nicht anerkannt . Ich arbeite 16 h / Tag - umsonst und für null Anerkennung... Ich mache es trotzdem gern, weil ich die Verantwortung für das seelische Wohl meiner Kinder habe und mir dessen auch bewusst bin.
    ... die wirtschaftlichen Folgen sind leider gravierend, das muss man zugeben...
    Der Trend Kinder so früh in die Fremdbetreuung zu geben ist eine Volksverdummung aus wirtschaftlichen Interessen des Staates - die Spätfolgen sind nicht absehbar !"
    Dem ist nichts hinzuzufügen! Und wer ganz ehrlich ist, SPÜRT, dass das die Wahrheit ist!

  • Zusammenfassung

    DANKE, endlich , endlich mal jemand der sich traut auszusprechen , was so viele fühlen! Meine Kinder waren beide bis 3 Jahre von mir betreut. Einfach , weil ich gespürt habe , dass es nicht gut für sie ist woanders zu sein . Als ich gemerkt habe , dass sie reif sind woanders zu sein , hab ich sie halbtags in den kiga gegeben . Sie bleiben NIcHt bei jedem , wissen genau wen sie mögen und wen nicht und sagen das auch . Weil sie es DÜRFEN. Leider , leider ist der BERUF Mutter bis heute nicht anerkannt . Ich arbeite 16 h / Tag - umsonst und für null Anerkennung . Das ist der Fehler! Ich mache es trotzdem gern, weil ich die Verantwortung für das seelische Wohl meiner Kinder habe und mir dessen auch bewusst bin. Aber die wirtschaftlichen Folgen sind leider gravierend , das muss man zugeben . Der Trend Kinder so früh in die Fremdbetreuung zu geben ist eine Volksverdummung aus wirtschaftlichen Interessen des Staates - die Spätfolgen sind nicht absehbar !

  • Vom Unsinn der Babybetreuung in Kitas oder warum man Säuglinge nicht der Mutter wegnehmen sollte

    Du schreibst:
    ..."Versuche und Testergebnisse gibt es sowohl pro als auch contra, ohne dass bisher wirklich ein
    eindeutiges Ergebnis für eine Seite raus gekommen ist."
    Nun, hier müsste mal dahinter geblickt werden, welcher Lobby, ein Ergebnis, welches gegen eine frühe Betreuung spräche, ungelegen käme (Stichwort: Volksverdummung)!
    Dann schreibst du:
    ..."es gibt genug Mütter mit Kindern, bei denen...der Bindungsanteil nicht besonders hoch ausfällt und das Kind weniger Beachtung und Förderung erhält, als es in der Krippe an Zuwendung und geistiger Förderung bekommen würde. Ist wohl auch eine Grundsatzfrage was besser ist: Zu Hause sein und über den Tag verteilt immer ein wenig Aufmerksamkeit erhalten, oder eine intensive Aufmerksamkeit am Nachmittag."
    Für das Kind bedeutet es einfach SICHERHEIT, immer bei der Mutter zu sein (hoher Bindungsanteil!)
    Zur geistigen Förderung ist es perfekt, immer wieder über den Tag verteilt, volle Aufmerksamkeit zu erhalten. Zuviel auf einmal würde das Kind überfordern!
    Deine "angepriesene" volle Aufmerksamkeit am Nachmittag hinkt ja wohl, weil eine berufstätige Mutter sicherlich nachmittags dann erst einmal ihren Haushalt erledigen müsste, oder hat sich der von selbst gemacht, damit sie sich ganz dem Kind widmen kann? Oder übernimmst du Kochen/Putzen/Waschen, damit sie sich voll und ganz dem Kind widmen kann?

  • Zusammenfassung

    Meine Frau und ich haben uns dazu entschlossen unser Kind erst mit 3 Jahren in die Kita zu schicken, weil wir einfach die gemeinsame Zeit so lange wie möglich genießen wollen.
    Ich halte es trotzdem für falsch, diesen Artikel als kommentarlos so stehen zu lassen, da er letzlich alle Eltern verurteilt, die das System der Krippe in anspruch nehmen und sie als schlechte Eltern dastehen lässt.
    Es wird ein teilweises Horror-Szenario an möglichen Problemen geschildert, die bei Kindern die mit einem Jahr in die Krippe geschickt werden eintreffen. Klar können diese so eintreffen, genauso wie auch eintreffen kann, das sich das Kind sich dort einlebt und die Krippenzeit als eine positive Zeit genießt.
    Und aus beruflicher Erfahrung kann ich mit gutem Gewissen berichten, das bei einem guten begleiteten Übergang von Familie in die Krippe nicht alle Kinder (wie im Artikel geschrieben) mit "panischer Angst, Panikattacken" reagieren und "lebensbedrohliche" Angst aufweisen, wie sie es schildern.
    Wenn man sich objektiv mit dem Thema befasst (und das fehlt mir an dem Artikel), wird man darauf stoßen, das jede Medaille immer zwei Seiten hat und das die Krippe bei einer sicheren Bindung zwischen Mutter und Kind nicht Schaden muss, sondern auch förderlich sein kann.
    Denn Versuche und Testungsergebnisse gibt es sowohl für pro als auch contra ohne das bisher wirklich ein wirklich eindeutiges Ergebniss für eine Seite rausgekommen ist.
    Und ich behaupte einfach mal, es gibt genug Mütter mit Kindern, bei denen zwischen Haushalt, Einkauf (ohne Wertung) und Handy / Facebook (Wertung), der Bindungsanteil an einem Montag, Dienstag oder Mittwoch Vormittag nicht besonders hoch ausfällt und das Kind weniger beachtung und Förderung erhält, als es in der Krippe an Zuwendung und geistiger Förderung bekommen würde. Ist wohl auch eine Grundsatzfrage was besser ist: Zu Hause sein und über den Tag verteilt immer ein wenig Aufmerksamkeit erhalten, oder eine intesive Aufmerksamkeit am Nachmittag.

  • Vom Unsinn der Babybetreuung in Kitas oder warum man Säuglinge nicht der Mutter wegnehmen sollte

    Hallo Sonja,
    schon mal darüber nachgedacht, den falschen Beruf gewählt zu haben?
    Wenn du diesen Job machst um ( nicht viel ) Geld zu verdienen bist du falsch in der Krippe. Ich liebe die Arbeit dort und denke dieser Beruf ist Berufung.
    LG Britt

  • Vom Unsinn der Babybetreuung in Kitas oder warum man Säuglinge nicht der Mutter wegnehmen sollte

    Also bei so einer Erzieherin ist es kein Wunder, wenn es den Kleinen nicht gut geht. Ich finde es erschreckend, dass eine Einrichtung jemanden mit so einer Sichtweise einstellt und dieser Person die Betreuung von Kleinkindern überlässt! Ich kann eine solche Sichtweise zum Teil nachvollziehen, auch wenn ich eher Pro Kita-/Krippenbetreuung bin. Jedoch kann ich nicht verstehen, wie man täglich Kleinkinder in einer Krippe betreuen kann, wenn man der festen Überzeugung ist, dass dies falsch ist???? Kinder haben eine so tiefe Intuition, dass kein Erwachsener dieser Welt diesen Makel überspielen könnte. Im Strafrecht würde man so etwas grob fahrlässiges Verhalten nennen!

  • Zusammenfassung

    DANKE FÜR DIESEN TOLLEN BERICHT!!!!!!!!! Sehr treffend geschrieben!! Ich selbst arbeite in einer Kinderkrippe mit 10 Babys im Alter von 1- 2 Jahren. Die Mütter glauben wirklich, dass sie ihrem Kind mit der Kinderkrippe etwas gutes tun, was meiner Meinung nach nicht stimmt! Ein Kind in diesem Alter braucht die MAMA und keine Pädagoginnen!! Bitte teilen Sie diesen Artikel damit es viele Mütter lesen!! DANKE!!

  • Vom Unsinn der Babybetreuung in Kitas oder warum man Säuglinge nicht der Mutter wegnehmen sollte

    DANKE! Danke, dass du den Mut hast, hier zu schildern, WIE es sich auswirkt!!!

    (trotz all der Negativkommentare von Menschen, die einfach nicht erkennen können/wollen, DASS es sich auswirkt - und zwar NEGATIV!)

    Du sprichst mir aus dem Herzen!

  • Zusammenfassung

    Ich bin selber im Alter von nur 6 Wochen zu einer Tagesmutter gekommen, da meine Mutter Lehrerin war und wieder arbeiten gegangen ist. Die Tagesmutter war sehr nett und hatte selber zwei etwas ältere Söhne. Trotzdem hat es mir geschadet. Ich habe keine richtige Bindung an meine Mutter und meinem Vater, obwohl sie bestimmt gute Eltern waren und sind. Wir haben zwar Kontakt und sie sind auch gute Großeltern für meine Kinder, aber letztendlich ist es mir egal ob ich sie sehe oder nicht. Auch Freundschaften zu schließen und zu pflegen fällt mir schwer, weil ich immer denke, dass ich sowieso keinen interessiere und niemand wert auf meine Anwesenheit legt. Letztendlich ist bei mir ganz tief das Gefühl verankert nicht liebenswert zu sein, denn warum sonst hätten meine Eltern mich so früh weggeben sollen? Bei meinen Kindern habe ich es komplett anders gemacht und alles versucht um ihnen das Urvertrauen, welches ich nicht habe, mitzugeben. Das ich immer noch nicht verarbeitet habe, was mit mir als Baby geschehen ist, sehe ich daran, dass mir beim schreiben dieser Zeilen die Tränen runterlaufen. Ich bin so unendlich traurig darüber, dass ich meine Eltern nicht lieben kann und wir als Familie uns nicht nah sind. Mein Bruder, der auch mit nur 6 Wochen zu der selben Tagesmutter kam, ist übrigens noch bindungsgestörter als ich. Mir tun die ganzen Mäuse unendlich leid, die von ihren sorglosen, unbedachten Müttern viel zu früh abgeschoben werden.

  • Vom Unsinn der Babybetreuung in Kitas oder warum man Säuglinge nicht der Mutter wegnehmen sollte

    Der Fakt, dass wir hier keine Großfamilien mehr haben, zeigt doch klar, WIE unnatürlich diese Gesellschaft geworden ist mit all den daraus resultierenden Problemen!
    Ja, ohne Großfamilie ist es sehr anstrengend, ABER die Lösung wäre doch: zurück zur Großfamilie
    und nicht immer weiter weg davon und damit einhergehend weiter weg vom gesunden Bindungsverhalten unter Menschen.

  • Zusammenfassung

    @Daniela: Der Vergleich mit andern Kulturen hinkt etwas hinterher. In den sogenannten anderen Kulturen wird Familie ganz groß geschrieben, es sind Großeltern, Tanten, Onkel, Cousins und Nachbarn da, die die Eltern mit dem Baby unterstützen. Doch hier haben immer weniger Eltern diesen Luxus. Infolge dessen, müssen Kitas auch die nicht vorhandene Unterstützung der Großfamilie ersetzen. Alleine, ohne Unterstützung für eine Baby sorgen zu müssen ist Stress pur und eine Zumutung für Eltern und Kind.
    Ich kenne genug Eltern, die ihre Kinder bis mind. 3 Jahre zuhause betreut haben, und die mit ihren Kindern dermaßen überfordert waren, dass meiner Meinung nach, 2-3 Stunden Kita am Tag ab Kleinkindalter, für Kinder und Eltern ein wahrer Segen gewesen wäre.

  • Vom Unsinn der Babybetreuung in Kitas oder warum man Säuglinge nicht der Mutter wegnehmen sollte

    Sorry, Britt..., aber mein Gefühl sagt mir, dass du versuchst, "deinen" Krippenkindern das zu geben, was du nicht hattest... Und wie super das Verhältnis zu deiner Mutter erst wäre, wenn du 24/7 in ihrer Obhut gewesen wärst, wirst du nie erfahren.
    Sicherlich gut gemeint euer Einsatz für die Kleinstkinder in eurer Krippe und bestmöglich umgesetzt, aber unterm Strich kein vollwertiger Ersatz für das ursprüngliche Familiengefüge...

  • Vom Unsinn der Babybetreuung in Kitas oder warum man Säuglinge nicht der Mutter wegnehmen sollte

    Ich bin entsetzt über diesen Artikel. Ich bin selbst sehr früh in die Krippe gekommen und habe ein super Verhältnis zu meiner Mutter. Auch sonst bin ich völlig normal .. :)
    Hat man ein gute und feste Bindung zur Mutter und eine gute Betreuung schadet einem Kind unter 3 keineswegs Femdbetreuung. Ich arbeite seit 25 Jahren in einem Kindergarten mit Krippe, die Arbeit macht mir sehr viel Spaß. Wir sind ein super Team und die Kinder kommen sehr gern zu uns.
    Es gibt eine 4 bis 6 Wochen Eingewöhnung, oft geht es auch viel schneller ( die Kinder bestimmen das Tempo). Ein Kind hat in dieser Zeit eine Bezugserzieherin. Viele Kinder kommen später als Praktikanten zu uns und sogar die ersten Kinder von den Kinder sind bei uns. Ich denke, dass sagt doch schon viel aus. Mich ärgern solche Aussagen sehr, da wir Erzieherinnen gute Arbeit machen und wir die Kinder wie unsere eigenen lieben.

  • Vom Unsinn der Babybetreuung in Kitas oder warum man Säuglinge nicht der Mutter wegnehmen sollte

    Der Artikel ist -Gott sei dank- fern meiner Realität... die Zitate über Bindung sind richtig, aber die Schilderung der Umstände der Eingewöhnung sind gruselig und sind in unseren Kitas hier in unserer Stadt nicht so... ich kenne 8 Krippen und dazu gehörige Kitas... bin Sozialarbeiterin, Hausgeburtlerin, mit amicativem* Erziehungsstil bei meinen 3 Kindern.... alle waren ab ca 15. Monat in einer Krippe... und das aus Überzeugung: "um ein Kind zu erziehen, braucht es ein ganzes Dorf" ... meine Dorfstraße war auf jedenfall die Krippe... denn meine Familie ist weit weg... und allein, wäre kind mit mir nicht glücklich geworden....

    Aber jede hat andere Muster und Überzeugungen... lebt eure eigene... dann wird für euch und eure Familie alles gut

  • Vom Unsinn der Babybetreuung in Kitas oder warum man Säuglinge nicht der Mutter wegnehmen sollte

    Also ich finde auch, dass das hier sehr dramatisch geschildert wird. Kinder sind so unterschiedlich, Lebensumstände von Tür zu Tür anders, so dass jede Familie ihre eingene, indiviuelle Lösung braucht. Zudem gibt es sehr gute Krippen und weniger gute. Ich habe selbst zwei Kinder mit 2 und 4. Bin zudem Erzieherin und Heilpädagogin, ich weiß wovon ich spreche, für meine Kinder habe ich immer nach der passenden Lösung gesucht und meine Kleine fühlt sich in ihrer Krippe sehr wohl. Sie weiß ich hole sie wieder ab und sie hat gelernt in einem neuen Umfeld sehr gut zurecht zukommen. Das macht sie unglaublich stark für die Zukunft, um mit neuen Situationen klar zu kommen. Sicher bin ich auch nicht unbedingt dafür Kinder unter einem Jahr oder von morgens bis abends fremd betreuen zu lassen, aber viele Familien insbesondere Alleinerziehende haben keine Wahl.
    Dann kommt es darauf an wie gut Eltern und Kinder unterstützt werden.
    Als Mutter ist man unglaublich gefordert, um auch mal durchatmen zu können und neue Kraft zu tanken tut eine Kurze Auszeit auch mal gut, um so besser kann man sich wieder voll den Kinder am Nachmittag widmen.
    Liebe Maike du machst das ganz richtig, du brauchst viel Kraft...nimm sie dir ohne schlechtes Gewissen.

  • Vom Unsinn der Babybetreuung in Kitas oder warum man Säuglinge nicht der Mutter wegnehmen sollte

    Auch hier hätte die Großfamilie wieder einiges auffangen können...

    Back to the roots - mehr fällt mir dazu nicht ein.

    Mütter alleine sind mit Kindern oft überfordert, weil sie ihre "Batterie" nie auftanken können, aber früher in der Großfamilie, wo die Betreuung von Anfang an geteilt wird (meist Oma/Mutter/ggf. ältere Schwester), verteilt sich die Aufgabe und bleibt nicht einseitig und damit zu belastend. In der Umkehrfolge war ja auch die Versorgung der Alten gesichert und verteilt (Altenheime also genauso überflüssig wie Kitas&Co)...
    Schade, dass die Gesellschaft inzwischen so weit davon entfernt ist, dass eine Umkehrung für die Meisten undenkbar wäre... (unmodern, nicht zeitgemäß...)

  • Vom Unsinn der Babybetreuung in Kitas oder warum man Säuglinge nicht der Mutter wegnehmen sollte

    Ich finde den Artikel durchaus interessant, aber leider ein wenig einseitig. Sicherlich ist viel Wahres dran, aber mir ist das dennoch zu viel schwarz/weiß Denken und erhobener Zeigefinger. Ich bin Mutter eines 18 Monate alten, behinderten Kindes. Meine Tochter wird vermutlich nie krabbeln und laufen können, insofern trage ich sie immer noch sehr viel und sie wird sich nie (oder erst spät) selbständig weit weg von mir bewegen können. Soll das jetzt heißen, dass ich sie niemals "weggeben" dürfte? Ihre Behinderung führte zudem dazu, dass ich in den 1,5 Jahren zu Hause total vereinsamt bin, was weder für sie noch für mich gut war. Selbsthilfegruppen? Fehlanzeige! Barrierefreie Spielplätze? Fehlanzeige! Krabbelgruppen für behinderte Kinder? Fehlanzeige! Als einzige Mutter mit behindertem Kind in eine "normale" Krabbelgruppe zu gehen, kann übrigens nur jemand vorschlagen, der keine Ahnung von den Emotionen, Ängsten und Zweifeln hat, die ein besonderes Kind mit sich bringt. Und um eben weiter machen zu können und nicht vor Überforderung und Depressionen umzukommen, habe ich letztens wieder angefangen halbtags zu arbeiten. Ihr tut der Umgang mit Altersgenossen unglaublich gut und mir hilft der Abstand mich wahnsinnig auf mein Kind zu freuen und voller Elan den Nachmittag mit ihr zu gestalten. Aber bei aller Kritik an dem Artikel, merke ich dennoch, dass die Kitaeingewöhnung nicht spurlos an ihr vorübergeht und sie nachts viel verarbeitet und unruhiger schläft. Insofern bin ich froh, den Artikel gelesen zu haben und werde das Nähebedürfnis meiner Tochter noch mehr berücksichtigen.

  • Vom Unsinn der Babybetreuung in Kitas oder warum man Säuglinge nicht der Mutter wegnehmen sollte

    Prima:) ich bin nicht dafür die eine oder andere seite in den himmel zu loben oder zu verdammen, aber da der ursprungstext dies auch tut, finde ich diesen zynischen kommentar sehr angebracht!

  • Vom Unsinn der Babybetreuung in Kitas oder warum man Säuglinge nicht der Mutter wegnehmen sollte

    Ach, Yvonne...
    du willst wissenschaftliche Studien? Sie erscheinen dir vertrauenswürdiger als gesunder Menschenverstand? Herzlichen Glückwunsch - bei dir hat das System ganze Arbeit geleistet... und du meinst, es sei deine eigene Meinung...;-)
    (ja, schon wieder eine Verschwörungstheorie...)

  • Vom Unsinn der Babybetreuung in Kitas oder warum man Säuglinge nicht der Mutter wegnehmen sollte

    Es ist ja auch hinlänglich bekannt, dass europäische Länder, in denen U3-Betreuung seit Jahrzehnten auf verschiedene Weise praktiziert wird, labile Gesellschaften voller bindungsgestörter und depressiver Menschen sind. (West-)Deutschland, wo U3-Betreuung lange gesellschaftlich verpönt war und die normal arbeitende Frau als 'Karrierefrau' verhunzt wurde, ist ein Ort psychischer Glückseligkeit, an denen psychische und soziale Auffälligkeiten nahezu nicht existent sind.
    Bei so viel Gewissheit über Ursachen & Folgen kann der Autor mit Sicherheit auf eine wissenschaftliche (!!!) Studie verweisen, die eine Korrelation zwischen Fremdbetreuung und Störung herstellt. Aber die gibt es sicherlich nicht, weil sie ja politisch ungewollt wäre (Die böse, böse Politik nimmt ja auch laut Titel den Müttern die Säuglinge weg! Nicht wirklich, aber indirekt, schon verstanden... Wahrscheinlich baut sie auch darauf, mit dieser Strategie nicht nur mehr Geld via Steuern einzutreiben, sondern auch lauter nicht zurechnungsfähige Bürger zu produzieren, die aufgrund vielfältiger Störungen unfähig sind, sich an politischen Prozessen zu beteiligen...) Bei dieser Fähigkeit, Fakten zusammenzuzimmern und Horrorszenarien zu beschwören, könnte der/die AutorIn ja glatt im TRUMPschen Beraterteam anheuern....
    P.S. Man kan ja über Mängel und Verbesserungen der Situationen von Familien und Krippen kontrovers diskutieren, aber sorry, der Artikel ist mehr Verschwörungstheorie als Grundlage zur Diskussion.
    Unideologische Grüße,
    YP

  • Vom Unsinn der Babybetreuung in Kitas oder warum man Säuglinge nicht der Mutter wegnehmen sollte

    Du bist ein toller Papa!

  • Vom Unsinn der Babybetreuung in Kitas oder warum man Säuglinge nicht der Mutter wegnehmen sollte

    Eine interessante Meinung. Zum Kitabeginn frühestens ab einem Jahr und nur mit Eingewöhnung kann ich zustimmen (davor wird eh meist noch gestillt, also unpraktikabel), das ist aber unserer Erfahrung mittlerweile auch üblich.
    Ich habe aber bei "primärer" und "sekundärer" Bezugsperson die Stirn gerunzelt (warum sollte es bei den Eltern für das Kind eine Hierarchie geben?) und im Rest des Textes finde ich so einige Widersprüche.
    Zuerst wird sich darüber beschwert, dass wieder einmal alles bei der Mutter hängenbleibt, und dann wird nur noch darüber geredet, was die Mutter (!!) alles falsch macht oder besser und anders machen könnte.
    Dass es völlig OK und normal - auch für das Kind - ist, wenn sich der Vater kümmert und die Zeit aufbringt, wird überhaupt nicht erwähnt. Bei unserer ersten Tochter ist die Bindung zu Papa derzeit sogar stärker als zu Mama. Man(n) muss halt nur "am Ball bleiben" - Abend- und Wochenendpapa zu sein reicht da nicht. Und man(n) braucht einen Job, der es einem erlaubt, so flexibel zu arbeiten und gleichzeitig die Familie zu ernähren, besonders wenn die Frau für ein kleineres Kind länger zu Hause bleibt, wie auch im Text gefordert wird.
    Über *den* Druck (auf dem Papa) wird irgendwie nie geredet - Vollzeit-Papa *und* Job, inklusive täglichem Kita-Shuttle und durchzechter Nächte neben dem Kinderbett, wenn eines der Kinder mal wieder Bronchitis hat, und am nächsten Tag wieder Paroli im Büro, da die lächerlichen zehn Tage "Krank auf Kind" pro Jahr längst aufgebraucht sind.
    Ein solches Modell erfordert später dann *noch* mehr Ressourcen und eine sehr engmaschige familiäre Organisation und Kommunikation - schließlich wollen ja beide Kinder _und_ Job. Die Ressourcen müssen auch irgendwo her kommen. Oft leiden dann Hobbies und soziale Kontakte, wenn beide abends einfach nur noch tot ins Bett fallen, sobald alle Kinder im Bett sind. Alles schon erlebt.

    Und zum Schluss das Muttergeld, also quasi eine CSU-Herdprämie - das ist genau das falsche. Erstens muss das auch wieder finanziert werden und zwar von denen, die noch Steuern zahlen (also arbeiten) - also i.A. den Papas. Toll, noch weniger übrig, noch mehr arbeiten. Und dann schadet es genau den Kindern, die die richtige Behandlung und Sozialisierung zu Hause *nicht* bekommen, deren Eltern sie nämlich entweder wegen dem Geld nicht in die Kita schicken oder weil die Mutter "eh nichts gelernt hat" und daher eh keinen Job finden würde: das motiviert also mindestens den weiblichen Teil des intellektuellen Präkariats *noch* mehr, keine ordentliche Ausbildung zu machen, denn man kann ja einfach immer wieder schwanger werden und dann zahlt Papa (Staat). Was dann zu *noch* mehr solchen Leuten führt. Na toll.

    Also: Hackt nicht so auf der Mutter herum und ignoriert vor allem nicht die Papas. Damit erreicht ihr genau das falsche. Die Lösung besteht weder in Babyschließfächern noch in Herdprämien noch in wilden pauschalen Behauptungen.
    Genausogut könnte man pauschal (polarisierend, provokativ) fordern, dass einfach mehr Frauen Ingenieure werden sollten, damit sie endlich mal verdienstmäßig mit den Männern aufschließen und sicherere unbefristete Arbeitsplätze kriegen. Denn "wie wir ja alle wissen", hat der sogenannte "Gender Pay Gap" ja nicht viel mit dem Geschlecht zu tun (siehe z.B. https://heise.de/-3652060).
    Hätten mehr Mütter besser bezahlte Jobs, könnten auch mehr Papas länger Elternzeit machen (und auch gleich von Anfang an), ohne damit gleich die Zahlung der Auto- und/oder Hauskredit-Raten zu gefährden. Dann würde es die Diskussion über zerstörte Bindungen durch zu frühes Abgeben der Kinder an Dritte vielleicht gar nicht geben.
    Wäre das nicht toll?

  • Vom Unsinn der Babybetreuung in Kitas oder warum man Säuglinge nicht der Mutter wegnehmen sollte

    An alle Mamas dieser Welt:
    Stillt eure Babys- solange es geht !( und das kann auch mehr als 1 Jahr sein...)

    Tragt eure Babys so oft wie es geht an eurem Körper -mit jedem Atemzug wird Euer Kind wissen: auf Mama kann ich mich verlassen !( Tragetuch und Tragehilfen ermöglichen das - auch bei manchen Rückenproblemen- ich spreche aus Erfahrung)
    Erzieht sie mit Liebe und Konsequenz - aber nicht mit lautstarken Worten und Gewalt! ( Lautstark auf ein Kind einzureden oder sogar Gewalt anzuwenden zeigt eigentlich nur: ich bin ohnmächtig, ich weiss nicht wie ich sonst mit dem Kind "fertig" werden soll)

    Und behaltet sie in eurer Obhut bis sie ( und ihre kleine Seele- oder geistige Reife) wirklich soweit sind für die Grosse Welt ( zum Beispiel Kindergarten)

    Die Zeit lässt sich nicht zurückdrehen...

  • Vom Unsinn der Babybetreuung in Kitas oder warum man Säuglinge nicht der Mutter wegnehmen sollte

    Traurig, aber absolut wahr!!!
    Schade, dass diese Wahrheit der breiten Öffentlichkeit nicht bekannt ist (weil, von oben natürlich nicht gewollt) und somit auch kein allgemeines Umdenken stattfinden wird...

  • Vom Unsinn der Babybetreuung in Kitas oder warum man Säuglinge nicht der Mutter wegnehmen sollte

    Ich kann alles nur bestätigen und möchte gerne auf dieses Interview mit der Bindungsforschungerin Prof. Dr. Eva Rass aufmerksam machen, die hier nicht ihre Privatmeinung vertritt, sondern mit diesem Interview Aufklärung leistet auf wissenschaftlicher Ebene, damit die Verantwortung zum Kind wieder in die richtigen Bahnen läuft, zum Schutz der Kinder, der Familien und zur Stabilisierung der bereits bestehenden Bindungsschäden. Leider ist es Betroffenen nicht einmal bewusst, diese antworten natürlich gerne "es hat nicht geschadet", übersehen dabei aber ihre Symptome, die sich erst im Laufe des Lebens zeigen! Frau Rass zeigt sehr schön auf z. B. Herzinfarkt mit 50, Ursache findet sich in der frühkindlichen Entwicklung wieder. Das bedeutet nicht nur auf psychischer und sozialer Ebene sind Folgeerscheinungen zu verzeichnen, sondern auch auf körperlicher Ebene.
    Menschen die das noch nicht wahrnehmen können, mussten sich einst in ihrer Kindheit stark abspalten von ihren Gefühlen und Bedürfnisse, sonst hätten sie nicht überleben können.
    All dies Wissen ist seit Jahren bekannt und in der DDR hat man sogar das einzige Bindungsforschungsinstitut in der 60er Jahren geschlossen, weil man damals bereits wusste von den Folgen, die es nach sich zieht. Aber im Interesse der Wirtschaft wurde alles dafür getan, dass davon bloß nichts in die Öffentlichkeit getragen wird und so ist es heute wieder. Aber damit werden wir nicht weiterkommen, weil die Sichere Bindung einfach die Basis ist, für eine stabile und gesunde Persönlichkeitsentfaltung. Auch Politik und Wirtschaft merken bereits, dass oben das nicht mehr ankommt, was es braucht, um die gewaltigen Herausforderungen im Leben zu lösen.
    https://www.gluecksknirpse.de/risiken-fruehkindliche-fremdbetreuung/

  • Vom Unsinn der Babybetreuung in Kitas oder warum man Säuglinge nicht der Mutter wegnehmen sollte

    Auch wenn ich vom Grundtenor her einer ähnlichen Meinung bin, finde ich es total unangenehm, dass hier ausschließlich von der Mutter gesprochen wird. Bei meiner ersten Tochter hat mein Mann die Rolle der ersten Bezugsperson übernommen - ich bin nach sieben Monaten wieder voll arbeiten gegangen.

    Ich hätte sie in diesem Alter nie in die Fremdbetreuung gegeben, aber genauso wenig hätte ich über ein Jahr ausschließlich für mein Kind da sein wollen/können. Auch für das Kind ist es nicht das beste, wenn die Mutter auf Grund von Burn-Out oder ählichem in Depressionen fällt.
    Nur eine ausgeglichene, entspannte Mutter (oder Vater) kann wirklich für ihr Kind da sein. Wann immer ich gestresst war, war auch mein Kind unruhig. Und umgekehrt.
    Es ist toll wenn auch der Vater eine intensive Bindung zum Kind aufbauen kann - in unserem Fall ist das sehr gelungen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das zum Schaden des Kindes sein soll.

  • Vom Unsinn der Babybetreuung in Kitas oder warum man Säuglinge nicht der Mutter wegnehmen sollte

    Leider ist ganz offensichtlich eine psychisch gesunde Gesellschaft nicht vonnöten/gewollt, weil dann gäbe es ja nix zu tun für Psychiater&Co sowie die Pharmaindustrie (Antidepressiva, Psychopharmaka...). Außerdem lässt sich die Gesellschaft so doch viel leichter lenken und dorthin führen, wo man sie haben will...

  • Vom Unsinn der Babybetreuung in Kitas oder warum man Säuglinge nicht der Mutter wegnehmen sollte

    Ein wirklich wichtiger und wunderbarer Artikel. Solche Sachen habe ich vor 39 Jahren schon geschrieben und in Stillgruppen laut gesagt und bin dafür damals schon heftig angegriffen worden. All das hat sich bewahrheitet, es gab noch nie so viele gestörte Kinder wie heute. (Ich arbeite mit Schülern). Es ist traurig, dass junge Familien nicht so gut und solange unterstützt werden, auch psychisch, dass sie sich trauen, zu ihrer Familie und der Betreuung von Kleinkindern zu Hause zu stehen. Die Unterstützung, besonders von jungen Müttern, isi lebenswichtig für das gesunde, psychische Fortbestehen eines Landes.
    Falls Sie einen Newsletter haben, würde ich denn gerne beziehen. Weiter viel Erfolg und Mut für Ihre wichtigen Gedankenanstöße!

  • Vom Unsinn der Babybetreuung in Kitas oder warum man Säuglinge nicht der Mutter wegnehmen sollte

    Ich finde, das kann man nicht so verallgemeinern. Meine Kinder (7 und 2 Jahre alt) sind beide mit 12 bzw. 14 Monaten in die Krippe gekommen und es war total unkompliziert. Sie haben nie Streß gemacht und unsere Bindung hat nicht gelitten. Wir haben eine sehr enge Beziehung. Sie sind beide sehr gut entwickelt, selbstbewusst und bei bester Gesundheit. Wenn die Einrichtung gut ausgebildetes Personal hat, das sich liebevoll und beständig um die ihr anvertrauten Kinder kümmert, dann muss Fremdbetreuung zu keinem Problem per se gemacht werden. Ich wollte nach 1 Jahr wieder arbeiten und musste es auch. Oder wie soll man von 1 normalem Gehalt zu viert leben? Außerdem fühle ich mich nicht nur als Hausfrau und Mutter, sondern möchte auch in anderen Lebensbereichen gefordert werden. Ich mache meinen (Teilzeit)-Job sehr gerne und bin aber auch gleichzeitig sehr gerne Mutter. Man kann beides verbinden, ohne dass die Kinder wie ihr es ausdrückt "unrettbar" geschädigt werden. Eine zufriedene ausgeglichene Mutter ist für die Kinder sicher viel nützlicher als eine gestreßte Dauermutti/Hausfrau, die kaum zeit für sich hat, weil die Kinder jahrelang an ihrem Rockzipfel hängen. Quantität ist nicht Qualität

  • Vom Unsinn der Babybetreuung in Kitas oder warum man Säuglinge nicht der Mutter wegnehmen sollte

    Wir haben damals eine sehr tolle Krippe für unsere Tochter gefunden!!
    Dort hatte die Eingewöhnung einen sehr hohen Stellenwert - unsere begann Ende Juni und endete Mitte September(inkl. 3Wochen Sommerschließung) - wir hatten also sehr lange Zeit um uns einzugewöhnen!
    Unsere Tochter stand mit all ihren Bedürfnissen im Vordergrund - schlafen war ein ganz besonderes Thema... bevor sie es geschafft hatte, mit all den anderen Kindern im Schlafraum zu schlafen, hat die Bezugserzieherin alles mögliche versucht...
    Da die Kinder dort nacheinander von ihrer Bezugserzieherin ins Bett gebracht wurden, war das für meine Tochter viel zu aufregend und spannend... von schlafen war sie da weit entfernt...
    Zuerst kam also der Kinderwagen zum Einsatz, mit dem die Erzieherin in der Nähe spazieren gefahren ist, danach wurde meine Tochter schlafend im Kiwa in den Schlafraum geschoben... der 2. Schritt war die Tragehilfe... nachdem sie darin eingeschlafen war, konnte man sie auf die Matratze im Schlafraum legen... danach folgte die Gewöhnung an's Bettchen!
    Der Betreuungsschlüssel war wie in anderen Kindergärten auch und natürlich gab es auch mal Personalmangel - doch davon hat man überhaupt nichts gemerkt - die Erzieherinnen brachten eine ganz wertvolle Haltung mit, die es ihnen ermöglichte wertschätzend, einfühlsam und flexibel auf die unterschiedlichsten Bedürfnisse der Kinder einzugehen!
    Ich könnte noch weiter erzählen von der Mittagessenssituation, in der höchstens nur 4 Kinder im Raum saßen und dort eine ganz angenehme Atmosphäre herrschte... vom Alltag im Freispiel in denen die Kinder sich ihren Interessen widmen konnten ohne etwas aufgedrängt bekommen zu haben - der Umgang dort war einfach sehr liebevoll und ich hatte zu 110% ein gutes Gefühl bei der Betreuung unserer Tochter!
    Der Austausch mit den Erzieherinnen war stets auf einem fachlich, pädagogischen Niveau - dort habe ich sehr viel über Entwicklungspsychologische Grundlagen erfahren!

    Ich glaube, dass es solche Krippen leider viel zu selten gibt!
    Es muss doch möglich sein, dass es in Krippen bestimmte Standarts gibt, die eingehalten und regelmäßig überprüft werden müssen!

    Darüber hinaus wünsche ich mir, dass der Beruf der Erzieherin die Anerkennung bekommt, die er verdient - denn wenn auf so hohem Niveau gearbeitet wird, muss die Bezahlung auch angemessen sein!!


  • Vom Unsinn der Babybetreuung in Kitas oder warum man Säuglinge nicht der Mutter wegnehmen sollte

    Keine Kinder unter 3Jahren in Fremdbetreuung! Wir tuen ihnen, uns und der Gesellschaft keinen Gefallen damit! Das Ergebnis sind leider zunehmend bindungsgestörte Erwachsene! Vielen Dank für diesen vollkommen zutreffenden Artikel!
    Respekt!

  • Vom Unsinn der Babybetreuung in Kitas oder warum man Säuglinge nicht der Mutter wegnehmen sollte

    Ich bin doch immer wieder erstaunt zu lesen, dass gerade in der heutigen Zeit soviele Mütter sich so wenig Gedanken über ihre späte Zukunft machen. Ich bin auch Mutter von zwei erwachsenen Söhnen, hatte leider nicht wie heute die Möglichkeit gehabt ,meine Kinder in den Randzeiten betreuen zu lassen. Will nicht damit sagen, dass ich es bereut habe, meine Beiden viele Jahre alleine betreut zu haben (auch wenn man sich dieses finanziell erlauben konnte, wie es so schön hieß ), aber wenn ich eine Tochter hätte, würde ich ihr immer raten, ihren Beruf nie solange, wie ich es tat, an den Nagel zu hängen. Es gibt auch ausser Mutter und Vater, noch eine andere liebevolle Betreuungsperson, die sich rührend um die Kinder kümmern kann. Können denn Kinder nicht mehrere Bezugspersonen haben? Ich betreue z. B heute sogar sehr liebevoll fremde Kinder in dem Familien und merke , wie fröhlich und aufgeschlossen sie mir begegnen:-) Natürlich sind die ersten Monate bei der Mutter, oder auch Vater sehr wichtig, dafür gibt es ja das Elterngeld. Aber was ist später mit der Rente, die Frauen dann immer mehr in die Altersarmut treibt, weil sie bei den Kindern geblieben ist. Ist es eine Garantie mit dem Partner zusammen zu bleiben, nur weil gemeinsame Kinder entstanden sind. Von daher finde ich diesen Betrag leider etwas unrealistisch!! Mit herzlichen Grüßen

  • Vom Unsinn der Babybetreuung in Kitas oder warum man Säuglinge nicht der Mutter wegnehmen sollte

    Genau deshalb ist meine Generation der in den neuen Bundesländern aufgewachsenen heutigen Erwachsenen unfähig Beziehungen einzugehen und wir sind allesamt gestört??? Was für ein Blödsinn. Sicher sollte man seine Kinder nicht zu früh in fremde Hände geben, aber mit einem Jahr ist das völlig ok. Ich kann nur mit dem Kopf schütteln, wenn ich sowas lese.

  • Vom Unsinn der Babybetreuung in Kitas oder warum man Säuglinge nicht der Mutter wegnehmen sollte

    Ich kann mich nur sehr für den Text aussprechen! Als Erzieherin und nun auch als Mama. Ich wäre sehr für diese besseren Lösungen, da ich gezwungen bin schon nach 1Jahr zuhause wieder arbeiten zu gehen. Mein Partner studiert momentan noch und das Amt versucht sein bestmöglichstes um ihm nichts zahlen zu müssen. Selbst wenn er etwas bekäme, kann ich nicht länger zuhause bleiben da es ja dann kein Elterngeld mehr gibt. Wie sollten wir das alles bezahlen? Ich habe zwar meine Stelle sicher, aber mein Arbeitgeber versucht auch schon mich vom Hort für den Kindergarten abzuwerben und dann doch bitte für 40h. Ich will jedoch gern im Hort bleiben, da ich da wenigstens nur 32h hab und nicht Abends Dienstberatung. Bei den Kita-besichtigungen wiederrum kommen viele damit das sie nicht wollen das die Kinder zu spät da sind, doch ich könnt dann mind. 2x die Woche vormittags mein Kind für mich haben. Noch dazu kommt das in unserem Stadtviertel die Kita-Plätze rarr sind und ich den gesetzlichen Anspruch auf ein Platz wahrnehmen muss. Das wiederrum bedeutet das es passieren könnte das ich an einem Ende der Stadt arbeite, am anderen Ende wird mein Kind betreut und dann müssen wir noch irgendwie heim kommen. Ich kann also aus Sicht der Erzieherin sprechen und sagen es tut mir/ uns wahnsinnig leid wenn ich/wir streiken gehen. Doch die Rahmenbedingungen sind echt zum k...... Als Mama, beneide ich meine Mutti, welche bei meinem kleinen Bruder die Möglichkeit hatte 3Jahre zu hause zu bleiben, da es damals vom Geldzuschuss anders war. Somit trauer ich jetzt schon um die Zeit, welche ich mit meinem kleinen hätte haben können wenn alles ein wenig anders wäre. Ich hoffe das ich ihm dennoch gut darauf vorbereiten kann, zumal auch mein Partner die Eingewöhnung machen muss.

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