Kundalini Yoga: Wecke die Energie in dir

Kundalini Yoga: Eine von verschiedenen Yogaformen

Yoga hat längst den Mainstream erobert – die Zeiten, in denen es als exotischer Geheimtipp galt, sind längst vorüber. Die Ursprünge des Yoga reichen über 2.000 Jahre zurück; zum ersten Mal wurde es 400 Jahre v.Chr. in den indischen Upanishaden, einer Sammlung philosophischer Schriften des Hinduismus, schriftlich erwähnt. 

Gründe, sich mit Yoga zu befassen, gibt es viele – und für jeden gibt es die passende traditionelle oder neu erfundene Yogaform. Manche Yogis (Yoga Praktizierende) sehen Yoga heutzutage als Fitnessprogramm und Workout für einen starken, beweglichen Körper, andere wollen entspannen, wieder andere möchten nach innen schauen und mit ihrer Energie arbeiten, ihr Potential entdecken und leben. Yoga bringt Körper, Geist und Seele in ein harmonisches Gleichgewicht, jede Form auf eine etwas andere Art – mal eher körperbetont, mal eher meditativ. Bevor wir uns auf das Kundalini Yoga konzentrieren, schauen wir uns einige der bekannteren Yogaformen und ihre Schwerpunkte an:

 

  • Kundalini Yoga – eignet sich sowohl für Anfänger als auch Fortgeschrittene. Besonders angesprochen fühlen sich all jene, die neben der körperlichen Aktivität auch spirituell arbeiten möchten. Kundalini Yoga ist dynamisch und anregend, es bringt dich in Wallung und du arbeitest mit deinem Atem – gleichzeitig kommen mit Meditationsphasen und dem Singen von Mantren auch entspannende und die Achtsamkeit steigernde Elemente zum Tragen.
  • Hatha Yoga – diese klassische Yogaform ist wohl die bekannteste und verbreitetste. Der Yogi hält dabei verschiedene Asanas (Yoga-Posen) und hält sie mehrere Atemzüge lang. Atemübungen und Meditation gehören ebenfalls zum Hatha Yoga, das auf ein harmonisches Gleichgewicht zwischen Körper, Geist und Seele abzielt, aber in der Ausübung eher körperbetont ist. 
  • Iyengar Yoga – diese moderne Weiterentwicklung des Hatha Yoga zielt auf die besonders präzise Ausführung der Asanas ab, wofür auch Hilfsmittel wie Blöcke, Platten und Unterlagen eingesetzt werden.
  • Vinyasa Yoga – diese fließende Yogaform, bei der Bewegung und Atmung harmonisch aufeinander ausgerichtet sind, eignet sich für alle, die nicht gern stillsitzen. Den eigenen Rhythmus finden und den Körper kennenlernen sind zwei Ziele beim Vinyasa Yoga, das wegen seiner fließenden Natur auch Vinyasa Flow genannt wird.
  • Yin Yoga – diese sanfte und entspannende Yogaform setzt auf Asanas, die im Sitzen oder Liegen mehrere Atemzüge lang gehalten werden. Körperlich liegt der Fokus auf der Dehnung, der Tiefenmuskulatur und den Faszien, mental auf dem Loslassen und sich Fallenlassen.
  • Yoga Nidra – noch entspannter als das Yin Yoga, dringt der Yogi hier in die Region zwischen Wachen und Schlafen vor. Die geführten Meditationen eignen sich für alle, die unbedingt einmal abschalten müssen. Fortgeschrittene können in tiefere Bewusstseinsschichten vorstoßen und sich spirituell entfalten.
  • Jivamukti Yoga – diese tänzerische und dynamische Yogaform entstand erst in den 1980er Jahren in New York. Neben klassischen Yoga-Weisheiten, Asanas und Mantrasingen geht es vor allem darum, sich zu Musik zu bewegen und auszupowern.
  • Ashtanga Yoga – diese traditionelle Yogaform gilt als die anstrengendste und wurde ursprünglich entwickelt, damit junge Yogis dabei Dampf ablassen konnten. Festgelegte Reihenfolgen von Asanas werden immer wieder durchlaufen, sodass es zu einer Bewegungsmeditation wird. Aus dem Ashtanga Yoga hat sich aber auch das moderne, eher körperbetonte Power Yoga entwickelt.
  • Bikram Yoga – das auch Hot Yoga genannte Workout wurde in den 1980er und 90er Jahren über Nacht zum Fitnesstrend. Es hat seine Wurzeln ebenfalls im Ashtanga Yoga, mit der Besonderheit, dass das Yogastudio auf etwa 40 Grad aufgeheizt wird.
  • Hormonyoga – dieses in den 1990er Jahren in Brasilien entwickelte Yoga soll das endokrine Hormonsystem von Frauen stimulieren und so beispielsweise bei PMS- und Wechseljahrbeschwerden helfen. Die Yogalemente wurden hauptsächlich aus dem Kundalini Yoga abgeschaut.

 

Und jetzt wollen wir uns tatsächlich das spirituelle und befreiende Kundalini Yoga anschauen – was gibt es darüber zu erfahren?

 

Die Geschichte des Kundalini Yoga

Die Ursprünge des Kundalini Yoga führen zum Tantrismus, der als indische Philosophie sowohl den Buddhismus als auch den Hinduismus prägte. Tantrische Weisheiten und Praktiken lassen sich bis in die vedische Zeit um 1.500 v. Chr. zurückverfolgen. Um 700 v. Chr. finden sich erstmals Erwähnungen von Atem- und Meditations- und Körperübungen, und während Yoga zunächst in allererster Linie ein Hilfsmittel auf dem Weg zur Erleuchtung sein sollte, gewann seine Bedeutung für die Stärkung des Körpers im Laufe der Zeit an Bedeutung.   

Im Laufe der Zeit entwickelten sich unterschiedliche Ausprägungen, wobei im Westen vor allem das Kundalini Yoga nach Yogi Bhajan praktiziert wird. Der 1929 in einer indischen Region, die heute zu Pakistan zählt, geborene Sikh interessierte sich als Sohn eines Arztes schon als Kind für medizinische Fragen sowie für traditionelle indische Heilungsmethoden. Im Laufe seines Lebens verfolgte er zunächst eine akademische Karriere und besuchte auf seinem Lebensweg viele Ashrams und spirituelle Lehrer. Als er 1968 nach Toronto in Kanada eingeladen wurde, um einen Vortrag über Yoga zu halten, änderte sich nicht nur sein weiterer Lebensweg – er entwickelte sich zum Lehrer und spirituellen Leiter und gründete in Kalifornien seine 3H-Organisation, deren drei H für „healthy, happy, holy“ („gesund, glücklich, heilig“) stehen und das Yoga-Konzept für viele Menschen zugänglicher machten. 3H hat über 300 Zentren in 35 Ländern. Yogi Bhajan gelang es, viele Menschen für die Themen Yoga und Energiearbeit zu begeistern. Auch wenn sein Wirken später phasenweise von Gerüchten und Skandalen überschattet wurde, so bleibt die Verbreitung des Kundalini Yoga und seiner Lehren das große Vermächtnis von Yogi Bhajan, der 2004 in New Mexico in den USA starb.

Yogi Bhajans Kundalini Yoga wurzelt tief in den Sikh-Traditionen, mit denen er aufwuchs. Es ist die am weitesten verbreitete und bekannteste Variante. Andere Formen des Kundalini Yoga, die bei uns im Westen ebenfalls praktiziert werden, sind Kriya Yoga und Tantra Yoga.

 

Die Ebenen des Kundalini Yoga

Folgenden drei Ebenen gehören zu den zentralen Elementen des energetisierenden Kundalini Yoga:

 

  • Asana – die Yogaposen, Körperhaltungen und Bewegungsabläufe
  • Pranayama – der Atem, verschiedene Atemtechniken und insbesondere der Feueratem
  • Dhyam – die Meditation und Ruhephase

 

Die Asanas sind sowohl gehaltene Körperposen als auch dynamische Bewegungsabläufe. Typische Asanas sind beispielsweise die Kobra, das Kamel und der Bogen. Eine aus verschiedenen Asanas bestehende Übungsreihe wird auch Kriya genannt. Beim Kundalini Yoga werden gleichzeitig verschiedene Atemtechniken angewandt, darunter lange und tiefe Atemzüge, die beruhigend wirken, und das abwechselnde Atmen durch das linke und das rechte Nasenloch zur Stimulation des Nervensystems, um nur einige zu nennen. Bei einer Technik, die 4-4-4 oder auch 4-4-4-4 genannt wird, atmest du bis vier zählend durch die Nase ein, hältst entspannt bis vier zählend die Luft an und atmest dann langsam wieder aus, während du bis vier zählst. Nach einer Pause, in der du bis vier zählst, geht es weiter. Die Wirkung ist gleichermaßen meditativ und energetisierend.

Kundalini Yoga entspannt dich und bringt dich mehr in deine Energie und deine Kraft - hier praktiziert Matthias mit Yoga Lehrer Karta Purkh Singh.

Besonders bekannt ist die das Kundalini Yoga für den Feueratem, der für das Nervensystem stärkend und reinigend, stimulierend und energetisierend wirken soll. Der Feueratem wird auch als Kapalabhati-Atmung bezeichnet – das Sanskrit-Wort bedeutet so viel wie "den Schädel zum Leuchten bringen". Bei dieser Atemtechnik ist die Einatmung durch Entspannung geprägt und die Ausatmung durch Dynamik und Energie, unterstützt durch Körperhaltung und -bewegung und durch Ent- und Anspannung der Bauchmuskulatur und des Zwerchfells.

Weitere Elemente, die eine wichtige Rolle spielen, sind Mudras (Handhaltungen) und das Chanten von Mantras und Visualisierungen. Gerade das Singen von Mantras schreckt manche, die sich für Kundalini Yoga, interessieren, zunächst ab: Heilige Verse in der uralten und unverständlichen Sprache Sanskrit zu singen, ist das nicht peinlich? Überhaupt nicht, denn es ist nicht schwer, die Mantras nachzusingen, und für manchen wird es schnell sogar zu ihrem liebsten Element dieser Yogaform, bei dem sie herrlich loslassen können und das ihnen inneren Frieden und Harmonie spendet. Neben gesungenen Mantras gibt es auch Verse, die lediglich gedacht werden und die die rhythmische Wirkung der Bewegungsabläufe verstärken.

Während der Kriyas wechseln sich ruhige und dynamische Elemente ab, den Abschluss bildet eine Meditation, die dich nach der anregenden Wirkung der Yoga-Session entspannt. Nach deiner Yoga-Session fühlst du dich wacher und lebendiger, dabei ausgeglichen und entspannt. Du gewinnst Lebensenergie und Gelassenheit gleichermaßen.

 

Kundalini-Energie – was ist das eigentlich?

Die Kundalini-Energie wird auch als „Schlangenkraft“ bezeichnet, weil sie in alten Tantra-Schriften bildlich als eingerollte Schlange beschrieben wird, die am unteren Ende der Wirbelsäule ruht, wo sich mit dem Wurzelchakra das unterste Chakra befindet. Kundalini ist eine ätherische Kraft, eine heilige weibliche Energie. Ein Ziel des Kundalini Yoga ist es, diese Energie kontrolliert zu wecken. Wenn dies gelingt, steigt sie durch die Chakren hinauf, und wenn sie ganz oben im Kronenchakra ankommt, soll die Vereinigung mit der kosmischen Seele und das allerhöchste Glück, universelle Liebe und ein Gefühl der Verbundenheit mit allem erlangt werden.

Die Kundalini-Energie ist sehr mächtig und die potentiell stark stimulierenden Maßnahmen, um sie zu erwecken, sollten respektvoll und achtsam praktiziert werden. Beim Kundalini Yoga wird dir schnell warm, auch wenn du gar nicht nach Erleuchtung strebst. Wenn du aber die Kundalini-Energie bewusst wecken möchtest, dann solltest du dich darauf gut vorbereiten. Zu starke Energieschübe können vorübergehend beispielsweise zu Zittern, Schmerzen oder Taubheitsgefühlen führen.

Die dynamischen und extrem anregenden Eigenschaften bestimmter Elemente des Kundalini-Yoga eignen sich nicht für jeden beziehungsweise nicht für jede Lebenslage. So sollten Frauen beispielsweise in der Schwangerschaft und während der Periode bei besonders stimulierenden Asanas und beim Feueratem Vorsicht walten lassen oder sie lieber auslassen. Wer gesundheitliche Probleme oder chronische Erkrankungen hat, sollte vorab mit seinem Yogalehrer darüber sprechen.

Es gibt auch andere Risiken oder potentielle Fehlerquellen, insbesondere in Verbindung mit dem Feueratem. Nicht richtig ausgeführt, kannst du versehentlich paradox atmen, also verkehrt herum – wichtig ist, dass du nicht beim Einatmen, sondern beim Ausatmen den Bauchnabel einziehst, und dass du beim Einatmen entspannt bist. Das behindert die Sauerstoffaufnahme und die stimulierende Wirkung. Indem du eine Hand auf den Bauch und die andere auf die Brust legst, kannst du dir deine Atmung bewusster machen und sie in die richtige Richtung lenken. Wichtig ist auch ein gleichmäßiger Rhythmus beim Feueratem, damit dir nicht schwindelig oder unwohl wird.

Gerade, wenn du gezielt mit der Kundalini-Energie arbeiten möchtest, ist es hilfreich, sich von einem Yogalehrer anleiten und begleiten zu lassen. Der Feueratem ist ein starkes Werkzeug, das dir richtig angewandt viel Energie schenken kann. Ein erfahrener Lehrer kann dir beim Atmen und bei den Asanas helfen, damit du beides korrekt ausführst und den wahren Nutzen des Kundalini Yoga erfährst.

 

Zusammenspiel von Kundalini und Chakren

Die Chakren, welche wir uns als rotierende Energiewirbel oder -zentren vorstellen können, sind die energetische Ebene, auf der die Kundalini-Energie sich bewegt. Jeder Mensch hat diese Energie, die wie eine aufgerollte Schlange im untersten, dem Wurzelchakra schläft. Die Erweckung der Kundalini-Energie kann beispielsweise durch das Kundalini Yoga erfolgen. Die Energie steigt dann vom Wurzelchakra durch die sieben Chakren hindurch bis ins oberste, das Kronenchakra, wo es eine Bewusstseinserweiterung und Erleuchtung auslöst.

Kundalini Yoga hilft dir, deine Chakren zu aktivieren und den Energiefluss zu verbessern - Matthias und Yoga Lehrer Karta Purkh Singh machen es vor.

 
Falls du jetzt denkst, dass dich beim nächsten Yogakurs versehentlich die Erleuchtung heimsuchen könnte, solltest du wissen, dass dies nicht so ohne Weiteres geschieht, und schon gar nicht aus Versehen und ohne entsprechende Vorbereitung. Damit dies gelingt und du höhere Bewusstseinsebenen erreichst, muss auch der Körper darauf vorbereitet werden, durch Reinigung und eine Öffnung der Nervenkanäle. Die Chakren haben ihre Entsprechung auf der körperlichen und mentalen Ebene, und um eine ganzheitliche Bewusstseinserweiterung zu erfahren, musst du auf jeder Ebene dafür bereit sein.

 
Ein missglückter Versuch, die Kundalini-Energie zu wecken, kann sehr unangenehm und schlimmstenfalls gefährlich und traumatisch sein. Deshalb musst du nun keine Angst vor dem Kundalini-Yoga haben – die allermeisten Menschen kommen ohnehin nicht an diesen Punkt. Tatsächlich „spielst“ du beim Yoga eher mit dieser Energie, als sie explodieren zu lassen. Du wärmst dich an ihr wie an einem Lagerfeuer und lässt dich von ihrem Licht und ihrer Wärme umhüllen. Dabei werden deine höheren Chakren aktivitiert, was dir auf deinem spirituellen Weg hilft und deine Einfühlsamkeit und Intuition verbessert.

 

Weiße Kleidung beim Kundalini Yoga

Viele Menschen, die Kundalini Yoga praktizieren, tragen dabei weiße Kleidung aus Naturfasern. Manche hüllen auch ihre Köpfe entweder in einen aufwändig gewickelten weißen Turban oder ein schlichteres weißes Bandana. Wenn du weiße Kleidung trägst, soll das eine positive Auswirkung auf dein Energiefeld. Weiß wird oft als neutrale Nicht-Farbe angesehen – sie beeinträchtigt deine eigene Aura nicht, darum wird es von vielen Yogis bevorzugt. Tatsächlich enthält Weiß alle Farben, es bündelt das gesamte Farbspektrum und kann deshalb als Farbe der allumfassenden Einheit betrachtet werden. Weiß reflektiert und verstärkt die Strahlkraft der Aura, während beispielsweise schwarze Kleidung Licht absorbiert und dämpfend wirkt. Die unterschiedlichen Farben des Farbspektrums haben jeweils eine unterschiedliche Wirkung auf unsere Aura und unsere Chakren – Weiß ist die reinste und neutralste davon.

Natürlich ist es keine Pflicht oder Bedingung, um Kundalini Yoga zu praktizieren. Wenn du neugierig bist, probiere einfach mal aus, Yoga zum Beispiel einmal in schwarzer Kleidung zu praktizieren und das nächste Mal in weißer. Vielleicht bekommst du eine Ahnung davon, warum die weißen Outfits von vielen bevorzugt werden. Weiße Kleidung, die aus Naturfasern besteht, um beispielsweise eine elektrostatische Aufladung zu verhindern, soll das eigene Aurafeld erweitern und stärken.

Die Kundalini-Energie steigt vom Wurzelchakra am unteren Ende der Wirbelsäule durch die Chakren auf bis zum Kronenchakra in der Scheitelregion.

Die Kopfbedeckung, meist ebenfalls in weiß, soll die oberen Chakren, wie das Kronenchakra, schützen. Auch die Herkunft und Religion von Yogi Bhajan, der die im Westen am häufigsten verbreitete Form des Kundalini Yoga bekannt machte, spielt dabei eine Rolle, denn als Sikh trug er ebenfalls einen Turban. Praktizierende, die sich mit Aura- und Energiearbeit auskennen, können übrigens auch mit anderen Farben als weiß experimentieren.

 

Typischer Ablauf einer Kundalini Yoga-Session

Wie üblich beim Yoga kannst du dich auf eine Yogamatte oder Unterlage deiner Wahl setzen und bei Bedarf ein Sitzkissen oder Meditationskissen bereithalten, auf das du dich für bestimmte Asanas setzt. Für die Meditation kann eine Decke hilfreich sein, damit du nicht auskühlst. Und wenn dir während der dynamischen Phasen warm oder heiß wird, kannst du dich aus einer Wasserflasche erfrischen. So sieht eine typische Yoga-Session, die meist zwischen 60 und 90 Minuten dauert, aus:

 

  • Zur Einstimmung wird erst das Mantra „Ong Namo Guru Dev Namo“ gesungen, dann „Ad Gureh Nameh“
  • Aufwärmübungen mit dem Aneinanderreiben der Handflächen und in Form von klassischen dynamischen Asanas sorgen dafür, dass die Muskeln locker und warm werden
  • Eine Kriya oder Übungsreihe bestehend aus verschiedenen Asanas wird praktiziert – vor allem während der Kriya wird an und mit der Kundalini-Energie gearbeitet
  • Auf den dynamischen Teil folgt die Ruhe: In der Tiefenentspannung mit der auch als Totenstellung bezeichneten Asana „Shavasana“ liegst du mit geschlossenen Augen, bei Bedarf zugedeckt, damit dir nicht zu kalt wird
  • Im Yogasitz wird mit Mantrachanten und einem Mudra meditiert, bevor die Session mit dem dreimaligen Singen des Mantras „Sat Nam“, was so viel wie Wahrheit oder wahre Indentität bedeutet, endet.

 

Wirkung und Nutzen des Kundalini Yoga

Das Kundalini-Yoga wirkt sich auf Körper, Geist und Seele aus. Folgende positive Veränderungen können sich im Laufe der Yogapraxis einstellen:

 

  • Kundalini Yoga regt den Kreislauf an und bringt dich zum Schwitzen
  • Insbesondere die Feueratmung regt Leber, Milz, Bauchspeicheldrüse und Verdauung an
  • Die Feueratmung stärkt auch deine Bauchmuskulatur, während Herz, Zwerchfell und die inneren Organe massiert werden
  • die Sauerstoffversorgung des Körpers wird verbessert
  • der Blutdruck und die Pulsrate werden gesenkt
  • mehr Energie und Vitalität
  • du fühlst dich lebendiger und strahlst dies auch aus
  • mehr Gelassenheit und Flexibilität
  • Stärkung der Resilienz, weniger Stress
  • du ruhst mehr in dir und wirst mit Herausforderungen besser fertig
  • besseres Konzentrationsvermögen, besseres Gedächtnis
  • bessere Intuition, deine innere Stimme meldet sich deutlicher
  • dank plötzlicher Geistesblitze weißt du, was zu tun ist oder wie du eine Situation einzuschätzen hast
  • du erkennst Potentiale und kannst Ideen, Träume und Wünsche besser in die Tat umsetzen
  • Entwicklung deiner Spiritualität

 

„Reise in die Freiheit“: Matthias Langwasser über seine Kundalini-Erfahrungen

In seinem gerade erschienenen Buch „Reise in die Freiheit – Wie ich in der Wildnis den Sinn des Lebens fand“ zeichnet Matthias Langwasser zwei Jahre seines Lebens nach, die seinen Weg bis heute prägen. Jung und auf der Suche nach einem Lebenssinn und einer Lebensaufgabe ging Matthias auf eine Wanderung, die ihn durch die Natur Frankreichs und Spaniens führte, wo er mit wenig Gepäck und ohne Geld lernte, zu überleben. Diese Reise zu sich selbst schenkte ihm eine tiefe Verbindung zur Natur. Seine Kundalini-Yoga-Praxis vertiefte seine Erfahrungen noch weiter und half ihm dabei, seine Potentiale kennenzulernen und tatsächlich zu leben.

Lass dich beim Lesen von „Reise in die Freiheit“ inspirieren, wenn du miterlebst, wie Matthias seinen spirituellen Weg mit seinem Abenteuer in der Natur verwebt. Das Buch „Reise in die Freiheit – Wie ich in der Wildnis den Sinn des Lebens fand“ kannst du hier bestellen. 

 

Mein neues Buch - Reise in die Freiheit

 

Quellen und vertiefende Informationen:

https://www.3ho.de

http://www.agiaakaalsingh.de/kundalini-yoga/allgemeines-uekundalini-yoga/

http://lottelaib.com/turban/

https://www.yogajournal.com/yoga-101/safe-awaken-snake/

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