Digital Detox: Einfach abschalten und zu dir selbst finden

 



Digital Detox – was ist das eigentlich?

Hast du schon einmal über einen Digital Detox nachgedacht? Falls du dich fragst, was das eigentlich ist: Die Idee ähnelt einer reinigenden Fastenkur, bei der du eine Zeitlang auf digitale Kommunikations- und Unterhaltungsmedien verzichtest. Also weg mit dem Smartphone und Laptop, Fernsehgerät und Spielkonsole, lass einfach alles für eine bestimmte Zeit ausgeschaltet.  

Erst, wenn du auf all diese Geräte, die sich in unser Leben geschlichen und mit der Zeit ziemlich viel Raum eingenommen haben, eine Weile bewusst verzichtest, merkst du, wie selbstverständlich sie geworden sind. Und dass sie einiges verdrängt und verschüttet haben. Ein Digital Detox bietet die Chance, dein authentisches Selbst wieder mehr zu spüren, wenn die Stimmen aus dem Netz verstummen. Entdecke die Stille und dich selbst!

Schlechte Angewohnheit oder schon Sucht?

Von Jahr zu Jahr hat die Zeit, die wir täglich online verbringen, zugenommen. Nahtlos gleiten wir von Chats in WhatsApp, Messenger oder Signal zu Nachrichtenmeldungen, werden von Apps angefunkt, scrollen durch die Bilderschau fremder Leben auf Instagram, stürzen uns in ein Online-Game oder suchen in Streaming-Kanälen nach der nächsten Serie, die uns stundenlang ans Sofa und das Smart-TV fesselt und die Zeit vergessen lässt. Die Zeit, wo ist sie nur geblieben? Und was haben wir davon gehabt? Vielen, die im Internet Dienste wie Facebook, Instagram oder Twitter nutzen, stöhnen immer wieder, was für Zeitfresser sie doch sind. Doch wie gefesselt wandern wir durch virtuelle Welten, und nicht immer bleibt viel hängen.

Welchen praktischen Nutzen Menschen aus ihren Online-Aktivitäten ziehen, ist individuell sehr verschieden. Wenn du zu den Disziplinierten gehörst, die nur schnell das nachschauen, was sie brauchen, und dann das Gerät wieder ausschalten, dann kannst du dir ruhig auf die Schulter klopfen. Aber was gerade viele dieser Anbieter von sogenannten sozialen Medien und Online-Games eint, ist, dass sie so konzipiert sind, dass wir uns rasch an sie gewöhnen und länger verweilen als nötig. Der Suchtfaktor, den manche Angebote entfalten, ist durchaus gewollt, wie Branchen-Insider nicht verhehlen. Bezeichnenderweise schicken gerade die Technik-Gurus aus dem Silicon Valley ihre Kinder gern auf Schulen, die ohne digitale Technik auskommen, und erlauben ihnen auch zuhause keine oder nur sehr begrenzte Nutzung von digitalen Geräten. Warum das wohl so ist?

Über 100.000 Jugendliche online-süchtig 

Eine DAK-Studie aus dem Jahr 2018 kam zu dem Ergebnis, dass in Deutschland über 100.000 Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren online-süchtig sind. Und für eine sehr viel höhere Zahl ist die Online-Welt ein fester Bestandteil ihres Lebens, den sie nicht missen möchten. Durchschnittlich verbrachte diese Altersklasse im untersuchten Zeitraum zweieinhalb Stunden pro Tag am Handy in sozialen Netzwerken – je älter, desto mehr, am Wochenende auch mal mehr. Das hat gesundheitliche, mentale und soziale Folgen. Und bei den Erwachsenen sieht es oft kaum besser aus als bei den Heranwachsenden.

Ein Digital Detox hilft, sich dies zunächst einmal bewusst zu machen. Wenn das virtuelle Geschnatter verstummt, kannst du deine Gewohnheiten unter die Lupe nehmen und dann – falls nötig – schrittweise ein gesünderes Verhältnis zum Internet in all seinen Facetten entwickeln.

Direkte Kontakte können leiden

Nachdem das Internet zunächst weltweit für Aufbruchstimmung und Hoffnung sorgte, hat mittlerweile Ernüchterung eingesetzt: Der Traum von direktem Zugang zum Wissen der Welt für alle, zu einer faireren vernetzten Welt hat sich bislang noch nicht erfüllt, dafür bekommen wir aber jede Menge Katzenvideos oder nicht Jugendfreies auf dem Bildschirm geliefert, ohne es bestellt zu haben. Das Internet bleibt mindestens genauso fehlerbehaftet wie die reale Welt, und die Stimmen der Idealisten sind vielerorts verstimmt.

 

Chats ersetzen immer öfter die direkte Interaktion.



Und was ist mit den „sozialen“ Medien? Sie bieten zwar vielen Menschen nützliche Mittel, um auch über weite Entfernungen miteinander in Kontakt zu treten und können zugegebenermaßen praktisch sein. Allerdings eröffneten sie auch neue Kanäle für Mobbing und Kriminalität. Und selbst wenn es nicht für jeden so schlimm kommen muss, ersetzen Chats immer öfter die direkte Interaktion. Dies wiegt besonders schwer, wenn junge Menschen mit diesen Techniken heranwachsen und die Kommunikation von Angesicht zu Angesicht womöglich immer seltener erleben. Die Grenzen zwischen Chatten, Posten und Liken auf der einen Seite und der gelebten Wirklichkeit auf der anderen verschwimmen zusehends. Schon jetzt ist zu spüren, dass sich gesellschaftliche Normen verschieben und dass ein reales Gespräch eher unterbrochen wird, sobald eine auf dem Handy eingehende Meldung für Ablenkung sorgt.

Chatten verändert die Kommunikation

Wie wissenschaftliche Studien bereits vor über zehn Jahren feststellten, ziehen immer mehr Jugendliche das Chatten einem Telefongespräch vor. Eine Studie aus Zürich belegte, dass 30 Prozent der jugendlichen Nutzer die Telefonfunktion ihres Handys nicht nutzen. Eine repräsentative Studie des Münchner Kantar TNS-Instituts fand jedoch heraus, dass drei Viertel der hierfür befragten Personen sich nicht seltener mit Freunden treffen, obwohl sie auch mit ihnen chatten. Und auch wenn innerhalb von Familien so manches via WhatsApp geregelt wird, anstatt direkt darüber zu sprechen, sorgen digitale Medien insgesamt bei vielen für mehr Kommunikation.

Die digitale Welt komplett zu verteufeln, wäre wohl zu einfach gedacht. Jedoch erscheint es sinnvoll, Tendenzen im Auge zu behalten und mögliche Entwicklungen, die in der Luft liegen, ernst zu nehmen. Wenn beispielsweise Studien darauf hindeuten, dass die Wertschätzung von direktem Augenkontakt abnimmt, dann gibt das schon zu denken.

Gesundheitliche Folgen bei Dauernutzern

Gefährlich wird es spätestens dann, wenn Online-Medien exzessiv genutzt werden. Wer nie abschaltet, kann auch im übertragenen Sinne irgendwann nicht mehr abschalten. Die ständige Bereitschaft, auf insbesondere vom Smartphone ausgehende Reize zu reagieren, steht der Entspannung im Weg und macht möglicherweise Körper und Geist krank. Aber während Online-Geräte unsere volle Aufmerksamkeit fordern, passiert noch etwas anderes.

Helles Licht behindert den Schlaf

Besonders die Nachtruhe kann unter zu viel „Screentime“ leiden. Das liegt nicht nur daran, dass du dich bei übermäßiger Nutzung von Online-Angeboten einem Bombardement von Bildern, Informationen und anderen Reizen aussetzt, sondern auch an dem hellen Licht, das Displays ausstrahlen. Der Übeltäter ist hierbei nicht allein das LED-typische blaue Licht, das ein wesentlicher Auslöser von Schlafstörungen zu sein scheint. Du tust dir keinen Gefallen damit, vor dem Schlafengehen noch ausdauernd in eine Lichtquelle zu starren: Wer bis spät am Abend vor dem Computer sitzt oder im Bett noch das Smartphone nutzt, verhindert, dass der Körper müde wird. Nicht nur Blaulicht, sondern jede Form von Helligkeit stört – das liegt daran, dass die körperliche Müdigkeit einsetzt, wenn die zunehmende Dunkelheit die Zirbeldrüse anregt, Melatonin auszuschütten. Baden wir unsere Augen jedoch in jeder wachen Minute bis in die Nacht im Licht des Handy-Displays und des Computer-Monitors, denkt unser Körper gar nicht ans Schlafen.

Psychisch krank durch Schlafmangel

Wer zu wenig schläft, kann sich tagsüber schlechter konzentrieren, das macht leicht unausgeglichen und nervös. Die ständige Ablenkung und Zerstreuung, die soziale Medien nonstop aufs Smartphone servieren, stören ebenfalls beim Fokussieren auf das, was eigentlich wichtig ist. Der Mangel an heilsamen Ruhephasen begünstigt aber auch verschiedene psychische Erkrankungen, von Depressionen über ADHS-Symptome bis hin zu Angststörungen. Studien belegten, dass eine Reduzierung der Online-Zeit hingegen Gefühle von Einsamkeit ebenso reduzieren kann wie Depressionen. Ein starkes Argument für eine Entgiftung durch digitales Detoxing.

Zwar gibt es Blaulichtfilter, die die störenden Blauanteile herausfiltern sollen, aber sicher ist es für deine Schlafqualität noch förderlicher, wenn du einige Stunden offline gehst, um vor dem Schlafengehen in die Entspannung zu finden, indem du beispielsweise lieber spazieren gehst, Entspannungsübungen machst oder noch ein wenig liest. Weitere mögliche Gesundheitsrisiken, über die oft kontrovers diskutiert wird, sind die Gefahren durch WLAN im allgemeinen und 5G im speziellen sowie durch Elektrosmog: Elektromagnetische Strahlung, wie sie beispielsweise Smartphones und Fernsehgeräte ausstrahlen, steht im Verdacht, zum Teil schwere Erkrankungen wie Krebs auszulösen. Menschen mit einer erhöhten Sensibilität können diese elektromagnetischen Felder als extrem störend und belastend erleben – bei manchen hilft nur ein dauerhafter Digital Detox, wobei es in unserer technisierten Welt schwierig ist, diesen Strahlen komplett aus dem Weg zu gehen. Wichtige Themen, die es verdienen, ernst genommen und noch näher untersucht zu werden.

Wie die digitale Welt unsere Sinne verwirrt

Social Media und viele Apps arbeiten mittlerweile mit raffinierten Tricks, die sich direkt einklinken in unseren Stoffwechsel. Wissenschaftler können messen, wie das Piepen oder Vibrieren des Smartphones, wenn eine Nachricht eintrifft oder ein Like abgegeben wurde, eine Dopaminausschüttung auslöst. Dieses kurze Glücksgefühl, das wie eine Belohnung wahrgenommen wird, kann zu einem Suchtauslöser werden – selbst wenn es nur ein lustiges Bild ist, das dir jemand schickt. Rappelt das Handy regelmäßig, fühlen wir uns angenommen und mit anderen verbunden; ist es zu lange still, werden wir möglicherweise unruhig und nervös. So halten uns insbesondere Kommunikationsmedien und Social Media bei der Stange.

Sich selbst lieben, auch ohne Likes?

Auch das Prinzip des Likens, zum Beispiel durch Anklicken eines „Daumen hoch“-Symbols, hält uns mit dem Wunsch, geliebt und anerkannt zu werden, auf Trab. So können ausbleibende oder wenige hochgereckte Daumen, Herzchen oder andere Symbole der Zustimmung für ein Gefühl der Enttäuschung sorgen. Das gilt umso mehr, wenn man sich im direkten Wettbewerb mit anderen wähnt, zum Beispiel mit Klassenkameraden, die ebenfalls auf Instagram und Co. posten.

Wenn das Selbstwertgefühl in einem direkten Zusammenhang steht mit der Wertschätzung, die man durch eine oftmals anonyme Webgemeinde erfährt, dann macht das verletzlich. Gerade junge Menschen können damit nicht immer souverän umgehen – und wer könnte es ihnen verdenken, wenn sie bereits mit diesen digitalen Bewertungsmechanismen aufgewachsen sind und ihr Bild von sich selbst unmittelbar mit ihrer Darstellung im und dem Feedback aus dem Web zusammenhängen.

Wer sein authentisches Selbst bewahren oder wiederentdecken möchte, tut daher gut daran, sich dieser Manipulation durch lauter kleine Belohnungsimpulse möglichst nicht durchgängig auszusetzen. Ein Digital Detox hilft dir, den Kreislauf zu unterbrechen und dich unverfälscht wahrzunehmen.

Was will das Internet eigentlich von uns?

Warum man im Silicon Valley ebenso wie in unbekannteren Programmierstübchen so daran interessiert ist, dass wir unser Smartphone am liebsten immer eingeschaltet lassen und möglichst lange in den jeweiligen Apps, in unserem favorisierten Streaming-Kanal oder beim Surfen auf bestimmten Webseiten verbringen, hat zunächst einmal einen ganz einfachen Grund: Die ganze Zeit, die du dich in einem bestimmten Angebot aufhältst, zieht deine Aufmerksamkeit von der Konkurrenz ab. Nutzeranzahl, Reichweiten, Marktanteile und Abrufzahlen sind die zentrale Währung in der Internetbranche. So geht’s am Ende im Wesentlichen ums Geld.

 

Fühlst du dich manipuliert? Zieh den Stecker.

Inwiefern noch mehr hinter den ausgefeilten Funktionsweisen von Online-Medien steckt, darüber lohnt es sich nachzudenken. Fühlst du dich manipuliert, hast du den Eindruck, dass dich nur vorgefilterte Informationen erreichen oder dass man dich gar einer Gehirnwäsche unterziehen will? Den Unterschied kannst du schnell feststellen, indem du „den Stecker ziehst“. Selber denken macht frei!

Ein Leben ohne Technik ausprobieren

Ein Digital Detox bedeutet genau das: Du steigst auf gewisse Zeit konsequent aus dem Medienkonsum aus und entwöhnst dich von dem, was möglicherweise mehr Raum in deinem Leben einnimmt, als dir liebt ist. Wie lange du offline gehst und ob du alle deine technischen Gerätschaften zur Seite legst oder nur gewisse Funktionen auslässt, ist dir überlassen: Vielleicht möchtest du ausprobieren, die Wochenenden ohne Apps und Internet verbringen, indem du dein WLAN ausschaltest. So bist du telefonisch erreichbar, falls das für dich unabdingbar ist. Du kannst dir auch vornehmen, für eine bestimmte Dauer nicht fernzusehen – also weder das reguläre Fernsehprogramm noch Streaming-Angebote oder Mediaplayer im Internet zu nutzen. Wer ganz konsequent ist und einen echten Digital Detox macht, schaltet alles auf einmal ab: Computer, Fernsehen, Radio, Computerspiele und natürlich das Smartphone. Oft ist es die ständige Erreichbarkeit, die wir für unabdingbar halten. Doch auch das ist etwas, was oft mehr in unserem Kopf stattfindet, als dass es eine wirkliche Notwendigkeit ist. Keine Sorge: Wer etwas von dir will, kann dich auf dem Festnetz anrufen, an deine Tür klopfen oder warten, bis er dir begegnet.

Die Gedanken sind frei

Hilfreich ist es, wenn du deinen Digital Detox nicht nur auf den Aspekt des Verzichts ausrichtest, sondern dich auf das fokussierst, was du gewinnst: freie Zeit, einen freien Kopf, mehr Präsenz und Aufmerksamkeit für die Welt um dich herum. Falls dir das ein wenig unheimlich sein sollte, überlege dir vorher, wie du die Zeit im Digital Detox nutzen möchtest: Hast du Lust, auf eine lange Wanderung zu gehen? Möchtest du endlich wieder ein Buch lesen? Mehr mit deiner Familie unternehmen, statt stumm Serien zu schauen? Hast du ein Bastelprojekt oder möchtest du jeden Morgen Yoga machen? Ein kleiner Plan kann helfen, deine digitale Entgiftungskur zu strukturieren. Aber genauso kannst du sie auch als Abenteuer und Aufbruch ins Unbekannte angehen und einfach schauen, was diese Stille und Freiheit mit dir macht.

Zurück zur Natur ohne Smartphone

Je mehr du dich aus der digitalen Welt zurückziehst, desto mehr wirst du wieder Teil der realen Welt. Dein Blickfeld weitet sich, die Sinne werden schärfer, das Wegfallen der Fremdbestimmung verändert die Wahrnehmung. Wer das lange nicht mehr oder womöglich noch nie bewusst erlebt hat, fühlt sich vielleicht etwas hilflos und unmotiviert. Der enorme Raum, der in dir frei wird, füllt sich mit Gedanken und Emotionen, die aufsteigen. Es ist vielleicht nicht immer schön, womit du da plötzlich konfrontiert wirst, aber was dir da den Spiegel vorhält, bist du selbst, unverstellt und authentisch. Möglicherweise gehen dir zunächst mehr Fragen als Antworten durch den Kopf, aber auch das ist völlig in Ordnung. Die Frage nach einem höheren Sinn oder einer Lebensaufgabe beantwortet sich nicht unbedingt im Handumdrehen. Wenn du es zulässt, siehst du vielleicht viele Schatten, aber auch viel Licht.

Heilung und Ruhe in der Natur finden

Die Natur ist ein wunderbarer Heiler und der perfekte Begleiter und Lehrmeister in dieser Zeit. Sollte dich die Leere, die dein nicht piependes Smartphone hinterlässt, etwas unruhig machen, dann geh ans Meer, in den Wald oder an einen anderen Ort, an dem du die natürlichen Sinneseindrücke ungestört genießen kannst. Lass dich ein auf Gerüche und Geräusche, Farben und Stimmungen. Lass deine Gedanken los und nimm deine natürliche Umgebung mit allen Sinnen wahr, ohne Erwartungen oder Zeitdruck. Spürst du ein Gefühl der Verbundenheit? Das Gefühl dazuzugehören, als ein Teil eines größeren Ganzen, gibt dir die Natur auf ganz andere Art als beispielsweise eine App. Die macht dich stets hungrig nach mehr und unruhig, während die Natur dir innere Ruhe schenkt.

Ein Tag Detox oder länger: Praktische Tipps

Schon ein einziger Tag, an dem du dich dem Digital Detox verschreibst, kann dir die Augen öffnen. Regelmäßiges Abschalten, vielleicht an den Wochenenden oder während eines mehrwöchigen Urlaubs, macht dich noch freier und achtsamer. Lege für dich fest, wie lange dein Ausstieg aus dem digitalen Käfig dauern soll. Es ist sinnvoll, dich vor allem bei all jenen, mit denen du nicht nur virtuell, sondern auch real in Kontakt bist, abzumelden. Wenn Familie und Freunde wissen, dass du eine Auszeit nimmst und dass sie dich beispielsweise nur in absoluten Notfällen über dein Festnetztelefon oder deinen Anrufbeantworter erreichen können, dann hinterlässt du wenigstens keine besorgten Menschen, die aus Sorge um dein Wohlergehen auf die Suche nach dir gehen.

Überlege dir vorher, wie du diese Zeit nutzen möchtest. Halte entweder ein paar Ideen, eine grobe Marschrichtung oder aber handfeste Pläne bereit, was dein Digital Detox für dich abgesehen vom Ausstieg aus der digitalen Welt bedeuten soll. Dabei geht es nicht darum, dass du dich möglichst gut ablenkst, sondern dir Aktivitäten überlegst, die dir etwas bedeuten und die dich auf die Spur deines authentischen Selbst bringen. Wenn du dir dies wünschst, kannst du natürlich auch einfach deine Offline-Zeit als Geschenk betrachten und schauen, was sich dir offenbart und welche Ideen dir spontan kommen. Es ist deine Zeit, also entscheidest du.

 

Regelmäßiges Abschalten macht dich noch freier und achtsamer.

Hilfe in der Krise

Fühlst du dich überraschend mental überfordert oder labil, suche das Gespräch zu einer vertrauten Person. Bevor du dich in dem Gefühl verlierst, ohne dein virtuelles Netzwerk völlig von allen guten Geistern verlassen zu sein, erlaube einem realen „guten Geist“, dir zu helfen. Vielleicht unternimmst du deinen Digital Detox auch zusammen mit Gleichgesinnten, die wie du offline sind. Ein Austausch kann helfen, unerwartete Emotionen einzuordnen und wieder in Fluss zu kommen.

Wenn deine geplante Detox-Zeit dem Ende naht, beobachte, wie du dich fühlst: Kannst du es gar nicht erwarten, wieder online zu sein? Oder spürst du eine gewisse Trauer, dass die innere Ruhe und der Frieden vorbei sind, die du während einer Offline-Zeit ohne digitale Unterhaltung und Kommunikation empfunden hast? Diese Eingebungen können wichtige Impulse enthalten, wie du in Zukunft nicht nur mit digitalen Medien, sondern auch mit deinem gesamten Leben und deiner Zeit umgehen möchtest. Dein Digital Detox kann ein wichtiger Schritt zu einem neuen Bewusstsein sein.

„Reise in die Freiheit“ – das Buch von Matthias Langwasser

Das Leben einfach anders zu leben, das wagte Matthias in den zwei Jahren, die er als seine prägendsten bezeichnet. In seinem neuen Buch „Reise in die Freiheit – Wie ich in der Wildnis den Sinn des Lebens fand“ erzählte er einfühlsam und mit viel Humor, wie die Natur ihn auf der Reise zu sich selbst unterstützte. Mit wenig Gepäck und ohne Geld wanderte er durch die Wildnis Spaniens und Frankreichs, erlebte überraschende Abenteuer und lernte unendlich viel über sich und die Welt.

Es ist Matthias’ Herzenswunsch, auch andere dazu ermutigen, ihr wahres Potential auszuschöpfen und zu spüren, welche Lebenskraft wirklich in uns allen steckt. Beim Lesen seiner spannenden Erlebnisse begleitest du Matthias auf seinem Weg in die Freiheit und auf dem Weg zu sich selbst, und du erfährst von ihm praktische Tipps über das Leben und Überleben in der Wildnis. Lass dich von ihm inspirieren, deinen ganz persönlichen Weg zu gehen. Und nutze die 7-Tage-Challenge, um selbst die ersten Schritte auf deiner eigenen Reise in die Freiheit zu machen.

„Reise in die Freiheit“ von Matthias Langwasser erscheint am 23. Februar 2021, kann aber schon jetzt vorbestellt werden.

Nimm teil an der 7 Tage „Reise in die Freiheit“-Challenge

Wenn du auf der Suche bist nach einem Weg, der dich deinem wahren Selbst näherbringt, oder wenn du einfach einen kleinen Anstoß brauchst, um dein Leben und deine Gewohnheiten einmal zu hinterfragen, dann ist die siebentägige Challenge unter der Anleitung von Matthias Langwasser genau das Richtige für dich. Eine Woche lang bekommst du täglich Videos und Texte, die dich herausfordern, einmal etwas anders zu machen in deinem Leben. Denn nur, wenn wir unsere eingefahrenen Gleise verlassen, kann sich etwas ändern.

Matthias möchte dir neue Impulse vermitteln, die dir helfen, ein natürlicheres, gesünderes Leben zu leben und deine wahren Potentiale zu erkennen und zu aktivieren, um dein wahres Selbst voller Energie und Lebenskraft zu spüren und zu leben. Das Thema Digital Detox spielt in dieser Woche voller Anregungen und Denkanstöße ebenfalls eine Rolle. Dabei begleitet dich Matthias mit all seiner Erfahrung und all seinem Wissen. Die Teilnahme an der „Reise in die Freiheit“-Challenge ist kostenlos.

Melde dich einfach an und sei gespannt auf das, was du bei den sieben Herausforderungen an sieben Tagen über dich lernen wirst.

 

Reise in die Freiheit Challenge

 

Mein neues Buch - Reise in die Freiheit

 

Quellen und vertiefende Informationen:

https://www.schau-hin.info/studien/studien-zur-mediennutzung

https://www.stern.de/digital/digtal-gap---die-armen-kinder-bekommen-tablets-zum-spielen--die-reichen-eine-gute-ausbildung-8634356.html

https://www.dak.de/dak/bundesthemen/onlinesucht-studie-2106298.html#/ 

https://www.swisscom.ch/content/dam/swisscom/de/about/unternehmen/nachhaltigkeit/medienkompetenz/documents/ergebnisbericht-james-2018.pdf

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/digitec/whatsapp-und-andere-messenger-foerdern-kommunikation-in-der-familie-15248636.html

https://srcd.onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1111/cdev.12819

https://guilfordjournals.com/doi/10.1521/jscp.2018.37.10.751

https://www.ssoar.info/ssoar/bitstream/handle/document/59157/ssoar-ketg-2018-Vogelgesang-Auswirkungen_des_Smartphonegebrauchs_auf_soziale.pdf;jsessionid=6F2636B5A6EFC29BAF7AB27F0B41F973?sequence=3

https://www.regenbogenkreis.de/blog/ganzheitliches-leben/voll-verstrahlt

https://www.regenbogenkreis.de/blog/ganzheitliches-leben/blog-wie-gesundheitsschaedlich-ist-5g-regenbogenkreis

 

Text: Renate Oetjens

Filter schließen
Filtern nach:
NEU
Matthias Langwasser - Mein neues Buch - Reise in die Freiheit - Cover
Reise in die Freiheit - Buch
Autobiografie und praxisnahe Inspiration: das berührende 2. Buch von Regenbogenkreis-Gründer Matthias Langwasser – mit großer...
18,99 €
1 Stück (18,99 € / 1 Stück)
Unsere beliebtesten Artikel
Haben Sie eine Meinung oder eine Frage zum Beitrag? Kommentieren Sie doch! Jetzt kommentieren!
Bitte gib die Zahlenfolge in das nachfolgende Textfeld ein:

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

Sie möchten gerne über Facebook kommentieren und den Inhalt mit Ihren Freunden teilen? Kommentieren Sie doch mit Facebook! Jetzt mit Facebook kommentieren!