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Augentraining - ein Leben ohne Brille

Heute möchte ich Euch über etwas informieren, das ich selbst auch schon eine Weile betreibe und das schon vielen Menschen die Augen geöffnet hat: das Augentraining. Jetzt fragen sich natürlich viele, was das überhaupt sein soll. Nun, es handelt sich um einen Oberbegriff für Methoden und Übungen, die einem helfen, die Sehkraft ohne technische Hilfsmittel zu verbessern. Das schließt Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit, Astigmatismus und andere Sehschwächen mit ein. Übungen gibt es wie Sand am Meer, genauso verschiedene Autoren, Augentrainer und Leitbilder, auch aus verschiedenen Ländern.

Man kann damit einiges erreichen. Es gibt Leute, die haben es geschafft, z.B. ihre Kurzsichtigkeit zu besiegen und Ihre Sehleistung um 200 % (und mehr) zu verbessen! Der amerikanische »Urvater« des Augentrainings, Dr. Bates, oder auch der usbekische Motivationskünstler Norbekov sollen Hilfesuchende innerhalb weniger Tage oder gar Stunden geheilt haben. Oder besser gesagt: Ihnen gezeigt haben, wie sie sich selber heilen. Die meisten jedoch schaffen es vorerst »nur« ihre Sicht um vielleicht ein bis zwei Dioptrien zu verbessern und das ist oft ein langer, Geduld erfordernder Weg.

Augentraining

Ohne Brille wieder klar sehen


Auch wenn bei manchem jetzt die Wunderheiler-Alarmglocken klingeln: Es hat überhaupt gar nichts damit zu tun und ist vollkommen ohne Brimborium und Tralala erklärbar. Das, was dieses Augentraining so unvorstellbar und geheimnisvoll macht, ist die Denkweise, die uns von klein auf eingeimpft wird. Die Linse ist für das scharfe Sehen zuständig, wenn sie verkorkst ist, dann war es das. Nur Operationen und Sehhilfen können helfen. Außerdem verkürzt oder verlängert sich der Augapfel, da kann man gar nichts machen. Und unseriös kann dieses Augentraining auch nur sein, denn sonst hätte man ja davon gehört oder an der Uni gelernt! Und vererbt ist das Ganze ja sowieso.

Tja, falsch informiert. Die Sehschärfe hängt eben nicht nur von der Linse ab, sondern hauptsächlich vom die Seheindrücke verarbeitenden Gehirn und von den den Augapfel umgebenden Muskeln, die durch ihre Tätigkeit die Scharfsicht justieren. Ein häufiger Grund für Fehlsichtigkeit sind folglich die nicht korrekt arbeitenden, verkrampften Augenmuskeln, was wiederum durch falsche Sehgewohnheiten entsteht. Operationen sind herumfrickelnde Metzgerei am Auge, die am Symptom herumdoktern, aber nicht die Ursache beheben. Und Sehhilfen wie Kontaktlinsen oder Brille verschlimmern die Sache noch, denn sie zwingen die Augen dazu, in einem bestimmten Spannungszustand unnatürlich zu verharren. Denn Sehen ohne Sehhilfe ist höchst dynamisch. Und zur Vererbung sei nur kurz die Untersuchung an Eskimos erwähnt, bei denen die Großelterngeneration quasi nicht fehlsichtig ist, die Enkel sich aber mit Riesenschritten dem europäischen »Standard« annähern. Damit ist alles gesagt. Und warum das Augentraining nicht bekannt, weit verbreitet und gelehrt wird, liegt doch auf der Hand. Denn Menschen, die gut sehen können, lassen sich nicht operieren, kaufen keine Brillen und Kontaktlinsen.

Aber wie trainiert man? Nun, eine Übung ist zum Beispiel, den Blick ganz langsam und ungezwungen über eine leicht unscharfe Zeile auf einer Sehtafel zu bewegen. Dazwischen schließt man hin und wieder die Augen für eine Weile und deckt sie sanft mit den Handflächen ab, was palmieren genannt wird und der Entspannung dient. Oder man wechselt den Blick schnell zwischen ganz nahen Objekten und ganz fernen. Und es gibt noch viele andere Übungen und zwar nicht nur physische, sondern auch mentale. Denn wenn man gut gelaunt, ausgeglichen und locker ist, sieht man schnell viel besser, als wenn man verkrampft und zwanghaft in die Gegend starrt.

Augentraining

Augentraining braucht Geduld, aber es funktioniert

»Geht so etwas überhaupt?«, werdet Ihr fragen. Das klingt alles so ... simpel. Wie kann das bei jemandem helfen? Nun, es ist wirklich kein Hexenwerk und keine Nuklearwissenschaft. Auch wenn es ohne erfahrene Anleitung nicht immer leicht ist, regelmäßig Fortschritte zu erzielen. Aber immerhin gibt es Bücher und auch ein Forum, in dem sich Gleichgesinnte treffen und helfen. Und natürlich auch ein paar versprengte Augentrainer. Jedenfalls hilft es, und zwar sehr vielen.

Ich selbst betreibe das Augentraining jetzt seit etwa dreieinhalb Jahren. Angefangen habe ich mit über vier Dioptrien Kurzsichtigkeit links, und mindestens zwei rechts. Zur Zeit sehe ich auf dem rechten Auge tagsüber scharf bis brillant und auf dem linken besser, als früher auf dem rechten, auch wenn es noch viel Luft nach oben hat. Nur in der Dämmerung und Dunkelheit muss ich noch bisweilen mit einer halben bis einer Dioptrie rechts leben, sowie unscharfer Sicht links. Aber es wird langfristig immer besser. Die größte Herausforderung für mich ist, am Ball zu bleiben und das bewusste Sehen immer wieder in das Leben zu integrieren und damit die Augen samt Gehirn zur richtigen Sicht zu erziehen. Die Sehschärfe ist auch nicht immer gleich, sondern ab und an stark schwankend. Das führt aber auch zu diversen Momenten, die einen Augenblick, mehrere Sekunden oder gar Minuten anhalten können, und in denen ich wie ein junger Gott sehe (manchmal sogar auf dem schlechteren Auge). Diese Momente zeigen mir, dass die »Statische-Linse-Theorie« völliger Quatsch mit Soße ist und dass das Auge prinzipiell jederzeit in der Lage ist, vollscharf zu sehen. Man muss es nur dazu bringen, es ihm erlauben, das auch zu tun. Das ist die wahre Kunst beim Augentraining. Und ich bleibe dran und erfreue mich an jeder Verbesserung.

Also wundert Euch nicht, dass Ihr noch nie vom Augentraining gehört habt, es gibt eben eine Menge Leute, die Interesse daran haben, dass sich die Kenntnis darüber nicht verbreitet. Diese haben jetzt aber Pech gehabt, denn nun habe ich auch darüber informiert, auch wenn ich wirklich nur an der Oberfläche gekratzt habe.

Wer auf den Geschmack gekommen ist, tiefer gehen will und Lust auf spannende Erlebnisberichte und Diskussionen bekommen hat, dem sei das Augentraining-Forum (http://www.augen-training.com/) ans Herz gelegt! Dort findet Ihr auch Infos über jede Menge Literatur, mit der Ihr euch prima einlesen könnt. Meine Empfehlungen für den Start sind Norbekovs »Eselsweisheit« und das Werk von Dr.Bates.

Immer klare Sicht und bald keine Brille mehr wünscht Euch euer Jan.

Jan Uhlemann

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Quellen:

1: »Better Eyesight Without Glasses«, William Bates.
2: »Eselsweisheit - Der Schlüssel zum Durchblick oder wie sie Ihre Brille loswerden«, Mirsakarim
Norbekov.
3: »Vergiss deine Brille«, Leo Angard.
4: http://www.augen-training.com/

© Regenbogenkreis / Matthias Langwasser - Alle Rechte vorbehalten. Dieser Text und die enthaltenen Bilder unterliegen dem Urheberrecht und anderen Gesetzen zum Schutz geistigen Eigentums. Dieser Artikel darf ohne Genehmigung weder kopiert oder veröffentlicht werden. Eine Verlinkung direkt auf die jeweilige Text-Seite sowie das Teilen in sozialen Netzwerken sind erlaubt und erwünscht.
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  • Augentraining - ein Leben ohne Brille

    Hallo Jan,
    danke für den interessanten Artikel. Ich habe schon vom Augentraining gehört bzw. letztes Jahr ein Seminar von 2 Sehlehrern besucht, die genau diese Dinge berichtet haben. Es sind im Grunde einfache Übungen, das Problem ist nur, sie wirklich regelmäßig und auf Dauer zu machen..
    Du sagst, dass du seit 3 Jahren trainierst. Machst du die Übungen täglich? Und wie lange?
    Viele Grüße
    Manuela

  • Augentraining - ein Leben ohne Brille

    Augentraining ist jedem zu empfehlen. Die Regelmässigkeit erreiche ich dadurch, dass ich es bei jedem Toilettengang mache. So vergesse ich es nicht und die gemütlichen Sitzungen sind erst noch sinnvoll genutzt :-). !!!!!!!! Auf, dass wir alle bald die Brillen wegwerfen! Tollen Erfolg wünscht Albert

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