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    <updated>2024-12-14T08:52:45+01:00</updated>
    
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            <title type="text">Wenn man alles fühlt – Das Leben als hochempathischer Mensch</title>
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                                            Hochempathische Menschen haben besondere Fähigkeiten: Sie fühlen die Emotionen anderer wie ihre eigenen. Dies macht sie zu außergewöhnlichen Heilern, Therapeuten und Beratern, wenn sie gelernt haben, mit ihrer Veranlagung gut umzugehen. Hier erfährst Du, welche Merkmale einen ...
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                 [inhaltsverzeichnis] 
 Matthias Langwasser über den heilsamen Umgang mit negativen Emotionen   
    
 Stell Dir vor, Du würdest rund um die Uhr alles fühlen, was in Deiner Umgebung geschieht, egal ob Positives oder Negatives. Alle Emotionen der Dich umgebenden Menschen, die Energien und die Geschichte von Räumen, die globalen Themen und Geschehnisse. Willkommen in der Welt eines hochempathischen Menschen, auch Empath genannt. Empathen fühlen Energie, wie andere Luft atmen. 
 Was genau sind Empathen? 
 Von Geburt an haben sie die Fähigkeit, Emotionen anderer Menschen zu fühlen. Dies gilt nicht nur für nahe stehende Personen, sondern auch für weit entfernte oder komplett unbekannte Menschen. Zeigt man einem Empathen ein Foto der betreffenden Person oder erzählt nur von ihr, so fühlt der Empath sofort, um was für eine Person es sich handelt und wie sie sich fühlt. 
 
 Hochempathische Personen fühlen die Emotionen aller Wesen, seien es Menschen, Tiere oder Pflanzen. Damit sie ihre Gabe leben können, ist es sehr wichtig für sie, an Emotionen nicht anzuhaften und sich ausreichend Ruhe zu gönnen   
 
 Ein Empath zu sein ist also nicht dasselbe wie empathisch zu sein. Jeder ist mit der Fähigkeit geboren, Empathie, also Mitgefühl für andere zu empfinden. Ein Hochempathischer kann Empathie aber nicht abstellen, im Gegensatz zu „normalen“ Menschen. Er fühlt nicht nur Empathie, er ist in der Lage, den gesamten emotionalen Prozess und den Weg der Seele des anderen wahrzunehmen. Mit dieser besonderen Eigenschaft kann er Menschen zu viel Klarheit und Weisheit verhelfen, wenn er darum gebeten wird - denn ein Empath wird sich mit seiner Fähigkeit nicht aufdrängen. 
 Fähigkeiten verstehen 
 Viele hochempathische Menschen beschreiben ihre Fähigkeit als ein zweischneidiges Schwert – es ist zugleich eine wundervolle Gabe und auch eine Bürde. Empathen, die noch nicht gelernt haben, mit ihrer Gabe gut umzugehen, haben oft sogar Angst, psychisch krank zu sein. Hier kann es helfen, erst einmal ganz bewusst zu erkennen, dass man hochempathisch geboren wurde und dass diese Gabe ein Segen für die Menschheit ist. Weiter unten gebe ich Hinweise, wie man mit dieser Fähigkeit gut leben kann. Ich schreibe diesen Artikel aus eigener Erfahrung für andere Hochempathische, die sich ihrer Gabe noch nicht ganz bewusst sind und auch für diejenigen, die mit solchen Menschen zu tun haben, um sie besser verstehen und mit ihnen umgehen zu können. 
 
     
 
 Merkmale eines Empathen 
 Viele kennen den Begriff Hochsensibilität. Hochsensible und Hochempathen haben viele Gemeinsamkeiten, bei Hochempathen steht aber die Fähigkeit, sich in andere hineinzufühlen, im Vordergrund.&amp;nbsp;Hier sind einige Merkmale, die hochempathische Menschen ausmachen. Wenn Du einer bist, wirst Du während des Lesens vermutlich einige Aha-Erlebnisse haben. 
 1) Du weißt es einfach. Empathen wissen einfach Dinge, ohne dass man sie ihnen erzählt hätte. Diese Informationen sind plötzlich da und man spürt genau, dass dies die Wahrheit ist. Es ist ein tiefes inneres Wissen, und je feiner der Hochempathische diese Fähigkeit entwickelt, desto stärker wird sie. 
 2) Du erkennst sofort, ob jemand die Wahrheit spricht oder lügt. Wenn ein Mensch lügt, fühlt der Empath die Diskrepanz zwischen den Worten und den Emotionen des Gegenübers, die sich im Fall einer Lüge widersprechen. Diese Eigenschaft kann für Menschen, die nicht wahrhaftig sind, sehr herausfordernd sein, da eine hochempathische Person kaum zu täuschen ist und die Wahrheit meist aufdeckt. 
  
 Große Menschenmassen sind eine große Herausforderung   
 
 3) Öffentliche Plätze und Menschenansammlungen empfindest Du als Überforderung. Orte wie Supermärkte, Stadien, Konzerthallen, überall wo sich große Menschenansammlungen zusammenfinden, überfordern in der Regel einen Empathen. Es sind zu viele Eindrücke und Emotionen, die aus allen Richtungen auf ihn eintreffen, so dass er gut daran tut, solche Orte zu meiden oder sich energetisch gut zu schützen. 
 4) Gewalt, Grausamkeit und tragische Szenen in Filmen sind für Dich unerträglich. Ein hochempathischer Mensch wird solche Filme meiden und wahrscheinlich auch keine Nachrichten mehr schauen. 
 5) Ständige Müdigkeit. Viele Empathen sind sehr oft müde, da sie pausenlos so viel von anderen aufnehmen. Selbst schlafen hilft häufig nicht, diesen Energiemangel aufzufüllen. Daher ist es existentiell wichtig, dass sie sich ausreichend Ruhe gönnen. 
 6) Du übernimmst körperliche Symptome von anderen. Ein Hochempathischer bekommt häufig dieselben Symptome wie die ihm nahe stehenden Personen (Kopfschmerzen, Muskelzerrungen, etc.). 
  
 Künstlerischer Ausdruck wie malen, kann helfen die vielen Eindrücke besser zu verarbeiten   
 
 7) Kreativer Ausdruck. Wer viele Eindrücke bekommt, möchte diese auch ausdrücken. So lieben Empathen künstlerischen Ausdruck in Tanz, Gesang, Malerei, Schauspielerei. Sie fühlen sich durch Ausdruck deutlich besser und erleichtert. 
 8) Immer für andere da sein. Hochempathische Personen sind die geborenen Heiler und Tröster. Wenn irgendwo ein Mensch Hilfe braucht, ein Kind weint, sie sind sofort zur Stelle, sie möchten Schmerz lindern, Tränen trocknen und Bedürftigen helfen. 
 9) Emotionaler Mülleimer für andere. Empathen ziehen oft Menschen an, die ihren Ballast bei ihnen abladen wollen. Auch Menschen, die ihre Gefühle unterdrücken, sind für Hochempathische eine Herausforderung. In den meisten Fällen werden sie die unterdrückten Gefühle des anderen nicht nur wahrnehmen, sondern auch ausdrücken. An dem Punkt ist es besonders wichtig, gut für sich zu sorgen! 
 10) Suchttendenzen. Einkaufen, Alkohol, Essen, Sex – Empathen können leicht süchtig werden. Sie versuchen so, die Emotionen und Eindrücke anderer loszuwerden, sich zurückzuziehen und sich zu schützen. Je bewusster Du Dir Deiner Gabe bist, desto weniger Suchtgefahr besteht. 
 11) Du fühlst Dich zu Heilungsarbeit, ganzheitlichen Therapien und Spiritualität hingezogen. Die meisten hochempathischen Menschen haben von Geburt an heilerische Fähigkeiten. Viele kehren den Heilberufen aber wieder den Rücken zu, da sie von ihren Patienten zu viel aufnehmen, speziell wenn sie sich ihrer Gabe nicht vollständig bewusst sind. Wenn sie lernen, an Emotionen anderer nicht anzuhaften, sind sie wundervolle Berater, Heiler und Therapeuten. 
 12) Verdauungsprobleme. Der Solarplexus ist das Chakra, wo wir Emotionen senden und empfangen. Hier fühlt der Hochempathische die Emotionen anderer, so dass dieser Bereich oft geschwächt ist, wenn man sich nicht gut um ihn kümmert. Die vielen Eindrücke können nicht „verdaut“ werden, daher entstehen häufig reale   Verdauungsbeschwerden  . 
  
 Empathen fühlen eine tiefe Verbundenheit zur Natur – hier fühlen sie sich wohl   
 
 13) Tiefe Liebe zur Natur und zu Tieren. Draußen in der Natur zu sein ist für Empathen eine reine Wohltat und sehr wichtig, um ihre Balance wiederzufinden. Sie empfinden eine tiefe Verbindung zur Natur und auch zu Tieren - hier können sie ganz sie selbst sein und auftanken. 
 14) Starkes&amp;nbsp;Bedürfnis nach Alleinsein. Ein hochempathischer Mensch, der keine Ruhe und Zeit für sich hat, wird aggressiv. Dies ist bereits bei empathischen Kindern zu beobachten. Sie brauchen dringend Raum, um sich von den vielen Energien und Eindrücken zu erholen und ganz in ihrem eigenen Feld zu sein. 
 15) Du verabscheust Regeln, Kontrolle und Routine. Alles, was Empathen in ihrer Freiheit einschränkt, wirkt extrem destabilisierend und sogar schädigend auf sie. Daher wehren sie sich gegen jegliche Form von Einschränkung. 
 16) Du kannst nur schwer Dinge tun, die Dich nicht ganz erfüllen. Hochempathische Menschen empfinden es beinahe als Lüge, Dinge zu tun, die ihnen nicht zu 100% entsprechen. Sie können nichts ohne Leidenschaft oder Genuss tun. 
 17) Stetige Wahrheitssuche. Ein Hauptmotor im Leben eines Empathen ist die Suche nach Wahrheit. Er verabscheut alles, was unaufrichtig ist, und muss dies aus einem inneren Antrieb heraus aufdecken. Er sagt die Wahrheit, weil es sich gut anfühlt ehrlich zu sein. Nicht jeder kann damit umgehen. Sicher haben viele von Euch schon die Erfahrung gemacht, dass es nicht immer gut ankommt, zu sagen, was man wirklich denkt. Ein Hochempathischer kann aber nicht anders. 
 18) Tagträumen. Empathen lieben es, stundenlang nichts zu tun und ihren inneren Bildern nachzugehen. Das Verweilen in ihren inneren Welten macht sie sehr glücklich. 
  
 Durch die übertragenen Schwingungen der Lebensmittel ist reines, biologisches Essen, welches frei von Schadstoffen ist, besonders wichtig   
 
 19) Du fühlst die Energie der Lebensmittel. Hochempathische Personen empfinden die Schwingung und Lebenskraft von Nahrungsmitteln. Daher sind die meisten Vegetarier oder Veganer, denn die Schwingung von Tierleid und -qual können sie nicht ertragen. Sie lieben reines, biologisches Essen, welches frei von Schadstoffen ist und Lebenskraft spendet. 
 20) Abneigung gegenüber narzisstischen Menschen. Obwohl Empathen hilfsbereite, mitfühlende Wesen sind, werden sie sich aus dem Kontakt mit egozentrierten und narzisstischen Personen zurückziehen, da sie sonst Schaden nehmen. Narzisstische Personen entziehen ihnen sehr viel Energie, so dass sie gut daran tun, sich hier klar abzugrenzen. 
 21) Du bist ein exzellenter Zuhörer. Bei einem Hochempathischen ist es möglich, dass wildfremde Menschen ihm sein Herz ausschütten und sich ganz und gar öffnen. Empathen lieben es, für andere da zu sein und sie mitfühlend zu begleiten. 
 22) Du wirkst auf andere launisch und/oder scheu. Hochempathische Menschen sind empfänglich für Stimmungen und Launen. Sie können an einem einzigen Tag die gesamte Gefühlspalette der Menschheit durchleben. Wenn sie zu viele negative Energien aufgenommen haben, wirken sie abgeschnitten, unsozial und von sich selbst getrennt. Da Empathen es verabscheuen, gute Laune vorzuspielen, zeigen sie ihre authentischen Gefühle. Dies kann für die Umwelt irritierend sein, da wir in unserer Gesellschaft nicht daran gewöhnt sind, unsere Gefühle ganz ehrlich mitzuteilen. 
 23) Psychische Vampire stehlen Deine Energie. Welche Energieräuber es auch sind, der „Ich brauche Aufmerksamkeit-Typ“, der „Einschüchterer“, das „Opfer, was ständig Mitleid will“ oder die „Drama Queen“: Empathen haben häufig mit solchen Menschen zu tun, da sie so sehr daran gewöhnt sind, anderen zu helfen und zu geben. Es ist sehr wichtig für sie, starke und gleichzeitig liebevolle Grenzen um sich aufzubauen. 
 Leben als Empath – Wie lebe ich mit meiner Gabe und bleibe in Balance? 
 Ich habe lange mit dieser Veranlagung gehadert. Oft habe ich mich von diesem Planeten weggewünscht. Dachte, ich würde es nicht mehr aushalten, so viel zu fühlen. Heute habe ich gelernt, damit zu leben und es im Sinne des Großen und Ganzen einzusetzen, auch wenn es manchmal immer noch herausfordernd ist. Diese Dinge haben mir persönlich sehr geholfen, mit meiner Gabe gut zu leben, ohne mich zu verlieren. Vielleicht können sie auch Dir eine Hilfestellung sein. 
 Liebevolle Umgebung schaffen 
  
 Für hochempathische Menschen ist es existentiell wichtig, dass sie genügend Zeit und Raum für sich allein haben. Naturnahes Wohnen und ein energetisch reiner und hochschwingender Wohnraum sind Balsam für ihre überfluteten Sinne   
 
 Hochempathische müssen sehr genau darauf achten, mit wem sie Zeit verbringen. Die nahestehenden Menschen sollten sie für ihre Gabe wertschätzen und ehren, haben sie doch eine wichtige Aufgabe auf diesem Planeten. Unverständnis oder verachtende Botschaften wie „Was hast Du denn jetzt schon wieder für ein Problem?“ schädigen den Empathen und lassen ihn innerlich verzweifeln. Ein positives Umfeld ist existentiell wichtig! Sehr wertvoll ist der Austausch mit anderen hochempathischen Menschen.&amp;nbsp;  Auch der Wohnort spielt eine große Rolle. Am besten wohnen hochempathische Menschen naturnah. Eine Stadt oder ein Haus mit vielen Mietern kann sie schnell überfordern. Erschaffe Dir einen Wohnraum der Liebe mit Dich stärkenden Energien. Reinige Deinen Wohnraum regelmäßig, auch energetisch (Räuchern, ätherische Öle, Salzkristalllampen, etc.). 
 Achte Dich selbst und sorge gut für Dich 
 Einem Marathonläufer gönnt man nach seinem Lauf eine lange Pause und hat Verständnis für seine Erschöpfung. Nun, ein Empath ist ein Dauermarathonläufer im emotional/geistigen Bereich. Ruhephasen sind für diese Menschen existentiell! Sie sind nicht so „leistungsfähig“ wie andere Menschen und sollten sich ihre Arbeitswelt so liebevoll wie möglich gestalten. Sich dafür abzuwerten ist eine weitverbreitete Tendenz. Der Hochempathische sollte sich jedoch für seine Veranlagung wertschätzen und sich so viel Ruhe und Schlaf gönnen, wie er zur Regeneration braucht. Auch wenn es sonst niemand versteht – tue nur Dinge, die sich wirklich gut für Dich anfühlen. Denn etwas gegen Dein inneres Gefühl zu tun, wird sich wie Gewalt für Dich anfühlen. 
 Finde eine passende Ausdrucksmöglichkeit 
  
 Auch tanzen kann eine geeignete Ausdrucksform sein, um in Balance zu kommen   
 
 Empathen haben sehr viele Eindrücke zu verarbeiten. Eine wundervolle Möglichkeit, dies zu tun, ist, in den Ausdruck zu gehen. Egal ob es tanzen, singen, malen, schreiben oder schauspielen ist – Ausdruck heilt die überfluteten Sinne eines feinfühligen Menschen. 
 Lebe Deine Aufgabe 
 In dem Moment, wo Du Deine Aufgabe bewusst erkennst und annimmst, wirst Du Deine Veranlagung nicht mehr als Bürde oder Fluch empfinden. Ein entwickelter, bewusster Empath hat die Fähigkeit, sich auf Seelenebene zu verbinden und dabei zu helfen, bei einem anderen blockierte Energie zu lösen. Er kann auch gestaute Energie innerhalb eines großen Feldes lösen und unterscheiden, welche wohlwollend ist und welche nicht. Er kann erdgebundenen Verstorbenen helfen, den Weg ins Licht zu finden und somit ihre verzweifelte Suche beenden. Gewöhnlich lieben Hochempathische es, am Körper von Menschen zu arbeiten. Wer schon einmal von einem Empathen berührt wurde, wird es bestätigen: Er fühlt den Körper des anderen wie seinen eigenen und erspürt, wo Schmerzpunkte sind und welche Berührungen heilsam sind. 
 Für mich war das Leben meiner Aufgabe der wichtigste Schritt. Ich liebe es, Menschen in ihren Prozessen zu begleiten. Für mich ist es natürlich und bedarf keinerlei Anstrengung. Ich mache einfach das, was ich sowieso tue - die Emotionen, Gedanken und Themen der Menschen zu fühlen und ihnen dadurch zu mehr Klarheit zu verhelfen. Diese meine Aufgabe zu leben erfüllt mich mit tiefer Dankbarkeit und Freude. 
 Anbindung 
  
 Bewusstes, tiefes und verbundenes Atmen zur täglichen Verbindung mit der Seele nutzen   
 
 Verbinde Dich täglich mit Deiner Seele und der geistigen Welt. Diese Anbindung wird Dich zentrieren und nähren. Halte Dich so oft es geht in der Natur auf und fühle, wie sie Dir hilft, Deine überfluteten Sinne wieder zu beruhigen. Bewusstes, tiefes und   verbundenes Atmen  &amp;nbsp;ist eine wundervolle Möglichkeit, in Deiner Mitte zu bleiben und Emotionen zu durchleben, ohne ihnen anzuhaften. Das verbundene Atmen ist seit vielen Jahren mein stetiger Begleiter. 
 In tiefer Verbundenheit zu allen hochempathischen Mitmenschen, 
 Eure Randi 
 Mehr über meine Arbeit, Beratung für Hochempathen und das verbundene Atmen erfährst Du hier:   www.randi-hausmann.de   
 Weiterführende Literatur: 
   http://www.soulvisionhealing.com/soul-vision-blog/category/empath   
 &amp;nbsp; 
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                            <updated>2024-08-08T09:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Intuition stärken: So hörst du auf deine innere Stimme</title>
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                 [inhaltsverzeichnis]   
    
 Hast du in einer bestimmten Situation schon einmal genau gespürt, welche Entscheidung du treffen solltest? Oder in einem Gespräch einfach gewusst, dass du deinem Gegenüber nicht vertrauen kannst? Solche Erkenntnisse, zu denen du ohne langes Nachdenken gekommen bist, sind oftmals der Intuition zuzuschreiben. Diese innere Stimme hilft bisweilen besser weiter als ewiges Grübeln. Doch wie schafft man es, sie überhaupt zu hören? 
 &amp;nbsp; 
  Was ist Intuition?  
 Das Wort Intuition leitet sich ab aus dem Mittellateinischen,  intuitio  heißt so viel wie unmittelbare Anschauung. Es geht also darum, genau hinzuschauen – und hinzuspüren. Dann offenbart sich die Wahrheit oft von ganz allein. Beispiele dafür sind: 
 
 ein Geistesblitz, der plötzlich für Klarheit sorgt 
 eine überraschende Eingebung, die dich aufmerken lässt 
 das starke Gefühl, etwas ändern, anders machen zu müssen 
 das Gefühl, einen Fehler zu begehen 
 oder: Etwas (eine Entscheidung, ein Ort) fühlt sich einfach richtig an 
 die Vorahnung, wie etwas ausgehen wird 
 Menschen auf den ersten Blick einschätzen können 
 spüren, wenn jemand lügt oder etwas verbirgt 
 kreative Inspiration 
 
 Wer über eine gute Intuition verfügt, wirkt bisweilen unheimlich schlau: Während andere sich noch den Kopf zerbrechen oder versuchen, mehr Fakten zu sammeln, um Entscheidungen zu fällen, weißt du einfach, was los ist. Du spürst, wie eine Entwicklung ausgehen wird und kannst dich früher als andere darauf einstellen. Personen mit Intuition können reine Kopfmenschen oft in Erstaunen versetzen. 
 &amp;nbsp; 
  Kopf oder Körper – woher kommt Intuition?  
 Manche Menschen entscheiden eher intuitiv, andere halten sich strikt an ihren Verstand und die ihnen zugänglichen Fakten. Manchmal ist das eine hilfreicher, manchmal das andere. Wer beides beherrscht, nutzt das Beste aus beiden Welten: So kannst du entweder für eine erste Einschätzung oder wenn du nicht weiterkommst, den Verstand ausschalten und auf deine innere Stimme hören, oder aber am Ende deine rationale Entscheidung noch einmal mit deinem Bauchgefühl prüfen – dann weißt du, dass sie nicht nur deinem Wissen, sondern auch deinem Wesen entspricht. Aber wo kommt dieses Bauchgefühl eigentlich genau her? 
 Viele Redewendungen, die Intuition beschreiben, zielen nicht auf das Gehirn oder den Intellekt ab, sondern auf den Körper: 
 
 das Bauchgefühl, die Bauchentscheidung 
 mit etwas Bauchschmerzen haben 
 einen Herzenswunsch haben 
 den richtigen Riecher haben 
 Fingerspitzengefühl haben 
 
 
 mir läuft es kalt den Rücken herunter 
 ich fühle mich magisch angezogen 
 in mir sträubt sich alles 
 Alarmglocken läuten hören   
 
 Es ist sicher kein Zufall, dass der Bauch hier so eine zentrale Rolle spielt. Einige Forscher nehmen an, dass das enterische Nervensystem, das im Darm zu finden ist, mit dem Gehirn kommuniziert – doch woher &quot;weiß&quot; unser Bauch mehr oder anderes als unser Verstand? Mit über 100 Millionen Nervenzellen, mehr als in unserem Rückenmark, sitzt im Darm &quot;unser zweites Gehirn&quot;, wie der amerikanische Neurowissenschaftler Michael Gershon sagt.   
 Das &quot;Bauchhirn&quot; hat viele lebenswichtige Aufgaben: Es analysiert die Nahrung, die wir aufnehmen, es koordiniert die Verarbeitung, Nährstoffaufnahme und Ausscheidung und hält zahlreiche Stoffwechselprozesse im Gleichgewicht. Nebenbei ist der Darm unser größtes Immunorgan. All diese komplexen und anspruchsvollen Abläufe regelt der Darm autonom, ohne unser Gehirn damit zu behelligen. Interessanterweise laufen jedoch mehr Nervenstränge vom Darm ins Gehirn als umgekehrt. Emeram Mayer, der Neurogastroenterologe und Professor für Physiologie, bringt diese Nervenfasern, in denen sich das Wechselspiel zwischen den beiden Gehirnen abspielt, mit der Intuition in Zusammenhang. Michael Gershon stellt sich im Rahmen seiner spannenden Forschungen die Frage, ob &quot;der Bauch auch ein Teil der biologischen Matrix für das große Unbewusste sein&quot; könnte.   
 Die Intuition ist also keine Frage des Kopfgehirns, keine rein intellektuelle Sache, sondern unmittelbar mit dem Körper und seiner Wahrnehmung verbunden. Und weil die Treffsicherheit, die intuitive Menschen haben, andere oft erstaunt, werden ihre Fähigkeiten auch gerne mal als übersinnlich umschrieben: Derjenige hat eben einfach einen siebenten Sinn. Gleichzeitig wird die Intuition, wenn sie ins Schwarze trifft, auch gern als etwas besonders Bodenständiges betrachtet, nämlich als gesunder Menschenverstand. Doch warum sind manche von uns intuitiver als andere?   
  Energiekörper und Chakren  
 Um das bereits geheimnisvolle Darmgehirn herum existiert noch eine weitere Struktur, die eine Erklärung und einen Zugang zur inneren Stimme bieten. Unser physischer Körper ist umgeben von unserer Aura, die du dir als Energiefeld vorstellen kannst. Um dies kurz zu beschreiben: Die Aura besteht aus sieben Energiekörpern, die wie Zwiebelschalen übereinander liegen. Diese Energiekörper unterscheiden sich durch ihre Schwingungsintensität, die jedoch bei allen höher liegt als bei unserem physischen Körper, der niedrig schwingt und eine feste Form aufweist. Die sieben Energiekörper, deren energetische Qualität nach außen immer feiner und hochschwingender wird, umfasst und hält unseren Körper. 
 &amp;nbsp;  
 Ein geöffnetes Stirnchakra verbessert die Intuition   
 Die Chakrenlehre beschreibt unsere Chakren als Energiewirbel, die als Tore zwischen den Energiekörpern dienen. Von den sieben Hauptchakren ist für die Intuition insbesondere das Stirnchakra relevant. Im Rahmen der Chakrenarbeit kannst du es öffnen, Blockade beiseite räumen und dafür sorgen, dass die Energie innerhalb deiner Aura frei fließt und du Zugang zu allen Informationen bekommst, die dein fester und dein energetischer Körper wahrnimmt. Wenn du deine Intuition entwickeln und stärken möchtest, kannst du dies als Gelegenheit nutzen, um dich ein wenig mit der Chakrenlehre zu befassen. Sie bietet dir eine zusätzliche Möglichkeit, dich zu sensibilisieren für Schwingungen und Energien, die dir beispielsweise Zugang zur Wahrnehmung von Informationen über den energetischen Zustand deines Gegenübers geben.   
  Intuition entwickeln und gezielt stärken  
 Einfühlungsvermögen und Empathie sind zwei wesentliche Faktoren, die nicht nur im Hinblick auf die Intuition wichtig sind - sie sind zum Beispiel auch die zentralen Eigenschaften, die unsere Emotionale Intelligenz bilden. Nur wenn du dich in andere Menschen hineinversetzen und ihre Emotionen spüren kannst, bist du in der Lage, die Signale entschlüsseln, die sie aussenden – bewusst, aber vor allem unbewusst. Mit dieser Sensibilität hörst du, was ungesagt bleibt, und liest zwischen den Zeilen, du spürst die Energie, die in einem Raum ist und wie sie zwischen dir und anderen fließt.   
 Doch um diese Signale überhaupt zu bemerken, musst du &quot;auf Empfang&quot; sein. Bist du jemand, der ständig Impulse von außen braucht, immer aktiv ist und Trubel liebt? Dann wäre es hilfreich, wenn du dir zumindest ab und zu bewusst vornimmst, zur Ruhe zu kommen und in die Stille zu gehen. Bist du mit deiner Aufmerksamkeit ständig im Außen, dann wirst du es schwerer haben, deine Mitte zu finden und nach innen zu horchen. Doch genau hier befinden sich deine intuitiven Empfangsantennen. Damit du diese subtileren Wahrnehmungen überhaupt spüren kannst, brauchst du ein gewisses Maß an innerer Stille.   
 Wenn du dich für die Chakren-Lehre interessierst, wirst du feststellen, dass es viele Wege gibt, um ganz praktisch daran zu arbeiten, dass die Energie zwischen deinen Energiekörpern ohne Blockaden frei und harmonisch fließt. Davon profitiert auch deine Intuition.   
  Ein Tag, an dem du in dich hineinhorchst  
 Hast du den Eindruck, dass deine Intuition noch ausbaufähig ist? Dann frage dich, ob du ausreichend Zeit in deinem Leben dafür reservierst, in die Stille zu gehen und den Blick nach innen zu richten. Das Tolle ist: Es ist nie zu spät dafür, um damit zu beginnen!   
 Reserviere einen Tag dafür, um den Anfang zu machen. Probiere aus, was dir hilft, um dein Gedankenkarussell etwas ruhiger drehen zu lassen; während du Verschiedenes austestest, spüre in dich hinein, was dir guttut:   
 
 Geh in die Natur und gib dich deinen Gefühlen und Wahrnehmungen hin 
 Entspannungsübungen und Atemübungen helfen dir, ganz bei dir zu sein 
 Yoga verbessert dein Körpergefühl und richtet den Fokus nach innen 
 Meditation und Achtsamkeitstraining beruhigen den Geist verändern die Wahrnehmung 
 All diese Übungen können auch im Rahmen der Chakren-Arbeit hilfreich sein 
 Mit gezielten Meditationen, Yoga-Übungen, Affirmationen und Visualisierungen kannst du dein Stirnchakra öffnen 
 Auch Singen und Chanten hilft dem Stirnchakra 
 Oder tu einfach mal – nichts! Auch das ist für manchen eine neue, lehrreiche Erfahrung   
 
 Auch gleichförmige, sich wiederholende Bewegungen können beim Abschalten helfen – gehen, schwimmen oder sogar stricken können der Trick sein, der dir im Alltag helfen kann, bewusste Auszeiten zu nehmen und einfach nur zu &quot;sein&quot; statt immer etwas zu tun. Nimm dir einen Tag Zeit, um deine liebsten Wege zu dir selbst zu entdecken und folge an diesem Tag ausschließlich deiner inneren Stimme. Probiere einen Tag lang aus, wie es ist, wenn du nur das tust, was sich für dich richtig anfühlt. Merkst du, wie viel mehr du in deinem Leben zuhause bist und welche Kraft du daraus schöpfst? Das wird dich darin bestärken, öfter auf deine Intuition zu achten. Und je mehr du darauf achtest, desto stärker und deutlicher wirst du deine innere Stimme vernehmen. 
 &amp;nbsp;  
 Yoga hilft dir, deinen Körper besser wahrzunehmen und stärkt dadurch dein Bauchgefühl   
 Verzage nicht, wenn dir ein Tag noch kein Aha-Erlebnis verschafft hat. Gerade wenn du bislang ein sehr kopfgesteuertes Leben geführt hast oder dich (freiwillig oder notgedrungen) stark von anderen Menschen lenken lässt, erfordert es vielleicht noch etwas mehr Geduld und Sensibilisierung, bis deine intuitive Wahrnehmung sich zu Wort meldet und du lernst, darauf zu hören. Dafür ist es wichtig, dass du nicht immer alles und jeden mit deinem Verstand analysierst, zu bewertest oder kritisierst. Statt auf andere zu schauen, schau lieber häufiger nach innen und spüre, was eine Erfahrung oder eine Begegnung mit dir macht. Du kannst deine Entdeckungsreise auf dem Weg zu mehr Intuition auch in deinem Tagebuch festhalten.   
 Frag dich – in Bezug auf die Situation, die Frage oder die Person, um die es geht: 
 
 Fühlt sich das gut für mich an? 
 Spüre ich eine innere Anspannung? 
 Fühle ich mich plötzlich müde? 
 Gibt mir das Energie, oder raubt es mir Energie? 
 
 Was will dein Körper dir sagen? Spüre in dich hinein, statt deinen Kopf zu fragen. So lernst du deine Körperwahrnehmung kennen, um dich selbst besser zu verstehen. Horche in dein Herz hinein – es sagt dir, was deine Seele sich wünscht. Erzwinge nichts, sondern sieh es als eine schrittweise Annäherung.   
  Intuition braucht Vertrauen  
 Wenn du bisher wenig auf seine Intuition gesetzt oder geachtet hast, kann es eine Weile dauern, bis deine innere Stimme bei dir Gehör findet. Aber selbst, wenn du total aufgeschlossen für intuitive Geistesblitze bist und irgendwie schon zu spüren meinst, dass dir dein Bauchgefühl etwas sagen will, fehlt dir womöglich doch ein entscheidender Punkt: das Vertrauen. Ob du es nun Selbstvertrauen oder Urvertrauen nennen willst – wenn du noch nicht (oder in einer bestimmten Situation nicht) wirklich bereit bist, auf deine Intuition zu hören, dann lässt dich auch der glasklare Empfang im Stich.   
 So kann es sein, dass du deinen untrüglichen Instinkt nicht seinen Job machen lässt, weil du ihm nicht die innere Ruhe gewährst, die er braucht; andere Stimmen mischen womöglich mit und konkurrieren um deine Aufmerksamkeit. Dein Intellekt hat da einiges im Angebot, um deine Nummer eins zu bleiben, aber auch tiefsitzende Ängste oder Selbsthass versuchen womöglich, deine innere Stimme zu übertönen. Das kann selbst bei der besten Absicht, auf deine Intuition zu hören, zu Verwirrung führen, wenn du widersprüchliche Antworten zu empfangen scheinst.   
  Vertrauen kann man lernen  
 Es ist kaum möglich, sich selbst dazu zu zwingen, zu vertrauen – das ist ebenso schwierig, wie auf Kommando zu entspannen oder spontan zu sein. Woher kann dein Mangel an Vertrauen rühren? Möglicherweise ist es eine Unsicherheit, die dich dazu verleitet, das, was deine wunderbare Intuition dir mitteilt, doch lieber nochmal mit deinem Verstand zu hinterfragen. Du wünschst dir ein Netz und einen doppelten Boden, wo die Intuition erwartet, dass du dich einfach fallen lässt. Stattdessen zögerst du und lässt die Unsicherheit zu Zweifeln werden.   
 Gib nicht auf, weil du es nicht schaffst, dieses Vertrauen aufzubringen – womöglich erwartest du zu viel von dir und setzt dich und deine Intuition zu sehr unter Druck. Wenn du nicht sicher bist, was sie dir rät, dann lass los und versuche nicht, zu bohren. Stattdessen versuche, weniger Zeit im Außen zu bringen, sondern schaue öfter nach innen, entwickle ein liebevolles Gefühl für dich und deinen Körper. Und statt dir von deiner Intuition gleich die Antwort auf deine allergrößten Lebensfragen zu erhoffen, mache dich lieber spielerisch mit ihr vertraut.   
 Beobachte dich im Alltag, zum Beispiel im Gespräch mit einer Person, die du schon kennst oder aber gerade erst getroffen hast. Spürst du, ob diese Begegnung, dich anregt und dir Energie gibt, oder fühlst du dich ausgelaugt? Achte auch darauf, ob dir typische Aktivitäten wirklich guttun oder ob du vielleicht gegen deine inneren Bedürfnisse handelst. Wenn du in solchen Situationen deine Intuition wahrzunehmen beginnst und danach handelst, und dann spürst, dass du dich wohler fühlst, wird das deine Intuition und dein Vertrauen in dein Bauchgefühl stärken. Du verbringst mehr Zeit mit Menschen, mit denen dich eine gute Energie verbindet und denen du auf ihrem Lebensweg ein positiver und hilfreicher Begleiter sein kannst und du ihnen.   
  Intuition und persönliche Entwicklung  
 Bauchgefühl hin oder her, denkst du vielleicht und kommst zu dem Schluss, dass du mit deinem rationalen Denken immer gut gefahren bist. Dabei hast du vielleicht nur noch nicht erkannt, welche Potenziale du ungenutzt lässt. Stell es dir so vor: Du bist jahrelang zufrieden damit gewesen, im Meer zu schwimmen und mit deinem Kopf über der Wasseroberfläche zu bleiben – doch dann hast du eines Tages eine Taucherbrille aufgesetzt, bist eingetaucht und hast wunderschöne, komplexe Welten entdeckt, von denen du nicht wusstest, dass sie existieren. Wenn du deine Intuition entwickelst, entdeckst du dich und andere Menschen auf einem anderen Level und wirst deine Erfahrungen bisweilen mit anderen Augen sehen. Und um dein volles Potenzial auszuschöpfen, solltest du das Geschenk der Intuition nicht links liegen lassen. 
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 Wenn du öfterin die Stille gehst, fällt es dir leichter, deine innere Stimme zu hören   
 Die Intuition ist sowohl bei der Kreativität von Künstlern im Spiel als auch bei vielen Entdeckungen und Erfindungen, die die Welt veränderten. Nicht alle Wissenschaftler erlebten den Durchbruch bei ihren Projekten beim unermüdlichen Arbeiten in Laboren oder Bibliotheken. So mancher hatte die entscheidende Eingebung nachts im Traum oder beim Tagträumen. &quot;Der Zufall trifft nur einen vorbereiteten Geist&quot;, sagte Louis Pasteur und beschreibt damit, wie der Geistesblitz der Intuition vom Intellekt als Wahrheit erkannt wird. Durch die Zusammenarbeit von Intuition und Intellekt lassen sich Berge versetzen – wenn du sie zulässt.   
 Unter den Psychologen war Carl Gustav Jung derjenige, der sich besonders mit der Intuition auseinandergesetzt hat. Er sah darin sowohl das instinktive Erahnen von konkreten Zusammenhängen, aber auch das Erspüren von übergeordneten Entwicklungen. Wer sich intuitiv einfühlt in die gegenwärtige Lage der Gesellschaft und der Welt, der zapft das kollektive Unbewusste an, sagte Jung, und erahnt sogar die Zukunft. Die Intuition ist eine Kraft, die dein Leben verändern kann.   
  &quot;Reise in die Freiheit&quot;: Wie Matthias Langwasser seiner Intuition folgte  
 Einige befragen ihre innere Stimme nur in kritischen Situationen, andere lassen sich die ganze Zeit von ihr begleiten und leiten. Matthias Langwasser lebt konsequent danach und beschreibt eine besonders prägende Zeit seines Lebens in seinem neuen Buch &quot;Reise in die Freiheit – Wie ich in der Wildnis den Sinn des Lebens fand&quot;. Als es für ihn in jungen Jahren darum ging, die Weichen für sein künftiges Leben zu stellen, sandte ihn seine Intuition mit leichtem Gepäck und ohne Geld auf eine Wanderung durch die Natur Frankreichs und Spaniens. Was manch einer womöglich für leichtsinnig oder gar verrückt hielt, ermöglichte es Matthias, sein wahres Selbst zu entfalten und das Leben so zu leben, wie es für ihn am besten ist. Bis heute schwört Matthias auf sein Bauchgefühl und lebt danach!   
 &quot;Reise in die Freiheit&quot; von Matthias Langwasser, hier kannst du das Buch   bestellen .       
  Entdecke dein Potential: Die 7-Tage-Challenge erwartet dich  
 Du möchtest deine Intuition spüren, auf einem höheren Bewusstseins- und Energielevel natürlicher und gesünder leben? Dann melde dich an bei der 7 Tage-&quot;Reise in die Freiheit&quot;-Challenge von Matthias Langwasser. An sieben Tagen bekommst du Mails und Videos von Matthias, die dich motivieren und informieren, wie du bei den unterschiedlichen Challenges dabei sein kannst. 
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 Quellen und vertiefende Informationen: 
   https://www.geo.de/wissen/13364-rtkl-neurologie-wie-der-bauch-den-kopf-bestimmt   https://www.chakren.net/chakrenlehre/energiekoerper/   https://www.blumen-des-lebens.de/stirnchakra/   https://thaiyoga.de/blog/16-blog/106-aus-dem-herzen-leben-10-tipps-wie-du-deine-intuition-staerken-kannst.html   https://www.youtube.com/watch?v=HUjGgIlj8bA   
  Buchtipp : Giuilia Enders, Darm mit Charme, Ullstein 2014 
  Text : Renate Oetjens 
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            <title type="text">Der Mensch ist anatomisch kein Fleischfresser!</title>
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                                            Was den Menschen aus anatomischer Sicht von Fleischfressern deutlich unterscheidet und was ihn eindeutig zum Pflanzenfresser macht, liest du hier:
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                 Das Bild des Höhlenmenschen mit der Mammut-Keule in der Hand, der unbarmherzige Großwildjäger, auf dessen Speiseplan sich außer rotem Fleisch höchstens ein paar im Wald mühsam gesammelte Beeren und Nüsse finden: Gerade von Steak-Liebhabern und natürlich auch der Fleischindustrie wird es gerne gezeichnet, um den täglichen Konsum von Fleisch als natürlich und überlebensnotwendig zu rechtfertigen. Kann sich dieses Klischee jedoch auch wissenschaftlich betrachtet halten? Ist der moderne Mensch aus anatomischer Sicht ein Fleischfresser? Was spricht gegen diese Behauptung? 
 In diesem Artikel werde ich darlegen, warum der Mensch von der Natur nicht als Fleischfresser auserkoren wurde und welche Unterschiede es zwischen Fleisch- und Pflanzenfressern gibt. 
  Die Zähne des Menschen im Vergleich zu Fleischfressern  
  
 Ein Gebiss, das offensichtlich wenig Ähnlichkeiten mit unserem aufweist. 
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  Fleischfresser besitzen bekanntlich lange, scharfe Zähne sowie spitze Eckzähne zum Fangen und Reißen von Beute. Na? Was sagt Dir ein Blick in Deinen Mund? Der Mensch, sowie auch viele andere Pflanzenfresser haben lediglich stumpfe Backenzähne, mit denen sie ihre Nahrung zermahlen und zerquetschen können.  
  Unser Kiefer: Zu viel Bewegungsradius  
 Ein weiteres Argument, das den modernen Menschen in die Kategorie der Pflanzenfresser einreiht: Fleischfresser können ihren Kiefer nur auf- und abwärts bewegen. Pflanzenfresser hingegen sind in der Lage, Seitwärtsbewegungen durchzuführen – so wie auch der Mensch. 
  Der Speichel: Zu wenig Säure im Mund  
 Was den Menschen ebenfalls von einem Fleischfresser unterscheidet: Fleischfresser haben einen säurehaltigen Speichel – dieser wird zum Aufspalten von tierischem Eiweiß benötigt. Die Enzyme Amylase und Ptyalin, die zum Spalten von Kohlenhydraten von Nöten sind, besitzt der Fleischfresser im Gegensatz zum Menschen nicht. Der Speichel des Menschen sowie der von Pflanzenfressern ist außerdem alkalisch bzw. basisch. Dieses Milieu remineralisiert die Zahnsubstanz und   schützt so vor Karies .  Daher sollte in der Mundhöhle immer auf ein angemessenes Säuren-Basen-Verhältnis geachtet werden. 
  Der Magen: Komplett anderer Aufbau bei Fleischfressern  
 Während der Magen eines Fleischfressers wie ein einfacher, runder Sack mit glatter Oberflächenstruktur aussieht, der bis zu 10-mal mehr Säure zum Aufspalten des tierischen Eiweißes produziert als der von Menschen und Pflanzenfressern, haben deren Mägen eine längliche Form, sind kompliziert gefurcht und produzieren weitaus weniger Säure, da sie an sich zum Verdauen von pflanzlicher Kost nicht benötigt wird. 
  Unser Darm: 12-mal so lang wie unser Körper  
 Um Fleischnahrung schnell verarbeiten zu können – Fleisch fault bekanntlich schnell – haben Fleischfresser einen verhältnismäßig kurzen Darm. Fäulnisgifte stellen nämlich eine Gefahr für die Gesundheit eines jeden Lebewesens dar. Der Darm von Fleischfressern ist daher nur etwa 3-mal so lang wie ihr Körper. 
 Im Gegensatz dazu ist Dein und mein   Darmsystem   sowie das von Menschenaffen etwa 12-mal so lang wie der Körper. Diese Beschaffenheit sorgt dafür, dass die Nahrung möglichst lange im Körper verbleibt und optimal ausgenutzt und verwertet werden kann. Wenn aber Fleisch so lange im Organismus verbleibt, besteht eben die Gefahr von Schädigungen durch Fäulnisgifte! 
  Unsere Leber hat vollkommen andere Aufgabenbereiche  
 Die Leber von Fleischfressern kann etwa 15 bis 20-mal so viel Harnsäure entgiften, wie ein Pflanzenfresser oder wir Menschen das können. Bei Fleischfressern ist diese entgiftende Funktionsweise der   Leber   essentiell, da Fleisch und innere Organe sehr viel Harnsäure enthalten.  Zudem besitzen Fleischfresser das Enzym Uricase, mithilfe dessen die Harnsäure weiter verstoffwechselt werden kann. Wir Menschen haben dieses Enzym nicht - weshalb durch eine sehr fleischreiche Ernährung die Harnsäurewerte gefährlich ansteigen und eine der Folgen die Krankheit Gicht sein kann. 
  Schweiß: Eine weitere Parallele zu Pflanzenfressern  
 Fleischfresser sind im Gegensatz zu uns Menschen und den Pflanzenfressern nicht in der Lage, Schweiß über die Haut abzusondern und so ihren Körper zu kühlen, da sie keine Hautporen besitzen. Überschüssige Körperwärme wird bei den meisten fleischfressenden Tierarten durch Hecheln über die Zunge abgegeben. Menschen und Pflanzenfresser können dank der Schweißporen ihren Körper durch Flüssigkeitsabgabe über die Haut kühlen. 
  Der Urin des Menschen ist basisch, der von Fleischfressern sauer  
 Egal um welche Tageszeit man den pH-Wert des Urins eines Fleischfressers austestet: Er ist 24 Stunden am Tag sauer. Menschen und Pflanzenfresser dagegen haben, bis auf morgens, natürlicherweise einen alkalischen bzw. basischen Urin. Der übermäßige Fleischkonsum und die vielen Umweltgifte führen jedoch zu einer zunehmenden Übersäuerung des Urins – weshalb auch bei vielen Menschen ein ständig saurer Urin ausgetestet werden kann. 
  Die Zunge des Menschen: Vergleichsweise glatt  
 Um Fasern und Sehnen vom Fleisch abschaben zu können, haben die meisten Fleischfresser eine sehr strukturierte, raue Zunge. Die Zungen von Menschen und Pflanzenfressern sind hingegen ziemlich glatt und ungeeignet für die natürliche Form des Fleischkonsums. 
  Hände: Ohne Krallen fängt sich Beute nur schwer  
 Fleischfresser fangen und erlegen ihre Beute. Das geschieht neben dem Einsatz der Reißzähne auch mit den Klauen und Krallen, die Menschen und Pflanzenfresser, da sie diese nicht benötigen, nicht von Mutter Natur mitbekommen haben. 
  Vitamin C-Zufuhr: Menschen können kein Vitamin C bilden  
 Fleischfresser sind in der Lage, selbstständig   Vitamin C   zu produzieren, da ihre fleischige Nahrung nicht genug Vitamin C enthält. Der menschliche Körper kann dies hingegen nicht. Dies war in der Geschichte der Menschheit auch nicht nötig: Durch den hohen Anteil an pflanzlicher Ernährung wurde das immunsystemstärkende Vitamin ständig in hohen Dosen dem menschlichen Organismus zugeführt – daher musste der Organismus nicht lernen, es selbst zu bilden, was ebenfalls für Pflanzen als Hauptnahrungsquelle in der Entwicklung des Menschen spricht. 
  
 Das sehr lange Verdauungssystem des Menschen ist zum Verdauen von Fleisch denkbar schlecht geeignet. 
 
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  Die Anatomie des menschlichen Verdauungstraktes  
 Auch ein Blick auf den Verdauungstrakt von Menschen und Pflanzenfressern verrät: Sowohl der pH-Wert, als auch die Zusammensetzung der menschlichen Verdauungssekrete ähneln denen der pflanzenfressenden Menschenaffen stark. Ein Gorilla etwa nimmt etwa 80% Grünfutter wie Blätter, Knospen, Stängel zu sich und etwa 20% Früchte, Nüsse, Samen, Wurzel – was auch die optimale Zusammensetzung für einen gesunden grünen Smoothie für uns Menschen ist. [1] 
  Zivilisationskrankheiten: Ist Fleisch der Übeltäter?  
 Die obigen Ausführungen machen deutlich: Menschen sind anatomisch gesehen nicht dazu imstande, Fleisch leicht zu verdauen und für den Organismus verwertbar zu machen. Natürliche Fleischfresser schlingen ihr Fleisch roh und nach keinem oder nur sehr kurzem Kauen - und verlassen sich danach auf ihre stark sauren Magensäfte, die das Fleisch zu Ende verwerten und zudem gefährliche Bakterien töten, die Lebensmittelvergiftungen verursachen können. Menschen können Fleisch nur im Notfall verdauen. 
 Wir Menschen kauen unser Essen gründlich und haben eben dieses kohlenhydratverarbeitende Enzym in unserem Speichel, um den Verdauungsprozess zu starten - ebenso wie die meisten anderen Pflanzenfresser. Da uns die Magensäure der Fleisch- und Allesfresser fehlt, müssen wir Menschen das Fleisch zuerst kochen oder braten, um das Risiko einer Lebensmittelvergiftung durch Bakterien, Fäulniskeime, etc. zu vermeiden. 
 Ein weiterer klarer Hinweis, der für den Menschen als natürlichen Pflanzenfresser spricht: Menschen, die viel Fleisch und tierische Produkte zu sich nehmen, sind erwiesenermaßen einem höheren Risiko von Herzerkrankungen, Krebs,   Diabetes   und Nierenerkrankungen ausgesetzt. Daher rät sogar die Weltgesundheitsorganisation (WHO) von einem übermäßigen Fleischkonsum dringend ab. 
 Natürliche Fleischfresser hingegen können tierisches Fett essen, ohne Herzinfarkte, Schlaganfälle oder Ähnliches zu bekommen - aber wir Menschen können das eben nicht. Studien haben gezeigt, dass eine fettarme, vegane Ernährung das Risiko für   Herzerkrankungen   und Durchblutungsstörungen bei Menschen stark verringern kann. [2] 
  Haltlose Behauptung: Ohne Fleisch wären wir nicht geworden, wer wir jetzt sind  
 Ein ebenfalls weit verbreiteter Mythos unter überzeugten Fleischessern: Ohne Fleisch wäre der Urzeit-Mensch nie das geworden, was er heute ist. Fleischkonsum wäre demnach dringend nötig gewesen, um die Gehirnentwicklung und das Körperwachstum voranzutreiben. 
 Amerikanische Forscher fanden jedoch heraus, dass die Evolution des Menschen viel mehr mit der Entwicklung des stärkeverdauenden Enzyms im Speichel zu tun hat als mit dem Fleischkonsum: Menschen können stärkehaltige Knollen nur deshalb verdauen, weil sie mehr Amylase, ein stärkespaltendes Enzym in Speichel und Bauchspeicheldrüsensekret, bilden können als ihre affenartigen Vorfahren. Die Vervielfältigung dieses Amylase-Gens im Erbgut der frühen Menschen könnte das Ergebnis einer starken natürlichen Selektion gewesen sein. 
 Die verbesserte Fähigkeit zur Stärkeverdauung - zusammen mit der Erfindung des Kochens - war den Forschern zufolge möglicherweise ausschlaggebend für das starke Wachstum des Gehirns. Jagd und Fleischkonsum seien für die Entwicklung des Homo sapiens, wie wir ihn heute kennen, weit weniger wichtig gewesen als bisher angenommen. 
 Die Wissenschaftler sind nämlich zudem der Ansicht, dass die Fleischbeschaffung durch die Jagd bei unseren Vorfahren nur einen sehr kleinen Teil des gesamten Nahrungsbedarfs gedeckt hat. Die Jagd war viel zu energieaufwendig, zumal nicht jeder Beutezug von Erfolg gekrönt war. [3] 
  Pflanzliche Rohköstlichkeiten im Regenbogenkreis-Onlineshop  
 Wenn auch Du Deiner Gesundheit zuliebe viel Wert auf vegane, biologisch angebaute Lebensmittel legst, dann bietet der Onlineshop vom Regenbogenkreis eine Vielzahl an pflanzlichen   Rohköstlichkeiten  , die Du in Deine tägliche Essensroutine einbauen kannst. Es warten neben Superfood-Pulvern für Deinen Smoothie verschiedenste gesunde Snacks in Rohkostqualität, wie etwa der köstliche vegane und glutenfreie Kokos-Lifebar. Zudem erhältst Du dort Kochbücher&amp;nbsp;mit gesunden, pflanzlichen Rezepten, wie das Kochbuch  „ Vegane Kochkunst  “ mit 160 Rezepten und Basiswissen über vegane Ernährung. 
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 Quellenangabe: 
  [1] https://isswasduliebst.de/warum-wir-keine-fleischfresser-sind-13-unterschiede/ (Quelle mittlerweile offline)   [2] http://www.erhoehtesbewusstsein.de/ja-es-ist-wahr-menschen-sind-nicht-dafur-bestimmt-fleisch-zu-essen/  (Quelle mittlerweile offline)    [3] https://www.welt.de/welt_print/article1174258/Spucke-brachte-die-Evolution-des-Menschen-in-Schwung.html  (Quelle mittlerweile offline)   
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                            <updated>2019-10-15T16:30:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Die Rauhnächte - Zeit für innere Einkehr</title>
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                                            Die Rauhnächte – eine uralte Tradition, die viel mehr bedeutet als die bekannten &quot;guten Vorsätze&quot; zum neuen Jahr. Hier liest Du, wie Du die Rauhnächte für Dein Leben nutzen kannst.
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                 Wieder einmal ist das Jahr fast zu Ende und Weihnachten und damit auch die Rauhnächte stehen vor der Tür. Bei unserem heutigen Lebensstil scheint die Zeit wie im Flug zu vergehen und es bleiben kaum Momente für Besinnung. Wir hetzen von Termin zu Termin, sind mit Arbeit, Haushalt und Kindererziehung beschäftigt und schon ist wieder ein Jahr verflogen. 
   
 Zeit, um Bilanz zu ziehen, um uns auf das nächste Jahr vorzubereiten und um unser Gespür für das Wesentliche wieder zu schärfen.&amp;nbsp; 
 
 Dann formulieren wir am Silvesterabend oder am Neujahrstag unsere guten Vorsätze für das kommende Jahr, die dann häufig lauten: Im nächsten Jahr wird alles anders – besser! Ich werde mir mehr Zeit für mich, meine Gesundheit, meine Freunde, meine Familie oder auch meine Hobbys nehmen. Mal ehrlich, hat das bei einem von Euch schon mal wirklich funktioniert?  War das Jahr danach wirklich ruhiger, freudvoller, entspannter und besser? 
 Es scheint, als würde ein kurzer „Vorsatz fürs neue Jahr“ nicht ausreichen und deshalb nutze ich seit einigen Jahren die Rauhnächte, um mich vom alten Jahr zu verabschieden und um zu reflektieren, was gut oder weniger gut gelaufen ist und was ich gern anders hätte.  Außerdem nutze ich die Rauhnächte, um mich auf das neue Jahr vorzubereiten, denn es heißt in den alten Überlieferungen, dass der Verlauf des kommenden Jahres maßgeblich dadurch bestimmt wird, wie und womit man seine Rauhnächte verbracht hat. 
 Vielleicht ist das ja eine Motivation für Dich, diese besondere Zeit der Rauhnächte mal nicht mit voll gepacktem Terminkalender zu verbringen, sondern diese besondere Zeit- und Energiequalität besser für Dich zu nutzen. 
 Ich habe es mir angewöhnt, die Rauhnächte möglichst ruhig zu verbringen, Yoga zu praktizieren, zu meditieren und mir Zeit für einige Rituale zu nehmen. Vielleicht mache ich das inzwischen aus Aberglauben, aber auch aus Respekt vor dieser heiligen Zeit und – was der wichtigste Grund ist – weil ich es dringend brauche, um mich von den Ereignissen des vergangenen Jahres und dem Stress zu erholen und um wieder Kraft zu schöpfen. 
 Aber erst einmal zurück an den Anfang: 
  Was sind die Rauhnächte überhaupt?  
 Wenn ich die Rauhnächte erwähne, ernte ich in der Regel erst einmal fragende Blicke. Kaum jemand kennt sie noch, die Rauhnächte oder Wolfsnächte oder die Zwölften, wie sie auch genannt werden. Vielleicht liegt es daran, dass es hierzu wenig schriftliche Überlieferungen gibt. Vieles wurde nur mündlich weitergegeben. 
 Zu den Rauhnächten gibt es unzählige Mythen, Märchen und Verhaltensregeln.  So erzählt man sich beispielsweise, dass Frau Percht, die Göttin der Unterwelt, mit ihrem Gefolge während der Rauhnächte durch die Lüfte zieht und ihr Unwesen treibt. Deshalb sollten auf keinen Fall Wäscheleinen vor dem Haus aufgespannt werden, da sich die umherziehenden Dämonen sonst in den aufgehängten Wäschestücken verfangen und damit Unglück über die Hausbewohner bringen könnten.  Auch heißt es u.a., man solle bei Einbruch der Dunkelheit Kerzen auf den Fensterbänken aufstellen, um böse Geister zu vertreiben und gute anzulocken. 
 Die Rauhnächte sind eine ganz besondere, geheimnisvolle und magische Zeit. In dieser Zeit – so wird behauptet – sind die Schleier zur Anderswelt dünner, so dass es uns leichter fällt, mit der feinstofflichen Welt in Berührung zu kommen. In vielen Kulturen wird diese Zeit in besinnlicher Weise mit Meditation, Gebeten und Ritualen verbracht.  Es ist eine Zeit, die wir nutzen können, um Bilanz zu ziehen, um uns auf das nächste Jahr vorzubereiten und um unser Gespür für das Wesentliche wieder zu schärfen. 
  Wann sind die Rauhnächte?  
 Als Beginn der Rauhnächte wird mitunter bereits die Nacht der Wintersonnenwende am 21. Dezember angesehen. Heute wird aber überwiegend die Mitternacht des 25. Dezembers zur ersten Rauhnacht gezählt. Die Zeitspanne einer Rauhnacht umfasst einen ganzen Tag. Die erste Rauhnacht beginnt also am 25. Dezember um 0:00 Uhr und endet um 24:00 Uhr.  Die zweite Rauhnacht beginnt dann am 26. Dezember. Um Mitternacht am 5. Januar enden die Rauhnächte. Der 6. Januar ist dann der Eintritt in die neue Zeit.  Zwölf heilige Nächte also, die es zu nutzen gilt. 
 Es heißt, dass die Rauhnächte erstmals im 16. Jahrhundert in Dokumenten erwähnt wurden und ihr Ursprung im germanischen Mondkalender zu finden sei. Danach hatte das Jahr 354 Tage. Im Vergleich zu dem bei uns gebräuchlichen Kalender des Sonnenjahres mit seinen 365 Tagen fehlen also elf Tage bzw. zwölf Nächte. Diese wurden beim Übergang vom Mond- zum Sonnenkalender am Jahresende einfach drangehängt. Die Rauhnächte werden somit als eine Zwischenzeit angesehen, weder dem alten noch dem neuen Jahr zugehörig. Zwischenzeiten sind Räume für Begegnung der verschiedenen Welten. Von dieser Zeit wird angenommen, dass die normalen Gesetze der Natur außer Kraft gesetzt sind.  Diese Zeiten werden oft als herausfordernd, teilweise sogar unheilvoll, aber auch als Chance für Veränderung und Neubeginn angesehen. 
  Märchen und Bräuche  
 Heute bleibt kaum noch Zeit für Mythen, Märchen und Bräuche. Wir haben das Gespür für das Besondere verloren.  Das früher noch übliche gemeinsame Zusammensitzen und Geschichtenerzählen am Abend bei Kerzenschein wurde durch die abendliche Tagesschau, TV-Soaps oder den Tatort ersetzt. 
 Wer heute behauptet, dass es Engel, Dämonen oder Naturgeister gibt, wird häufig als esoterischer Spinner oder Träumer bezeichnet. Selbst Kinder, die noch in Kontakt mit der „Anderswelt“ sind, werden in der Regel eines besseren belehrt und schnell wieder auf den Boden der „Tatsachen“ geholt. 
 Aber einige Großeltern kennen sie noch, die Rauhnächte und ihre Besonderheiten. Sie legen ihren Kindern und Enkelkindern nahe, in dieser Zeit keine Wäsche zu waschen, nach Anbruch der Dunkelheit das Haus nicht mehr alleine zu verlassen, Glücks- oder Kartenspiele zu vermeiden, die Wohnräume mit Weihrauch zu reinigen und Schulden noch vor Beginn der Rauhnächte zu begleichen.  Auch empfehlen sie, auf die Träume und die Zeichen der Natur zu achten und sich wieder Zeit für Märchen und Rituale zu nehmen. 
 Märchen zu lauschen kann zu einer Meditation oder einer kleinen spirituellen Reise werden.  Sie können uns verwandeln und einen starken Eindruck in unserer Seele hinterlassen. Warum also nicht mal wieder das alte Märchenbuch herausholen, sich gegenseitig Geschichten erzählen oder vorlesen und gemeinsame Zeit mit lieben Menschen bei Kerzenschein und einer Tasse Tee verbringen? Gespräche mit nahestehenden Menschen zu führen oder sich gegenseitig etwas vorzulesen, kann heilender sein als einige Therapiestunden beim Therapeuten. Wer sich zu sehr in seinem stressigen Arbeitsalltag verliert, riskiert dabei, einen wichtigen Teil von sich zu verlieren, und zwar seine Fantasie und die Fähigkeit zu träumen. Hol Dir Deine Fantasie und Kreativität zurück! 
   
 Rituale haben in den Rauhnächten eine ganz besondere Kraft. Finde Deine eigenen Rituale für die Rauhnächte. 
 
  Rituale  
 In vielen Regionen werden auch heute noch während der Rauhnächte feste Rituale gepflegt. In einigen Ritualen geht es beispielsweise darum, eigene Ängste zu besiegen und Dämonen zu besänftigen. Bei anderen geht es eher um den Schutz des Hauses oder der Bewohner oder darum, sich um gewisse „Aufräumarbeiten“ in seinem Leben zu kümmern. 
 Rituale können eine starke Kraft haben, die wir mit unserem modernen Weltbild kaum ergründen oder wahrnehmen können. Feinfühlige Menschen spüren diese Kraft allerdings sehr deutlich. 
 Rituale sind achtsam durchgeführte Handlungen, die bestimmten Regeln und Abläufen folgen. Im Internet findest Du für die Rauhnächte zahlreiche Rituale aus alten Überlieferungen. 
 Ich verbinde die alten Empfehlungen gern mit meinen eigenen Bedürfnissen, Wünschen und Vorlieben. So habe ich Rituale gefunden, die mir und meinem eigenen Weg entsprechen und auch in der heutigen Zeit umsetzbar sind.  Nicht jedem ist es beispielsweise möglich, den genauen Zeitpunkt des Sonnenauf- oder -unterganges für sein Ritual einzuhalten. Auch wenn vielleicht nicht jedes meiner Rituale den genauen Vorgaben aus alten Überlieferungen entspricht, habe ich damit sehr gute Ergebnisse erhalten. 
 Für meine Rituale nehme ich mir ausreichend Zeit. Ich versuche während des Rituals offen, flexibel und kreativ zu bleiben und manchmal entwickelt sich ein Ritual auch anders, als ich es ursprünglich geplant hatte. 
 Wie auch immer Du Deine Rauhnächte verbringst, ob Du Dich mit Deinen Träumen beschäftigst, meditierst, Dir Zeit für lange Spaziergänge oder Märchen nimmst oder Räucherrituale durchführst, diese Zeit kann Dir wichtige Erkenntnisse bringen und Dir helfen, wieder mehr zu Dir zu kommen. 
  Räuchern  
 Räuchern gehört zu den ältesten traditionellen Handlungen der Rauhnachtzeit. Der Name Rauhnächte kommt von Rauchnächte, also die Nächte, in denen man räuchert. Am 31. Dezember und am 5. Januar wurde seit jeher besonders viel geräuchert. Du kannst aber im Prinzip jede Rauhnacht für eine Räucherzeremonie nutzen.  Räuchern wird auch heute noch zu besonderen Zeiten, aber auch während des gesamten Jahres zur Reinigung von Körper, Räumen und Grundstücken und zum Schutz eingesetzt.  Hierfür werden beispielsweise Substanzen wie Salbei, Beifuß, Johanniskraut, Myrrhe oder Weihrauch verwendet.  Je nach Zutat haben Räucherungen unterschiedliche Wirkungen. Man sagt ihnen unter anderem desinfizierende und   antimikrobielle Eigenschaften   oder auch entzündungshemmende Wirkung nach. Mit Hilfe von bestimmten Räucherungen kannst Du beispielsweise Deine Meditation vertiefen, Ängsten entgegenwirken, die Stimmung verbessern oder den Schlaf vertiefen. 
 In den Rauhnächten dienen Räucherungen insbesondere dazu, das Tor zur spirituellen Welt zu öffnen, die Verbindung zu den Ahnen wieder herzustellen, Haus und Grundstück zu reinigen und magische Rituale zu gestalten. 
 Räuchern ist nicht schwer. Nimm Dir für Dein Räucherritual eine hitzebeständige Schale, fülle etwas Sand hinein und lege Räucherkohle (es gibt spezielle Räucherkohle für diese Rituale, bitte keine normale Grillkohle verwenden) in den Sand. Zünde die Kohle an und gib der Kohle einen Moment Zeit, bis sich eine graue Ascheschicht auf ihr gebildet hat. Das kann 10 bis 15 Minuten dauern, dann hat die Kohle die richtige Temperatur.  Lege dann einfach Deine Kräuter oder kleine Weihrauchharzstückchen auf die Kohle, stelle Deine Schale in den Raum, den Du reinigen möchtest oder gehe damit durch das ganze Haus.  Wenn Du möchtest, kannst Du innerlich oder auch laut ein Mantra oder Deine Absicht (z.B. „Mögen alle hinderlichen oder dunklen Energien weichen und alle Bewohner und Gäste dieses Hauses gesegnet sein“) wiederholen, während Du mit Deiner Feuerschale durch die Wohnung schreitest. 
 Du findest im Internet oder im Buch von Valentin Kirschgruber „Das Wunder der Raunnächte“ zahlreiche Tipps zu den Rauhnächten und zum Räuchern.  Für die zweite Rauhnacht empfiehlt Valentin beispielsweise Weihrauch und Zedernholz. Diese Räuchermischung hat eine beruhigende Wirkung und hilft dabei, in die Stille zu gehen.  Für die sechste Nacht empfiehlt er weißen Salbei, Kampfer und Kieferharz zum Räuchern, um die innere Einkehr zu begünstigen und zugleich Geist und Seele anzuregen. 
  Weitere Rituale während der Rauhnächte  
  Altes Loslassen  Am besten suchst du Dir ein schönes Plätzchen in der Natur. Du kannst dieses Ritual aber auch in Deiner Wohnung durchführen. Nimm Dir wieder eine feuerfeste Schale mit etwas Sand. Schreibe alles, was Dich belastet oder was Du gern loswerden möchtest auf einen Zettel, zünde diesen Zettel an und lege ihn in die Schale.  Beobachte, wie der Rauch alles nach oben trägt, was du abgegeben hast oder auflösen möchtest. 
  Beziehungen „klären“  Schreibe einen Brief an eine Person, mit der Du noch etwas „zu klären“ hast. Vielleicht hat Dich diese Person verletzt oder Du möchtest Dich bei ihr entschuldigen für etwas, das Du ihr angetan hast. Schreibe alles in diesen Brief, was Du dieser Person dringend sagen möchtest. Danach kannst Du den Brief entweder tatsächlich abschicken oder ihn der geistigen Welt übergeben und ihn verbrennen. Ich habe damit sehr beeindruckende Erfolge erzielt. Obwohl ich meine Briefe nicht abgeschickt habe (manchmal ist zu viel Ehrlichkeit gefährlich), hatte ich mir alles von der Seele geschrieben und die Sache war für mich persönlich auf einmal abgeschlossen und alle Emotionen hatten sich beruhigt. Sehr erstaunlich, wie wirksam dieses Ritual für den Seelenfrieden sein kann. 
   
 &quot;Reden ist silber, Schweigen ist Gold&quot; - ein Leitspruch gerade für die Zeit zwischen den Jahren. 
 
  Dankbarkeit  Erstelle eine Liste mit Gegebenheiten, Menschen und Dingen in Deinem Leben, für die Du dankbar bist. Du kannst die Liste auch mit schönen Zeichnungen oder Fotos schmücken und sie an einen Platz legen oder hängen, an dem Du häufig vorbeigehst. 
  Erstmal Luft holen  Etwas, das uns im Alltagsstress häufig verloren geht, ist ein tiefer und entspannter Atemrhythmus. Um sich wieder zu beruhigen und bei sich anzukommen, helfen oft schon wenige Minuten bewusster, tiefer Atmung.  Setze Dich aufrecht hin und beobachte Deinen Atem für einen Moment, wie er kommt und geht. Versuche dann – ohne krampfhaftes Erzwingen – Deinen gesamten Atemraum zu nutzen.  Mit dem Einatmen atme tief in den Bauch, dann weiter in den Brustkorb und zuletzt bis hoch zu den Schlüsselbeinen.  Mit dem Ausatmen lasse den Atem von oben nach unten wieder herausfließen. Zuerst senken sich die Schlüsselbeine, dann der Brustkorb und zuletzt bewegt sich der Bauchnabel wieder Richtung Wirbelsäule, während die Luft aus dem Bauchraum herausströmt. 
  Reden ist Silber, Schweigen ist Gold  Es ist unglaublich, wie heilsam Schweigen sein kann. Suche Dir für Dein Schweigeritual in den Rauhnächten einen oder auch mehrere Tage aus, an denen Du kein einziges Wort sprichst. Wichtig hierfür: Stelle das Telefon aus und sorge dafür, dass Du von Deiner Familie oder Deinen Freunden nicht gestört wirst.  Du wirst Dich wundern, wie ruhig und kraftvoll Du Dich danach fühlst. 
  Ein paar Vorbereitungen  Es empfiehlt sich, vor dem 24.12. Ordnung in das alltägliche Chaos zu bringen. Erledige alle wichtigen Dinge, räume Dein Haus oder Deine Wohnung auf, begleiche alle noch offenen Rechnungen und gebe Geliehenes wieder zurück. 
 Besorge alles Nötige für Deine Rituale, vielleicht auch ein schönes, inspirierendes Buch über die Rauhnächte, und tätige – wenn möglich – auch alle nötigen Einkäufe (Lebensmittel, Getränke usw.), damit Du während der Rauhnächte Zeit zum Rückzug hast und nicht immer wieder für Einkäufe das Haus verlassen musst. 
 Eine gute Vorbereitung ist auch hier – wie so häufig – das A und O.   
 Das Regenbogenkreis -Team wünscht Dir eine schöne Weihnachtszeit und inspirierende, erkenntnisreiche Rauhnächte! 
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                            <updated>2017-12-05T08:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Die Blume des Lebens und die heilige Geometrie</title>
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                                            Die Blume des Lebens – ein Symbol für die kosmische Urkraft. Hier geht es um Ihre Herkunft, ihre Bedeutung, die Verbindung zu den Chakren und um den Nutzen, den wir aus ihrer Kraft gewinnen können!
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 Die Blume des Lebens - als Sinnbild der Natur wird ihr eine stark reinigende und energetisierende Wirkung nachgesagt. 
 
 Seit Tausenden von Jahren ist die aus ineinandergesetzten Kreisen bestehende Blume des Lebens als Symbol für Energie bekannt. In zahlreichen Kulturkreisen der Welt wie im alten Ägypten, China, Mexiko, Griechenland, Tibet, Japan oder Irland existiert das Symbol und wird für seine Schönheit und die innewohnende heilige Geometrie geschätzt. Heute erfreut sich die Lebensblume großer Bedeutung als harmonisierendes Symbol. Die Blume des Lebens als Schmuck,   Blume des Lebens Anhänger   sowie   Trinkflaschen   und   Karaffen   mit der Blume des Lebens werden immer populärer. Sie sehen nicht nur besonders schön aus, ihnen wird auch eine feinstofflich stark reinigende und energetisierende Wirkung nachgesagt. 
  Was ist die Blume des Lebens?  
 Bei genauerer Betrachtung stellt man fest, dass das Muster sich aus 19 einzelnen Kreisen zusammensetzt. Diese überlappen sich gegenseitig und bilden ein Blumenornament mit 90 einzelnen Blütenblättern. Zusammengehalten wird die Blüte von drei Ringen, die häufig als die Dreifaltigkeit von Körper, Geist und Seele interpretiert werden. 
 Dieses schöne Muster aus den überlappenden Kreisen findet man schon seit Tausenden von Jahren überall auf der Welt. Die wohl älteste Darstellung des Ornaments verzierte das Tor des Palastes von König Aššur-bāni-apli 645 v. Christus. Man weiß allerdings nicht bestimmt, ob das Symbol eine religiöse Bedeutung in der assyrischen Kultur innehatte. Heute kann man diese Lebensblume samt ihrer heiligen Geometrie im Pariser Louvre im assyrischen Bereich bewundern. 
 Andere historische Blumen des Lebens prangten auf den Pfeilern eines ägyptischen Osiris-Monuments von vor 5000 Jahren und an anderen Orten in Europa, wie zum Beispiel innerhalb des Cosmati-Mosaiks aus dem 13. Jahrhundert in der Londoner Westminster Abbey sowie als Ornament auf beiden Seiten der zweischiffigen Kapelle in dem griechischen Kloster Preveli auf der Insel Kreta. 
 Im indischen Pilgerort Hampi im Bundesstaat Karnataka zeigen verschiedene Säulen des Hazara-Rama-Tempels die Pflanze des Lebens. Des Weiteren kann man historische Blumen des Lebens in verschiedenen Variationen auch in den Ruinen von Kabile, im bulgarischen Weliki Preslaw, im israelischen Masada und in Cusco in Peru bewundern. In China findet man die Lebensblume als heiliges geometrisches Ornament auf einer Kugel unter der Pranke einer Löwenstatue in der Verbotenen Stadt in Peking. 
 Sogar in Deutschland gibt es einige historische Blumen des Lebens in der Volkskunst des 17. und 18. Jahrhunderts. Beispielsweise in einer Kirche in der Stadt Altenkirchen auf Rügen ist sie als Stern an den Himmel über dem Altar gezeichnet. Auch in der Altstadt von Straßburg gibt es zahlreiche, mit der Lebensblume verzierte Fachwerkhäuser. Sie ist auch Bestandteil des Silberschatzes von Kaiser August auf Platte 85. Und im Werk Leonardo da Vincis findet man die mathematischen Proportionen der Lebensblume ebenfalls. Der bekannte Künstler erwähnte das Symbol jedoch nicht eigens. 
  Die Bedeutung der Blume des Lebens  
 Auf der ganzen Welt wird die Pflanze des Lebens bis heute als Schutzzeichen gebraucht. Viele Kulturen sehen sie sogar als heilig an. Sie symbolisiert die kosmische Ordnung der ewigen Wiederkehr des Lebens. Die Schönheit und Klarheit der Blume strahlen Vollkommenheit aus. Deshalb inspirierte sie so viele Künstler und Bauherren. In den 19 Kreisen lassen sich verschiedene mathematische und universelle Gesetzmäßigkeiten nachweisen. So beispielsweise der Satz des Pythagoras, der Lebensbaum der jüdischen Kabballah, die Quadratur des Kreises oder die Merkaba. Aus diesem Grunde wurde die Pflanze des Lebens oft mit der heiligen Geometrie in Verbindung gebracht. 
  Die heilige Geometrie  
 Das Wort Geometrie stammt aus dem Griechischen, von den Wörtern Geos und Metrie. Metrie bzw. Meter bezeichnet das Maß. Geos ist das Wort für die Erde, verwandt mit dem Wort für die Erdgöttin, Gaia. Bei den alten Griechen wurde die Welt nämlich nicht als Planet, sondern als lebendiges göttliches Wesen betrachtet, als die Göttin der Erde - die Urmutter, die alles Leben spendet und von der alles abhängt. Die Geometrie ist also zum einen das Messen der Erde, zum anderen enthält das Wort durch die etymologische Nähe zum Wort Gaia auch schon eine tiefere, spirituelle Bedeutung: Der Ausdruck eines Urmaßes oder Gottes bzw. einer Göttin. In diesem Sinne kann die Geometrie auch als heilig bezeichnet werden. 
 Bei der heiligen Geometrie geht es um die Ordnung des Kosmos. Oft ist auch von versteckter Geometrie die Rede. Dieser Lehre liegen verschiedene Formen zugrunde wie zum Beispiel der Goldene Schnitt, der Würfel des Metatron, die platonischen Körper und eben auch die Blume des Lebens. Diese Figuren überschneiden sich gegenseitig. 
 Die Blume des Lebens enthält 19 sich überlappende Kreise derselben Größe, welche insgesamt ein Blumenmuster ergeben. Die Blume des Lebens inkludiert sowohl den Würfel des Metatron als auch die fünf platonischen Körper Tetraeder, Hexaeder, Oktaeder, Dokaeder und Ikosaeder – das sind Formen, die auch in der Natur vorkommen, zum Beispiel als Steine. Mal mehr, mal weniger offensichtlich kodiert die Lebensblume viele Formen, die in der Natur vorkommen sowie wichtige Symbole aus verschiedensten Kulturen. 
  Der Aufbau der Blume des Lebens  
 Alles beginnt mit einem Kreis, welcher für den ewigen Kreislauf des Lebens steht. Oder auch für eine Zelle, die neues Leben hervorbringt. Als nächstes kommt ein zweiter Kreis dazu. Das Bild der zwei ersten, sich überlappenden Kreise ist das Urbild der Geometrie, die so genannte Fischblase. Die beiden Kreise in Überlappung symbolisieren die Trennung und Weiterentwicklung der Schöpfung - die Zahl Zwei in der Numerologie. Das Gefühl der Sehnsucht, welches Weiterentwicklung und Wachstum bringt. 
 Sie stehen auch für das Licht und das Auge, ebenso wie für den Mund, durch den unsere Träume und Emotionen als ausgesprochene Worte wie durch ein Tor zur Wirklichkeit manifestiert werden. 
 Dann werden weitere Kreise darum gezeichnet. Hier kommt das Symbol des Urwirbels zum Vorschein. Die erste komplette   Blume besteht aus sieben Kreisen  , welche in der Kabbala für die sieben Chakren stehen, ein Kreis für jedes Chakra. Es wird also jeder Energie ein Bereich im menschlichen Körper zugeordnet. 
   
 Die Blume des Lebens und die Chakren. 
 
  Die Chakren  
 Die Blume des Lebens steht also auch für den harmonischen und ewigen Fluss der Energien, denn die einzelnen Kreise bedingen einander, gehen ineinander über und könnten ewig fortgesetzt werden. Das Wurzelchakra ist das Basischakra, dem Urvertrauen und Existenzängste zugeordnet werden. Das zweite Chakra ist das Sakralchakra im Bereich der Geschlechtsorgane, welches mit Emotionen und Kreativität in Verbindung gesetzt wird. Das dritte Chakra liegt im Bereich des Nabels. Es steht für die Entwicklung der Willenskraft und der Fähigkeit, etwas zu schaffen und sich durchzusetzen im Leben. Chakra Nummer vier ist das Herzchakra, bei dem es um die Fähigkeit geht, Liebe und Mitgefühl zu spüren und zu leben. Im Hals- und Nackenbereich liegt das fünfte Chakra. Es geht hierbei um den Ausdruck und die Kraft, die eigene Wahrheit zu leben. Das Stirnchakra, auch als “drittes Auge” bekannt, wird in Zusammenhang mit Weisheit und Intuition gesetzt. Das siebte Chakra ist das Kronenchakra, bei dem es über die Existenz im physischen Körper hinausgeht. Wir erfahren Transzendenz und Einheit mit den anderen Menschen, den Tieren, der Natur und dem gesamten Universum. Hier schließt sich der Kreis, der sich beim zweiten Chakra zunächst aus der ursprünglichen Einheit heraustrennte. 
  Die Verwendung der Lebensblume  
 Die Blume des Lebens fasziniert bis heute eine Vielzahl von Menschen überall auf der Welt. Nicht nur ihre schöne, klare Form zieht die Menschen an, sie hat auch ausgesprochen positive Effekte auf ihre Umgebung. Man sagt, die Blume des Lebens habe eine Energie bringende, harmonisierende und schützende Wirkung. Sie soll als Symbol der kosmischen Ordnung für einen harmonischeren Energiefluss sorgen und Blockaden lösen helfen. Positive Energien können stärker, negative geringer werden. Dies wirke nicht nur auf die Aura des menschlichen Körpers, sondern auch auf seine Umgebung. 
 Die Anwendungsbereiche des Ornaments sind dementsprechend vielfältig. Es gibt fast keinen Bereich des täglichen Lebens, der nicht von den positiven Effekten der Blume profitieren kann. Die Blume des Lebens, als Schmuck getragen, soll schützend wirken. Vor allem eine Blume des Lebens-Kette, deren Anhänger auf der Thymusdrüse im Bereich des Schlüsselbeins aufliegt, kann diese aktivieren und so für ein Gefühl der Stärke und Energie sorgen. Dieses Gefühl kennen wir auch vom Beklopfen der eigenen Thymusdrüse, etwa vier bis fünf Finger breit über dem Brustbein. 
   Studie belegt positive Wirkung von Blume des Lebens-Schmuc k  
 Wer die Blume des Lebens als Schmuck wie zum Beispiel eine   Blume des Lebens-Kette   trägt, auf dessen Energiefeld wirkt sich das Symbol positiv und harmonisierend aus. Die Messungen des Life Testinstituts in Mundingen belegen dies. Teilnehmern, die einer großen Belastung durch Elektrosmog ausgesetzt waren, sollten eine Zeit lang Blume des Lebens-Schmuck tragen. Das Ergebnis: Bei 80% der Probanden konnte eine Erleichterung der Belastungen und eine deutliche Harmonisierung festgestellt werden. Blockaden, welche den Energiefluss im Körper unterbrechen, können durch die Pflanze des Lebens besser gelöst und der ungehinderte Fluss des Chi, unserer Lebensenergie, gefördert werden. 
  Meditation auf die Blume des Lebens  
 Sehr empfehlenswert ist auch eine Meditation auf das Symbol. Es können dabei sogar ganz spezifische Fragen gestellt werden, die sich dann oft viel leichter lösen lassen. Mystiker sehen die Lebensblume sogar als ein direktes Portal zu den so genannten Akasha-Chroniken, eine Art kosmischer Informationspool über alles, was vom Anbeginn der Zeit bis in alle Ewigkeit hin passiert und passierte. Laut ihnen ist es möglich, durch Meditation auf das Lebensblumensymbol sämtliche verfügbaren Informationen herunterzuladen. Somit ließen sich durch eine Meditation auf das Symbol alle persönlichen und kosmischen Fragen klären. 
   
 In unserem Shop findest Du eine reiche Auswahl an   Blume-des-Lebens-Artikeln  . Schau mal rein! 
 
  Blume des Lebens-Schmuck als Geschenk  
 Weiterhin kann die Pflanze des Lebens in fast allen Bereichen des Lebens eingesetzt werden, die Harmonisierung und Energie benötigen. Am bekanntesten ist wohl der Einsatz zur Energetisierung von Trinkwasser und Lebensmitteln. So lassen sich normale Trinkflaschen, Becher und Gläser mit   Lebensblumen-Aufklebern   versehen. Eine   Karaffe mit der Blume des Lebens   kommt gleich mit dem auf dem Boden eingravierten Symbol und muss nicht mehr extra beklebt werden. Es gibt außerdem sehr schöne  Gläser ,   Trinkflaschen   und   Kaffeebecher  , die bereits das Symbol als Gravur oder Bemalung enthalten. Diese Gebrauchsgegenstände sowie der   Blume des Lebens-Schmuck   und Blume des Lebens-Ketten eignen sich übrigens auch sehr gut als Geschenk für einen geliebten Menschen. 
  Entstörung mit der Lebensblume  
 Eine andere Anwendungsmöglichkeit ist die Entstörung von Wohn- und Schlafzimmern. Ein Wandtattoo, ein Wandaufkleber oder ein   Aufkleber auf dem Fenster   kann kleinere und größere Räume mit der Kraft der Lebensblume beleben. 
 Auch der Kraft von Wasseradern kann damit entgegengewirkt werden. Büros und Arbeitsplätze sind dem Elektrosmog häufig besonders stark ausgesetzt, welcher durch den Computer und das Handy entstehen kann. Ein   Aufkleber auf dem Laptop und Telefon   schafft Abhilfe. Aber auch in der Küche kann Elektrosmog entstehen. Manche Menschen schwören darauf, ihre auf dem Elektroherd zubereitete Nahrung vor dem Verzehr kurz auf ein Blume des Lebens-Ornament zu stellen. Du kannst auch Deine Obstschalen und Deinen Kühlschrank mit der Pflanze des Lebens bekleben, um das darin Enthaltene besonders bekömmlich und energiespendend zu machen. 
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                            <updated>2017-08-08T15:15:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Deine Berufung leben</title>
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                                            Vier Merkmale, an denen Du erkennst, dass Du Deine Berufung lebst.
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                  Was ist meine Berufung? Wie kann ich meine Berufung leben?  
   
 Deine Berufung zu leben, ist das große Geschenk, das Du Dir selbst und der Welt machst. 
 
 Sehr viele Menschen in unserer Zeit stellen sich diese Fragen – zurecht. Denn wir können nur wirklich erfüllt sein, wenn wir in unserer Lebensaufgabe stehen und unser ganz eigenes Geschenk der Welt geben können. Das Wort Beruf von Berufung beschreibt es auf sehr schöne Art und Weise: Unser Beruf sollte das sein, wozu wir berufen werden. Und berufen werden wir von höherer Stelle, von unserer Seele, vom Göttlichen, nicht von unserem persönlichen Willen oder unserem Ego.  Hier stelle ich 4 Hauptmerkmale vor, an denen Du erkennen kannst, ob Du Deine Berufung gefunden hast. 
   1) Energiefluss   
 Wenn Du Deine Aufgabe lebst, fließt Dir unendlich viel Energie zu. Du hast nach der „Arbeit“ mehr Energie als vorher, fühlst Dich durchströmt von Energie - denn Du bist Kanal für das, was durch Dich geschehen soll. Ein Beispiel: Jetzt schreibe ich gerade diesen Text zu genau diesem Thema, weil genau das jetzt durch meine Finger fließen soll und will. Würde ich jetzt einen Text schreiben, den mir jemand in Auftrag gegeben hat, dessen Thema mich aber nicht so brennend interessiert, würde ich beim Schreiben eher Energie verlieren, während ich jetzt gerade einen starken Energiefluss spüre. Eine Arbeit, die nicht Deiner wirklichen Aufgabe entspricht, entzieht Dir Energie. Du fühlst Dich danach schlapp und müde, denn für eine Arbeit, die Du nicht tun sollst, stellt Dir Deine Seele keine Energie zur Verfügung. Du musst die Kraft also aus Deinem persönlichen Willen erzeugen – und das ist sehr anstrengend.  Genau nach dem Motto: „Nicht die Montage sind doof, sondern Eure Jobs!“ 
   
 Dein Wegweiser sei Freude und Wohlgefühl. 
 
   2) Freude und Wohlgefühl   
 Dieser Punkt ist eng mit dem ersten Merkmal verknüpft. Wenn Du Deiner Freude und Deinem Wohlgefühl folgst, kannst Du sicher sein, dass Du auf dem Weg der Seele, also dem Weg zu Deiner Berufung bist. Das, was uns am meisten mit Freude erfüllt, steht in direktem Bezug zu unserer Lebensaufgabe. Dies kann man schon bei Kindern beobachten: Für was haben sie am meisten Begeisterung, was fasziniert sie, was zaubert Ihnen ein Lachen aufs Gesicht? Wenn wir diese Begeisterung bei unseren Kindern unterstützen, ihnen Raum geben, ihrer Freude zu folgen, werden sie später genau wissen, was ihre Aufgabe in der Welt ist. Du bist glücklich, morgens aufzustehen, weil Du genau weißt, wofür Du aufstehst. Du fühlst eine starke Motivation, Deine Aufgabe zu leben. 
   3) Einfachheit   
 Stell Dir vor, Du verdienst Geld dafür, dass Du einfach nur Du selbst bist. Wie fühlt sich dieser Gedanke an? Und genauso ist es, wenn Du Deine Berufung lebst. Man sucht und sucht und sucht…dieses Studium, diese Ausbildung oder lieber diese…doch die eigentliche Lebensaufgabe, das Geschenk, das Du der Welt machst, Deine Be-Rufung, ist Dir viel näher als Du denkst. Es ist das, was Dich natürlicherweise ausmacht, das, was Du schon auf die Welt mitgebracht hast – was Dir näher ist als alles andere. Zum Beispiel haben manche Menschen das natürliche Talent zu trösten. Manche sind von ihrer Natur aus gute Redner oder gute Zuhörer, manche haben viel Kreativität, andere sind mit einer besonderen Energie ausgestattet, die alle Menschen in ihrem Umfeld mit hochzieht. Uns selbst ist diese Gabe oft zu nah, um sie klar als etwas Besonderes sehen zu können, denn für uns ist es ja ganz natürlich, so zu sein. Ich konnte beispielsweise schon immer die Gefühle anderer Menschen erfühlen, das war für mich nie etwas Besonderes, da ich es ja nie anders kannte. Jetzt ist genau diese Gabe auch meine Berufung geworden. Es kann auch hilfreich sein, Deine Freunde und Bekannte zu fragen, was ihrer Meinung nach Deine besonderen Gaben sind. Wenn Du weißt, WAS dieses persönliche Geschenk ist, kommt das WIE von ganz allein, dann spielt auch die genaue berufliche Bezeichnung keine so große Rolle mehr. 
   
 In der Entspannung, im Loslassen, findest Du am leichtesten, was Dich mit Begeisterung erfüllt. 
 
   4) Fülle   
 Wenn Du Deine Berufung lebst, stellt sich automatisch, quasi als Nebeneffekt, eine inneres   Füllegefühl   ein, welches dann auch im Außen einen Zustand der Fülle   manifestiert  . Denn wir leben immer von   innen nach außen   – nie anders herum, auch wenn uns das immer so beigebracht wurde. Das bedeutet nicht unbedingt, dass Du grundsätzlich mit Deiner Berufung   viel Geld   verdienst. Wenn Du aber das tust, zu was Du berufen bist, wird das Leben ganz natürlich für einen Zustand der Fülle sorgen, denn Fülle ist unsere eigentliche Natur. Das Leben ist sehr kreativ in der Art, wie es für uns sorgt. 
 Falls Du Deine Berufung noch nicht gefunden hast, empfehle ich Dir, Dich dort hinein zu entspannen und einfach konsequent Deinen inneren Impulsen und dem Weg der Freude und Begeisterung   zu folgen  . Wenn Du den tiefen Wunsch in Dir trägst, Deine Aufgabe zu finden, wird Deine Berufung zu Dir kommen, genau zur richtigen Zeit, das lässt sich gar nicht verhindern. ;-) Ich wünsche Dir und uns allen von Herzen, dass Du Deine Berufung lebst, denn ein Mensch, der wirklich in seiner Kraft und Aufgabe steht, macht bereits einen riesigen Unterschied für den ganzen Planeten! 
 &amp;nbsp; 
 Von Herzen,  Deine Randi 
 Mehr Informationen zu meiner Arbeit findest Du hier: 
  www.randi-hausmann.de  
   Bilder: Pixabay  
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                            <updated>2017-05-15T19:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Warum viel Besitz unglücklich macht</title>
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                                            Unsere Gesellschaft ist auf Konsum und Besitz ausgerichtet. Doch die wirklich wichtigen und schönen Dinge können wir nicht für Geld kaufen.
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                 In unserer Gesellschaft zählen Besitz und Konsum zu den Dingen, die am wichtigsten sind. Interessanterweise hat man durch Umfragen herausgefunden, dass die Menschen in den ärmsten Ländern am glücklichsten sind, und in den reichsten Ländern am unglücklichsten. 
  Wie das? Sollte es nicht genau anders herum sein?  
 Was bedeutet Glück und was macht einen Menschen wirklich glücklich? Was uns glücklich macht, führt dazu, dass wir uns wohl fühlen und zufrieden sind. Das sind vor allem liebevolle Kontakte, Kinder, Tiere, Natur, erfüllende Tätigkeiten, ein Gefühl von Verbundenheit und Zeit. Zeit, um Dinge zu tun, die uns Freude machen, die uns Energie geben und wo wir uns unserem Inneren gemäß entfalten können. 
 Besitz braucht viel Zeit. Je mehr wir besitzen, desto mehr müssen wir uns um diesen Besitz kümmern, wir müssen ihn pflegen, in Ordnung halten, verwalten, reparieren und vieles mehr. Vor allem müssen wir auch darauf achten, dass er nicht wieder verschwindet. 
 Ich merke das an mir selbst. Früher hatte ich fast keinen Besitz. Heute habe ich die Möglichkeit, mir bestimmte Dinge zu kaufen. Obwohl ich es könnte, überlege ich mir das immer sehr genau. Natürlich wäre es toll, zum Beispiel ein Segelboot zu haben. Aber alleine so ein Objekt zieht einen Rattenschwanz an Dingen nach sich, die alle Zeit kosten: Einen Liegeplatz mit dazugehörigem Vertrag, einen Anhänger, um das Boot zu transportieren. Regelmäßige Wartung und Pflege. Vielleicht noch eine Versicherung gegen Diebstahl oder Unfall. Dafür müsste ich mehr Geld verdienen, was mich wiederum mehr Zeit kosten würde. 
 Wenn ich mir diese Konsequenzen überlege, dann lasse ich es lieber und lege mich einfach in den Sand nackt ans Meer. Dafür brauche ich nämlich gar nichts, auch nicht für das Schwimmen im Wasser. Und wenn ich mal segeln will, kann ich irgendwo mitsegeln. 
  
 Je mehr Besitz wir haben, desto mehr frisst dieser unsere kostbare Zeit. Besitz kostet Geld, wofür wir mehr arbeiten müssen. Dadurch werden wir unfrei und erpressbar. Und wir müssen uns mit dem Besitz beschäftigen, was wiederum viel Zeit kostet. 
 Wenn wir uns in unserer Gesellschaft umschauen, dann können wir ja sehen, ob uns der materielle Wohlstand glücklich macht. Wie viele wirklich glückliche Gesichter sehen wir beispielsweise in der Stadt beim Einkaufen? 
 Der Kapitalismus lebt davon, immer neue Absatzmärkte zu erschließen und künstliche Bedürfnisse zu erschaffen. So sind wir konditioniert und kennen es nicht anders. Beispielsweise hat man es geschafft, den Frauen (und neuerdings auch den Männern) einzureden, dass sie für jedes Körperteil ein kosmetisches Produkt brauchen, um besser auszusehen, besser zu riechen und attraktiver zu sein. Dabei ist es gar nicht nötig, etwas auf die Haut zu schmieren, denn bei einer gesunden Ernährung und Lebensweise reguliert die sich von alleine. Im Gegenteil, chemische Zusatzstoffe, Nanopartikel und   Erdöl   verschlechtern nicht nur den Zustand der Haut, sondern auch die Gesundheit. Auch das ist wiederum für die Wirtschaft super, denn dafür gibt es neue Mittel, um diese Schäden zu regulieren und Ärzte, die auch super verdienen, je mehr Kranke es gibt. 
 Natürlich ist es ein Geschenk, in Fülle zu leben, gutes biologisches Essen zu haben, und in einem warmen Bett und in einem warmen Haus zu sein. 
  
 Glück kann man finden, indem man die Fülle der Natürlichkeit wieder entdeckt   
 
 Wir sollten uns aber immer wieder folgende Fragen stellen: Brauche ich das wirklich, muss jenes wirklich sein? Geht es auch mit weniger? Macht mich das glücklich? Ist es mir das wert? Wie viel Lebenszeit kostet mich das? 
 Die Dinge, die wirklich wichtig für uns sind, können wir uns nicht kaufen: Liebe, Lebendigkeit, Freude, Menschlichkeit, Natur, Vertrauen und Zeit. 
 In unserer Blog-Rubrik &quot;Inspiration&quot; findest Du auch folgende Beiträge: 
   Verbundenes Atmen - das naheliegendste Werkzeug für ein erfülltes Leben     Das Leben entfaltet sich von Innen - wenn wir es lassen     Intuition stärken: so hörst Du auf Deine innere Stimme   
  &amp;nbsp;  
 
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                            <updated>2017-04-07T19:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Das Leben entfaltet sich von Innen - wenn wir es lassen</title>
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                                            Alles, nach dem wir uns sehnen, ist im Innen bereits vorhanden. Wenn wir unseren Blick nach innen richten, können wir unsere Intuition entdecken und den Weg unseres Herzens erkennen.
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            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Matthias Langwasser über den heilsamen Umgang mit negativen Emotionen   
    
   
 Es bedarf der inneren Stille, um der Stimme des Herzens gewahr zu werden. 
 
 Das Leben ist der &quot;Urgrund&quot;. Aus ihm geht alles hervor und nach gegebener Zeit löst sich alles wieder in das Unsichtbare auf. Du kannst es nicht sehen oder anfassen, aber Du kannst Formen wahrnehmen und Situationen erfahren, die aus dem Leben entstehen und sichtbar werden. Es ist der stille Hintergrund, die Leinwand, auf der sich das sichtbare Geschehen abspielt. Und wenn Du mit ihm in Kontakt kommen und seine Lebendigkeit spüren willst, musst Du still werden, in Dich gehen und lauschen. 
  Leben ist die Wahl einer Möglichkeit  
 Wir sagen oft, dass wir ein gutes oder ein schlechtes Leben haben. Dabei meinen wir nur die Lebensformen, nicht das Leben selbst. Wir haben es mit einer Kraft zu tun, die auf menschliche Gedanken reagiert und das dementsprechende physische Umfeld zaubert. Sie ist wie der Strom, der die Dinge auf Knopfdruck in Bewegung setzt, ohne selbst sichtbar zu sein. Wie ein sanfter Wind, der seine Anwesenheit nur durch das leise Rascheln der Blätter eines Baumes verrät. 
 Jede Pflanze und jedes Tier ist vom Leben beseelt und kann nur tun, was im innersten Wesen als Lebensplan angelegt ist. Eine Pflanze kann sich niemals gegen dieses Programm entscheiden und jedes Tier folgt seinem Instinkt, bis das Ziel erreicht oder die Spur verloren ist. Doch wenn wir den von Zweifeln und Ängsten geplagten Menschen betrachten, stellt sich automatisch die Frage, warum das Leben eigentlich so schwer ist. Oder machen wir es uns selbst so ungemütlich? 
  Was Dein Herz sagt  
 Je mehr wir uns in der Welt der Formen verlieren, desto schneller vergessen wir die Natürlichkeit des Lebens. Wir binden uns an Dinge, aber niemand hat uns erklärt, dass sich Freude, Frieden oder Wohlstand gar nicht in diesen Dingen verbergen. Wir sind süchtig nach Besitz, aber gegenständliche Formen bringen auch Verlust mit sich. Sie können uns nicht lieben. Irgendwann haben wir genügend Dinge in unserem Leben und müssen einsehen, dass trotzdem etwas fehlt. Dass da immer noch dieses nagende Gefühl in einem steckt, dass sich nicht definieren lässt, außer mit der Beschreibung von mangelnder Zufriedenheit. 
 Das Leben entfaltet sich in jedem Menschen in Form von sanften Stupsern, kreativen oder bahnbrechenden Ideen und liefert gleich den Plan für die Umsetzung mit dazu - wenn wir es lassen. Noch sind es nur wenige Menschen, die &quot;auf ihr Herz hören&quot; oder &quot;ihrer Intuition&quot; folgen. Denn es braucht Mut und Courage in einer nutzungsorientierten Gesellschaft Verhaltensweisen zu zeigen, die nicht der rationalen und konventionellen Denkweise entsprechen. 
 Das Leben hat seinen eigenen Plan mit Dir. Es hat nicht nur Deine Augenfarbe entworfen, Deine Körpergröße und Dein Temperament - es hat Dich mit ganz individuellen Talenten ausgestattet und dem inneren Wunsch, genau damit in der Welt tätig zu sein. Folgst Du diesen Impulsen, wirst Du ein zufriedenes Leben haben, selbst wenn sich die Umstände manchmal schwierig gestalten. Wirkliche Erfüllung im Leben wirst Du nur spüren können, wenn Du genau die Dinge tust, für die Du geboren wurdest. 
   
 Meist suchen wir im Außen, was wir nur im Innen finden können. 
 
  Verloren in einer &quot;modernen&quot; Welt  
 Der Mensch hat sich von diesen Wahrheiten weit entfernt. Das Leben entfaltet sich naturgegeben von Innen nach Außen. Der Mensch hingegen lebt umgekehrt. Wir gehen von dem aus, was unsere fünf Sinne in ihrer Umgebung wahrnehmen und halten das für das Leben. Wir stellen aufgrund von Beobachtungen Tabellen auf, katalogisieren und pressen das Wesen eines Menschen in ein Schema, das keiner Individualität gerecht werden kann. Wir gehen jahrzehntelang in die gleiche Richtung und wundern uns, warum wir keine anderen Ergebnisse erzielen. Wir integrieren Menschen in eine Gesellschaft, die Vorgaben darüber macht, was möglich ist und was nicht, was gedacht werden soll und was nicht. In immer kürzeren Intervallen werden neue Produkte mit der Option auf den Markt geworfen, diese zu konsumieren. Als ob der Sinn des Lebens darin bestehen würde, die Ideen und Vorhaben anderer Menschen zu leben. 
 Es mag vielleicht ungewöhnlich klingen, aber für diese Art von Leben sind wir nicht hier. Die Aussage, dass wir leben, um Liebe (im eigenen Inneren) zu empfangen und diese in verschiedenen Formen auszudrücken, hört sich im ersten Moment für viele nicht nach praktischem Leben an. Trotzdem ist das genau der Grund unseres Hierseins. Wir wurden geboren, um jeden Morgen in uns ein tiefes Gefühl der Dankbarkeit wahrzunehmen. Es ist schon vorhanden, ohne dass im Außen ein Grund dafür vorliegen muss. Wir können diese Empfindung nicht erschaffen, sie existiert unabhängig von unserem Wollen. Wir brauchen uns nur für sie zu entscheiden, indem wir unsere Wahrnehmung von allen Sinneswahrnehmungen zurückziehen und still werden. 
 Nun können wir die Freude bitten, sich uns zu offenbaren und plötzlich wirst Du eine sanfte Wärme durch Dein Herz fließen spüren, ganz ohne äußeren Grund. Du kannst um Mut und Kraft für den Tag bitten und sie werden Dir zur Verfügung stehen, weil sie im Fluss des Lebens existieren. Hier findest Du auch das Wissen hinsichtlich Deiner Berufung. Denn diese macht sich die ganze Zeit in Form von wiederkehrenden Herzenswünschen bemerkbar, die Dich Dein ganzes Leben nicht verlassen werden, bis Du ihnen einen Ausdruck gegeben hast. Solange wir es als gegeben wahrnehmen, dass nur das existiert, was von anderen Menschen geschaffen wurde, werden wir nicht glücklich sein. Denn sie kreieren ihre Welt, ausgehend von dem, was sie für machbar und möglich halten. Wenn Deine Sicht der Dinge weniger begrenzt ist als ihre, spürst Du den Drang nach mehr und bist gleichzeitig mit den Grenzen anderer konfrontiert. Dann musst Du fliegen lernen und das bedeutet, dass Du das Wissen erlangst, aus eigener Kraft ohne die Vorgaben und Grenzen anderer zu leben. 
  Selbstbewusstsein ist vor dem Handeln da  
 Der Fluss des Lebens wird Dich drängen, bestimmte Schritte zu unternehmen, während der Verstand Dir von den Grenzen erzählen wird. Die Menschen werden den Kopf schütteln über die Dinge, die Du als wahr erachtest. Du wirst die Dinge anders tun, was Dir den Verlust von Freundschaften einbringen wird. Doch das Leben schiebt Dich weiter in seine Richtung, wenn Du Dich für diesen Weg entschieden hast. Du wirst immer mehr auf Dich selbst gestellt sein. Das Schulterklopfen, die Anerkennung durch andere Menschen und das Interesse an Deiner Person - all diese liebgewonnenen Gewohnheiten, die das Ego streicheln, werden aus Deinem Leben weichen, wenn Du es zulässt. 
 Es fühlt sich wie eine zweite Geburt an, weil viele Dinge in Deinem Leben zerbrechen werden. Bindungen an Menschen und Objekte, die nicht vom Leben für Dich geschaffen wurden. Nach denen wir nur gegriffen haben, weil andere es uns vorlebten. Wenn Du spürst, dass etwas in Deinem Leben anders sein sollte, werden diese Dinge ihren Lauf nehmen und Du wirst Dich in diesen Lebensfluss fallen lassen. Anfangs mit Widerstand, später immer leichter und freiwilliger, weil Du erfährst, wie leicht es sich lebt, wenn Du den inneren Ansagen folgst und nicht den Vorgaben und Plänen anderer Menschen. Denn diese haben nichts mit DEINEM Leben zu tun. 
  Das Leben spricht in Dir  
 Wenn Du den Mut aufbringst, auf Dein Herz zu hören, Deiner Intuition zu folgen, die erste Eingebung zuzulassen - wie auch immer Du es für Dich bezeichnen magst - fängt DEIN Leben überhaupt erst an. Was Dir bis dahin erzählt wurde, waren lediglich Informationen darüber, wie andere Menschen die Welt sehen und haben möchten. Aber wirkliches Wissen, wer Du bist, warum Du auf dieser Erde herumläufst und was das Ziel Deiner Anwesenheit ist - das erfährst Du nicht von einer anderen Person. Auch nicht durch das Konsumieren von Dingen oder durch regelmäßige Urlaubsauszeiten. Du wirst nie erfahren, dass die Antworten auf alle Deine Fragen, egal welcher Natur sie sind, in DEINEM Inneren sind. Oder dass Ideen in Dir ruhen, die nur darauf warten, von Dir als &quot;machbar&quot; bezeichnet zu werden. All das wirst Du nicht erfahren und leben können, wenn Du ausschließlich mit nach außen gerichteten Sinnen durch die Welt läufst und glaubst, dass das, was Dich umgibt unveränderlich, in Stein gemeißelt und demzufolge zu akzeptieren ist. 
 Keine Mutter und kein Vater können einem Kind das Laufen oder Sprechen beibringen. Denn diese Fähigkeiten werden vom Leben gegeben und das Kind entscheidet sich eines Tages dafür, sie auszudrücken. Eine körperliche Wunde heilt nicht durch einen Arzt. Er kann sie versorgen, die Heilung aber wird vom Leben vollzogen, indem es neue Zellen erschafft. Jeder Gedanke in Dir, der nicht einer Reaktion auf die Umwelt entspringt, wird Dir vom Leben gegeben. Du siehst nicht, wie es geht, aber es passiert dennoch. So wie die Sonne jeden Morgen am Horizont erscheint, der Wind aus dem Nichts über Deine Haare streicht, der Regen zum richtigen Zeitpunkt auf den dürstenden Boden fällt und Du jeden Morgen aus unerfindlichem Grund erwachst - so bringt das Leben alles aus sich selbst hervor. Wir haben nur eine Aufgabe dabei - still zu werden, zu lauschen und jede innere Regung des Herzen ernst zu nehmen. Denn sie ist das formlose Wort des Lebens, das Dich stupst, mehr aus Dir und dieser Welt zu machen. 
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 Passend zu diesem Thema findest Du hier weitere Beiträge aus unsem Blog: 
   Wenn man alles fühlt - Das Leben als hochempathischer Mensch   Intuition stärken: So hörst du auf Deine innere Stimme   
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            <title type="text">Der Placebo-Effekt – Über die Macht deines Geistes</title>
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                                            Was ist eigentlich der Placebo - Effekt und was ist das, was uns wirklich gesund werden lässt? Hier haben wir das Thema gründlich unter die Lupe genommen.
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                  Wie Geist und Körper kommunizieren  
   
 Unsere Gedanken sind schöpferisch, d.h. sie wirken auf Materie. 
 
 Ich kann mich noch sehr gut an meine Abschlussprüfungen an der Uni erinnern. Innerhalb von zwei Monaten galt es sechs große Examen über nahezu alles, was ich die letzten Jahre so gelernt hatte, zu bestehen. Jedes Mal ein paar Stunden vor dem Termin war es der gleiche Stress. Essen war mir zuwider, weil mein Magen sich in einem unentwirrbaren Knäuel zusammengezogen hatte. Alle zwanzig Minuten musste ich zur Toilette und vor der Tür des Prüfers hatte ich das Gefühl gleich ohnmächtig zu werden. Herzrasen, Schweiß, Schwindelgefühl und weiche Knie waren das Ergebnis meiner selbstgemachten Angst vor einer kurzen Wissensabfrage. Sicherlich kennst du solche oder ähnliche Situationen, in denen der bloße Gedanke an etwas eine ganze Kaskade von körperlichen Reaktionen nach sich zieht. Es ist uns also nichts Neues, dass unser Kopf, unsere Gedanken und Einstellungen einen - oft deutlich - spürbaren Effekt auf unsere körperliche Befindlichkeit haben können. Man denke nur an das erste Rendezvous mit dem großen Schwarm, einen Todesfall im nahen Bekannten- bzw. Familienkreis oder die Geburt eines Kindes. Nichts und niemand nimmt in solchen Momenten von außen Einfluss auf unseren Körper. Die reine Erwartung dessen, was passieren wird, reicht, um uns physisch völlig aus der Bahn zu werfen. 
   Die Geschichte von Mr. Wright  
 In der Medizin gibt es ein Phänomen, das sich mit eben dieser Einflussnahme von Geist auf Körper beschäftigt: der Placebo-Effekt. „Placebo“ kommt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie „ich werde gefallen“. Dabei handelt es sich um ein Medikament oder auch eine andere Art von Behandlung, die der erwiesenermaßen wirksamen medizinischen Behandlung - dem „Verum“ – augenscheinlich gleicht, aber nicht den physiologisch wirksamen Inhalt hat. So kann zum Beispiel statt einer Aspirin-Tablette ein auf Tablettenform gepresstes Stück Traubenzucker gegeben werden. Wenn eine Person mit Schmerzen glaubt, es sei ein Schmerzmittel und sich nach der Einnahme die Schmerzen wirklich verringern, spricht man vom „Placebo-Effekt“. 
 Eine sehr eindrucksvolle Geschichte zu diesem Phänomen rankt sich um Mr. Wright: Dieser war in Behandlung wegen Lymphknotenkrebs. Er hatte bereits das Endstadium erreicht, in dem die Tumore die Größe von Tennisbällen hatten. Quasi auf der Schwelle zum Tod hörte er von einem neuen Wunderserum mit „Krebiozen“, das angeblich jeden Krebs sehr effektiv heilen kann. Sein Arzt ließ sich überreden, dieses Serum zu besorgen und spritzte es ihm umgehend. In den folgenden Tagen und Wochen ging es Mr. Wright zusehends besser, die Tumore wurden kleiner und in nur zehn Wochen war er fit wie schon seit Langem nicht mehr. Allerdings bekam er zunehmend Zeitungsartikel zu Gesicht, die die Wirksamkeit von Krebiozen bestritten. Nach der Lektüre einiger dieser kritischen Artikel verschlechterte sich sein Zustand rapide. Der behandelnde Arzt ergriff Gegenmaßnahmen, indem er die Diskussion in den Medien als laienhaft und schlecht informiert darstellte. Zusätzlich verabreichte er eine weitere, „superpotente“ Dosis des Krebiozen-Serums. Wieder verbesserte sich Mr. Wright’s Gesundheit schlagartig und innerhalb von zwei Monaten war er nahezu vollkommen genesen. Leider las er nun einen medizinischen Abschlussbericht, der endgültig die Wirksamkeit des Serums entkräftete. In nur zwei Tagen erlag er seinem Krebsleiden. 
   Was genau ist der Placebo-Effekt?  
 Die Geschichte von Mr. Wright ist nur eine von vielen, wie man sie zu diversen Krankheiten finden kann. Dabei handelt es sich durchaus nicht nur um Einzelfälle. Zahlreiche Studien haben in den vergangenen Jahrzehnten die Effektivität von Placebos zur Behandlung verschiedener Beschwerden untersucht. Dabei ging es häufig um die Linderung von Schmerzen durch vermeintliche Schmerzmittel. Diese wurden nicht nur in Form von Tabletten eingenommen, sondern auch intravenös gespritzt. Es wurden selbst Scheinoperationen durchgeführt. 
   
 Die Existenz des Placebo Effektes beweist, dass wir alle Selbstheilungskräfte in uns haben. 
 
 Eine Studie über Personen mit Knieschmerzen erlangte dabei eine gewisse Berühmtheit. Patienten mit arthrosebedingten Schmerzen im Knie wurden in drei Behandlungsgruppen eingeteilt. Eine Gruppe erhielt die reguläre Operation am Knie. Einer weiteren Gruppe wurde das Knie zwar geöffnet, aber lediglich eine Reinigung durchgeführt. In der dritten Gruppe wurde gar nichts  am Knie&amp;nbsp; gemacht. Es gab nur einen kleinen Schnitt an der üblichen Stelle, damit die Patienten nach der angeblichen Operation keinen Hinweis auf die Placebo-Bedingung hatten. Natürlich hatten vorher alle ihr Einverständnis gegeben, zufällig einer der drei Gruppen zugeordnet zu werden. Im Anschluss an die OP wurde über zwei Jahre hinweg immer wieder das Ausmaß der Schmerzen im Knie abgefragt. Interessanterweise zeigten sich keine nennenswerten Unterschiede zwischen den drei Gruppen. Das bedeutet: im Durchschnitt verringerte sich das Schmerzempfinden für tatsächlich operierte Personen im gleichen Ausmaß wie für Personen, die nur einen Schnitt in die Haut bekommen hatten. Im Gegensatz zur Geschichte von Mr. Wright blieben die Schmerzen auch nach der Aufklärung über die Zugehörigkeit zur Placebo-Gruppe weniger. Offenbar war der Glaube daran, eine helfende Behandlungen erhalten zu haben, genauso heilsam, wie die tatsächliche Operation selbst. Oder hat die OP generell keine Wirkung? Womöglich geht es auch den operierten Leuten nur deshalb besser, weil sie glauben, dass ihnen geholfen wurde. Im Endeffekt helfen sie sich aber selbst, d.h. der Gedanke in ihrem Kopf leitet den eigentlichen Heilungsprozess an. 
 Neben Medikamenten und Operationen wurde der Placebo-Effekt auch für Akupunktur und Biofeedbackverfahren nachgewiesen. Viele Studien zeigen, dass unser Denken einen essentiellen Einfluss auf das körperliche Befinden hat. Für manch einen mag das ganz normal erscheinen. So heißt es doch auch immer: „positiv Denken“. Nicht nur bei Schwierigkeiten im Alltag, sondern auch bei körperlichen und psychischen Problemen scheint diese Devise äußerst wertvoll zu sein. Als Schaltzentrale kann das Gehirn die Ausschüttung von Hormonen steuern, wie zum Beispiel Adrenalin bei Stress oder Endorphin bei Freude. Letzteres ist eine körpereigene Substanz, die vergleichbar effektiv Schmerzen lindern kann wie Morphium. Es ist alles in uns. Wir müssen es nur nutzen. Scheinbar geht es mit der entsprechenden Hilfestellung von außen, von Personen, in deren Kompetenz wir vertrauen, einfacher. So wird in der Fachliteratur der Placebo-Effekt gerne durch psychosoziale Faktoren erklärt, also durch das, was um die eigentliche Behandlung herum passiert. Essentiell ist hier das Vertrauen in den behandelnden Arzt. Auch die Umgebung, sprich die Praxis oder das Krankenhaus, haben einen entscheidenden Einfluss auf den Erfolg der Behandlung. Das kommt daher, dass wir von klein auf davon überzeugt werden, dass eine Person in Weiß in einem entsprechenden Raum unsere Leiden lindern kann. Deshalb gehen wir als Erwachsene im Allgemeinen mit der konkreten Erwartung zum Arzt, dass dieser uns helfen kann. 
 Bemerkenswerterweise stellt man bei Placebos ähnliche Eigenschaften fest, wie sie für echte Medikamenten typisch sind. So wirken sie nach einer gewissen Einnahmezeit am besten und mehr Pillen haben auch mehr Effekt. Wichtig ist auch die Symbolik im Rahmen der Therapie; das Ritual zur Behandlung einer Erkrankung unterstützt den Heilungseffekt, indem es unserem Gehirn suggeriert: „Alles wird gut“. &amp;nbsp;Im Endeffekt werden „lediglich“ unsere eigenen Selbstheilungskräfte aktiviert. &amp;nbsp;Gerade früher, als die Medizin noch nicht für jedes kleine oder große Wehweh ein Heilmittel kannte, war das Ritual des Medizinmannes besonders wichtig. Nicht selten verabreichte er mit wissentlich ein Mittel, das keine erwiesene Wirkung für das vorliegende Problem hatte. Er machte aber ein derartiges Tohuwabohu um die Gabe des Placebos, dass der Patient schließlich davon überzeugt sein musste, dass es wirkt. So konnten schon lange vor moderner Medizintechnik Krankheiten erfolgreich behandelt werden, für die wir selbst heute noch keine zuverlässige Therapie kennen. Rein die Hoffnung auf Heilung und der Glaube an den Erfolg der Behandlung können Berge versetzen. 
   „Die Lüge, die heilt“ - ethische Kritik an Placebo-Behandlungen  
 Heutzutage werden solche sanften Methoden schnell zugrunde gerichtet. Im Falle des Placebos geschieht dies mit einer ethischen Debatte: Es sei eine vorsätzliche Täuschung des Patienten und somit moralisch ganz und gar nicht vertretbar. Das Heilen durch die inneren, körpereigenen Kräfte des Menschen, ohne Geräte und ohne Chemie, wird als Betrug dargestellt und so aus dem regulären Behandlungsrepertoire der Schulmedizin verbannt. Dabei würden sich hier sehr wertvolle neue Möglichkeiten auftun, um zum Beispiel die Menge der benötigten Medikamente herunterzusetzen. Auch die vertrauensvolle Beziehung zwischen Behandelndem und Kranken würde mehr in den Fokus der Aufmerksamkeit gerückt werden. Das würde uns allen sicherlich sehr angenehm entgegenkommen. 
 Im Rahmen wissenschaftlicher Studien hat man sich darauf geeinigt, die teilnehmenden Personen vorher aufzuklären, dass die Möglichkeit besteht, dass ihnen ein Placebo verabreicht werden könnte. Jeder einzelne Teilnehmer gibt also vor der Behandlung seine Einstimmung gegebenenfalls getäuscht zu werden. Eine Ethikkommission wacht über das Design und den Ablauf einer solchen Forschungsarbeit. Mittlerweile ist die placebo-kontrollierte Studie so etwas wie der Goldstandard in der Forschung von Medizin und Psychologie. So muss sich eine neue Therapie oder Behandlung oft nicht nur gegen einen erprobten Vorgänger beweisen, sondern auch gegen eine Placebo-Bedingung, in der den Probanden die möglichst gleiche Aufmerksamkeit geschenkt wird, wie in der zu prüfenden Behandlungsweise. Häufig wird in diesem Zusammenhang von „doppelblindem“ Vorgehen gesprochen. Das heißt nichts anderes, als dass weder Patient noch der ausführende Arzt wissen, bei welchem Mittel es sich um das Placebo oder um das Verum handelt. So will man vermeiden, dass der Arzt sich unterschiedlich verhält, und eventuell die Ergebnisse beeinflusst. 
   Traubenzucker gegen Heimweh und Depressionen  
   
 In Studien wurde herausgefunden, dass Farbe, Größe und Marke der verabreichten Placebo-Pille einen großen Einfluss auf den Heilungsprozess haben. 
 
 Unter Lehrern und Jugendgruppenleitern ist es eine gängiges Heilmittel, den Kindern etwas Traubenzucker zu geben, wenn sie das erste Mal fern von daheim plötzlich Heimweh bekommen. Erfahrungsgemäß hilft das sehr zuverlässig, wenn man den Kleinen nur eindrucksvoll erklärt, dass es eine gute Medizin sei, um Mami und Papi nicht zu vermissen. Ein ähnlicher Trick ist der mit dem bunten Pflaster gegen die Schmerzen bei einer Schürfwunde. Allein der Anblick lässt die Kleinen oft das vergessen, was darunter ist. Bei Kindern funktionieren solch simple Placebos wahrscheinlich noch besser, weil Erwachsene für sie grundsätzlich Vertrauenspersonen sind, die viel mehr wissen, als sie selbst. Außerdem sind sie noch offen für alle (Un-)Möglichkeiten dieser Welt und somit besonders suggestibel. 
 Auch Erwachsene zeigen erstaunliche Reaktionen auf vermeintliche Medikamente. So haben diverse Studien herausgefunden, dass die Größe der Placebo-Tablette einen Einfluss auf den Genesungsprozess hat: kleine und sehr große Pillen wirken demnach besser als mittelgroße. Ausserdem wirkt rot besser als weiß und gelb eher stimulierend, während weiß eher beruhigende Auswirkungen hat. Mit Markennamen versehene Mittelchen haben stärkere Wirkung als Generika (= billige Kopie), Spritzen wirken stärker als Tabletten und wird es vom Arzt verabreicht, ist es effektiver als vom Pfleger. Auch ein wichtig klingender Name und komplizierte Anweisungen verstärken den Effekt. 
 Die Bandbreite an Placebo-Wirkungen ist überaus bemerkenswert. Nicht nur, dass jahrelang andauernde Depressionen spontan geheilt wurden oder Angina Pectoris allein durch eine Narbe auf der Brust anstatt einer tatsächlichen OP an der Arterie verbessert wurde. Auch eine vorgetäuschte Akupunktur durch einen einfühlsamen Arzt zeigte vergleichbare Ergebnisse wie eine echte Behandlung durch einen unpersönlichen Arzt bei chronischen Darmbeschwerden. Dass es sich nicht um eingebildete Verbesserungen handelt, wurde auch des Öfteren überprüft: Bei der Verabreichung eines Placebo-Schmerzmittels konnten dieselben Veränderungen in der Gehirnaktivität gemessen werden, wie bei einem tatsächlichen Schmerzmittel. In einer etwas anders gearteten Untersuchung fand man, dass allein der Gedanke an Sport die Muskeln anwachsen ließ. Dabei mussten die Probanden zwei Wochen lang insgesamt zehn mentale Trainingseinheiten absolvieren, in denen sie sich Übungen für ihren Bizeps vorstellten. Es wurde sichergestellt, dass sie den Muskel währenddessen nicht wirklich anspannten. Dennoch zeigte sich nach der Trainingszeit ein Muskelwachstum von 13,5%. 
 Letzten Endes ließ sich nachweisen, dass eine Art Placebo-Effekt in vielen regulären Behandlungen mitspielt. Alle oben aufgeführten Punkte zu Name, Größe des Medikaments usw. treffen auch auf das Verum zu. Genauso kann ein vertrauenswürdig auftretender Arzt den Effekt einer Behandlung fördern, wie ein schroffer oder unseriös wirkender Mediziner die Wirkung vermindern kann. Überraschend ist, dass Placebos dieselben Nebenwirkungen haben können, wie ihre chemisch wirksamen Doppelgänger. Beispielsweise wurde Krebspatienten eine vermeintliche Chemotherapie verabreicht und trotz fehlender Wirkstoffe zeigten die Betroffenen oft die bekannten Nebenwirkungen wie Übelkeit und Unwohlsein. Die Gabe von Placebos muss also nicht immer nur wünschenswerte Folgen haben. 
   Nocebos – negative Placebo-Effekte  
   
 Der Placebo Effekt wirkt im Positiven wie im Negativen. Wenn der Mensch davon überzeugt ist, eine unheilbare Krankheit zu haben, blockiert er sein Immunsystem und seine Selbstheilungskräfte. 
 
 Für diese Form unerwünschter Placebo-Effekte wurde der Begriff „Nocebo-Effekt“ eingeführt. Nocebo bedeutet so viel wie „ich werde schaden“ und bezeichnet die Fälle, in denen Erwartungen krank machen. Ein ähnliches Beispiel zu der eben angeführten Placebo-Chemotherapie, dreht sich um einfache Supermarkt-Schokolade. Zwei Personengruppen wurde die exakt gleiche Schokolade gegeben, wobei sie für eine Gruppe in blanke Alufolie eingepackt war. Es wurde dazu gesagt, dass es herkömmliche Schokolade sei. Für die zweite Gruppe war die Alufolie zusätzlich rot angemalt. Ihnen wurde erklärt, dass es speziell hergestellte Schokolade sei, die mit hoher Wahrscheinlichkeit zu Kopfschmerzen führen würde. Und tatsächlich entwickelten ein Drittel der Personen aus der zweiten Gruppe innerhalb eines Tages nach Essen der Schokolade Kopfschmerzen. Dies nur aufgrund der Information, die ihnen gegeben worden war. Keiner der Betroffenen litt üblicherweise an Migräne. 
 Die Erwartungshaltung von Patienten kann nicht nur Nebenwirkungen auslösen, sondern auch die Wirkung von eigentlich potenten Medikamenten null und nichtig machen. Man erzählte zum Beispiel Personen, denen Schmerzreize zugefügt wurden, dass das verabreichte Opium nur ein Placebo sei. Sie gingen also davon aus, dass das Mittel keine Wirkung hat. Entsprechend erschien ihnen der Schmerz stärker als den Personen, die wussten, dass sie ein wirksames Schmerzmittel bekommen hatten. In einer anderen Untersuchung wollte man feststellen, inwiefern ein Placebo auf eine Wirkrichtung festgelegt ist. Man fand bei Menschen, die unter Asthma litten, dass dasselbe Placebo-Asthmaspray entweder einen Asthmaanfall verhindern oder auslösen konnte. Es war allein von der Überzeugung abhängig, was das Spray bewirken solle. 
 Sehr spannend sind zu diesem Thema sogenannte „kulturspezifische“ Krankheiten. Hierbei handelt es sich um Krankheiten, die nur in bestimmten Regionen bei bestimmten Stämmen oder Völkern auftreten. Diese stehen in der Regel eng mit dem Glauben und der jeweiligen Kultur in Verbindung. Zum Beispiel ist das Volk der Quechua in Südamerika sehr eng mit der Erde verbunden, verehrt sie und reicht ihr Opfer dar aus Dank für alles, was sie den Menschen gibt. Nun ist es dort ein allgemein bekanntes Phänomen, dass jemand, der einen großen Schock erleidet, krank wird. Er bekommt nach dem Vorfall Symptome wie Fieber und Schmerzen. Die Erklärung dafür ist, dass beim Schock die Seele in die Erde fährt und dort gefangen ist. Der seelenlos zurückgebliebene Körper beginnt unter dem Entzug zu leiden. Erst ein Ritual von anderen Stammesangehörigen durchgeführt kann der Seele zurück in den Körper verhelfen und so die Symptome verschwinden lassen. Solche spezifischen Krankheiten können über den gesamten Erdkreis gefunden werden, treten aber stets nur innerhalb eines bestimmten Glaubenskreises auf. 
   Warum wirkt das Placebo?  
 Grundsätzlich lässt sich sagen, dass ein Placebo bei jedem Menschen wirken kann. Es gibt zwar Untersuchungen dazu, ob bestimmte Personen empfänglicher sein könnten als andere. Allerdings erbrachten sie keine nennenswerte Ergebnisse. Nur ängstliche Naturen scheinen minimal stärker auf Placebos zu reagieren. Auf die Frage, wie es ohne Wirkstoff zu physiologischen Reaktionen kommen kann, hat man mehrere Antworten gefunden. Eine Zeit lang gab es in Fachkreisen die Diskussion, ob es sich eher um einen Lerneffekt, die sogenannte „Konditionierung“ handelt, oder ob es auf die Erwartungshaltung ankommt. Kurz gesagt ist der Unterschied zwischen diesen beiden Erklärungsansätzen, dass sich das Lernen im Sinne von Konditionieren eher unbewusst abspielt, während die Erwartungshaltung sehr wohl bewusst zugänglich ist. Das bedeutet man kann jemanden fragen, was er sich von einer bestimmten Behandlung erhofft und bekommt eine klare Antwort bezüglich Erwartungen und Zweifeln. Das Schöne daran ist, dass man so auch darüber diskutieren kann. Ein Arzt kann zum Beispiel seinem Patienten erklären, welche Ängste unberechtigt, welche Erwartungen realistisch sind und kann so im Idealfall die Hoffnung auf Erfolg noch vergrößern. Das wiederum sollte sich dann positiv auf den tatsächlichen Ausgang der Behandlung auswirken, unabhängig davon, ob es sich um ein Placebo oder ein Verum handelt. 
 Zur Konditionierung wird gerne das klassische Experiment von Pawlow angeführt. Hier wurde Hunden beim Füttern stets ein Glockenton vorgespielt. Wer das noch nicht beobachtet hat: Hunde sabbern oft in der Erwartung auf ihr Fressen. Pawlows Hunde lernten bald, nur beim Erklingen der Glocke das Wasser aus dem Maul laufen zu lassen. Bei Menschen funktioniert das ganz ähnlich. In einer Studie mit Allergikern wurde über einen längeren Zeitraum ein Antihistaminikum zusammen mit grüner Milch gegeben. Entsprechend des Medikaments reagierte der Körper weniger auf die allergieauslösenden Stoffe. Nun wurde weiterhin einem Teil der Probanden die Milch mit Antihistaminikum gegeben und dem anderen Teil nur die Milch. Die ersten Male konnte kein Unterschied zwischen den Gruppen hinsichtlich allergischer Reaktionen festgestellt werden. Erst nach einer Weile wurde die Wirkung der Milch schwächer und es musste wieder parallel die Medizin eingenommen werden, um die Reaktion aufzufrischen. Die Farbe der Milch war besonders wichtig, weil es nichts war, was die Personen von früher schon kannten und vielleicht mit etwas anderem assoziierten. Es scheint also so, als wäre die Konditionierung in der Tat ein essentieller Bestandteil von Placebo-Effekten. Das Wunderbare daran ist, dass so die Möglichkeit besteht, die Menge der notwendigen Medikamente für manche Leiden herabzusetzen, indem man unter die wirksamen Pillen ein paar Placebos mischt, die genauso aussehen. So könnten möglicherweise auch die Nebenwirkungen, besonders über längere Einnahmezeiten verringert werden. 
 In der Debatte um Konditionierung versus Erwartungshaltung hat man sich mittlerweile auf die goldene Mitte geeinigt. Beides scheint eine Rolle zu spielen und oft Hand in Hand zu gehen. So können Lerneffekte durch die Erwartung einer Person beeinflusst werden. Andererseits lernt der Mensch auch durch Beobachten oder mündlich gegebene Informationen. Man muss nicht unbedingt selbst die gelbe Pille gegen Kopfschmerzen schlucken, um zu wissen, dass sie wirkt. Wenn wir mit jemandem darüber reden und er uns bestätigt, dass es ihm schnell und effektiv geholfen hat, reicht das gegebenenfalls aus, um unseren Glauben an die gelbe Pille zu bekräftigen und so die Wirkung hervorzurufen oder zu verstärken, wenn wir sie selbst einnehmen. 
   
 Beim Placebo Effekt spielt auch die Beziehung zwischen Arzt/Therapeut und dem Klienten eine große Rolle. 
 
 Ein Fazit, das immer wieder in den verschiedenen Studien zum Placebo&amp;nbsp; auftaucht , ist, dass die Beziehung zwischen dem, der das Placebo verabreicht (klassisch der Arzt) und dem, der es einnimmt (klassisch der Patient) zentral ist. Einerseits ist die gemeinsame Geschichte sehr bedeutend. Das heißt, dass zukünftige Behandlungen effektiver sein werden, wenn die in der Vergangenheit verschriebenen Mittel gut geholfen haben. Das ist der Lerneffekt. Aus Erfahrung weiß ich, dass mein Arzt mir immer das Richtige verschreibt bzw. er immer etwas tut, das mir hilft. Die Erwartungen können andererseits auch direkt in der Behandlungssituation aufgebaut werden. Indem der Arzt Hoffnungen weckt, sich mitfühlend zeigt und gut zuredet, kann er den Gesundungsprozess positiv beeinflussen. Oder überhaupt erst möglich machen! Wenn man von schweren Krankheiten wie Krebs ausgeht, kann es ein gravierender Unterschied sein, ob der Arzt jemandem erklärt, dass 95% der Personen mit dieser Art von Tumor innerhalb eines Jahres sterben, oder, ob er sagt, dass es durchaus ein paar Leute gibt, die noch mehrere Jahre trotz des Krebs weiterleben, ihn teilweise sogar besiegen. 
   Sind Wunderheilungen auch „nur“ Placebos?  
 Manche Forscher sind der Ansicht mit dem Placebo-Effekt die Erklärung für viele wundersame oder spontane Heilungen gefunden zu haben, die man sich bislang medizinisch nicht erklären konnte. In allen möglichen Religionen dieser Welt gibt es wiederkehrend Berichte von „Wunderheilungen“. Das fängt nicht erst in der Bibel mit Jesus an, sondern kommt auch im Hinduismus, Islam, Judentum oder kleineren Religionen von Naturvölkern vor. Meist sind es Fälle, in denen die Betroffenen ein schweres Leiden haben und von Ärzten oder Medizinmännern schon aufgegeben wurden. Was genau dann die spontane Heilung auslöst, ist unterschiedlich. Jesus soll einen Blinden allein durch Handauflegen wieder sehend gemacht haben. In anderen Fällen pilgern Menschen hunderte von Kilometern zu einer heiligen Stätte, um dort geheilt zu werden. Lourdes in Frankreich ist für die Christen ein solcher Wallfahrtsort. Insgesamt spricht man hier von ca. 7000 Heilungen, von denen 69 von der Kirche als „Wunder“ anerkannt wurden. Darunter sind Fälle von Blindheit, lang andauernder Lähmung, Tuberkulose, Multipler Sklerose, diversen Entzündungen, Abszessen und sogar Darmkrebs. 
 Bei den Hindus ist es ihr heiliger Fluss, der Ganges. Die Moslems reisen nach Mekka und die Buddhisten haben ihren heiligen Berg, den Kailash. Es sind besondere Orte innerhalb des Glaubens, denen eine starke Kraft zugesprochen wird. Manchmal stehen sie mit herausragenden Personen in Verbindung, z.B. einem Heiligen. Ein anderes Mal ist es etwas an dem Ort selbst, das große Macht haben soll. Beispielsweise muss man einen Stein berühren oder Wasser aus einer bestimmten Quelle trinken. Allen gemeinsam ist, dass die Leute ganz fest an ihre Heilkraft daran glauben. Zusammen mit Berichten von anderen kranken Personen, die dort ebenfalls geheilt wurden, entsteht eine sehr starke Erwartungshaltung, die einen mächtigen Placebo-Effekt nach sich ziehen kann. Doch wer wagt es zu beurteilen, dass es „nur“ ein Placebo ist? Vielleicht steckt ja doch etwas mehr hinter dem Glauben an die Macht eines Ortes oder einer herausragenden Person, als wir uns vorstellen können... 
 Während meiner Recherchen kam in mir immer mehr die Frage auf, ob ein Placebo-Effekt nur von außerhalb der erkrankten Person herbeigeführt werden kann. Diese Vermutung drängt sich einem bei Sichtung der einschlägigen Forschungsliteratur auf. Stets gibt es einen Arzt, eine andere Vertrauensperson oder wenigstens Erklärungen, die dem Kranken gegeben werden. Im Endeffekt ist es aber immer der eigene Verstand, das eigene Gehirn, das den Heilungsprozess im Körper in Gang setzt. 
 Kann man sich nicht selbst überzeugen, jetzt wieder gesund zu werden, ohne ein Placebo anwenden zu müssen? Dazu fällt mir eine Geschichte aus meiner Kindheit ein. Bis ich etwa zehn Jahre alt war, hatte ich mit schrecklicher Regelmäßigkeit Mandelentzündungen. Jedes Mal gab es Fieber, ich musste zum Arzt, Medikamente schlucken und im Bett bleiben. Schließlich ging es meinen Eltern zu sehr auf die Nerven und auch der Arzt war nicht sehr glücklich über die wiederkehrenden Infektionen. Also wurde mir eines Tages erklärt, dass bei der nächsten Infektion die Mandeln schlichtweg entfernt würden. Seit jenem Tag hatte ich nicht einmal mehr Halsschmerzen – bis heute! 
   Die Kraft des Placebos im Alltag  
 Es gibt also ein unglaubliches Potenzial zur Selbstheilung in uns. Es ist eine Frage der Einstellung, wie gut wir auf unseren Körper hören und wie wir ihn auch zu steuern lernen. Man denke nur an „große Meister“, die angeblich allein durch Meditation ihren Kreislauf beliebig regulieren können. Es wird gesagt, dass sie durch starke Versenkung und Konzentration den Puls und die Atmung bis auf ein Minimum verlangsamen können. Sicherlich ist dies ein extremer Weg, der sehr viel Stärke und Übung erfordert. Doch jeder Einzelne von uns hat heute schon genug Kraft in sich, um sich wenigstens für einen rücksichtsvollen Umgang mit seiner Gesundheit zu entscheiden. Letztendlich kann man alleine über den Lebensstil, die Ernährung und Bewegung vieles zum eigenen Vorteil verändern. Einen gesunden Lebensstil zu verfolgen ist auch schon eine mächtige Leistung des Geistes! 
 Zuletzt würde ich gerne den Fokus von uns selbst loslösen und eine eher altruistische Perspektive einnehmen. Es muss ja nicht immer der Arzt sein, der einer kranken Person Zuversicht und Vertrauen in die Gesundung vermittelt. Gerade Eltern sollten wissen, wie wichtig es ist, den Kleinen gut zuzureden, wenn sie mal krank sind. Besonders in akuten Fällen, wie einer Verletzung, einem Bruch, einem Unfall, bei dem auch ein Schock des Betroffenen mit hinein spielt, ist es so wichtig Zuversicht zu vermitteln. Das alte „alles wird gut“ bekommt vor dem Hintergrund des Placebo-Effekts einen ganz neuen Stellenwert. Man muss allerdings nicht erst krank werden, um auf Gesundheit zu hoffen. Generell ist positives Denken etwas, das man stets üben und in den Alltag einbauen sollte. Beobachte dich doch mal selbst, wie du im Zweifelsfall mit dir oder anderen redest. Betonst du eher die Probleme, die negativen Konsequenzen oder versuchst du das Positive zu sehen, das, was trotz allem noch gut ist? Fokussierst du eher auf Lösungen statt auf schlimme Dinge, die passieren könnten? Letztendlich lehrt uns der Placebo-Effekt eines mit Sicherheit: wenn wir glauben, alles wird gut, dann wird es auch mit hoher Wahrscheinlichkeit gut.   
  Text: Vanessa Röhricht  
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   Quellen :  
 
  “Placebo –Cracking the Code” (https://youtu.be/QvbQnMvhQFw)  (Quelle mittlerweile offline)   
   http://www.duden.de/suchen/dudenonline/Placebo   
  Wikipedia.de ( https://de.wikipedia.org/wiki/Placebo )  
  “Heilen ohne Medikamente: Wie chronische Krankheiten ganz einfach wieder verschwinden“, Andreas Winter, Makau Verlag GmbH, 2007  
  „Quarks und Co.: Der Nocebo-Effekt“ (http://www.ardmediathek.de/tv/Quarks-Co/Quarks-und-Co-Der-Nocebo-Effekt/WDR-Fernsehen/Video?bcastId=7450356&amp;amp;documentId=35011156), Sendung vom 3.7.2012  (Quelle mittlerweile offline)   
  Turner, J. et al. „The importance of placebo effects in pain treatment and research” JAMA. 1994;271:1609-1614&amp;nbsp;  
  Brody, H. “The lie that heals: the ethics of giving placebos” Annals of Internal Medicine. 1982;97:112-118.  
  Moseley, J.B. et al. “A controlled trial of arthroscopic surgery for osteoarthritis of the knee” N Engl J Med, Vol. 347, No. 2, July 11, 2002  
  Zieselman, A. “The placebo effect – the medicinal power of placebo use” The Dartmouth undergraduate press, 2012, Vol. Fall, pp. 22-24  
  Stewart-Williams, S. and Podd, J. “The Placebo Effect: Dissolving the Expectancy Versus Conditioning Debate” Psychological Bulletin, Inc. 2004, Vol. 130, No. 2, 324–340  
  https://de.lourdes-france.org/vertiefen/heilungen-und-wunder/die-geheilten-von-lourdes  
 
  &amp;nbsp;  
                ]]>
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                            <updated>2016-06-29T09:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Matthias Langwasser - Persönlicher Hintergrund</title>
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                                            Hier erzähle ich von meinen bisherigen Lebensweg. 
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 Mit meinem Sohn Makaio bei der Apfelernte. 
 
  Bis zu meinem 17. Lebensjahr hatte ich mich nie mit Ernährung beschäftigt. Ich aß einfach das, was mir schmeckte, und das war vor allem Fleisch. Dann fiel mir ein kleines Büchlein über die negative Wirkung von Fleisch, Weißmehl und Zucker auf unseren Körper in die Hände. Nachdem ich es gelesen hatte, war für mich klar, dass ich nichts essen kann, was meinem Körper schadet, und so stellte ich sofort meine Ernährung konsequent auf vegetarische, vollwertige Nahrung aus biologischem Anbau um. Und so habe ich es bis heute beibehalten, und mache da auch keine Ausnahmen. Da muss ich auch auf nichts verzichten, denn es wäre mir völlig fremd, unnatürliche Nahrung zu essen, da diese einfach nicht zu meinem Wesen passt. &amp;nbsp;&amp;nbsp;    Nachdem ich Abitur und Zivildienst hinter mich gebracht hatte, schwor ich mir: „Ab heute mache ich nur noch das, wozu&amp;nbsp;  ich  &amp;nbsp;Lust habe!“ Das führte dazu, dass ich weder ein Studium noch eine Ausbildung absolvierte, denn ich wollte nur das lernen, was mich wirklich interessiert.&amp;nbsp;    Im Alter von 21 Jahren habe ich meinen Rucksack gepackt und bin nach Südfrankreich und Spanien gegangen, wo ich fast zwei Jahre direkt in der Natur lebte und hauptsächlich durch wunderschöne Berggegenden wanderte. Ich schlief immer unter freiem Himmel und ernährte mich ausschließlich von dem, was die Natur mir schenkte, und das waren Früchte, Nüsse und&amp;nbsp; Wildkräuter . Diese Zeit der Einsamkeit, der Stille und der tiefen Verbindung zu Mutter Erde, die mich mit allem versorgte, was ich brauchte, hat mich sehr geprägt. &amp;nbsp;&amp;nbsp;    Als ich wieder nach Deutschland zurückkehrte, lebte ich in der Nähe des Lebensgarten Steyerberg, einer alternativen Lebensgemeinschaft, und war dort für die Betreuung des Permakulturprojektes zuständig. Der Begriff Permakultur kommt von permanent agriculture und bedeutet dauerhafte Landwirtschaft. Diese Form der Landwirtschaft geht noch viel weiter als die ökologische Landwirtschaft. In diesem System schafft der Mensch natürliche, nachhaltige Ökosysteme, wo er nur regulierend eingreift und welches ihn gleichzeitig mit allem versorgt, was er zum Leben braucht. Hier gibt es auch keine Monokultur. &amp;nbsp;&amp;nbsp;    Auf diesem 2,5 Hektar großen Gelände, welches mitten im Wald liegt, lebte ich in einer Holzhütte ohne Wasser und Strom und baute dort Gemüse, Obst und Kräuter im großen Stil an. Das Einzige, was ich dazu kaufte, war Olivenöl, Essig und Meersalz. In dieser Zeit begann ich auch, meine Leidenschaft der Zubereitung von Nahrung zum Beruf zu machen und Seminargruppen zu verpflegen. Als reisender Seminarkoch war ich in ganz Europa unterwegs und habe Tausende Menschen mit leckerem, erst vegetarischem, dann veganem Essen versorgt. &amp;nbsp;&amp;nbsp;    8 Jahre davon arbeitete ich hauptsächlich in einem Hotel im Sauerland, wo ich die Teilnehmer von Gesundheitswochen mit veganer Biokost verwöhnte. Das Interessante dabei: Ein großer Teil der Gäste waren bayrische Landwirte, die in ihrem ganzen Leben noch niemals vegetarisch, geschweige denn&amp;nbsp;   vegan   , gegessen hatten. Viele von ihnen hatten vor dem Seminar Angst davor, eine unfreiwillige Fastenwoche einlegen zu müssen und konnten oftmals nur durch ihre Frau dazu gebracht werden, doch zu kommen. Am Ende der Woche wollten fast alle die Rezepte haben. &amp;nbsp;&amp;nbsp;    Ich habe dort viele Gerichte entwickelt, die absolute Normalesser begeistern. Viele Menschen sagten mir, dass sie in der Gesundheitswoche weder Fleisch noch Milchprodukte vermissten &amp;nbsp;und niemals das Gefühl hatten, dass ihnen etwas fehlte. Ich habe bei verschiedenen Anlässen oft den Test gemacht: Ich servierte meinen Gästen ein leckeres veganes Vollwertessen und sagte nichts weiter dazu. Den Meisten ist gar nicht aufgefallen, dass sie gerade ein rein pflanzliches Mittagessen verzehrten! &amp;nbsp;&amp;nbsp;    Aus meiner Leidenschaft, natürliche Nahrung zu essen, für andere zuzubereiten und dabei immer neue wundervolle Gerichte zu entwickeln, ist mein Kochbuch „Vegane Kochkunst – Kreative Küche für Vitalität und Lebensfreude“ entstanden, welches mittlerweile&amp;nbsp;in der dritten, stark erweiterten Neuauflage erschienen ist. Das&amp;nbsp;   Vegane&amp;nbsp;Kochbuch    &amp;nbsp; wurde bislang mehr als 10.000 mal&amp;nbsp;verkauft. &amp;nbsp;  
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                            <updated>2016-05-09T17:15:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Drei Erfindungen, die unsere Welt besser machen könnten</title>
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                                            Steigende Umweltverschmutzung, Ausplünderung der Natur und die damit einhergehende Verknappung von Ressourcen, Welthunger, gerechte Energieversorgung sind neben Krieg und Zerstörung die wohl größten Herausforderungen der Zeit. Und auch, wenn die Lage aussichtslos scheinen mag,...
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                  Wir befinden uns heute vor den wohl größten Herausforderungen unserer Geschichte. Die Natur ist fast ausgebeutet, lebenswichtige Ressourcen werden knapp und noch immer leiden unzählige Menschen unter Hunger. Die Entscheidungen, die wir heute treffen, haben eine weitreichende Bedeutung für die Zukunft – und zwar nicht nur für unser persönliches Leben, sondern auch für das Wohlergehen des gesamten Planeten und damit künftiger Generationen.  
     
  Die Welt ist im Wandel. Neben all dem Zerstörerischen gibt es immer mehr tolle Initiativen und Erfindungen, die eine neue Zeit des Friedens und der Gemeinschaft einläuten.  
 
  Umweltverschmutzung, Energiekrise, Wasser-versorgung und Welthunger gehören neben Krieg und Zerstörung wohl zu den größten Problemen unserer Zeit. Wenn wir so weitermachen, dauert es nicht mehr lange, bis wir unsere eigene Lebensgrundlage zerstört haben. Doch so aussichtslos die Lage scheinen mag, es gibt Hoffnung – berechtigte Hoffnung. Denn für jedes dieser Probleme gibt es bereits vielversprechende Lösungsansätze.  
  Während jeder einzelne von uns allein durch die   Umstellung auf eine pflanzliche Ernährung  &amp;nbsp;entscheidend dazu beitragen kann, dass die Anzahl der Hungerleidenden in dieser Welt gegen Null sinkt, gibt es inzwischen unzählige Erfindungen, die uns dabei helfen könnten, die Umweltverschmutzung nicht nur zu stoppen, sondern wieder rückgängig zu machen, und uns ein unabhängiges Leben mithilfe Freier Energie zu ermöglichen.  
  Drei Erfindungen, die unsere Welt zu einem freieren, freudvolleren und schöneren Ort machen könnten, möchte ich Euch heute gerne etwas näher vorstellen.  
   1. Ein Fahrrad zur Gewinnung von Freier Energie   
  Weltweit leben mehr als 1,2 Milliarden Menschen ohne Zugang zu einer Stromversorgung. Mindestens genauso viele haben nur für 2-3 Stunden am Tag Strom zur Verfügung, so der Bericht der Weltbank und der Internationalen Energie-Agentur IEA [1]. Dabei ist ein Leben ohne Strom für uns kaum noch vorstellbar. Waschmaschine, Telefon, Kühlschrank, Computer, Smartphone – um nur ein paar der Errungenschaften zu nennen, die uns das Leben so viel einfacher und angenehmer machen, benötigen Strom. Kaum vorstellbar, wenn wir auf diese Geräte verzichten müssten.  
  Elektrizität ist in den letzten 50-100 Jahren zu einer Voraussetzung für Lebensqualität und gesellschaftlicher Teilhabe geworden. Doch die Stromkosten steigen. Selbst in Deutschland wird jedes Jahr mehr als 340.000 Haushalten der Strom abgedreht, weil sie die Gebühren nicht mehr zahlen können [2]. Gleichzeitig belastet die herkömmliche Stromgewinnung, die zum großen Teil aus Atomkraft stammt, unsere Umwelt. Die Erzeugung Freier Energie wäre nicht nur ein Gewinn für die Bevölkerung in strukturschwachen und armen Gegenden, sondern würde uns alle unabhängig von den großen Stromkonzernen machen und gleichzeitig auch der Umwelt zugute kommen, weil damit keinerlei Verschmutzung einherginge. Erfindungen dazu gibt es schon lange.  
  Bereits Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte der weltweit bekannte Erfinder Nikola Tesla erste Freie Energiegeräte und stellte die These auf, dass es nur eine Frage der Zeit sei, bis die ersten Geräte zur Nutzung Freier Energie direkt an das Räderwerk der Natur angeschlossen und von jeglichem Punkt des Universums angezapft werden können [3]. Auch Patrick J. Kelly und der Förster und Naturforscher Viktor Schauberger entwickelten bereits vor vielen Jahrzehnten Systeme für die Gewinnung von Freier Energie mithilfe der Orgonenergie, auch Nullpunktenergie genannt [4], [5]. Heutzutage sind es Organisationen wie die   Keshe Stiftung   oder der Physiker Nassim Harramein, die sich mit diesem hochspannenden und für uns alle so wichtigen Thema beschäftigen.  
  Doch leider gibt es Interessengruppen, die verhindern möchten, dass solche Erfindungen wirklich die breite Masse erreichen, so dass wir heute zum Großteil immer noch abhängig von den großen Stromversorgern sind bzw. fast die Hälfte der Menschheit keinen oder nur begrenzten Zugang zur Elektrizität hat. Umso schöner, dass sich viele Forscher dennoch nicht abschrecken lassen und unaufhörlich weiter zu diesem Thema forschen und neue Entwicklungen auf den Markt bringen. Einer davon ist der in Indien geborene und in den USA lebende Geschäftsmann   Manoj Bhargava .  99% seines Milliarden Dollar schweren Vermögens steckte der selbstbekennende Menschenfreund in sein neustes Projekt, der Entwicklung eines Fahrrads zur Erzeugung freier Energie. Durch dieses Fahrrad, eine Art Hometrainer, ist es möglich, mit nur einer Stunde Fahrrad fahren für 24 Stunden ausreichend Strom für einen durchschnittlichen ländlichen Haushalt zu erzeugen. Hier wird also mechanische Arbeit, erzeugt von Menschen, in Elektrizität umgewandelt&amp;nbsp;[6]. Eine geniale Erfindung, die es hoffentlich schafft, mehr Verbreitung zu finden.  
   2. Mooswände als Luftfilter gegen Großstadtsmog   
     
  Die natürlichen Eigenschaften von Moos sind die Filterung von Feinstaub (PM) aus der Luft und Aufnahme von Stickstoffen und CO2 durch den natürlichen Stoffwechsel. Vertikal kultiviert können sie quellunabhängig die Feinstaubbelastung um bis zu 30% verringern.  
 
  Die steigende Luftverschmutzung durch Abgase von Verkehr und Industrie gibt vor allem in Großstädten Grund zur Sorge. Jedes Jahr sterben weltweit etwa sieben Millionen Menschen an den Folgen der Luftverschmutzung, so eine Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) aus dem Jahr 2014 [7]. Eine Erfindung des Dresdner Unternehmens   Green City Solutions   könnte hier Abhilfe schaffen. Das Unternehmen fertigt mit Moos bestückte Wände, die in Städten aufgestellt werden können, um dort als Luftfilter zu dienen. Dabei werden etwa 850 Pflanzen auf einer ca. vier Meter hohen und drei Meter langen Wand angebracht, die sowohl Stickoxide und Kohlendioxid aus der Luft nicht nur herausfiltern, sondern auch noch in Biomasse umwandeln. Bis zu 73 Kilogramm krebserregenden Feinstaub im Jahr kann so eine Wand sammeln [8]. &amp;nbsp;Erste Pilotprojekte laufen bereits in Oslo und sind auch für das sehr von Feinstaub belastete Stuttgart für Anfang des nächsten Jahres geplant [9].&amp;nbsp;  
   3. Ooho – Die essbare Alternative zur umweltschädigenden Plastikflasche   
  Etwa 300 Millionen Tonnen Plastik werden jedes Jahr produziert [10]. Und auch, wenn Plastik aufgrund seiner praktischen Eigenschaften für Verpackungen und viele Alltagsgegenstände aus dem heutigen Leben kaum noch wegzudenken ist, ist dieses Material eine große Belastung für unsere Umwelt. Aufgrund seiner langkettigen Molekularstruktur dauert es Jahrzehnte bis hin zu Jahrhunderten, bis Plastikabfälle wieder vollständig abgebaut sind. Bis dahin richten die Abfälle verheerenden Schaden an unserer Umwelt an. Vor allem die Weltmeere und mit ihnen die darin lebenden Bewohner leiden unter der zunehmenden Plastikvermüllung. Einem Bericht des Umweltprogramms der vereinten Nationen (UNEP) zufolge, treiben inzwischen bis zu 18.000 Plastikteile auf jedem Quadratkilometer Meeresoberfläche&amp;nbsp;[11]. Die Meerestiere verwechseln den Müll mit Nahrung und verenden qualvoll an den Folgen einer Verstopfung des Verdauungstrakts. Plastikabfälle zu vermeiden und auf umweltschonendere Materialien zurückzugreifen, gehört daher zu einem wichtigen Schritt für die Zukunft von uns allen.  
  Auch der Spanier Roodrigo García González hat sich dieser Problematik angenommen und forscht seit Jahren an einer Alternative für plastikfreie Wasserflaschen. Denn für die Herstellung einer einzigen Wasserflasche aus Plastik werden 7 Liter Wasser und etwa 150 ml Öl benötigt, so der ambitionierte Forscher in seinem Vortrag, anzusehen auf youtube [12]. Allein in Deutschland, berichtet der studierte Architekt, verbrauchen wir ungefähr 150 Wasserplastikflaschen pro Jahr pro Kopf, Tendenz steigend. In Mexiko sind es sogar doppelt so viele.  
  Zusammen mit seinem Team hat González mit „Ohoo – der essbaren Wasserkugel“ eine plastikfreie und damit umweltfreundliche Alternative entwickelt. Mithilfe einer Braunalge, Kalzium und Wasser gelang es den Foschern vom   Skipping Rocks Lab   in London eine Membran am Vorbild der Natur zu entwickeln, die Flüssigkeiten wie Wasser sicher umschließt. Um an das Wasser zu kommen, braucht man nur in die Kugel hinein zu beißen. Die Membran ist nicht nur frei von umweltbelastenden Stoffen, sondern kann sogar mitgegessen werden. Noch befindet sich diese Erfindung in der Optimierungsphase, um die Membran stabiler und damit transportfähig zu machen. Erste Pilotprojekte laufen jedoch bereits in den Niederlanden und sind für die kommenden Monate auch bei einer Veranstaltung im Wembley Stadium geplant. Hier heißt es also Daumen drücken, für diese den Trinkwassermarkt revolutionäre Idee.  
   Ein hoffnungsvoller Blick in die Zukunft   
  Wie Ihr also seht, gibt es trotz der gravierenden Herausforderungen unserer Tage noch lange keinen Grund die Hoffnung zu verlieren. Immer mehr Menschen widmen sich der Entwicklung sinnhafter Ideen, die unsere Welt zu einem besseren Ort machen könnten, damit jeder einzelne von uns sein volles Potenzial zum Wohle aller entfalten kann.  
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   Quellen:   
    [1]  http://www.worldbank.org/en/news/feature/2013/05/28/Global-Tracking-Framework-Puts-Numbers-to-Sustainable-Energy-Goals    [2] http://www.fr-online.de/politik/armut-immer-mehr-menschen-ohne-strom,1472596,29279580.html  (Quelle ist mittlerweile offline)    [3]  http://www.teslasociety.ch/TES_DOKU/Manuskript%20von%20Benjamin%20Seiler%20-%20Nikola-Tesla-kosmische-Energie-im-ueberfluss.doc.pdf    [4]  http://www.free-energy-info.tuks.nl/German.html    [5]  http://www.lebenswunder.com/schauberger.htm    [6] https://www.youtube.com/watch?v=Cgb9lfKW_d4  (Quelle mittlerweile offline)    [7] http://www.who.int/phe/health_topics/outdoorair/databases/en/  (Quelle ist mittlerweile offline)    [8]  http://greencitysolutions.de/blog/2015/10/02/oslo-investiert-in-luftreinhalte-infrastruktur-von-green-city-solutions/    [9]  http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.luftreinhaltung-reine-luft-fuer-stuttgart-aber-wie.3357ed4d-4a5e-4669-89fb-01e49ea4813e.html    [10] https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/meere/muellkippe-meer/muellkippemeer.html   [11] http://www.unep.org/yearbook/2014/PDF/chapt8.pdf  (Quelle mittlerweile offline)    [12]  https://www.youtube.com/watch?v=-J68mz2agIA     
  &amp;nbsp;  
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                ]]>
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                            <updated>2015-11-18T10:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Interview mit Matthias im Wurzel Magazin</title>
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                                            Hier findest Du ein schönes Interview mit mir im Rohkost Magazin &quot;Die Wurzel&quot;. 
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                <![CDATA[
                 Das Magazin &quot;Die Wurzel&quot; hat ein sehr schönes Interview mit mir gemacht. 
 Hier findest Du es. Einfach auf das Bild klicken: 
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 In diesem Interview mit dem Magazin &quot;Die Wurzel&quot; spreche ich über vegane Ernährung, Selbstversorgung, Permakultur, Rohkost, meine Liebe zur Natur, natürliche Geburt und einiges mehr. Viel Freude beim Lesen!&amp;nbsp; 
 
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                            <updated>2015-09-18T10:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Verbundenes Atmen - das naheliegendste Werkzeug für ein erfülltes Leben</title>
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                                            Das verbundene Atmen ist ein wundervoller, sanfter und gleichzeitig kraftvoller Heiler. Es führt uns durch alle Schichten von Verletzungen und Glaubenssystemen hindurch und löst die Blockaden dort auf, wo sie sich im Körper festgesetzt haben. Nach einem Atemprozess fühlt man s...
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                 [inhaltsverzeichnis] 
 In meinem Artikel über hochempathische Menschen habe ich das verbundene Atmen erwähnt als gute Möglichkeit, an Gefühlen nicht anzuhaften, Blockaden zu lösen und ganz zu sich selbst zu kommen. Ich habe sehr viele Zuschriften und Anfragen diesbezüglich bekommen, daher erläutere ich hier etwas zu meiner großen Leidenschaft und Liebe: Das verbundene Atmen, auch Rebirthing genannt. 
 Viele Schamanen alter Traditionen sagen zu Recht, dass ihre Techniken und Methoden überflüssig wären, würden die Menschen nur wieder richtig lernen zu atmen. Egal, welche andere Methode ich in der Praxis anwende, das verbundene Atmen ist immer die Basis. 
 Warum atmen die meisten Menschen flach? 
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 Der Atem ist ein wundervoller, sanfter Heiler, der die Blockaden dort auflöst, wo sie sich im Körper befinden. So haben wir wieder die volle Lebensenergie zur Verfügung, die vorher gebunden war   
 In dieser westlichen Kultur kann man einen Universitätsabschluss machen, ohne zu wissen, wie man richtig atmet. Dabei ist Atmen ist das Naheliegendste. Atmen, von Sanskrit „Atman“ bedeutet „das ungeteilte Selbst.“ Wenn ich durch die Stadt gehe, fällt mir immer auf, dass die meisten Menschen sehr flach atmen, gerade so viel, dass es zum Überleben reicht. Warum ist das so? Vereinfacht kann man sagen, je stärker die unerlösten Traumata, desto flacher die Atmung. 
 Die meisten Menschen in dieser Gesellschaft erleben ihr erstes Atem-Trauma gleich bei der Geburt. Das Baby wurde 9 Monate lang über die Nabelschnur mit Nährstoffen und auch Sauerstoff versorgt. Nach der Geburt funktioniert die Sauerstoffversorgung über die Plazenta und Nabelschnur immer noch. Die Natur hat es so eingerichtet, dass die Atmung sich langsam auf die Lungenatmung umstellen kann. Zunächst ist die Lunge des Neugeborenen noch voller Flüssigkeit. Durch das schnelle Abtrennen der Nabelschnur wird die Lungenatmung quasi erzwungen. Das Baby ist noch gar nicht in der Lage, durch die Lunge zu atmen und bekommt panische Angst vor dem Erstickungstot. Hierzulande wird es so dargestellt, als ob ein schreiendes Neugeborenes ganz normal ist. Das ist es nicht! Babys, deren Nabelschnur auspulsieren kann und deren Atmung sich langsam umstellen kann, können sehr friedlich und ohne Schreien in die Welt kommen, wenn auch sonst alles gut verlaufen ist. Kannst Du Dir ein Baby vorstellen, dass direkt nach der Geburt selig aussieht? Nein? Und doch ist es eigentlich das Natürliche. In meinem Ratgeber „Unter meinem Herzen“ beschreibe ich meine Erfahrungen mit einer natürlichen Hausgeburt und Lotusgeburt, bei der die Nabelschnur mitsamt der Plazenta so lange am Baby bleiben, bis sie sich von allein ablösen. 
   
 Das Beschriebene ist also in den meisten Fällen das 1. Trauma. Gewöhnlich folgen weitere in der Kindheit. Sobald wir als Kind traumatische Situationen erleben, halten wir den Atem an. Eine Art Schutzmechanismus, um den Schmerz nicht fühlen zu müssen. Das kennen wir auch heute noch: Wenn eine Situation unangenehm ist, atmen wir flach oder halten den Atem sogar an. Würden wir tief und entspannt weiter atmen, würden wir auch all die unangenehmen Gefühle fühlen. Daher haben die meisten Menschen eine flache Atmung und – ja, auch eine Atempause. Diese wird immer als physiologisch dargestellt, ist sie aber nicht. Beobachte mal den Atem eines kleinen Kindes: Unser Sohn, der noch keine Traumata erlebt hat, atmet verbunden und ohne Pause. 
 Die Wichtigkeit der Sauerstoffsättigung im Blut und Anekdote dazu 
 Eine gute Sauerstoffsättigung im Blut ist existentiell wichtig. Denn nur, wenn die Zellen mit ausreichend Sauerstoff versorgt werden, können sie ihre Arbeit optimal verrichten und sind gesund. Da die meisten Menschen nicht tief und offen atmen, sind die Zellen unterversorgt - Giftstoffe sammeln sich an und Schlacken entstehen. Die Atmung hat eine ganz besondere Entgiftungsfunktion, bis zu 70% aller giftigen Stoffe werden herausgeatmet! 
 Einmal war ich zu Besuch in einem Krankenhaus. Die Patientin hatte ein Plastikhütchen auf dem Finger, mit dem die Sauerstoffsättigung im Blut gemessen wurde. Der Monitor zeigte eine Sättigung von 96% an. Laut der Krankenschwester sind 96% ein sehr guter, üblicher Wert. Ich dachte bei mir, dass es doch nicht gut sein könne, eine niedrigere Sauerstoffsättigung als 100% zu haben und fragte die Krankenschwester, ob ich auch mal das Hütchen aufziehen dürfe, um zu schauen, wie hoch die Sättigung bei mir war. Es dauerte ca. 3 Sekunden, und die Anzeige sprang auf 100%! Die Krankenschwester sah sehr erstaunt aus und betonte, in ihrer ganzen Laufbahn hätte sie noch keinen Menschen mit einer 100%gen Sauerstoffsättigung erlebt... 
 Glaubenssysteme und Resonanz 
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 Das verbundene Atmen führt uns durch die Schichten von Verletzungen, Glaubenssätzen und Masken hindurch und löst die Blockaden dort auf, wo sie im Körper sitzen. Wir erinnern uns an den Zustand ohne Trauma und fühlen wieder, wer wir eigentlich sind: Reines SEIN   
 Wenn wir auf die Welt kommen, sind wir noch ganz das, was wir eigentlich sind. Wir sind einfach da, das pure, reine Leben. Im Laufe der Zeit wird unser Verstand konditioniert, durch Eltern, Schule, die Gesellschaft. Verletzungen und Traumata entstehen - wir beginnen, Dinge über uns zu glauben, die in Wirklichkeit Lügen sind. 
 Ein Beispiel: Ein Kind lernt Fahrradfahren. Der Vater hat selbst unerlöste Themen und ist sehr ungeduldig. Das Kind fällt immer wieder hin. Der Vater schimpft: „Lernst du es denn nie?“ Das ist der Moment, in dem das Kind die unerlösten Themen des Vaters auf sich bezieht und Gedanken entstehen wie „Ich bin nicht gut genug.“ Wird dieser Gedanke oft genug gedacht, entwickelt er sich zur persönlichen Lüge. Weitere Lügen, die Menschen mit sich herumtragen, können sein: „Ich bin wertlos“, „Ich bin schlecht“ oder „Ich bin böse“. Was auch immer es ist, dieser negativste Glaubenssatz über uns selbst wird unser Leben massiv beeinflussen, besonders, wenn er uns nicht bewusst ist. 
 Ein Mensch denkt pro Tag ca. 300.000 Gedanken, davon sind aber 80% unbewusst! Diese unbewussten, meist repetitiven und negativen Gedanken formen ein Feld um uns, welches bestimmte Menschen und Situationen in unser Leben zieht. Wir senden wie ein Radio bestimmte Frequenzen aus, beispielsweise die Information „Ich bin wertlos“. Welche Menschen und Situationen wird ein Mensch mit diesem Glaubenssatz wohl anziehen? Genau solche, die ihm den Glaubenssatz bestätigen. Solche Überzeugungen, gerade wenn sie unbewusst ablaufen, können das gesamte Leben oder auch nur Teilbereiche sabotieren. 
 Da wir unsere Lebenslügen glauben, verhalten wir uns in der Welt in einer Weise, dass niemand sehen kann, wie schlecht, wertlos oder böse wir sind. Wir versuchen, die Lügen zu verdecken. Eine weitere Schicht entsteht, unsere vielen Masken. 
 Wer du wirklich bist 
 All diese Schichten haben nichts mit dem zu tun, wer wir wirklich sind. Wenn wir nun verbunden, offen und tief atmen, gehen wir durch alle Schichten hindurch, bis wir wieder in der Mitte angekommen sind, an dem Ort, wo wir ganz wir selbst sind - pures Sein in Frieden. 
 Was ist denn eigentlich Rebirthing? 
 Ursprünglich kommt das verbundene Atmen - oder Herzatmen - aus einer sehr alten Form des Kriya Yoga. In den 70er Jahren hat Leonard Orr den Namen „Rebirthing“ geprägt, da man sich nach einer Sitzung wie neugeboren fühlt. Tatsächlich habe ich es an mir selbst und unzähligen Klienten miterleben können, wie sie in einen Zustand des totalen Friedens kommen und selig wie ein Baby daliegen. Hier entsteht die echte Verbindung zu sich selbst – in dem Raum, in dem es keine Fragen mehr gibt, in dem alles IST WIE ES IST. 
 Als ich das verbundene Atmen vor 12 Jahren kennenlernte, war es gleich Liebe auf das erste Atmen. Seit dem Zeitpunkt ist es mein ständiger Begleiter. Komme ich in unangenehme Situationen, nehme ich tiefe verbundene Atemzüge und bin inzwischen sehr schnell wieder in meiner Mitte. Menschen, die mir begegnen, kommen ganz von allein in einen tiefen Atemrhythmus, denn es wirkt ansteckend, wenn jemand voll und offen atmet. Auch muss ich weniger Nahrung zu mir nehmen, da ich durch das Atmen sehr viel Lebensenergie aufnehme und Giftstoffe abgebe. 
 Meine Atmung hat sich im Laufe der Zeit so umgestellt, dass ich, ohne mich darauf zu konzentrieren, tief und entspannt atme. Sogar nachts, so wurde mir berichtet, ist mein Atem tief, entspannt und verbunden (ohne Atempause).   
  Hier kannst Du Dir einen Ausschnitt einer ZDF Dokumentation ansehen, wo ich bei einer Atemsitzung gefilmt wurde:  
    
  Weitere Informationen über meine Arbeit erhältst Du auf  &amp;nbsp; www.randi-hausmann.de .    
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            <title type="text">Interview mit dem KGS Hamburg und Matthias Langwasser</title>
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                                            In diesem Interview mit dem KGS Magazin Hamburg schreibt Matthias über die Vorteile veganer Ernährung, seine Liebe zur Natur, Regenwaldkräuter und den Bewusstseinswandel auf der Erde.
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                   Gleich zu Beginn und aus aktuellem Anlass (Vegankongress) möchte ich Sie fragen, worin die Vorteile veganer Ernährung bestehen?&amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;    Die Vorteile einer   veganen Ernährung   sind vielschichtig. Ich bin davon überzeugt, dass eine rein pflanzliche, vollwertige Ernährung uns die Basis für eine perfekte Gesundheit gibt, indem sie uns mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt und unseren Organismus möglichst wenig mit Schlackenstoffen belastet. Außerdem versorgen uns rein pflanzliche und lebendige Lebensmittel mit den notwendigen Informationen, damit unser gesamtes System perfekt funktioniert. &amp;nbsp;&amp;nbsp;    Es ist ein sehr gutes Gefühl, mit dem was wir essen, nicht zu Tierquälerei und Massentierhaltung beizutragen. Ein ganz wichtiger Faktor ist, dass sich die Menschheit eine Ernährung mit vielen tierischen Produkten nicht mehr leisten kann, da diese durch einen enormen Verbrauch an fruchtbarem Boden und Ressourcen wie   Regenwälder   und Wasser unsere Lebensgrundlagen bedroht. Außerdem bräuchte rein rechnerisch durch die riesigen frei werdenden Landflächen niemand mehr zu hungern, wenn sich die Menschheit vegan ernähren würde. &amp;nbsp;&amp;nbsp;     Sie haben ein Kochbuch zur veganen Ernährung geschrieben. Glauben Sie, dass eine Ernährungsumstellung für jeden Menschen von heute auf morgen praktizierbar ist? Worin sehen Sie die Schwierigkeiten?     
       
  Das Kochbuch &quot;Vegane Kochkunst&quot; enthält viele leckere und kreative Rezepte und darüber hinaus wertvolle Hintergrundinformationen zur veganen Ernährung sowie zur Ernährungsumstellung.  
 
  Eine Ernährungsumstellung ist gar nicht so schwierig, wenn man dafür entschieden ist und sich die Zeit nimmt, sich damit zu beschäftigen. Ich habe&amp;nbsp; selbst meine Ernährung vor 27 Jahren von heute auf morgen auf vegetarisch umgestellt, einige Jahre später dann auf vegan. &amp;nbsp;&amp;nbsp;    Die größte Herausforderung sind wie bei allen Veränderungen unsere Gewohnheiten, und natürlich unser soziales Umfeld, da sich die vegane Ernährung noch nicht im Massenbewusstsein durchgesetzt hat. Dazu kommt, dass in Bezug auf die vegane Lebensweise immer noch viele Falschinformationen und Mythen verbreitet werden, die man sich leider immer wieder anhören muss. Zum Beispiel, dass Veganer mangelernährt seien, und unter Vitamin B12 Mangel, Eisenmangel oder Eiweißmangel leiden würden. &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;     Wir alle leben in einer hektischen Zeit, müssen von einem Termin zum nächsten, es bleibt kaum Zeit, uns zu besinnen. Ist eine vegane Ernährung nicht sehr zeitaufwendig und kostspielig? Oder kann sie jeder problemlos in seinen Alltag einbauen? &amp;nbsp;&amp;nbsp;     Das kann man so pauschal nicht sagen, da es in der veganen Ernährung so viele Richtungen und Möglichkeiten gibt. Man kann sich auch mit wenig Zeit vegan und vollwertig ernähren. Rohkost ist zum Beispiel sehr schnell zubereitet, Gemüse könnte man schon abends dünsten und dann zum Mittagessen mitnehmen. Auch Variationen wie Rohkostbrot oder Vollkornbrot mit veganen Aufstrichen, Fruchtriegel, Trockenfrüchte und Nüsse sind einfach mitzunehmen. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt. &amp;nbsp;&amp;nbsp;    Eine gesunde, vegane Ernährung lässt sich einfach in jeden Alltag integrieren. Die einzige Voraussetzung ist, dass man sich mit dem Thema und den Möglichkeiten beschäftigt. &amp;nbsp;&amp;nbsp;     Worin besteht Ihrer Meinung nach die Beziehung zwischen vegetarischer bzw. veganer Ernährung und der Verbindung, die wir zu unserer Erde entwickeln? Kann man diese spüren, wenn man seine Ernährung umstellt?&amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;    Eine schöne Frage. Meine eigene Erfahrung ist, dass ich durch die Ernährungsumstellung viel sensibler und feiner wurde (und immer noch werde), und Energien deutlicher fühlen konnte. Je mehr lebendige, ursprüngliche Pflanzen wie Früchte oder Wildkräuter wir essen, desto mehr verbinden wir uns mit unserer Erde. Wir können immer deutlicher wahrnehmen, wie uns unsere Mutter Erde alles gibt, was wir zum Leben brauchen. &amp;nbsp;&amp;nbsp;     Was entgegnen Sie Kritikern veganer Ernährung? Konnten Sie in Ihrer Zeit als Hotelkoch auch überzeugte Fleischesser für pflanzliche Ernährung begeistern? &amp;nbsp;&amp;nbsp;     Das kommt natürlich darauf an, was mir gesagt wird. Ich habe es mir abgewöhnt, Menschen für etwas überzeugen zu wollen, wofür sie nicht offen sind. Das ist Energieverschwendung. Am Besten erreiche ich die Menschen mit leckerem, vitalisierendem Essen und meiner eigenen Lebensweise. Letztens sagte mir ein Mann nach einer Ernährungsberatung, dass man mich nur sehen müsste, um zu wissen, dass die vegane Ernährung funktioniert. &amp;nbsp;&amp;nbsp;    In meiner Zeit als Seminarkoch habe ich größtenteils für bayrische Landwirte gekocht, die mit großen Ängsten zu den veganen Gesundheitswochen kamen. Die meisten waren am Ende der Woche begeistert und fast alle wollten Rezepte haben. Viele haben mir gesagt, dass sie gerne weiter vegan essen würden, wenn jemand für sie so kochen würde. Sie haben festgestellt, dass vegane Ernährung sehr lecker sein kann und sich einfach auch körperlich besser gefühlt. &amp;nbsp;&amp;nbsp;     Sie arbeiten als Ernährungsberater. Mit welchen Problemen kommen Menschen in Ihre Beratung? Können Sie einen Fall aus Ihrer Arbeit nennen, der Sie besonders beeindruckt hat? &amp;nbsp; &amp;nbsp;    Die meisten Menschen kommen mit Themen wie Übergewicht, gesundheitlichen Problemen oder Fragen zur Ernährungsumstellung zu mir. &amp;nbsp;&amp;nbsp;   Besonders beeindruckt hat mich das Feedback eines Bekannten, der sich mein veganes Kochbuch kaufte und daraufhin seine Ernährung umstellte. Er erzählte mir, dass er nur durch die vegane Ernährung in kürzester Zeit in einen Zustand von innerer Harmonie kam, den er durch jahrelange Meditationen nicht erreicht hatte. &amp;nbsp;&amp;nbsp;     Wie bewerten Sie die Zeit, in der Sie fast ausschließlich aus und in der Natur gelebt haben? Wie haben Sie die Veränderung zwischen Ihnen selbst und der Erde bzw. der Schöpfung in dieser Zeit erlebt? &amp;nbsp;&amp;nbsp;     Die insgesamt achteinhalb Jahre des Lebens in der Natur haben mich stark geprägt und die Basis für meinen weiteren Weg gelegt. Wenn man in der Natur lebt, erhält man permanent Lebensenergie von außen, und es ist fast unmöglich, sich schlecht zu fühlen. Das Gegenteil ist der Fall, wenn man hauptsächlich von Beton und Lärm umgeben ist. &amp;nbsp;&amp;nbsp;    In dieser Zeit ist eine ganz starke Verbundenheit zur Erde und den Elementen entstanden. Seitdem fühle ich mich in der Natur geborgen und zu hause. Ich erlebe die Erde als lebendiges Wesen, die mich trägt und nährt. Genau so, wie es die Ureinwohner der Erde beschreiben. Auch jetzt bin ich draußen, so oft es geht. &amp;nbsp;&amp;nbsp;     Sie sagen, dass wir uns von einengenden Mustern befreien müssen, um ein erfülltes Leben zu führen. Auf welche Muster beziehen Sie sich insbesondere? Und inwiefern hindern uns diese daran, ein erfülltes Leben zu leben? &amp;nbsp;&amp;nbsp;     Hier geht es um alte Konditionierungen, die wir alle in dieser Gesellschaft erfahren haben. Es wurden uns Werte vermittelt, die im Gegensatz zu den Lebensgesetzen stehen und zu Unglücklich sein führen. Das sind einschränkende Glaubenssätze wie „Du darfst Deine Gefühle nicht zeigen“, „Du kannst das nicht“, „Du bist wertlos“, „Du darfst niemanden vertrauen“, „Nur wenn du gut bist, bist du liebenswert“. &amp;nbsp;&amp;nbsp;   Diese Muster sind wie ein Programm in unserem Unterbewusstsein gespeichert und führen dazu, dass wir uns eine entsprechende Realität erschaffen. Wenn in mir gespeichert ist, dass ich niemanden vertrauen kann, dann werde ich mir unbewusst immer wieder Lebenssituationen erschaffen, in denen ich Vertrauensbruch erlebe. So funktioniert es mit allen alten Mustern, die verhindern, dass wir ein erfülltes Leben führen. &amp;nbsp;&amp;nbsp;    In einer weisen Gesellschaft würden wir ganz andere Dinge lernen. Uns würde vermittelt werden, dass wir wundervoll sind, liebenswert, dass das Wichtigste im Leben die Liebe ist. Dass alle Lebewesen miteinander verbunden sind. Dass wir nur wahrhaft glücklich sein können, wenn unsere Brüder und Schwestern glücklich sind. &amp;nbsp;&amp;nbsp;    
       
  Das Regenbogenkreis Projekt wurde unter anderem mit dem Ziel gegründet, Regenwald zu kaufen und so dauerhaft unter Schutz zu stellen.  
 
   Wie sind Sie auf die Regenwaldkräuter aufmerksam geworden und wie haben Sie den Umgang der Einheimischen mit eben diesen erlebt? Was können wir von deren traditionellem Wissen lernen? &amp;nbsp;&amp;nbsp;     
  Vor vielen Jahren habe ich in einem Café einen Amerikaner getroffen, der mir von der Möglichkeit erzählt hat, mit dem Verkauf von   Regenwaldkräutern   Regenwald zu schützen. Das war für mich ein Schlüsselerlebnis. Wie eine Botschaft, auf die meine Seele schon lange wartete. Es war für mich unerträglich, von der täglichen Zerstörung atemberaubend schöner Wälder und Baumriesen zu erfahren, ohne dagegen etwas tun zu können. Ich hatte damals auch nicht genug Geld, um für Regenwaldorganisationen zu spenden. &amp;nbsp;&amp;nbsp;   In den Traditionen der Ureinwohner gibt es für jedes Problem die passende Pflanze. Wie haben die Medizinleute dieses umfangreiche Wissen über die Wirkung jeder einzelnen Pflanze erhalten? Sie haben mit der Seele der Pflanze kommuniziert. Das wurde weltweit so praktiziert, auch in Europa, bevor die katholische Kirche dieses alte Wissen zerstörte. &amp;nbsp;&amp;nbsp;  
    Worin sehen Sie den Vorteil der Regenwaldkräuter, sowohl in der Medizin als auch in der Kosmetik gegenüber europäischen Naturprodukten? &amp;nbsp; &amp;nbsp;    Ich sehe die Regenwaldkräuter nicht per se als besser an als europäische Pflanzen. So verwende ich beide. Die Regenwaldpflanzen haben eine sehr hohe Lebensenergie, da sie in unberührtem Regenwald wachsen, weitab von jeglicher Zivilisation und Verschmutzung. Außerdem wächst im Regenwald aufgrund der Wärme und der großen Feuchtigkeit alles sehr schnell. Diese Kraft ist natürlich auch in den Pflanzen aus dem Regenwald enthalten. &amp;nbsp;&amp;nbsp;     Sie sprechen von einem neuen Zeitalter und von einem Bewusstseinssprung, der nun ansteht. Wie versuchen Sie, möglichst viele Menschen zu erreichen und zu diesem Bewusstseinssprung anzuregen? &amp;nbsp;&amp;nbsp;     Wir sind an einem Punkt in der menschlichen Entwicklung angekommen, wo wir uns wirklich entscheiden müssen: Wollen wir weiter auf der Erde leben oder uns selbst zerstören? Ich finde es immer wieder unglaublich, dass die große Masse der Menschen sich bisher kaum mit dieser Frage beschäftigt. &amp;nbsp;&amp;nbsp;    Wenn wir überleben wollen, dann müssen wir in allen wichtigen Lebensbereichen einen radikalen Kurswechsel vollziehen. &amp;nbsp;&amp;nbsp;    Ich versuche, möglichst viele Menschen zu erreichen über das Regenbogenkreis Projekt, durch den Vertrieb unseren veganen Rohkostprodukte, Regenwaldkräuter, Bücher und Videos, die das neue Bewusstsein in verschiedenen Bereichen vermitteln. Wichtige Medien für das Vermitteln von wertvollen Informationen, die man nicht in den Massenmedien findet, sind für mich meine Webseite und mein Newsletter. &amp;nbsp;&amp;nbsp;    Da ich meine Vision von einer heilen Erde mit glücklichen Lebewesen, die in Harmonie miteinander leben, mit Klarheit und Entschlossenheit in die Welt&amp;nbsp; bringe, erreiche ich immer mehr Menschen mit dieser Botschaft. Jeder trägt ja irgendwo diesen Wunsch in seinem Herzen. &amp;nbsp;&amp;nbsp;     In Ihrer Arbeit als Lebensberater haben Sie täglich Kontakt zu Ihren „geistigen Freunden“. Wie ist der Kontakt zustande gekommen? Gab es eine Schlüsselsituation, in der Sie merkten, dass diese Freunde immer präsent sind und Sie auf Ihrem Weg begleiten? Wie kommunizieren Sie mit ihnen?&amp;nbsp;     Ich habe den ersten bewussten Kontakt durch eine befreundete Heilpraktikerin vor vielen Jahren bekommen. Diese Sitzung war wahrscheinlich das wichtigste Ereignis in meinem Leben. Von da an konnte ich bewusst, innerlich und auch laut, mit meinen geistigen Lehrern kommunizieren. Es ist ein Dialog, wie ein ganz normales Gespräch mit einem sehr guten Freund. &amp;nbsp;&amp;nbsp;    Es gibt unzählige Situationen, in denen mir meine geistigen Helfer auf wundervolle Weise geholfen haben. Durch ihre Begleitung fühle ich mich absolut sicher und geschützt. &amp;nbsp;&amp;nbsp;     Wie helfen Ihnen die geistigen Lehrer, Ihren Klienten in der Beratung zu helfen? &amp;nbsp;&amp;nbsp;     In wenigen Worten gesagt: Sie helfen den Menschen, sich wieder mit ihrer Essenz, ihrem Ursprung zu verbinden und sich zu erinnern, wer sie wirklich sind. Durch das bewusste Wahrnehmen der eigenen inneren Stimme entsteht Klarheit in Bezug auf die jeweilige Lebenssituation. &amp;nbsp;&amp;nbsp;     Sie bieten das Seminar „Connection with Spirit“ an. Was geschieht in diesem Seminar? &amp;nbsp;&amp;nbsp;     Hier unterstützen wir die Menschen darin, selbst Kontakt zur geistigen Welt aufzunehmen und so das Göttliche bewusst in ihr Leben einzuladen und sich davon führen zu lassen. Die Präsenz der liebevollen und weisen Lehrer aus der geistigen Welt kann erlebt werden, gleichzeitig vermitteln wir viele praktische Werkzeuge für ein Leben in Verbundenheit. &amp;nbsp;&amp;nbsp;     Zu guter Letzt: Worin sehen Sie die größte Herausforderung für die Menschheit, wieder zu sich selbst und zum Einklang mit der Natur zu kommen? &amp;nbsp; &amp;nbsp;    Die größte Herausforderung für die Menschheit ist das Nicht-Fühlen der Einheit mit dem großen Ganzen, und das Nicht-Fühlen von dem, was richtig und falsch für uns ist. Die alten Systeme wie Regierungen, Konzerne und Massenmedien versuchen mit allen Mitteln zu verhindern, dass die Menschen aufwachen und die Wahrheit erkennen. &amp;nbsp;&amp;nbsp;    Ich bin aber fest davon überzeugt, dass die Wahrheit am Ende siegen wird und es uns gelingt, das goldene Zeitalter zu erschaffen, von dem viele Prophezeiungen sprechen.  
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 &amp;nbsp; 
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            <title type="text">Unsere Gedanken wirken auf die Materie</title>
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                                            Die Kraft unserer Gedanken erschafft unsere Realität. Wie erklären sich die so genannten Wunderheilungen und Spontanremissionen? Haben Gedanken auch eine Auswirkung auf unsere Gene? Was sagen die Forschungsergebnisse der Quantenphysik? Wir haben dieses spannende Thema gründlic...
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                 [inhaltsverzeichnis] 
 Vielen ist bekannt, dass Gedanken eine schöpferische Rolle haben, ob aus den buddhistischen Weisheitslehren oder von westlichen Aufklärern, wie Joseph Murphy, Catherine Ponder und vielen anderen. Man hat es jedoch meistens mit dem Verstand aufgenommen, vielleicht auch eine Zeit lang geglaubt - und dann ist es immer mehr in den Hintergrund gerückt, weil zwischenzeitlich eine Vielzahl anderer Informationen die vorherigen überlagerte. Doch allein mit dem Verstand lassen sich diese Lehren nicht begreifen. Sie entspringen der Weisheit des Herzens und wurden von Menschen gelehrt, die diese Erfahrungswerte an ihrem eigenen Körper und Geist beobachtet haben. Es ist derselbe Erfahrungsweg, den wir derzeit alle gehen. Und immer mehr erleben wir das an uns selbst, was wir zuvor irgendwo gelesen oder gehört hatten. 
 Die Verstandes-Theorien werden im Herzen verankert, erfühlt, in ihrer ganzheitlichen Tiefe verstanden. Mit einem Mal sehen wir Dinge, Menschen, Gruppierungen mit veränderten Augen. Vielleicht sind wir im ersten Moment irritiert, doch letztlich ist daraus ein größeres Verständnis für den anderen und auch für uns selbst erwachsen. Wenn sich die Schwingung um uns herum erhöht, dann wird alles, was schwächer ist, mit hochgezogen. Es entstehen innerliche Kämpfe, man fühlt sich nicht bereit zu solch einer überragenden Veränderung, vielleicht kommt es auch zu einer Depression, die nur anzeigt, dass wir den Fluss der Veränderung nicht zulassen und an alten, überholten Situationen festhalten. Es ist ein Prozess, den man durchläuft, denn mit der Erhöhung der eigenen Schwingung wird unser Kraftfeld verstärkt, das Herz wird geweitet, geklärt, der Mensch zur Reifung vorbereitet. Diese Zeit der Reifung ist von äußerster Bedeutung, denn je offener unser geistiges Herz ist, das unser gesamtes Kraftfeld mit Lebensenergie versorgt, umso entscheidender ist es, auf was wir unsere Gedanken lenken. Je stärker das Energiefeld, umso mächtiger ist die Schöpferkraft. Das können wir an zahlreichen Meistern, Gurus und Lehrern beobachten, in deren Nähe die Menschen eine tiefe Liebe und einen besänftigenden Frieden wahrnehmen oder gar ihre Gesundheit wieder erlangen. Einige dieser Menschen, deren geistiges Herz schon geöffneter ist, die in der Liebe zum Nächsten und zu sich selbst leben, sind auch in der Lage Gegenstände zu materialisieren, allein durch die Kraft ihrer Gedanken, indem sie ihren Fokus, ihre Lebensenergie auf das lenken, was sie verwirklichen wollen. 
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 Je stärker unser Energiefeld ist, desto mächtiger ist unsere bewusste Schöpferkraft   
  Die Macht der Gedanken und ihre heilsame Wirkung  
 Die Gedanken beeinflussen unsere Gesundheit, unsere Lebenssituation und Umgebung sowie weit reichende Ereignisse in einem Maße, wie es den wenigsten von uns bewusst ist. 
 In einem Dokumentarfilm über den Nachkriegs-Aufbau der „Bayer-Familie“, den Chemie- und Pharmakonzern in Leverkusen, kamen ehemalige Mitarbeiter zu Wort, die ihr gesamtes Leben in der Chemieindustrie zugebracht haben. Sie gaben nach 40 Jahren eine Rückschau in den Aufbau des Konzerns und erzählten, wie es des öfteren zu Explosionen von giftigen Gasen kam und wie die Luft in den Arbeitsräumen von weißen, puderartigen Chemikalien erfüllt war. Da sie anfangs noch keine richtige Schutzkleidung trugen, war ihre Haut nach der Arbeit von dieser weißen, chemischen Substanz übersät. Sie atmeten Chemikalien und lebten inmitten von diesen, da sich die Mitarbeiterwohnungen in der Nähe der Industrieanlagen befanden. Seltsamerweise fiel eines dabei besonders auf: Die ehemaligen Mitarbeiter, die hier berichteten, sahen aus wie das blühende Leben selbst. Sie strahlten, lachten, ihre Augen leuchteten, während sie in Dankbarkeit über die damalige Zeit erzählten, und sie waren bis ins hohe Lebensalter kerngesund geblieben. Auch wurden Einblicke in ihr privates Leben gewährt, das noch sehr aktiv und gesellschaftlich integriert war. 
 Selbstverständlich kam man während der Dokumentation auch auf die Mitarbeiter zu sprechen, die an ernsthaften Erkrankungen bereits in jungen Jahren verstorben waren. Auf alten Schwarz-Weiß-Fotografien konnte man sie gut erkennen und noch zu ihrer gesunden Zeit war in ihren Gesichtern, ihrem Wesen, eine deutliche Unzufriedenheit sowie eine lebensmüde und pessimistische Haltung abzulesen. Die Haltung war etwas gebückt, die Gliedmaßen schlaff herabhängend, das Gesicht leicht eingefallen, blass und wenig ausdrucksstark. Dies zeigt, dass unsere Gedanken, unsere innere Haltung und unser Fokus von entscheidender Bedeutung für unser Leben, unsere Gesundheit und unser Glück sein können. 
  Mit Liebe und Willen an das Leben geglaubt  
 In der Medizin wurden seit jeher „Wunderheilungen“ und „Spontanremissionen“ beobachtet, die sich im Rahmen der konventionellen, naturwissenschaftlichen Theoriemodelle nicht erklären ließen. In einem kürzlich erschienenen Dokumentarfilm „Das Geheimnis der Heilung. Wie altes Wissen die Medizin verändert“ im öffentlich-rechtlichen Fernsehen wurden solche Fälle vorgestellt und im Zusammenhang der Medizinwissenschaft näher betrachtet. Dabei wurde von einer Frau berichtet, die in der Vergangenheit während der Schwangerschaft ihr Kind verloren hatte, weil die Nahrungszufuhr über die Nabelschnur unterbrochen war. Nach diesem Vorfall wurde sie erneut schwanger und saß nun bei ihrem Frauenarzt in der Praxis. Bisher war alles gut verlaufen und die Geburt stand kurz bevor, als der Arzt ihr mitteilte, dass dieselbe Komplikation wieder aufgetreten war, wie damals bei ihrer letzten Schwangerschaft: Die Nahrungszufuhr war auch diesmal abgebrochen. 
 Zuhause angekommen rief sie unter Tränen in ihrer Verzweiflung zu Gott: „Du hast mir schon ein Kind genommen, lass mir doch dieses! Ich gebe es einfach nicht mehr her!“ Mit all ihrer Kraft, ihrem Willen, ihrer Sehnsucht und Liebe wollte sie dieses Kind auf die Welt bringen. Nach einer Woche lag ein Normalbefund vor und es konnte festgestellt werden, dass die Nahrungszufuhr wiederhergestellt war. Das Kind konnte gesund auf die Welt kommen, weil die Mutter es mit all ihrem Willen und ihrer Liebe so entschieden hatte. 
  Mit der Aufmerksamkeit auf den gesunden Zellen  
 Ein anderer Fall, der vorgestellt wurde, betraf einen Musiker, der an einem Gehirntumor erkrankt war. Nach insgesamt vier Operationen fehlte ihm ein Viertel seines Gehirns und beim Aufwachen bemerkte er, dass er eine Körperhälfte nicht mehr spüren konnte. Der Tumor wuchs weiterhin. Der junge Cellist begann im Inneren zu visualisieren, wie er Felsbrocken gegen die Tumorzellen warf, um diese zu vernichten. Bald darauf kam er zu einem Psychologen, der ihn darauf aufmerksam machte, dass er auf diese Weise die Krankheit in der Jetzt-Zeit festhielt und sie immer wieder in seinem Bewusstsein durch die Aufmerksamkeit aktualisierte. Er schlug ihm hingegen vor, sich auf die gesunden Zellen zu konzentrieren, die sich in ihrer Stärke und Vitalität so weit vermehren können, dass sie die kranken Zellen ersetzen. Diese Visualisierung verfolgte der Musiker so ernsthaft, wie er sich früher täglich seinem Instrument gewidmet hatte. Nach 5 Wochen trat ihm sein behandelnder Arzt entgegen, hielt die CT-Aufnahmen in der Hand und begann zu weinen. Der Tumor war vollständig verschwunden. Aus medizinwissenschaftlicher Sicht lässt sich dieser Fall nicht erklären. Bei diesem und ähnlichen Fällen kommt die Wissenschaft immer wieder an ihre Grenzen, sie reicht nicht mehr aus und ein Umdenken ist gefragt. 
  Gemeinsam ist die Kraft der Gedanken noch stärker  
 In Deutschland und weltweit gibt es eine Gruppe von Menschen, welche die Kraft der Gedanken in ihrem tagtäglichen Leben zu nutzen weiß. Sie nennt sich „Bruno-Grönings-Freundeskreis“ und hatte sich um den 1959 verstorbenen Geistheiler Bruno Gröning gebildet. Dort geschehen zahlreiche „Wunderheilungen“ von Krankheiten, die schulmedizinisch als unheilbar gelten. In einer medizinisch-wissenschaftlichen Fachgruppe sammeln Ärzte Befunde, die Heilungen von beispielsweise Krebs, AIDS, Multiple Sklerose, Gehörlosigkeit, Blindheit, Depressionen und anderen psychischen Erkrankungen dokumentarisch belegen. Die Menschen treffen sich regelmäßig, um einen so genannten „Heilstrom“ aufzunehmen, der spürbar durch den Körper läuft. Dabei wird die Schwingung der Menschen angehoben und das geistige Herz geöffnet, sodass die Lebensenergie verstärkt in sie hineinfließen kann und ihr Kraftfeld verstärkt wird. Um die Schöpferkraft in die richtige Richtung zu lenken, wird angeraten, sich von den negativen Gedanken zu trennen und sich allein dem Positiven zuzuwenden. 
   
 Aus dieser einfachen Lehre gehen zahlreiche Heilungen hervor, die wissenschaftlich nicht zu erklären sind. Es gibt sogar dokumentierte Fälle, die bezeugen, dass nach dem Tschernobyl-Vorfall die Salatfelder von Bauern, die mit dieser Methode arbeiteten, nachweislich nicht belastet waren, während die Nachbarsfelder allesamt radioaktiv verseucht waren. Dies gibt uns einen weiteren Hinweis auf die Möglichkeiten, die zwischen Geist und Materie liegen sowie die Kraft, die Gedanken haben können. 
  Quantenphysik - die Verbindung zwischen Geist und Materie  
 Die Physiker sehen in den Quanten den Grundstoff, aus dem das gesamte Universum besteht. Bei Versuchen, in denen man einen ausgeschalteten Fernseher mit Elektronen beschoss, zeigten sich beim Auftreffen auf die Glasfläche, die mit einer phosphoreszierenden Chemikalie überzogen war, kleine Lichtpunkte. Dieses Licht war der Beweis, dass das Elektron noch als materielles Teilchen vorliegt. Man beobachtete jedoch weiterhin, dass sich das Elektron auch in eine nicht-materielle Form, nämlich in eine verschwommene Energiewolke auflösen konnte, die sich wie eine Welle verhielt und im Raum ausbreitete. Aufgrund dieser Zweiseitigkeit des Elektrons entschied man sich, nicht mehr von Teilchen oder Wellen zu sprechen, sondern rief die Gruppe der Quanten ins Leben, die eine Art Zwischenfunktion erfüllten, da sie weder Materie noch Geist waren, sondern beides zugleich sein konnten. Während der Versuche machte man eine erstaunliche Entdeckung: Quanten manifestieren sich nur dann als Teilchen, wenn wir sie beobachten. 
 Michael Talbot schreibt in seinem Buch „Das holographische Universum“: „Solange beispielsweise ein Elektron nicht beobachtet wird, ist es stets eine Welle, wie experimentelle Befunde zeigen. Die Physiker gelangen zu diesem Schluss, weil sie mit raffinierten Methoden feststellen können, wie sich ein Elektron verhält, wenn es nicht beobachtet wird.“ Der Physiker Nick Herbert machte die Aussage, dass er das Gefühl habe, hinter der Welt befände sich „eine höchst geheimnisvolle und ständig im Fluss befindliche Quantensuppe“, doch sobald er sich umdrehe, um diese wahrzunehmen, erstarrte sie unter seinem Blick zu einer gewöhnlichen Realität. Mit anderen Worten: Wenn wir auf die kleinsten, unsichtbaren Bestandteile aller Atome unsere Aufmerksamkeit richten, werden sie zu Materie. 
  Gedanken wirken auf die Struktur des Wassers  
 Dass der Gedanke gepaart mit einer Emotion einen Einfluss auf die Struktur des Wassers, also den flüssigen Aggregatzustand von Materie, nehmen kann, hat uns bereits der alternative Mediziner und Forscher Dr. Masaru Emoto mit seinen zahlreichen Kristallbildern, die um die ganze Welt gingen, aufgezeigt. Kinder wurden beauftragt, zwei Flaschen Wasser mehrmals am Tag mit jeweils unterschiedlichen Gedanken und Gefühlen zu begegnen. Dem einen Wasser sollten sie täglich sagen, dass sie es lieb hätten, während sie dem anderen Gedanken und Gefühle des Hasses entgegenbringen sollten. Dr. Emoto fand aufgrund seiner langjährigen Beobachtungen heraus, dass der gefrorene Zustand die strukturellen Eigenschaften des Wassers am Besten wiedergibt. So zeigten sich die Kristalle des Wassers, die Liebe erhalten hatten, als wunderschöne, detailliert und filigran ausgearbeitete Ornamente, während das Kristall, das die Botschaft des Hasses in sich trug, in seiner Struktur vollkommen zerstört war und einem Kristall nicht einmal ähnlich kam. Der Mensch besteht zu 70 Prozent aus Wasser, darum sollten wir darauf achten, mit welchen Gedanken und Gefühlen wir nicht nur uns selbst, sondern auch dem anderen begegnen. 
 &amp;nbsp;  
 Der japanische Forscher Dr. Emoto fand heraus, dass Wasser Informationen aufnimmt und, je nach Schwingung der Information, dementsprechende Kristalle ausbildet. Liebe und Dankbarkeit bildeten dabei die schönsten, harmonischsten Kristalle, während Hass zu unharmonischen und zerstörten Formen führte. Da unser Körper zu 70% aus Wasser besteht, ist es von großer Bedeutung, was wir denken und sagen   
  Gedanken bestimmen die Aktivität unserer Gene  
 Doch dem Menschen ist es nicht allein möglich, auf flüssige Materie Einfluss zu nehmen. Die Vermutung des Internisten Dr. Hiromi Shinya, dass wir noch sehr wenig von der Funktion sowie den Möglichkeiten unserer DNA wissen und dass sich Gefühle der Freude und Liebe positiv auf die Enzymproduktion auswirken, konnte von dem amerikanischen Zellforscher Prof. Dr. Bruce Lipton nach jahrzehntelanger Forschung belegt werden. In einer Studie isolierte er Zellen in einer Glasschale und beobachtete, wie sie nach Nahrung suchten, vor Giftstoffen flüchteten und mit anderen Zellen kommunizierten. Als er den Zellkern, also die DNA entfernte, behielten die Zellen weiterhin ihr intelligentes Verhalten bei. Daraus schloss er, dass der DNA nicht, wie bisher von Wissenschaftlern angenommen, eine bestimmende Funktion ähnlich der Gehirnfunktion im Körper zukam. Die DNA war weder unmittelbar lebensnotwendig, noch für das intelligente Verhalten der Zellen verantwortlich, sondern nahm allein die Rolle eines Protein-Reproduktionsorgans ein. Doch was war es dann, das das intelligente Zellverhalten bestimmte? 
 In einem weiteren Versuch entfernte er die Membran der Zelle, woraufhin ein sofortiger Zelltod eintrat. Es war also die Zellmembran, die sich als lebensnotwendig für die Zelle zeigte. Die Membran ist ein Kommunikator zwischen der Zellumgebung und dem Zellinneren. Werden keine Signale von außen gegeben, produziert die DNA im Zellinneren auch keine Proteine zur Erhaltung der Zellgesundheit. Demnach ist nicht die DNA ausschlaggebend, sondern es sind die Signale, die in der Zellumgebung gegeben werden. Prof. Dr. Lipton sagt über den Ursprung und die bahnbrechende Bedeutung der Signale: „Die Aktivität der Gene wird von Signalen gesteuert. Und die kommen aus unserem Gehirn. Dieses nimmt Informationen aus der Umwelt auf, wertet sie aus und erteilt aufgrund dessen Befehle. Die zellulären Rezeptor-Effektor-Schalter nehmen die Kommandos des Gehirns wahr und leiten sie ans Innere der Zelle weiter. Das bedeutet: Unsere Wahrnehmung kontrolliert unsere Biologie. Wie wir die Welt sehen, steuert unsere physischen Reaktionen. Wenn wir also die Wahrnehmung unserer Welt verändern, verändern wir damit auch unsere Genaktivität. Die Erkenntnisse haben weitreichende Konsequenzen für unsere Gesundheit und unser Verhalten. Denn die Überzeugung, wir seien störanfällige biochemische Maschinen, die durch unsere Gene gesteuert werden, weicht der Erkenntnis, dass wir machtvolle „Erschaffer“ unseres Lebens und unserer Welt sind.“ 
  Die Bedeutung der Erwartungshaltung  
 Es sind insgesamt nur zwei Prozent der Krankheiten genetisch bedingt. Ob gewisse Gene in Aktion treten oder&amp;nbsp;nicht, hängt von der Reaktion des Menschen auf seine Umwelteinflüsse ab. Vor diesem Hintergrund erscheint das Bewusstwerden der eigenen Gedanken und der Erwartungshaltungen von entscheidender Bedeutung für unsere Gesundheit, wie auch Prof. Dr. Lipton betonend herausstellt: „Es ist geradezu fatal, dass sich so viele Menschen für krankheitstechnisch festgelegt halten. Über ihre negative Erwartungshaltung rufen sie nämlich unter Umständen den bösen Bruder des Placebo-Effekts herbei - den Nocebo-Effekt. Das bedeutet: Ist die Erwartung, eine Krankheit zu bekommen, groß, kann sie die befürchteten Beschwerden geradezu auslösen. Hält sich der Mensch überdies für unheilbar krank, kann diese Überzeugung sogar bewährte Medikamente außer Kraft setzen und bis hin zum Tod führen. Umso wichtiger ist es also, endlich mit dem überholten Dogma des genetischen Determinismus, der Festlegung, aufzuräumen. Wir sind keine biochemischen Maschinen, die von Genen gelenkt werden. Gene bilden lediglich physische Vorlagen für die Proteine, aus denen unsere Zellen und Gewebe zusammengesetzt werden. Das ist vergleichbar mit dem Entwurf eines Architekten – ein Modell, mehr nicht. Erst durch das Ablesen dieser Vorlage wird die darin enthaltene Information nützlich.“ 
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 Prof. Dr. Lipton fand heraus, dass die Aktivität der Gene durch Signale gesteuert wird. Diese Signale kommen aus unserem Gehirn, unserer Wahrnehmnung. Ändern wir unsere innere Einstellung, verändern wir auch die Genaktivität   
  Die Liebe ist der Antrieb machtvoller Gedanken  
 Vor diesem Hintergrund ist der Ratschlag des Internisten Dr. Hiromi Shinya tatsächlich von größerer Bedeutung als bisher von der Wissenschaft angenommen, wenn er sagt: „Machen Sie Musik. Lieben Sie. Amüsieren Sie sich. Genießen Sie einfache Freuden. Machen Sie sich klar, dass ein glückliches und erfülltes Leben der natürliche Weg zur Gesundheit ist.“ Wie der Wissenschaftsautor Gregg Braden hinsichtlich der Kraft des Gebetes formuliert hat, ist immer zuerst der Gedanke da, der eine Art geistigen Plan oder Blaupause darstellt. Dieses geistige Gut wird dann durch die Emotion wie durch einen Motor zum Leben erweckt und bis hin zur Verwirklichung angetrieben. Je mehr Liebe wir in etwas hineinlegen können, umso wahrscheinlicher ist daher auch die Realisierung. Unter anderem kommt deshalb auch der Öffnung und Weitung des geistigen Herzens solch eine gewichtige Rolle im Prozess der Bewusstwerdung zu. Und andersherum kann eine Realität, die regelmäßig mit starken Angstgefühlen gefüttert wird, ebenso in Erscheinung treten, da wir sie mit unserer Lebensenergie und Aufmerksamkeit zum Leben erweckt haben. Eine lebensbejahende, dankbare und liebevolle Anschauung der Schönheiten, der Fülle und des Wunders, das uns das Leben, die Natur und unsere Mitmenschen Tag für Tag vor Augen führen, kann wichtiger für unsere Gesundheit, unser Leben sein, als alle rationalen Verstandesbemühungen, die dem Menschen bisher zur Verfügung standen. Sich seiner Erwartungshaltungen bewusst zu werden und seine Gedanken zu lenken ist sicherlich von Bedeutung, jedoch das Leben in seiner Ganzheit zu lieben ist dabei weitaus wichtiger. 
 Die Liebe ist wie die Sonne, die durch die Wolken hindurchstrahlt und die dunklen Gedanken auf eine natürliche, selbstverständliche Weise von Innen heraus vertreibt. Wo die Sonne ist, kann es keine Dunkelheit geben und wo die Liebe ist, da ist auch die Gesundheit.   
  Quellenangabe:  
 
  „Lang leben ohne Krankheit. Diät-&amp;amp; Gesundheitstipps vom Entdecker des Enzym-Faktors“, Dr. Hiromi Shinya, 62008 München  
  https://bit.ly/31GyUln  
  https://www.flusssein.ch/IntelligenteZellen_Leseprobe.pdf  
 
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