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Zeig mir den Biofilm!

Matthias Langwasser im Interview mit Marlene Kunold über die Express Darmkur Premium


Matthias Langwasser über die Geschichte der Express Darmkur Premium

Vorwarnung: Die Bilder der verlinkten Seite zeigen ausgeschiedene Biofilme, die uns eingeschickt wurden!

Hier geht es zur Biofilm Galerie.

All over the world - Nature´s Teflon und Fort Knox

Biofilme werden von lebenden Organismen gebildet, daher der Name Biofilm.

„Most of the world's bacteria exist in robust, sessile communities known as biofilms, ubiquitously adherent to environmental surfaces from ocean floors to human teeth and notoriously resistant to antimicrobial agents.” (Epstein AK 2010)

Die meisten Bakterien der Welt existieren in robusten, sesshaften Gemeinschaften, bekannt als Biofilm, der sich ubiquitär an Umweltoberflächen haftet vom Meeresboden bis zu den menschlichen Zähnen und sich notorisch resistent gegen antibiotische Substanzen zeigt¹.

Biofilme erschaffen einen eigenen Mikrokosmos, dessen Inneres bestens geschützt ist und dennoch sich aus der Umgebung nährt. Dieser Mikrokosmos setzt sich aus vielen „Keim-Völkern“ zusammen, die untereinander regen Austausch pflegen, um die Wehrhaftigkeit als Gesamtpopulation zu optimieren.

Biofilm

Mikrokosmos aus Bakterien

Biofilme sind nahezu undurchdringlich, überaus zäh und wasserabweisender als Teflon. Wie eine Festung ist der Biofilm undurchdringbar für Angriffe von außen. Slimy Fort Knox sozusagen.

Biofilme sind Survival-Experten und vermutlich der Grund, weshalb Bakterien und Parasiten die mit am längsten überlebenden Spezies auf unserer Erde sind.

Dr. med. Bernt-Dieter Huismans, Arzt und Buchautor, beschreibt es so: „Biofilme sind „Cities of Microbes“. Sie bestehen aus bakteriellen Originalformen, pleomorphen- und L-Formen, aus artfernen Lebewesen, Pilzen, Protozoen, aus dem Klebstoff Peptidoglycan, aus Nukleinsäuren, Lipiden und Lektinen.“

Die Mikroorganismen sitzen nun in vielen Teilen unseres Körpers, gerne an glatten Oberflächen und sogar Implantaten, und toben sich dort so richtig aus. Die Bakterien bilden dafür eine wahre Matrix und laden noch anderes, unliebsames „Gesocks“ zur Party ein. Eine der etlichen mikrobiellen Auswirkungen ist die Schwächung unseres Immunsystems. Unsere Zellen sind dadurch fast schutzlos den Erregern aus der Umwelt ausgeliefert. Diese haben nun leichtes Spiel uns (chronisch) krank zu machen. Medizin und Forschung befassen sich nun seit einiger Zeit intensiver mit dem Biofilm, der mit einer „normalen“ Darmreinigung und viel Wasser nicht zu lösen ist.

Zoomen wir einmal ganz dicht ran, tief hinein in den menschlichen Körper, dann zeigt sich so ein wundersamer Mikrokosmos. So oder ähnlich könnte es sich abspielen:

Biofilm – Making of

  • Ein bis mehrere Bakterien derselben Gattung machen es sich an irgendeiner Wand, nennen wir sie einmal Darmwand, gemütlich und halten sich dort fest.

  • Dann fangen sie an, eine klebrige polymere Substanz zu produzieren. Die schichten sie um sich herum als Schutzwall. Sie fangen sozusagen an, ein Häuschen zu bauen. Sie werden zu Bauherren. Sehr eifrige und hoch talentierte Häuslebauer sind die Borrelien.

  • Sie laden Kumpels von anderen Bakterien-Familien ein, die kommen vorbei und finden das Häuschen gemütlich und bleiben. Und bleiben. Und vermehren sich.

  • Die Gastgeber und die neuen Gäste produzieren weiter fleißig Klebstoff, bauen Schicht um Schicht, Stockwerk um Stockwerk. Natürlich sind sie zahlenmäßig inzwischen dazu in der Lage, denn sie vermehren sich natürlich in dem kuscheligen, vor dem Zugriff des Störenfrieds Immunsystem geschützten Haus auch und bilden pleomorphe (vielgestaltige) Formen.

  • Da das Haus immer größer wird, weil alle Bewohner auch beim Bauen helfen, braucht es etwas mehr Stabilität. So wird umherliegender oder rumschwimmender Unrat wie Quecksilber, Eisen, Calcium, oder alles, das nicht so einfach verdaut werden kann, wie Chemikalien und was gut klebt, wie beispielsweise Gluten, ran- und hineingebaut. So werden die Wände dick und undurchlässig. Dazu sind sie, wie schon erwähnt, wasserabweisender als Teflon.

  • Das nun schon echt große Haus bietet inzwischen Platz für noch mehr Mitbewohner und Untermieter. Und wie es so ist, gibt es auch richtiges Gesocks in unserem Bild: Fäulnisbakterien, Pilzbanden, Wurmgangs, die sich breit und es sich gemütlich machen. Alle schätzen sie an dem gastlich großen Haus, dass keiner ihr Werken stört. Für das Immunsystem oder die Verdauungssäfte ist der Zutritt verboten.

  • Was die Bauherrn auch bedacht haben: sanitäre Anlagen. Die Hausbewohner kacken in die Ecken, ins eigene Nest. Geht ja nicht anders, auch so ein kleines Wesen muss mal. (Nun, selbst wenn sie „vor die Tür“ gehen würden, nützt uns das relativ wenig) Die Fäulnisbakterien dürfen nun auch ihren Beitrag leisten, freuen sich und kümmern sich drum, dass diese Exkremente schön gasintensiv der Fäulnis zugeführt werden. Die Gase werden außerhalb der Biofilmwelt in der Umgebung, dem langen Darmtunnel, abgelassen und von dort dann in die ganz große Welt da draußen im Universum transportiert.

  • Eine in sich geschlossene Welt ist in diesem Mikrokosmos Biofilm entstanden. Dort weht kein Sauerstofflüftchen. Eine Art bunt gemischte Community, die Sauerstoff unisono schrecklich findet, die DNA austauscht, voneinander lernt, sich gegenseitig unterstützt, füreinander sorgt und weitere Annehmlichkeiten und den Schutz der Gemeinschaft genießt.

  • Wenn das einem sensibleren oder rebellischen Bakterium stinkt, kann es das inzwischen riesige Haus natürlich auch verlassen und in die Wildnis des Darmuniversums abhauen, auf Wanderschaft gehen, sich selbst entweder irgendwo anders niederlassen, oder eine andere WG finden. Der Darm ist ja runde 6 – 8 Meter lang.

  • Manchmal reißen aber auch ganze Häuserteile ab, denn der Darm bewegt sich ja und versucht, die ungenehmigten Häuser mitzureißen. So können sich Biofilmteile in Bewegung setzen und sich, mit etwas Glück, woanders wieder ansiedeln. Mit etwas weniger Glück landen sie in einer Kanalisation. Nun, dort warten auch wilde Abenteuer…

Biofilm

Der Biofilm sitzt fest und zäh an der Darmwand

Schauplätze

Wenn Du glaubst, Dich betrifft das nicht, weil Du Dich gesund, ja vielleicht sogar vegan ernährst, hast Du Dich zu früh gefreut. In meiner Praxisarbeit habe ich skurrile Gebilde gesehen mit unterschiedlichsten Ernährungshintergründen. Vegane Biofilme sind grüner…. grüngelblicher. Aber mächtig groß und reich an bizarren Formen.

Biofilm

Auch bei Menschen mit einer gesunden Ernährung, existiert der Biofilm im Darm

Biofilme aus dem Darm bekommt man nur zu Gesicht, wenn man einen Weg gefunden hat, ihn im Ganzen rektal auszuscheiden. Doch dazu etwas weiter unten im Text…

Der, aus dem Darm ausgeschiedene, Biofilm ist ein Gebilde, welches etwas an Silikongipsgießformen erinnert. Eine genauere Inspektion ist durchaus spannend, denn wenn man den Film, der oft ein bisschen zusammengeknäuelt aus dem Darm kommt, entwirrt, sieht man wirklich seltsame Dinge.

Manche, selbsternannte Parasitenexperten meinen, in diesen bizarren Biofilmgebilden abenteuerliche Parasitenmonster zu erkennen. Miniaturdrachen und so.

Das ist natürlich ein bisschen Quatsch. Aber ich selbst habe schon mal eine „Form“ gesehen, die sich reliefartig, wie ein Schneckenhaus geringelt hat. Ganz so, als hätte sich da innen drin ein etwas größerer Wurm (Spulwurmgröße) gemütlich eingerollt zum Schlafen.

Blicken wir den Tatsachen ins Auge: Dieser Film spielt sich in jedem von uns ab. Wie dramatisch die Handlung des Drehbuchs letztendlich ist, hängt von vielen Faktoren ab. Darunter sicher dominierend: die Ernährung.

Doch auch der Umgang mit Medikamenten spielt eine Rolle. Jedes synthetische Medikament schadet dem Darm. Jeder Konservierungsstoff, jedes Metall, die Weichmacher, die Farbstoffe, Geschmacksstoffe, Zusatzstoffe, Rieselhilfen, Nanoplastikteilchen, Weichmacher aus Plastikflaschen und –verpackungen, das Glyphosat. Ach, es ist endlos. Die Schäden, die von Glyphosat (in RoundUp Herbizid) ausgehen, sind neben Medikamenten am katastrophalsten für den Darm. Dazu mehr in einem anderen Text.

Biofilm

Synthetische Medikamente schaden den Darm enorm

Wer einmal Amalgamfüllungen im Mund hatte oder diese sogar immer noch spazieren trägt, versorgt den Biofilm kontinuierlich mit Baustoff und züchtet Parasiten, die auch Schwermetalle verstoffwechseln.

Wer mehr als einmal am Tag rektale Winde wehen lässt, hat irgendwo in den Windungen des Darmtunnels Nester aus Fäulniskeimen. Und wo die sind, gibt es den Biofilm. Und solange der Biofilm da herumklebt, ist nicht damit zu rechnen, dass Fäulniskeime wie Clostridien, Klebsiellen, E.coli, aber auch deren Kumpels, die Pilze, Würmer, vor allem auch chronifizierte Einzeller, wie Blastocystis, Amöben oder Lamblien und weitere düstere Gesellen ihr Gemach, den menschlichen Körper, verlassen. Keinesfalls wirken die immer wieder auswandernden Keime nur im Darm, denn sie bilden unter anderem Ammoniak, was das Gehirn benebelt und die Leber überfordert.

Chronische Infektionen speisen sich aus den Biofilmen.

Dort büxt immer mal wieder jemand von den Keimen aus, die die Infektion ausmachen. Oder eine Teilkolonie reißt ab und sucht die große weite Welt innerhalb unseres Organismus.

Doch hier lauern Gefahren: die Sondereinsatzkommandos des Immunsystems! Das kann ihr Ende sein.

Bei Schräglage des Immunsystems jedoch, bei Stress, Impfbelastung, bei toxischer oder Strahlenbelastung, etc. können diese ausgebüxten Keime sich explosionsartig vermehren und so flammt eine chronische Infektion immer wieder auf. Oft kloppt der Hausarzt dann weiter mit Antibiotika drauf, was alles nur noch schlimmer macht. Was soll in dieser Not gesunde Ernährung beschicken, wo chemische Bomben gefallen sind? Gesunde Ernährung ist elementar. Das sei klargestellt. Aber nicht genug in dieser Großwetterlage.

Kurzer Szenenwechsel – Chronische Borreliose

Auf jeden Fall hat jeder Borreliose-Patient die Bauherren mit ganz besonderen Fertigkeiten an Bord.

Die chronische Borreliose ist eine Biofilmerkrankung. Es ist bekannt, dass Borreliose schulmedizinisch nicht kurierbar ist. Nicht nur prallen Antibiotika von den Wänden des Biofilms ab, nein, sie fördern die Biofilmbildung geradezu. Manche Antibiotika wirken auf die Zellwand des Bakteriums. Allerdings können Borrelien fantastisch als CWD (cell wall deficient) auch ohne Zellwand auskommen. Besonders zellwandlose Bakterien finden in Biofilmen einen Unterschlupf. Sie wissen außerdem, wie man einen Biofilm anfängt zu bauen. Das ist eine ihrer besonderen Fertigkeiten. Das macht sie dann multiresistent, wenn sie wieder einmal auf die Reise durch den Körper gehen. Die schlechte Nachricht: Borrelien bauen überall im Körper, wo es ihnen genehm erscheint, wo es „wunde Punkte“ gibt, ihren Biofilm.

Borrelien, das weiß man inzwischen, können sich durch jede Art von Körpergewebe „schrauben“. Als CWD können sie, einmal wieder in der freien Wildbahn, wieder zum vollen Bakterium, zur Spirochäte auskeimen, dank der Tricks, die sie im Biofilm von den Anderen gelernt haben über „Quorum sensing“. Na bravo.

Wird dieser Biofilm nicht entfernt, bleibt die Borreliose treu. Die größten Reservoirs an Borrelien, geschützt in ihrem Schlummergemach, dem Biofilm, befinden sich im Darm. Dünndarm sowie Dickdarm.

Hätten wir vor 15 Jahren schon etwas zur Verfügung gehabt, das diesen Biofilm im Ganzen entfernt, … vieles wäre einfacher gewesen in meiner Praxisarbeit.

Zurück in die dunklen Höhlen

Biofilme können sich in allen Körperhöhlen bilden. Sie sind sozusagen schleimig-nasse Höhlenwesen. Überall, da wo es feuchte Wände gibt, können sich diese schleimigen Gebilde formieren. Das können die Nasennebenhöhlen sein, die Blase, das Mittelohr, die Gelenkspalten bzw. –häute, die Bronchien und Lungen, Blutgefäßwände, Gallengänge, selbst Nervenfaserumhüllungen, entzündete Wurzelkanäle, Zahnfleischtaschen, Zahnfleisch und natürlich die Zähne – Zahnbelag. Schon mal gehört? Schon mal gehabt? Über 100 verschiedene Keime werden im Biofilm „Zahnbelag“ identifiziert.

Biofilm

Auch Zahnbelag ist ein Biofilm

Beliebte Siedlungsstätten für gesellige Keime sind auch Endoprothesen, Katheter, Beatmungsschläuche und Implantate, Herzschrittmacher, Zahnimplantate, künstliche Herzklappen, Kontaktlinsen, Zahnschienen, herausnehmbare Zahnprothesen, künstliche Darmausgänge, etc.

Schwimmbäder und andere Nasszellen wirken auf Biofilme besonders einladend. Und dort kann es schon mal passieren, dass z. B. Legionellen „ausbrechen“ und über Wasserdampf in die Lungen eines Schwimmers (oder Duschers) eindringen.

Je intakter das Biosystem Mensch ist, desto weniger einladend sind die glatten Oberflächen im Inneren für die Keime, die Biofilme bilden. In einem gesunden Milieu ist die Wahrscheinlichkeit der Biofilmbildung geringer, als in einem durch toxische Umwelteinflüsse belasteten Organismus. Ernährung, Lebensbedingungen, Stress, Medikamente, Hochfrequenzstrahlung/Exposition, Schlafqualität, Luftverschmutzung, Lichtmangel, etc., wirken sich direkt auf die Biofilmbildung aus und dies sind alles Dinge, mit denen jeder in irgendeiner Form mehr oder weniger zu tun hat.

Nebenschauplätze

Zur Unterscheidung: Eine akute Infektion findet mit freien Keimen/Bakterien statt, die sich rasch teilen und vermehren. Das Immunsystem macht seinen Job und unter normalen Umständen heilt dann eine Infektion komplett aus. Doch wo finden wir heute normale Umstände?

Oft wird mit chemischen Antibiotika gewütet, was Resistenzen zur Folge hat und dem Immunsystem dicke Steine in den Weg legt.

Die überlebenden, vielleicht leicht angeschlagenen Keime, kolonisieren dann als Biofilm, um weiter zu überleben und bilden Resistenzen aus. Die Resistenzen brauchen sie, falls sie einmal wieder auf Wanderschaft gehen, sich vermehren und zufällig ein Antibiotikum sich in den Weg stellen will.

Biofilme überleben konventionelle und sogar naturheilkundliche antibiotisch wirkende Behandlungen und führen zu immer wiederkehrenden chronischen Infektionen mit Entzündungen.

In Biofilmen eingebundene Bakterien kommunizieren horizontal, das heißt, sie tauschen gen-relevante Informationen mit Mitbewohnern, Kumpels, Brüdern, Schwestern, Andersartigen aus. Sie unterhalten sich in „Keim-Esperanto“ (Quorum sensing). Dabei lernen sie viele Tricks voneinander, speichern diese in ihr eigenes System ein und tragen deshalb, verglichen mit ihren, sich frei bewegenden, Vorfahren mehrere Resistenzgene gegen bestimmte Antibiotika in sich.

Der Biofilm setzt sich irgendwo fest, gerne und vor allem zunächst an den Darmwänden, doch sind auch sonstige Plätze, die immunologisch vorgeschädigt sind, beliebte Orte. So entstehen chronische Herde, wie wir sie kennen. Auch in den Nasennebenhöhlen, den Mandeln, der Blase, den Lungen, den Ohren und so weiter.

Wir erkennen die Erkrankungen, die einen Biofilm als nie versiegende Quelle von Giften und Keimen haben daran, dass sie chronisch rezidivierend sind.

Immer wiederkehrende, infektiöse und toxische Entzündungen oder autoimmune Reaktionen und Schübe haben alle ausnahmslos als Nährboden Biofilme. Die größten Biofilme finden wir im Darm. Meterlang werden hier Gifte gesammelt, wird gebrütet, gewuchert, schmarotzt, gefault, verwest, vermüllt, verkeimt, verklebt, verschleimt… Wenn das mal jemand als Zeichentrickfilm produzieren würde… Gott oh Gott!

Warum gibt es heute so viele Menschen mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten?

Nun, an ihren Darmwänden klebt ein Biofilm, der verhindert, dass Nährstoffe ins Blut aufgenommen werden können über die Darmwand. Gleichzeitig gibt der Biofilm giftige Stoffe an die Darmwand ab, an der er klebt und gibt die dann anstelle der Nährstoffe ins Blut. Mieses Tauschgeschäft.

Dass die Nahrungsmittel immer denaturierter und chemischer werden, ist auch ein Aspekt. Klar.

Wie man sich vorstellen kann, reizt das die Darmwand. Sie entzündet sich, schwillt an, wird porös, unterernährt, spröde und durchlässig und dann haben wir den Salat:

Leaky Gut Syndrom mit all seinen Begleiterscheinungen.

Dazu gehören vielfältige Nahrungsmittelintoleranzen. Wird der Biofilm nicht sanft, aber effektiv entfernt und die Darmschleimhaut, die Leber und die Nieren im Anschluss daran tiefengereinigt und geheilt, ist man chancenl

os, die Unverträglichkeiten und den undichten, entzündeten Darm zu heilen.

Biofilm

Ein entzündeter Darm und daraus resultierende Unverträglichkeiten sorgen dafür, dass es uns schlecht geht

Wurzelwerke

Dass ein Leaky Gut Syndrom immer schwere chronische Erkrankungen begleitet, ist mittlerweile selbst aufgeklärten Schulmedizinern bewusst. Seit einigen Jahren sprechen sie vom „Mikrobiom“ und es klingt so, als hätten sie´s erfunden und in heldenhafter Forschungsarbeit entdeckt. Lassen wir ihnen den Spaß. Schließlich bekommen wir jetzt alles evidenzbasiert serviert, was wir schon lange wissen.

Naturheilkundler sind schon viele Jahrzehnte per Du mit der Darmflora. Und Jahrhunderte mit dem Wissen, dass der „Tod im Darm sitzt“. Das postulierte Paracelsus, Arzt und Alchemist vor rund 500 Jahren.

Hippokrates, bedeutendster Arzt der griechischen Antike drückte es so aus: „Der gesunde Darm ist die Wurzel aller Gesundheit.“ (Griechenland, 460 - 370 v. Chr.)

Also…. Wer hat´s erfunden?

Egal. Fazit: Der Darm spielt eine maßgebliche Rolle für die Gesundheit.

Wir wissen nicht, was die Leute 300 v. Chr. darmkrank gemacht hat und wie der weise Hippokrates unsere Wurzel der Gesundheit so klar identifizieren konnte.

Wir wissen aber, was wir unserem Darm heutzutage antun. Die ganzen Zivilisationseinflüsse haben in der Neuzeit dazu geführt, dass sich nun extrem fiese Biofilme im Darm bilden. Die Liste der modernen Folgeerkrankungen, der Biofilmerkrankungen, liest sich etwa so:

Allergien, Asthma, Heuschnupfen, Multiple Sklerose, ALS (amyotrophe Lateralsklerose), Epilepsie, Autismus, Parkinson, COPD, rheumatische Erkrankungen, Hashimoto-Schilddrüsenentzündung, chronische Sinusitis, Cystitis, Otitis, Parodontitis, Lupus, Diabetes Typ 1 und 2, Fibromyalgie, Mukoviszidose, chronische Borreliosen übelster Ausprägung, Wundheilungsstörungen, Hauterscheinungen wie Ekzeme, Urtikaria, Rötungen, Flecken, Colitis ulcerosa, Morbus Crohn, Depressionen, bipolare Störungen und noch viel mehr. Alle haben sie einen Biofilm im Wurzelwerk – unserem Darm – kleben, der uns 24/7 vergiftet und davon abhält, lebenswichtige Nährstoffe aufzunehmen.

Buchstäblich jeder trägt heutzutage im Darm einen Biofilm herum. Je nach Lebensweise, Ernährung, Darmpflege, Gesundheitsstatus und Umgebung, ist dieser Biofilm mehr oder weniger ausgeprägt. Aber er ist da und er sollte regelmäßig entfernt werden. Er wird sich auch wieder neu bilden, zwar deutlich weniger, weil ja die Grundlagen mit Entfernung des Biofilms beseitigt sind, aber heutige Lebensbedingungen sorgen schon dafür, dass er wieder Fuß fassen kann. Stress begünstigt wie schon erwähnt, die Entstehung von Biofilmen. Hochfrequenzstrahlenbelastung ebenfalls.

Regelmäßige Reinigungen zum Entfernen des Biofilms und nachfolgende Feinreinigung und Stärkung des Darms sind daher Prävention par excellence. So, wie wir sie in heutigen Zeiten einfach regelmäßig als Gesundheitspflege praktizieren sollten, um fit zu bleiben. Wir leben in der toxischsten Umwelt, ever! Trotzdem wollen wir gesund bleiben.

Aber dafür muss man wirklich mehr tun, als giftige Tabletten zu schlucken.

Mach mal (r)aus, den Biofilm

Sicher ist eins: diese giftbeladenen, lebendigen Schleimhautablagerungen tun uns nichts Gutes.

Je kompakter und je schneller es uns möglich ist, den Biofilm aus dem Darm auszuscheiden, desto besser. Und je verträglicher der Vorgang für uns ist, desto geringer ist die Rückbelastung für den Organismus.

Erst vor einigen Jahren hat man in Asien etwas ganz Tolles entdeckt. Eine Kombination aus fermentierten Fasern und Okraschotenpulver leistet etwas Fantastisches.

Die in einem Stufenverfahren fermentierten Rindenfasern von Ölpalmen haben die einzigartige Fähigkeit, in den intakten Biofilm einzudringen und so auch zwischen Darmwand und Biofilm zu gelangen. Dabei – und das ist wichtig – lösen sie den Biofilm nicht an oder auf, viel besser: Mit Hilfe der aufquellenden Wirkung von Okraschoten wird der Biofilm sozusagen mit Wasser vollgepumpt, abgelöst von der Darmwand und als aufgeplustertes „Etwas“ in skurrilsten Gestalten nach draußen in die Schüssel befördert. Der längste Biofilm soll 7 Meter lang gewesen sein.

Biofilm

Einzig die fermentierte Faser der Ölpalme ist in der Lage, in den zähen Biofilm einzudringen

Nun, das dürfte entweder ein Rekord oder eine maßlose Übertreibung sein. Aber wenn man sich die Mühe macht, ein größeres Sieb in die Toilette zu halten, um den wilden Biofilm einzufangen und zu entknoten, dann kann man schon recht lange Stücke entdecken. (Bitte unter hygienischen Bedingungen.)

Die Kombination aus beiden Zutaten ist ein einzigartiger Weg, zuverlässig und innerhalb von wenigen Tagen den Biofilm im Darm von der Darmwand sanft abzulösen und zu entfernen, so dass er als Ganzes ausgeschieden werden kann und wird.

Biofilm

Danach sorgt die aufquellende Wirkung der Okraschote dafür, das sich der Biofilm von der Darmwand löst und in einem Rutsch ausgeschieden werden kann

Hier zeigt sich wieder einmal: je dunkler die Schatten, desto heller scheint das Licht. Übersetzt: in Zeiten, da so viele neue Krankheiten auftauchen, multidimensional, chronisch und schwierig zu therapieren, tauchen oft zeitgleich fantastische Heilmittel aus der Natur auf, die genau solche Krankheiten heilen können. Man kann das Internet dafür verantwortlich machen, man kann es aber auch auf die große göttliche Ordnung der Dualität schieben…

Es ist jedenfalls segensreich, dass diese neue und genau richtige Methode aufgetaucht ist, mit der man die schlimmen und krankmachenden Biofilme im Ganzen aus dem Darm herauslösen kann auf so einfache, schnelle und schonende Art.

Es sei den Entdeckern gegönnt, dass sie sich die Herstellungsweise der fermentierten Fasern haben patentieren lassen. Damit fließt Geld in Drittweltländer… hoffentlich an die richtigen Stellen. Das Herstellungsverfahren, das Patent und die Monopolstellung der fermentierten Fasern machen das Produkt teuer. Nun, ein kleiner Wermutstropfen: der ganz große Nutzen für unsere Gesundheit und tägliches Wohlbefinden wiegt den Preis auf.

Es hat sich im Praxisumfeld gezeigt, dass 4 Tage Express Darmkur Premium für die meisten Menschen ausreichen, um ein gründliches Ergebnis zu erzielen.

Biofilm

Die Express Darmkur Premium

In diesen 4 Tagen isst Du nichts, trinkst aber bitte richtig viel Wasser oder Tee. Da viel Wasser in den Biofilm hineingezogen wird. Damit er sich ablösen kann, sollte man wirklich, über den Tag verteilt, 3 Liter Flüssigkeit zu sich nehmen. Als Tee bietet sich beispielsweise Ingwertee an, weil er wärmt. Während kühlerer Jahreszeiten braucht der Körper etwas Wärme von außen, da man sonst leicht ins Frösteln kommt.

Um bei Kräften zu bleiben, kannst Du zwei bis drei Mal täglich einen Energy Fitness Shake Vanille zwischen den „Hauptmahlzeiten“ schlürfen.

Biofilm

Der Energy Fitness Shake Vanille unterstützt Dich während der 4 Tage Express Darmkur Premium

Unter Umständen kannst Du Shakes oder den „Hauptmahlzeitshake“ mit frischen Säften geschmacklich aufwerten.

Du kannst auch mit Gewürzen herumspielen und den „Hauptmahlzeitsshake“ würzen. Dafür bieten sich an: Zimt, Vanille, Nelken, Cumin, Kardamom, etherisches Zitronenöl oder was Dir sonst noch
einfällt. Wenn Du tolle Ideen hast, lass es uns gerne wissen.

Unbedingt ist für Stuhlgang zu sorgen. Zur Not mit der Unterstützung von Bittersalz. Ab dem 3. Tag ist mit dem
Erscheinen des Biofilms zu rechnen.

Nimm Dir unbedingt etwas mehr Ruhe als gewöhnlich. Das Ruhebedürfnis ist größer während dieser Kur.


Dein selbst produzierter Film

Am fünften Tag führt man mit Bittersalz ab, um den restlichen Biofilm, der noch nicht ausgeschieden worden ist, hinaus zu befördern in die endlosen Weiten der Kanalisation. An diesem Tag kann man mit leichter Kost wieder beginnen.

Wenn Du keine Berührungsängste hast, dann kauf ein preiswertes Plastiksieb, stell es in die Toilette und fang den wilden Biofilm. Zieh Dir unbedingt Handschuhe an und untersuche Deinen selbst produzierten Biofilm. Fotografier ihn. Achtung! Sei um peinliche Sauberkeit und Hygiene und um Desinfektion bemüht. Du wühlst gerade in lebendem Sondermüll…

Danach entsorge ihn und freu Dich, dass Du dieses verborgene kleine Horrorszenario elegant und in so kurzer Zeit beendet hast.

Nun kannst Du Dich an die weitere Pflege Deines Darmes machen.

Epilog

Der erste und wichtigste Schritt in Richtung Gesundheit ist hiermit getan. Nun ist der Darm befreit und bereit für die weitergehende Reinigung, Entgiftung, Beruhigung, Umstimmung und Heilung.

Dafür eignet sich die Amazonas Darmreinigung: aus der Kombination ergibt sich eine perfekte Synergie. Sie entfernt alte Kotreste und Kotsteine in den Darmfalten und tiefen Taschen, reguliert Pankreas-, Leber- und Gallentätigkeit, „füttert“ die guten Bakterien, bringt die Peristaltik wieder in Schwung, bindet und scheidet Gifte (z. B. Ammoniak) aus, die sich nicht im Biofilm, sondern im Stuhl befinden. Entzündungen klingen ab, und der Darm kann heilen.

Dazu eignen sich

Es ist buchstäblich für jeden sinnvoll, einmal im Jahr solch ein Reinigungsprogramm durchzuziehen. Auf einen Schlag - und das habe ich in vielen Oligoscanmessungen, die die Schwermetallbelastung im Körper quantitativ zeigen, gesehen – wird man einen guten Teil der eingelagerten, fest im Biofilm eingebauten Schwermetalle los. Das kann sonst keine, wie auch immer geartete Schwermetallentgiftungsmethode leisten. Mich persönlich hat das am meisten überzeugt. Zeigt es doch, dass sich alles, was ich bisher in der Theorie über den Biofilm gelernt habe, in der Praxis beweist.

Wer an chronischen oder Autoimmunerkrankungen leidet, ist gut beraten, mit einem kundigen Therapeuten die Kuren einzubauen, in das laufende Behandlungsprotokoll. In diesem Kontext mag es sinnvoll sein, die Kuren anfangs öfter zu wiederholen. Denn wenn man den Darm in einem sehr toxischen System gereinigt hat, nutzt der Körper die Gelegenheit, die in anderen Geweben sitzenden Ablagerungen zu mobilisieren. Man erkennt dies daran, dass es einem kurz nach der Kur besser geht, aber nach einigen Wochen sich wieder Symptome einschleichen. So einiges kann von den mobilisierten Giften im Darm landen, wo sich rascher ein neuer Biofilm bildet, als in einem relativ gesunden Organismus.

Vermutlich kennen erst wenige naturheilkundliche Therapeuten diese Methode, daher mach Deinen behandelnden Therapeuten darauf aufmerksam, denn dieses Wissen ist für alle kostbar. Das ist nämlich genau die Methode, die die Therapieresistenzen knackt. I know!

Quellen:

¹Epstein AK1, Pokroy B, Seminara A, Aizenberg J.: “Bacterial biofilm shows persistent resistance to liquid wetting and gas penetration”. 2011. ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21191101

Mehr Info:

https://www.youtube.com/watch?v=QibsSbo2miw

https://www.youtube.com/watch?v=LDdG8TMzi_k

https://www.youtube.com/watch?v=IlFzcdJlWyw

https://www.youtube.com/watch?v=lpI4WCM_9pM

https://www.youtube.com/watch?v=be-mjOGiquk

https://www.youtube.com/watch?v=aXFl_GGW7x8

https://www.spektrum.de/magazin/bekaempfung-bakterieller-biofilme/828110

- Macfarlane, S., Woodmansey, E. J., & Macfarlane, G. T. (2005). Colonization of mucin by human intestinal bacteria and establishment of biofilm communities in a two-stage continuous culture system. Applied and environmental microbiology, 71(11), 7483-7492.

- Community Structure and Co-operation in Biofilms. Von D. G. Allison, P. Gilbert, H. M. Lappin-Scott und M. Wilson (Hg.). Cambridge University Press, 2001.

- Macfarlane, S., Bahrami, B., & Macfarlane, G. T. (2011). Mucosal biofilm communities in the human intestinal tract. Advances in applied microbiology,75, 111-143.

- Probert, H. M., & Gibson, G. R. (2002). Bacterial biofilms in the human gastrointestinal tract. Current issues in intestinal microbiology, 3(2), 23-27.

- Bacterial Biofilms: A Common Cause of Persistent Infections. Von J. W. Costerton, Philip S. Stewart und E. P. Greenberg in: Science, Bd. 284, S. 1318, 1999.

Autorin: Marlene Kunold

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  • Zeig mir den Biofilm!

    Liebe Marlene! Zur Ausleitung rate ich zu Cassia Fistula, ein natürliches und ganzheitliches Ausleitungsprodukt.
    Habe bei meiner letzten Leberreinigung im Juni 2018 sehrgute Ergebnisse damit erziehlt. Da ist sehr-
    viel Schleim und auch Stücke vom Biofilm abgegange. Meine nächste Leberreinigung ist für Anfang
    November geplant. Werde vorher die Expreß darmkur durchführen ,aber zum Ausleiten wieder die
    Cassia verwenden so wie sie Florian Sauer( www.DeinGesundheitslehrer.de) empfielt. Ich bedanke mich für deine ausührlichen Erklärungen .Herzliche Grüße Gabriele
    PS.: Hatte gestern das Video mit Dir und Matthias angesehen, kann es aber nicht mehr finden,bin auch kein Profi in Sachen Internet . Danke Euch beiden für den Beitrag

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