Weizen und Gluten - was steckt dahinter

Die Verunsicherung über Weizen und Gluten dieser Tage ist nachvollziehbar. Immer mehr Menschen leiden an einer Glutenunverträglichkeit und die Frage ist vorerst berechtigt, ob es sich dabei um eine Modeerscheinung handelt. In der Tat steckt hinter dieser sehr tückischen Lebensmittelunverträglichkeit mehr als nur ein Trend, denn die Symptome sind - wenn Sie einmal erkannt wurden - unangenehm. Und nicht nur das, leider reagiert der Organismus auf Dauer mit Symptomen, die sich in Folgekrankheiten oder weiteren Allergien zeigen. Wir erklären, was es mit Weizen und Gluten auf sich hat. 

Weizen und Gluten - Ungeahnte Wirkungen 

Das Gluten hat, wohlgemerkt heute, eine fatale Auswirkung auf den Organismus. Es handelt sich tatsächlich um eine realistische Erscheinung, die oberflächlich betrachtet, wie Übergewicht wirkt. Die Betroffenen haben das Gefühl, sie "bekommen die Kilos einfach nicht runter". Viele Menschen plagen sich mit Sport, gesunder Ernährung und nehmen dennoch nicht ab. Der Bauch bleibt einfach rund. Oftmals steckt das Gluten im Weizen dahinter, das den Körper aufschwemmt. Denn das Klebeeiweiß verfügt über eine dementsprechende Eigenschaft: Es bindet Wasser, nicht nur im Teig, sondern auch im Organismus. Das Übergewicht besteht also zu einem großen Teil aus Wasser, das sich auf Hüften und Bauch breitmacht. 

Gluten und Weizen

Neue Weizenzüchtungen bringen höhere Erträge, sind aber kein Segen für die Gesundheit.

Die Aufnahme wichtiger Nährstoffe ist gefährdet 

Doch nicht nur optisch hinterlässt Gluten seine Spuren im Körper. Es ist vor allem der Darm, der auf lange Sicht geschädigt wird. Was geschieht mit dem Darm? Das heutige Gluten ist im Grunde genommen schwer verdaulich und kann im Darm nicht vollständig in einzelne Aminosäuren zerlegt werden. Daraus resultieren unverdaute Protein-Bruchstücke, die im Allgemeinen auch Peptide genannt werden. Als Rückstand verbleiben sie in den Darmwänden und verkleben dort. Genau dieser Effekt ist verheerend, weil die übliche Aufnahme der Nährstoffe nicht mehr gewährleistet ist. Mineralstoffe wie Vitamine können nicht mehr ausreichend aufgenommen und an den Organismus abgegeben werden. Eine der wichtigsten Funktionen für eine gesunde Ernährung! Abgeschlagenheit, Müdigkeit und vor allem Eisenmangel sind die Folge. Der gesundheitsbewusste Mensch versucht diesen Mangel durch Eisenpräparate oder Brennnesselpulver auszugleichen. Zusätzlich quält ein wenig konstanter Durchfall den Einzelnen ... 

Die geschädigten Darmwände sind die Basis für gesundheitliche Folgen 

Eine der vielleicht wichtigsten Reaktionen ist der sogenannte "Brain Fog" oder "Gehirnnebel". Dabei handelt es sich um unklare Zustände, eine Art Verwirrung, deren Symptome weder der Alzheimer Krankheit noch Altersdemenz oder Depressionen zugeordnet werden können. Die Konzentration ist gestört und auch die Verarbeitung von Informationen fällt zusehends schwer. Da die Sensibilität von Allergien in den letzten Jahren stark zugenommen hat, entwickeln immer mehr Menschen eine Empfindlichkeit auch gegen Gluten. Im Organismus wird die Balance zwischen Botenstoffen und Hormonen gestört, die in der Folge psychische aber auch physische Probleme verursachen können. Verantwortlich für diese Zustände sind die Gluten-Peptide, die über die geschädigte Darmwand in die Blutbahn gelangen und vorerst scheinbar harmlose Symptome wie Kopfschmerzen oder Migräne auslösen. Nahezu unbemerkt entwickeln sich ständig wiederkehrendes Sodbrennen und Verdauungsbeschwerden wie unangenehmes Völlegefühl nach dem Essen und leichter Durchfall. 

Die positiven Aspekte für Brot und Pasta 

Gluten erzeugt viskoelastische Eigenschaften. Sie sorgen dafür, dass Brot und Pasta die gewünschte Konsistenz erhalten. Aus diesem Grund wird es nahezu in allen Lebensmitteln verwendet. Ferner dient es auch als guter Geschmacksträger. Wer einkaufen geht und versucht, keine Weizenprodukte in den Einkaufswagen zu legen, wird überrascht sein, dass die meisten der heiß geliebten Produkte nun fehlen. Daran zeigt sich, in wie vielen Lebensmitteln nicht nur Weizen, sondern insbesondere Gluten enthalten ist. Doch Weizen gehört in der lebensmittelverarbeitenden Industrie zu den günstigsten Ausgangsstoffen. Warum jedoch litten unsere Großeltern nicht an der Glutenunverträglichkeit? Die Antwort findet sich auf den Feldern der Landwirtschaft. 

Das ist aus dem Weizen geworden 

Für höhere Ernteerträge wurde der Weizen in den letzten 50 Jahren agrarwirtschaftlich verändert. Die neuen Züchtungen brachten bessere Ernten zutage. Die Ähren sind seither dicker und erzeugen auf gleicher Fläche bessere Ergebnisse. Die Ernteerträge sind teilweise zehnmal höher als noch vor 100 Jahren. Auch die Resistenz gegenüber Umwelteinflüssen wurde in den neuen Weizenzüchtungen gestärkt. Ferner wurde der Weizen auch hinsichtlich der industriellen Backprozesse verändert. Dies bedeutet, dass nicht nur das Weizenkorn um ein Vielfaches größer ist, sondern auch der Anteil des darin enthaltenden Glutens. All dies geschah in den letzten Jahrzehnten. Moderne Forschung, Kreuzzüchtungen und neueste Technologien ermöglichten diese extremen Veränderungen des kleinen Weizenkorns. Für das Korn selbst sind es nur relativ kleine Abwandlungen, das menschliche Immunsystem ist jedoch hart getroffen. Als Beispiel: Durch die Kreuzzüchtungen entstanden Weizensorten mit 42 Chromosomen - weitaus höher als der normale Weizen. 

Gut für Brot und Pasta, doch verheerend für das Immunsystem 

Einerseits hat der moderne Weizen überaus verbesserte Eigenschaften für Kuchenmehl und Pasta, andererseits einen neuen, sehr hohen Glutengehalt sowie eine neue Glutenstruktur, die für das menschliche Verdauungssystem unverträglich ist. Aus dieser Perspektive heraus betrachtet, erscheint es also fast normal, dass der Körper mit entzündlichen Reaktionen im Verdauungstrakt reagiert. Ebenso betroffen ist die Fetteinlagerung, die sich meist am Bauch zeigt. Ursache ist freigewordenes und überschüssiges Insulin, dass zu dieser Fetteinlagerung und damit zum Übergewicht führt. 

Die Lösung: Verzicht auf Gluten und Darmreinigung 

Die geschädigte Darmwand ist nun durchlässig und transportiert auch andere unerwünschte Stoffe ungehindert in die Blutbahn und damit in den gesamten Organismus. Es sind vor allem auch andere Allergene, die ihren Weg finden. Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit entwickeln daher im Laufe der Zeit auch andere Allergien gegenüber verschiedenen Lebensmitteln oder Zusätzen. Ein Kreislauf mit verheerenden Folgen. Die kleinste Menge Zucker löst Sodbrennen aus, Nervosität und Konzentrationsstörungen und plötzlich schmerzen auch die Gelenke. Vom Reizdarmsyndrom ist die Rede oder von typischen Altersbeschwerden. Wer jedoch auf Weizen und alle anderen glutenhaltigen Getreidesorten verzichtet, wird schon nach relativ kurzer Zeit Besserung feststellen. Der Organismus benötigt wenigstens 30 Tage, um sich von den Folgen des Glutens zu erholen. Der Darm benötigt eine Darmsanierung, um sich wieder zu regenerieren. Neben dem 100%igen Verzicht auf glutenhaltige Getreideprodukte, kann eine Amazonas Darmreinigung hilfreich sein. Schon nach vier bis sechs Wochen baut der Körper auch die Wassereinlagerungen ab, das Gewicht reduziert sich zusehends, so auch der Bauchumfang. Ferner können leckere Rohkostbrote, wie du sie in unserem Shop findest, zu einer sorgen- und glutenfreien Ernährung beitragen.

Tipp: Eine gesundheitlich wertvolle Alternative zu hochgezüchtetem Weizen sind Urkornsorten, welche nicht verändert wurden, wie Dinkel, Emmer oder Einkorn, deren Glutengehalt deutlich niedriger ist, und die auch bei Glutenempfindlichkeit besser vertragen werden können.

 

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