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Vitamin D – Das Allheimittel?!

Müdigkeit, Schwäche, wiederkehrende Infekte, Asthma, Gelenkschmerzen, Kreislaufprobleme, häufige Stürze und Knochenbrüche – hättest du gedacht, dass all diese Probleme und noch unzählige mehr im Zusammenhang mit einem Mangel an Vitamin D stehen können?

Vitamin D ist gar kein Vitamin

Streng betrachtet ist Vitamin D kein Vitamin im eigentlichen Sinne. Wie der Name schon nahe legt („Vita“ = Leben + „amin“ für Aminosäure), sind Vitamine Stoffe, die der Körper zum Leben braucht. Allerdings kann er sie nicht selbst produzieren und so müssen sie von außen, sprich über die Nahrung, zugeführt werden. Das trifft auf Vitamin D nicht zu. Es wird direkt in unserer Haut unter Sonneneinstrahlung gebildet. In geringen Mengen kommt es auch in unserer Nahrung vor, aber das ist im Vergleich zu den Mengen, die der Körper selbst herstellen kann, kaum ausschlaggebend. Streng betrachtet ist Vitamin D ein Prohormon und wird eher aus historischen Gründen weiterhin unter den fettlöslichen Vitaminen, zusammen mit den Vitaminen E, A und K geführt (kleine Eselsbrücke, sich diese zu merken: EDEKA). Vor diesem Hintergrund ist es leicht nachvollziehbar, dass gerade Vitamin D, an so vielen Schräubchen im Körper drehen kann. Nach und nach hat die Forschung gezeigt, dass ein Großteil unserer Körperzellen Rezeptoren für das Vitamin D-Hormon besitzen. Es ist also sehr potent für ein Vitamin, im Endeffekt aber nicht einflussreicher als andere Hormone, wie zum Beispiel das der Schilddrüse.

Jahreszeit und Bräunung beeinflussen die Produktion von Vitamin D3

Vitamin D

Hilft dem Körper auf die Sprünge: Unsere Sonne schenkt uns Lebenskraft und Gesundheit.

Das natürliche Spektrum des Sonnenlichts geht weit über das hinaus, was wir als Licht wahrnehmen können. Für die Bildung von Vitamin D in der Haut sind UVB-Strahlen notwendig. Es ist aber nicht so, dass wir einfach so vor die Haustüre gehen, mit Jeans, T-Shirt und Turnschuhen bekleidet und noch ehe wir den Schlüssel ins Autoschloss auf der anderen Straßenseite gesteckt haben, hat unsere Haut mit Hilfe der Herbstsonne unseren Tagesbedarf an Vitamin D fertiggestellt. Das wäre doch zu einfach. Grundsätzlich muss der Einfallswinkel der Sonnenstrahlen steiler als 35° sein, was beispielsweise in Norddeutschland nur von Ende März bis Ende September gegeben ist. In den Randwochen ist das lediglich um die Mittagszeit der Fall, während es zur Sonnenwende im Juni von ca. 9 – 17 Uhr zutrifft. Erst südlich des 37. Breitengrads, also beispielsweise in Südspanien oder Sizilien, ist der Einfallswinkel das ganze Jahr über gegeben. Wie lange der Einzelne zur Zeit des optimalen Sonnenstands ein Sonnenbad nehmen sollte, hängt nicht nur von der Bekleidung ab (nur Hände und Gesicht reichen nicht aus!), sondern auch vom Bräunungsgrad der Haut. Hier trifft beides zu, dass sowohl dunkelhäutig geborene Menschen, als auch braungebrannte Personen länger in der Sonne bleiben müssen, um das gleiche Pensum an Vitamin D zu produzieren, wie ihre hellhäutigen Mitmenschen. Der Grund dafür ist ein Schutzmechanismus des Körpers gegen mögliche Schäden durch zu viel Bestrahlung. Im Sonnenlicht wird in der Haut der Farbstoff Melanin produziert, der die Haut dunkler erscheinen lässt und zugleich bestimmte Wellenlängen aus dem Sonnenlicht herausfiltert. Im Laufe der Evolution hat dies dazu geführt, dass beim Menschen, als er seinen Lebensbereich von Afrika in nördlichere Gefilde vergrößerte, die Haut zunehmend heller wurde, um weiterhin eine ausreichende Produktion von Vitamin D zu ermöglichen.

Sonnencreme verhindert ausreichende Herstellung von D3

Nicht nur die Haut selbst filtert mit Melanin die Sonnenstrahlen ehe sie die Produktionsstätten des Prohormons Vitamin D erreichen können, die gern großzügig aufgetragene Sonnencreme hat denselben Effekt. Schon ab Lichtschutzfaktor 8 wird die Produktion um wenigstens 97% verringert! Es hat also gar keinen Sinnn sich eine Woche lang im Urlaub von morgens bis abends fast nack an den Strand zu legen, wenn man jedes freiliegende Stück Haut konsequent mit Sonnencreme zukleistert. Gerne wird an dieser Stelle das Hautkrebsrisiko angeführt. Darum sollte man sich nicht zu sehr sorgen, da es einerseits ausreicht, sich nur die Hälfte der Zeit, die die eigene Haut braucht, um rot zu werden, in der Sonne aufzuhalten. Andererseits ist der Schutz durch Sonnencreme grundsätzlich fraglich, da die Frühformen des malignen Melanoms in den letzten Jahren sogar zugenommen haben trotz des zunehmenden Verbrauchs von Sonnencreme. Wie so häufig kann man auch hier feststellen: Die Dosis machts! Die Maßnahme der WHO, die Sonne gar als „toxisch“ einzustufen, kann als äußerst kritisch betrachtet werden. Man könnte die Idee bekommen, Leute sollen davon abgeschreckt werden, genug Sonne für ihre Vitamin D-Produktion zu tanken…

Bedeutung von Alter, Ernährung und weiteren Faktoren

Gerade im Winter ist es besonders schwierig, ausreichend Vitmamin D zu erhalten. Aber auch dicke Wolkendecken im Sommer, können die wertvollen Strahlen herausfiltern. Weiterhin nimmt die Fähigkeit der Haut zur Vitamin D-Produktion mit dem Alter ab. Die Großeltern müssen also deutlich länger in der Sonne bleiben als ihre Enkel, um verlgeichbar viel Vitamin D zu produzieren. Weiterhin gilt: je höher das Körpergewicht umso höher ist der Bedarf an Vitamin D, da es in den Fettzellen gebunden wird. Die gute Nachricht hierbei ist: nimmt man ab, wird es auch wieder freigesetzt! Generell werden nur etwa 5 – 20 % des Bedarfs an Vitamin D über die Nahrung aufgenommen. In erwähnenswerten Mengen kommt es eigentlich nur in Fettfischen vor, ein wenig auch in Innereien, Eiern und Milchprodukten. Den Veganern bleibt hier nur die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln, was grundsätzlich aber für quasi alle Menschen, besonders in den dunklen Monaten und nördlicheren Ländern empfohlen wird. Schwangere und Kinder stellen eine besondere Risikogruppe dar, die auf eine ausreichende Versorgung ggfs. über Supplementation mit Tabletten achten sollten. Das Vitmin D-Präparat Osteomin in unserem Shop ist zusätzlich mit Calcium angereichert, da das Vitamin D die Verwendung des Calciums im Körper steuert. So bringt das Nahrungsergänzungsmittel sein Arbeitsmaterial quasi gleich mit. Zwar kann der Körper das Vitamin speichern, wenn es ausreichend vorhanden ist, und in Notzeiten wieder freisetzen. Allerdings kommt es beim Ottonormalverbraucher selten zu einem Überschuss, der als Vorrat genutzt werden könnte. Wir sitzen einfach zu viel drinnen, tragen lange Kleidung oder cremen uns die Haut mit Sonnenschutz oder wenigstens einer Pflegecreme mit integriertem Sunblocker ein. Das Problem hat schon mit der Industrialisierung angefangen, als Kinder, die im Schatten großer Fabrikschornsteine aufwuchsen, an der für Vitamin D-Mangel typischen Rachitis erkrankten, einer Wachstumsstörung der Knochen. Im Gegensatz zu anderen Länder, wie Großbritannien, USA und Kanada, wird in Deutschland auch kaum Vitamin D in den Lebensmitteln zugesetzt. Es bleibt also letztendlich nur das Sonnenbad, der Gang ins Solarium oder die Einnahme von zusätzlichem Vitamin D, um die vielen unangenehmen Folgen, die ein Mangel mit sich bringt, zu vermeiden.

D3 moduliert alle essentiellen Körpersysteme

Vitamin D Produktion

Sie scheint für jeden von uns.

Der im Körper wichtigste Vertreter ist das Vitamin D3, in der Fachwelt der Chemie „Cholecalciferol“ genannt. Dieses wird über eine Zwischenstufe weiter zu dem Hormon „Calcitriol“ umgewandelt. Lange glaubte man, dass es in erster Linie wichtig sei für die Regulierung des Calciumspiegels im Blut und somit essentiell zum Aufbau der Knochen beiträgt. Inzwischen hat man erkannt, dass es neben dem Mineralstoffhaushalt auch allgemein die Expression der Gene steuert und so das Immunsystem, das zentrale wie das periphere Nervensystem, das Herz- Kreislaufsystem und die Zellteilung moduliert. Dieses breite Funktionsspektrum bedingt die Bandbreite an Symptomen, die ein Mangel mit sich bringen kann. Da gibt es zum Beispiel: Müdigkeit, verlangsamtes Denken, Depression, Muskelschwäche und -krämpfe, Schmerzen in den Knien und im Rücken, Schlafstörungen, Hautprobleme, erhöhte Anfälligkeit für Infekte und bakterielle Infektionen, epileptische Anfälle, Herzrythmusstörungen, ein erhöhtes Sturzrisiko im Alter, Skelettschmerzen, Knochenverbiegungen und Knieverformungen, Taubheitsgefühl, Muskelkrämpfe, niedrige Muskelspannung und auch allgemeine motorische Entwicklungsverzögerung bei Heranwachsenden. Eine allgemein gehaltene Faustregel könnte lauten, dass eine Unterversorgung mit D3 einem die Erkrankungen beschert, für die man genetisch prädestiniert ist.

Unklar, wieviel Vitamin D man braucht

Bei meinen Recherchen habe ich die verschiedensten Angaben dazu gefunden, wieviel Vitamin D nun gut ist für den Menschen. Für den Blutwert liegt die Spanne in etwa bei mindestens 30 ng/Liter bis maximal 90 ng/Liter. Besonders in den Wintermonaten erreichen wohl 80 bis 90% der Deutschen nicht einmal den Mindestwert. Im Sommer sieht es nicht wesentlich besser aus. Zuverlässigen Aufschluss über den eigenen Vitamin D-Spiegel gibt eine Blutuntersuchung. Im Weiteren ist es noch schwieriger zu sagen, wie genau man auf den Mindestwert kommen kann. Empfehlungen reichen von täglich 4 Stunden draußen verbringen über 2 x im Monat für eine Stunde ins Solarium gehen bis hin zu über 250 µg täglicher Supplementation über einen beschränkten Zeitraum. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt eine tägliche Vitamin D-Einnahme von 20 µg/Tag. Die Dosis von 100 µg/Tag sollten nicht überschritten werden. Es wird davon ausgegangen, dass ein durchschnittlicher Erwachsener von 80 kg täglich 114 µg D3 verbraucht und 250 µg den Blutwert um ein Nanogramm pro Liter anhebt. Unter optimalen Bedingungen kann die Haut eines jungen Erwachsenen 250 – 500 µg D3 bilden. Es gibt Stimmen in der Wissenschaft, die die Ansicht vertreten, dass eine Überdosierung nahezu unmöglich ist. Nimmt man viel Vitamin D ein, wird empfohlen, ebenfalls Vitamin K2 und Magnesium einzunehmen, da diese beiden - neben Calcium - für viele Vitamin D-gesteuerte Prozesse benötigt werden. Letztendlich lässt sich zusammenfassen, dass der Bedarf an zusätzlichem Vitamin D stark von den Eigenschaften einer Person abhängt, z.B. Alter, Hauttyp, Beruf, Gewicht und Wohnort.

Gesund mit Vitamin D

Es gibt inzwischen zahlreiche Untersuchungen dazu, welche vorteilhaften Auswirkungen die (oft erhebliche) Erhöhung des Vitamin D3-Spiegels auf verschiedene Krankheiten hat. So fand man, dass verengte Gefäße ihre Durchflussrate wieder erhöhten und so das Infarktrisiko gesenkt werden konnte. Bei Krebserkrankungen ist es einerseits eine gute Prävention, andererseits wird auch bei bereits vorhandenem Krebs das Tumorwachstum gebremst. Da D3 essentiell für die Kommunikation der Immunzellen im Körper ist, wurde eine hochdosierte Einnahme im Winter für effektiver befunden als die üblicher Grippeimpfung. Nebenbei stimuliert es auch die Bildung von körpereigenen Antibiotika, was jedem Infekt den Garaus macht. Bezüglich der Motorik konnten deutliche Verbesserungen hinsichtlich der Muskelkraft, des Gleichgewichtsinns und der Knochendichte festgestellt werden. Und sogar neuronale Erkrankungen wie Alzheimer oder Multiple Sklerose reagieren auf eine Anhebung des Vitamin D-Spiegels im Blut.

Vitamin D – Das Allheimittel?

Ist Vitamin D nun das Allheilmittel, nach dem wir schon immer gesucht haben? Ist es tatsächlich so einfach gegen schwere und chronische Erkrankungen anzugehen? Ich möchte sagen: Ja, es ist tatsächlich sehr einfach. Mit Vitamin D haben wir ein simples Hilfsmittel an der Hand, das bei nahezu jeder Beschwerde Linderung schaffen kann. Das fußt aber darauf, dass es das Hormon ist, bei dem die meisten Menschen einen Mangel aufweisen. Es ist also keine Wunderdroge! Genau, wie andere Hormone schraubt es an den Schräubchen im Körper, die es vorfindet. Es kann nichts neu erschaffen. Ich persönlich genieße ein Sonnenbad aus vielen Gründen. Wenn ich neben kreativer Entspannung und einem Schwelgen im warmen Wohlsein auch noch mein Immunsystem aktiv unterstützen kann, ist das einfach optimal! Wann hast du dir das letzte Mal die Sonne auf den Bauch scheinen lassen?

Quellen:

1. https://de.wikipedia.org/wiki/Vitamin_D
2. www.vitamindmangel.org/vitamin-d-spiegel
3. www.vitamind.net
4. https://www.zeitenschrift.com/artikel/die-sagenhaften-kraefte-von-hochdosiertem-vitamin-D3
5. https://www.youtube.com/watch?v=W-QKbikogtI

 

 

© Regenbogenkreis / Matthias Langwasser - Alle Rechte vorbehalten. Dieser Text und die enthaltenen Bilder unterliegen dem Urheberrecht und anderen Gesetzen zum Schutz geistigen Eigentums. Dieser Artikel darf ohne Genehmigung weder kopiert oder veröffentlicht werden. Eine Verlinkung direkt auf die jeweilige Text-Seite sowie das Teilen in sozialen Netzwerken sind erlaubt und erwünscht.
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