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Vegane Schokolade – Genuss für Leib und Seele

Schokolade wird heute auf der ganzen Welt konsumiert und geliebt. Leider besteht marktübliche Schokolade zum größten Teil aus Zucker und Fett und schadet dadurch den Zähnen und dem ganzen Organismus. Zudem enthält sie durch die Produktionsverfahren kaum noch die gesundheitsfördernden Mineralstoffe, Vitamine und Antioxidantien, die ursprünglich in der Kakaobohne enthalten waren. Die meisten industrieüblichen Schokoladen sind Schokoladen mit einem mehr oder weniger großen Milchanteil. Milch steht aber in dem Verdacht, die restlichen, noch in der industriell gefertigten Schokolade enthaltenen Antioxidantien auch noch unwirksam zu machen.

Vegane Schokolade

Zum Glück ist es heute kein Problem mehr, vegane Rohkostschokolade in Bio-Qualität zu bekommen., zum Beispiel bei Regenbogenkreis. Wir führen ein Sortiment, dass keine Wünsche offen lässt!

Glücklicherweise gibt es heute viele alternative Schokoladen, die gänzlich ohne Milch, Industriezucker und schlechte Fette auskommen - gesunde vegane Schokolade ohne Zucker und in Bioqualität. So kannst Du Schokolade jetzt ganz ohne Reue und schlechtes Gewissen schlemmen! Wer regelmäßig vegane, also milchfreie und zuckerfreie Schokolade in Maßen genießt, tut sogar etwas für Körper und Seele und profitiert von den vielen gesunden Inhaltsstoffen.

Die Geschichte der Schokolade

Schokolade ist ein uraltes Lebensmittel. Sie stammt von der Kakaobohne, die seit Jahrhunderten in Mittel- und Südamerika wächst. Schon bei den Mayas und Azteken, die dort lebten, stand Schokolade hoch im Kurs. Der Genuss war allerdings dem Königshaus und Adligen sowie hohen Würdenträgern, Handelskaufleuten und Kriegern vorbehalten. Kakao war teuer und etwas ganz Besonderes. Mit dem leider heute so verbreiteten Massenkonsum abends vor dem Fernseher hatte das nichts zu tun. Schokolade war ein Luxusnahrungsmittel, dem sogar bewusstseinserweiternde Eigenschaften zugesagt wurden. Es kam daher neben dem höfischen Luxusleben auch bei speziellen spirituellen Ritualen zum Einsatz.

Kakao wurde bei den Azteken sogar als Zahlungsmittel verwendet. Während der spanischen Kolonialzeit bestand die Kakaobohnen-Währung noch eine Weile fort. So besagt eine Quelle aus dem 16. Jahrhundert, dass etwa ein Truthahn 200 und ein Hase 100 Kakaobohnen wert war. Eine Tomate kostete genau eine Kakaobohne.

Die Entstehung des Wortes “Schokolade”

Ursprünglich wurde vegane, milchfreie Schokolade ohne Zucker als Heißgetränk konsumiert. Die in Mittelamerika wachsenden Kakaobohnen wurden zu einem warmen Getränk verarbeitet, dass damals komplett ohne Süßung auskam und dadurch auch eher bitter schmeckte. Stattdessen wurden verschiedene Gewürze und Chilischoten hinzugegeben. Inspiriert von den alten Azteken wird Schokolade mit Chili heute auch wieder von vielen Schokolademanufakturen angeboten. Die Azteken nannten die heiße Schokolade “Caca Huatl”, Kakaowasser. Bei den Mayas hieß es “Chocol haa”, heißes Wasser. Vermutlich stammt das heutige Wort Schokolade aus einer Kombination des Maya-Wortes “chocol” (heiß) und des aztekischen “atl” für Wasser. Bei den Azteken endeten Wörter oft auf der Silbe “tl”, was allerdings die besetzenden Spanier kaum aussprechen konnten. Sie sagten meist “te” statt “tl”. So wurde aus “chocol atl” das spanische Wort “chocolate”, und daraus dann später im Deutschen unser heutiges Wort “Schokolade”.

1753 – der Kakao hatte schon Europa erreicht – gab der schwedische Naturforscher Carl von Linné der Pflanze seinen wissenschaftlichen Namen: Theobroma Cacao. Bis heute ist dies der offizielle Name der Kakaopflanze in der Wissenschaft. Normalerweise wurden lateinische Namen vergeben. Theobroma Cacao stammt allerdings von dem griechischen Wort für Gott (“theos”) und dem griechischen Wort für Speise “broma”. Theobroma Cacao bedeutet also “Cacao – Speise der Götter”. Kein Wunder – werden der Schokolade doch viele ausgesprochen gesundheitsfördernde Wirkungen nachgesagt und in den letzten Jahren sogar durch einige wissenschaftliche Studien nachgewiesen.

Herstellung von handelsüblicher Schokolade

Für die Schokoladenherstellung röstet man normalerweise Kakaobohnen bei 120 - 160 °C. Danach werden diese gemahlen. Durch die während des Röstens und Mahlens entstehende Hitze wird das natürliche Fett aus der Kakaobohne verflüssigt. Dieses Fett nennt man auch Kakaobutter. Dadurch entsteht eine cremige Masse, die aus der Kakaobutter einerseits und der Kakaotrockenmasse andererseits besteht. Die Kakaotrockenmasse wird dann mehr oder weniger stark entölt – das heißt, die Kakaobutter wird entfernt – und im Handel als Kakaopulver verkauft. Sie ist auch der Grundbestandteil der meisten Schokoladen. Nur weiße Schokolade kommt ganz ohne die dunkle Kakaotrockenmasse aus. Sie enthält aus der Kakaobohne nur noch die helle, weißlich-gelbliche Kakaobutter.

Die Kakaomasse wird schließlich mit Zucker und Milch gemischt und meist der Emulgator Sojalecithin beigemischt. Dann walzt und conchiert (rührt) man die Schokolade in verschiedenen, speziellen Verfahren, die je nach Hersteller und Manufaktur variieren – teilweise Stunden und Tage lang – um sie feiner zu machen. Zum Schluss wird die feine Masse in eine Form gefüllt – fertig ist die Milchschokolade.

Rohkostschokolade

Rohkostschokolade: Reiner sinnlicher Genuss mit großem gesundheitlichem Nutzen.

Vegane Schokolade

Dunkle Schokoladen und Bitterschokoladen enthalten meist kein Milchpulver, sondern nur die Kakaotrockenmasse, Kakaobutter und Zucker. Sie sind also oft vegan. Je höher der Anteil des reinen Kakaos in der Schokolade ausfällt, desto dunkler und bitterer ist die daraus resultierende Schokolade. Dunkle Schokolade ist also durchaus gesünder als helle, da sie mit weniger Zucker und Fett auskommt.

Aber es gibt auch gesunde helle Schokolade. Vegane, also milchfreie Schokolade, enthält kein Milchpulver, ist also laktosefrei und umgeht dadurch auch die antioxidantienhemmende Wirkung der Milch auf die gesunden Inhaltsstoffe der Schokolade. Bei heller oder weißer milchfreier Schokolade werden meist Reismilch oder andere Milchalternativen als Basis verwendet, um der veganen, laktosefreien Schokolade ihre helle Farbe und Cremigkeit zu verleihen.

Rohe, milchfreie Schokolade

Vegane (milchfreie) Schokolade gibt es zudem meist in Bio- und Rohkostqualität – ein weiterer essentieller Aspekt für die gesundheitsfördernden Effekte der Schokolade. Der Kakao wird nicht über 42°C erhitzt, sondern nur sehr langsam und schonend erwärmt und dann sanft fermentiert. Die Mineralstoffe, Vitamine und Antioxidantien des Kakaos bleiben so erhalten. Das darf man nicht unterschätzen. Was kaum jemand weiß: Kakao enthält 30-mal so viele Antioxidantien wie grüner Tee, der ebenfalls schon sehr reich an diesen freien Radikalfängern ist.

Bio-Schokolade

Da die Kakaopflanze meist in Monokulturen angebaut wird, ist sie äußerst anfällig für Schädlinge. Leider werden diese Bäume deshalb oft sehr intensiv mit giftigen Pestiziden gespritzt, die natürlich auch in dem Endprodukt landen, dem Kakao oder der Schokolade, die Du dann konsumierst.

Aus diesem Grund solltest Du beim Kauf von (am besten zuckerfreier und milchfreier) Schokolade zudem darauf achten, nur Produkte aus kontrolliert biologischem Anbau zu kaufen. Diese Kakaobäume werden in Mischkulturen angebaut. Durch die Mischkulturen ist der Boden viel reicher an Nährstoffen und Schädlinge können auf natürliche Art abgewehrt werden. Außerdem enthalten die Böden, auf denen Kakao in Mischkultur wächst, einen nachweislich höheren Anteil an Nährstoffen. Diese Nährstoffe wandern dann natürlich auch in das Endprodukt: die gute, vegane Bioschokolade.

Schokolade ohne Zucker

Am gesündesten ist vegane, zuckerfreie Schokolade, die statt auf Industriezucker oder Rohrohrzucker auf gesunde Süßungsmittel setzt. Rohrohrzucker findet man noch viel zu oft in Bioprodukten. Er ist zwar besser ist als weißer Zucker, aber immer noch hochprozessiert und enthält kaum Nährstoffe und Mineralien. Besser sind alternative Süßungsmittel wie Agavendicksaft, Xylit (Birkenzucker), Kokosblütenzucker, Yaconsirup oder Dattelsüße. Schokolade ohne raffinierten Zucker schmeckt genau so lecker, aber schadet den Zähnen nicht so sehr (die Varianten mit Xylit sind sogar gut für die Zähne!) und vermeidet durch die Einbindung des Zuckers in komplexere Kohlenhydrate mit Mineralien und Vitaminen Insulin-Kicks und darauf folgende rasante Abfälle des Blutzuckerspiegels mit Müdigkeit und Heißhungerattacken.

Gesunde Inhaltstoffe der veganen Schokolade

Kakao ist besonders reich an Magnesium. In 100 g Kakaopulver stecken 400 mg Magnesium. Magnesium ist gut für das Herz, wirkt entzündungshemmend und fungiert als Enzymaktivator von gut 300 verschiedenen Enzymen. Außerdem wirkt es entspannend auf die Muskeln und soll sogar Kopfschmerzen lindern können. Zusätzlich sind in Kakao und in laktosefreien Schokoladen ohne Zucker aber mit hohem Kakaoanteil eine Fülle von weiteren, lebenswichtigen Mineralien und Spurenelementen enthalten wie Kalzium, Eisen, Phosphor und Kupfer.

Kakaobohnen und -Pulver

Kakaobohnen und -pulver.

Schokolade enthält darüber hinaus Flavonoide. Das sind sekundäre Pflanzenstoffe aus der Familie der Polyphenole. Diese wirken stark antioxidativ, das heißt, sie wirken wie ein Schutzschild des Körpers vor zerstörerischen Giften, den so genannten freien Radikalen. Flavonoide sind Antioxidantien, die durch ihre Schutzfunktion vor freien Radikalen effektiv das Immunsystem des Körpers stärken und entlasten.

Positive Effekte der veganen, zuckerfreien Schokolade

Laut einer Studie der englischen Universität Hull, die 2010 in der Fachpublikation Diabetic Medicine veröffentlicht wurde, erhöht der Genuss von Schokolade mit hohem Polyphenolanteil das “gute” Cholesterin, verringert aber den Gesamtcholesterinwert. Die Studie wurde mit 12 Diabetes Typ-2-Patienten durchgeführt. Den Teilnehmern wurde täglich 45 Gramm Schokolade mit hohem Flavonoidgehalt (also vegane Schokolade ohne Zucker oder mit sehr geringem Zuckergehalt) verabreicht. Eine Kontrollgruppe erhielt dieselbe Menge an Schokolade mit geringem Antioxidantienanteil. Nur der Genuss der gesunden, zuckerfreien bzw. zuckerarmen Schokolade ließ die Werte des als gesundheitlich positiv bewerteten, so genannten HDL-Cholesterins steigen und bewirkte gleichzeitig eine Verringerung des Gesamtcholesterinspiegels. Weitere Studien belegten diesen Effekt und zeigten zudem, dass durch einen kurzfristig erhöhten Konsum von veganer Schokolade auch das so genannte LDL-Cholesterin (“negatives Cholesterin”) gesenkt wurde. In einer anderen Studie konnte auch nachgewiesen werden, dass der Blutzuckerspiegel der Probanden, die dunkle Schokolade ohne Zucker genossen hatten, deutlich niedriger war als derer, denen weiße, zuckerhaltige Schokolade verabreicht wurde.

Laut einer weiteren Studie aus den USA können die so genannten Flavanole – das sind bestimmte in Schokolade enthaltene Antioxidantien – die Flexibilität der Blutgefäße aufrecht erhalten und Ablagerungen an den Innenwänden der Gefäße vereiteln. Somit beugen sie nicht nur Bluthochdruck, sondern auch Arteriosklerose vor.

Noch ein Gesundheitsplus der veganen, laktosefreien Schokolade: Einige spezielle gutartige Milchsäurebakterien im Darm benötigen bestimmte Stoffe aus dem Kakaoanteil der Schokolade. Sie produzieren bei der Verarbeitung Stoffe, die gegen Entzündungen im Körper wirken. Oft lösen Entzündungen Ablagerungen in den Gefäßwänden aber erst aus. Durch eine Reduktion der Entzündungsprozesse funktionieren die Gefäße besser und verschiedene Herz-Kreislauf-Erkrankungen können im Vorfeld verhindert werden.

Die stimmungsaufhellende Wirkung veganer Schokolade

Einen wichtigen Effekt haben wir bislang noch gar nicht genannt: Schokolade macht glücklich! Und zwar nicht nur wegen des enthaltenden Zuckers, der allgemein für kurze Zeit die Laune anhebt -was natürlich auch für zuckerfreie Schokolade gilt. Denn auch wenn kein Industriezucker enthalten sind, werden die komplexen Kohlenhydrate aus Süßungsmitteln wie Agave oder Kokosblütenzucker letztendlich in Zucker umgewandelt und spenden wie dieser schnelle Energie und machen also aktiv – allerdings ohne die starken, negativen Effekte des weißen Zuckers.
Aber noch aus einem anderen Grund macht Schokolade glücklich. Schon die Azteken kannten die mild antidepressive und leicht anregende Wirkung der veganen, zuckerfreien Schokolade. Der in Schokolade enthaltende Stoff Theobromin hat nämlich, ähnlich wie Koffein, eine anregende und stimmungsverbessernde Wirkung. Diese ist auf die im Kakao enthaltenen Stoffe Serotonin, Dopamin, Pheylethylamin und Anandamid zurückzuführen, welche anregend wirken und glücklich machen.
Kakao wird heute noch bei einigen spirituellen Ritualen als Herzöffner verwendet. Sogar in einigen deutschen Großstädten gibt es heute Kakao-Schamanen, die, inspiriert von den alten Inkas und Azteken, den meditativen Genuss von Schokolade als Ritual zelebrieren, um mehr Klarheit und Freude in das Leben einzuladen.

Schokolade als Aphrodisiakum

Die Kakaobohne enthält noch einen anderen Stoff mit großer Wirkung, nämlich das so genannte Arginin. Arginin ist eine Aminosäure, die ganz allgemein im Körper den Blutfluss fördert. Damit wird aber auch der Blutfluss in den Geschlechtsorganen gesteigert. Dadurch kann das sexuelle Verlangen sowohl des Mannes als auch der Frau durch den Genuss von Schokolade gesteigert werden. Manche bezeichnen Schokolade deshalb sogar als natürliches Viagra, wobei die Wirkung des Kakaos natürlich sehr viel milder ausfällt als die des chemisch hergestellten Medikaments.
Wer auf natürliche Mittel zur Stimmungsaufhellung und Gesundheitsförderung setzt, für den hat vegane (milchfreie) Schokolade ohne Zucker aber einiges zu bieten - sowohl für den Körper als auch für die Seele!

 
Hier erfährst Du mehr über die veganen Schokoladen aus unserem Angebot:

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