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Stevia – die süße Heilpflanze wirkt antioxidativ, beugt DNA-Schäden & Krebs vor

Inzwischen ist Stevia ein allgemein bekannter und zugelassener Lebensmittelzusatzstoff innerhalb den Ländern der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten. Doch wieso dauerte es eigentlich so lange, bis dieses natürliche, rein pflanzliche Süßungsmittel mit zahlreichen wertvollen Heilwirkungen für die allgemeine Verwendung zugelassen wurde? Immerhin war bekannt, dass die indianische Ethnie Guarani in Paraguay das pflanzliche Süßungsmittel seit Generationen verwendete und sich dabei einer guten Gesundheit erfreute. Während Stevia sich in jüngster Zeit in gesamt Südamerika, Kanada und Asien verbreitet hat, mussten die Amerikaner und Europäer bis zum 2. Dezember 2011, dem Zulassungstag, warten.

Holpersteine auf dem Weg zur Zulassung

Und dennoch schaffte es die FDA („Food and Drug Administration“/ U.S. Lebensmittelüberwachsungs- & Arzneimittelzulassungsbehörde) die Zulassung für Stevia in den Vereinigten Staaten und Europa zu unterdrücken. Was stand auf dem Spiel? Zum einen hat die „Zuckermafia“ eine sehr starke Lobby, sie ist wirtschaftlich so weitgreifend vernetzt, dass wir mittlerweile in jedem industriell angereicherten Lebensmittelprodukt Saccharose vorfinden. Auf diesem Weg nimmt der Deutsche im Durchschnitt 30 Würfel Zucker zu sich, auch wenn er sonst vollkommen auf Zuckerkonsum verzichtet. Und dann ist da noch das synthetische, diabetische Süßungsmittel Aspartam, dessen Gebrauch sich in keiner einzigen ehrlichen Studien als sicher für den allgemeinen Gebrauch erwiesen hat. Die FDA hatte jedoch im Sinn, den Verkauf von Aspartam anzukurbeln, sodass Stevia als Konkurrenzprodukt im Wege stand. Im Jahr 1991 etikettiert die FDA Stevia als „unsicherer Lebensmittelzusatzstoff“ und schränkte dessen Gebrauch auf Nahrungsergänzungsmittel ein. Auch verhängten sie Einschränkungen bei der Einfuhr von Stevia und gingen sogar so weit, dass ein Verleger alle seine Back- & Kochbücher entfernen sollte, die Rezepte mit Stevia enthielten. Erst als Coca-Cola und Cargill ein Interesse zeigten, wurde die Zulassung langsam in die Wege geleitet.

Stevia bewährt sich gegenüber alternativen Süßungsmitteln

Während sich um den weißen Zucker immer mehr Studien scharten, die eine gesundheitsbeeinträchtigende Wirkung nachwiesen, suchte man nach Alternativen wie beispielsweise Rohr - & Rohrrohrzucker, Honig, Agavensirup und Birnendicksaft. Während man herausfand, dass der braune Zucker sich ähnlich schädlich auf den Körper auswirkte wie weißer Zucker, wurde ebenso angeraten, von den übrigen natürlichen Alternativen in Maßen zu genießen, da sie doch denselben Effekt auf den Insulinspiegel hatten wie der synthetische Zucker. Was keine dieser Alternativen leisten konnte, vereinte die Pflanze Stevia in einer erstaunlich vielseitigen Form. Denn man fand heraus, dass sie nicht allein auf den Insulinspiegel und somit Diabetes melitus einen positiven Einfluss nahm, sondern entgegen den synthetischen Nachteilen Karies vorbeugte und sich nicht übersäuernd, sondern im Gegenteil antioxidativ und somit basisch auf den Körper auswirkte.

Reich an Antioxidantien – repariert DNA, sorgt für gesunde Zellen & beugt Krebs vor

Steviapflanze

Stevia ist eine aus dem Hochland Paraguays stammende Staude, die schon seit Hunderten von Jahren von den Indianern Südamerikas als natürlicher Süßstoff und Heilmittel genutzt wird. Da Stevia bis zu 30mal süßer als Zucker ist, wird es von vielen Fachleuten als das Süßungsmittel der Zukunft angesehen.

Aus einer indischen Studie, die im „Journal of Agricultural and Food Chemistry“ veröffentlicht wurde, geht hervor, dass die Auszüge der Blätter der Stevia-Pflanze einen sehr hohen Anteil an Antioxidantien enthalten, die imstande sind, DNA-Schäden vorzubeugen, die bekanntermaßen für die Entwicklung von Krebskrankheiten verantwortlich sind. Der führende Autor Srijani Ghanta des indischen Instituts für chemische Biologie in Kolkate sagt dazu: „Diese Ergebnisse zeigen, dass Stevia rebaudiana als potenzielle Quelle natürlicher Antioxidantien genutzt werden kann“.

Bei diesen Forschungsversuchen haben die Wissenschaftler zwei verschiedene, chemische Stoffe (Methanol und Ethylacetat) verwendet, um Auszüge aus den Blättern der Stevia-Pflanze zu gewinnen. Dabei fand man heraus, dass die Extrakte eine Vielzahl an Antioxidantien, einschließlich Apigenin, Kaempferol und Quercitrin, enthalten.

Die antioxidante Wirkung wurde anhand einer Radikalfänger-Probe mit 2,2-diphenyl-1-picrylhydrazyl (DPPH) getestet, um festzustellen, wieviel an Stevia-Extrakt benötigt würde, um die Hälfte der freien Radikale einer festgelegten Lösungsmenge zu beseitigen. Für den Stevia-Auszug mit Methanol wurden 46,66 Mikrogramm pro Millimeter benötigt, während man von dem Stevia-Auszug mit Ethylacetat nur 9,26 Mikrogramm pro Millimeter hinzufügen musste. Als man diesen Versuch gegen hydroxide Radikale durchführte, verringerte sich die nötige Menge des Ethylacetat-Auszugs auf 3.08 Mikrogramm pro Millimeter. Freie Radikale entstehen durch oxidative Reaktionen im Körper, die zu einem Übermaß an Sauerstoffteilchen und somit zum oxidativen Stress führen. Wenn sich diese Sauerstoffteilchen weiterhin verbinden, entsteht Säure, die zur Übersäuerung des Körpers und daher zu zahlreichen Krankheitsbildern führt. Die antioxidative Wirkung von Stevia weist also gleichzeitig auf ihre entsäuernde, sprich basische Eigenschaft hin.

Weiterhin untersuchten die Forscher, inwiefern das Stevia-Extrakt die DNA-Stränge vor Schäden durch hydroxide Radikale schützen konnte. Es brauchte nur 0,1 Millimeter pro Liter des Stevia-Ethylacetat-Extraktes, um die schädigende Wirkung der Radikale an den DNA-Strängen vollständig abzufangen. DNA-Schäden wurden laut Forschungsergebnissen in einen engen Zusammenhang mit zahlreichen Krankheitsbildern gebracht, darunter insbesondere auch Krebs sowie Reproduktions- und Entwicklungsstörungen auf Zellebene. Wenn die DNA beschädigt ist, werden die gesunden Zellen bei der Zellreproduktion durch deformierte & ungesunde Zellen ersetzt. Somit spielt die Erhaltung der DNA-Stränge auch eine gewichtige Rolle für ein gesundes und langes Leben.

Ruf-Schädigung in der Öffentlichkeit

Es gab und gibt noch verschiedene Bemühungen den Ruf von Stevia in der Öffentlichkeit zu schädigen. Ganz vorne dabei war die FDA mit der Behauptung, dass die toxikologischen Untersuchungen nicht ausreichend seien, um eine Aussage über die Sicherheit von Stevia zu machen. An dieser Stelle hatte die FDA mit ihrer eigenen Politik gebrochen, denn normalerweise wurde allen natürlichen Substanzen ein Sicherheits-Status zugesprochen, die seit 1958 oder früher keinen Bericht über negative Auswirkungen vorzuweisen hatten. Man weiß inzwischen, dass diese Aussage aufgrund einer anonymen Petition eines mächtigen Stevia-Gegners gemacht wurde, jedoch nicht der Wahrheit entspricht.

Einige Studien nahmen an, dass Stevia sich auf den Energie-Stoffwechsel oder die Fortpflanzungsorgane negativ auswirken könnte. Jedoch andere Studien konnten keine dieser gesundheitlichen Beeinträchtigungen nachweisen. Schließlich wurde eine gründliche Sammelstudie der WHO („World Health Organisation“) im Jahr 2006 veröffentlicht, die zum Schluss kam, dass Stevia keinen schädigenden Einfluss auf menschliche und tierische Zellen nimmt und dass die im Labor beobachteten toxischen Reaktionen nicht in lebenden Zellen vorkommen können. Im Gegenteil sei Stevia, laut der WHO, für Patienten mit Bluthochdruck und Diabetes Typ 2 sehr nützlich und helfe die Erkrankung zu regulieren.

Sogar das „Zentrum für Wissenschaft im Interesse der Öffentlichkeit“ („Center for Science in the Public Interest“ (CSPI)), das die Stevia-Forschung unterstützte, war der Ansicht, dass es keinen Risikofaktor bei der Verwendung von Stevia in kleinen Dosen gibt, jedoch die Einnahme von größeren Mengen noch nicht erforscht sei.

Dem widerspricht der mehrfach ausgezeichnete, amerikanische Journalist Mike Adams und seine Redaktion „Naturalnews“ ganz eindeutig, denn das pflanzliche Süßungsmittel wird bereits seit Generationen von Millionen von Menschen auf der ganzen Welt konsumiert, ohne einen einzige negative Auswirkung auf die Gesundheit genommen zu haben. Die Verwendung von Stevia sei so sicher wie das Teetrinken und im Vergleich zu Aspartam, Sucralose, Saccharose und anderen chemischen Süßungsmitteln bei Weitem die bessere Wahl.

 

Quellen:

„Natural Sweetener Stevia Loaded with Antioxidants; Protects Against DNA Damage”, Mike Adams, 2008, naturalnews.com.
„Die Zuckermafia: Darum sollen wir Zucker essen.“, Melanie Schirrmann, 2013, hoerzu.de.

 

© Regenbogenkreis / Matthias Langwasser - Alle Rechte vorbehalten. Dieser Text und die enthaltenen Bilder unterliegen dem Urheberrecht und anderen Gesetzen zum Schutz geistigen Eigentums. Dieser Artikel darf ohne Genehmigung weder kopiert oder veröffentlicht werden. Eine Verlinkung direkt auf die jeweilige Text-Seite sowie das Teilen in sozialen Netzwerken sind erlaubt und erwünscht.
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  • Zusammenfassung

    möchte wissen wie Stevia gemacht wird. Überall wird künstlich Auszug gemacht. Das ist auch wieder Chemie für den Körper. wie wird es bei Euch gemacht?

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