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Kaffee ist ungesund

Kaffee  Vielfalt

Kaffee ist in all seinen Erscheinungsformen kontraproduktiv für unsere Gesundheit.

Für die Mehrheit der Menschen gehört der Kaffee am Morgen schlicht und ergreifend dazu, um Fahrt aufzunehmen. Ohne Kaffee, so behaupten es jedenfalls die eingefleischten Kaffeetrinker von sich, geht in vielerlei Hinsicht gar nichts. Doch ist der Kaffee auch wirklich gesund oder birgt der Konsum von Kaffee für unseren Organismus Risiken, die wir derzeit noch gar nicht in Gänze überschauen können? Und ab welcher Menge wäre denn der Konsum von Kaffee und all seiner auf dem Markt befindlichen Derivate wie Espresso, Latte Macchiato oder Cappuccino als kontraproduktiv für unseren Körper - oder gar schädlich - zu betrachten? Und was macht den Kaffee zu einem Getränk, welches eher mit viel Vorsicht genossen werden sollte? All das versuchen wir an dieser Stelle einmal genau zu beleuchten.

Kaffee ist ungesund - der Körper im Alarmzustand!

Das Kaffeetrinken am Morgen hat in weiten Teilen der Bevölkerung seinen festen Platz als Wach- und Muntermacher. Auch was unseren Verdauungsapparat angeht, soll der Konsum von Kaffee abführende Wunder wirken. Über Jahrzehnte gehörte darum das KK - Kaffee und Kippe - zum festen Lebensbestandteil. Und ja, Kaffee hat seine Wirkung - aber ob die so gewünscht ist, darf bezweifelt werden. Kaffeekonsum wirkt auf die Produktion vom Stresshormon Adrenalin in unserem Körper. Adrenalin wird in der Nebenniere produziert und durch den vermehrten Adrenalinausstoß kommt es zu einer Verschnellerung des Herzschlages sowie einer Anregung der Muskelfunktionen. Sobald unser Geist eine Gefahrensituation detektiert und meint verorten zu können, wird reichlich Adrenalin von den Nebennieren ausgeschüttet. Unser Körper wird damit in einen Alarmzustand versetzt - der Stresslevel steigt merklich an. Wir sind zur Abwehr oder zum Angriff bereit. All das teilt uns der Adrenalinspiegel mit. Doch kann diese Reaktion positiv besetzt sein? Ist es gut, den eigenen Stresslevel, den man eigentlich so gering wie möglich halten will, künstlich zu pushen? Nein, natürlich nicht.

Doch im Kaffee selbst stecken weit mehr Gefahren, als nur die Erhöhung des körpereigenen Stresslevels. Weit, weit mehr! So sind es beispielsweise nur Urban Legends, der Kaffee beuge der Müdigkeit vor, wirke gezielt gegen Erschöpfung und würde den Gang zur Toilette erleichtern. Das genaue Gegenteil ist der Fall. Kaffee ist es, der für Müdigkeit wie auch Erschöpfungszustände sorgt und sogar Obstipation, die Verstopfung des Darms, hervorrufen kann. Kaffee ist, dessen sind sich Wissenschaftler weltweit einig, für eine Reihe an Beschwerden ursächlich. Dazu zählen unter anderem die Konzentrationsstörungen, die Schlafstörungen, aber auch Müdigkeitssyndrome oder das Empfinden von akuter bis chronischer Unausgeglichenheit. Ob, wie und möglicherweise ab welcher konsumierten Kaffeemenge diese Begleiterscheinungen auftreten, ist von Mensch zu Mensch und somit von Körper zu Körper verschieden. Selbst geringe Mengen an Kaffee können ausreichen, den Körper in dieser Weise zu schädigen.

Kaffee ist ungesund - künstlich generierter Stress durch Kaffeekonsum

Ja, es gibt die sogenannten 'Adrenalin-Junkies', die meinen, ohne den permanenten Adrenalinausstoß nicht leben zu können. Adrenalin hat, das ist unbestritten, in manchen Situationen extrem positive Eigenschaften. Beim Sport zum Beispiel kann der Adrenalinausstoß dafür sorgen, auf den letzten Metern das entscheidende Moment an Kraftreserven zu mobilisieren, um einen Wettkampf siegreich zu gestalten. Adrenalin kann auch Eltern helfen, ihr eigenes oder ein anderes Kind aus einer Gefahrensituation zu befreien und zu retten, deren Bewältigung ohne diesen Adrenalinschub ansonsten unmöglich gewesen wäre. Man sagt ja nicht umsonst, dass Menschen in Angst- oder Stresssituationen 'Bärenkräfte' entwickeln können. Adrenalin wirkt, das ist medizinisch erwiesen, unmittelbar auf unsere Fähigkeit, sich einer Gefahrensituation aktiv 'kämpfend' zu stellen oder schnell genug zu sein, uns aus dieser misslichen Lage zu befreien.

Doch müssen wir heute noch jeden Tag auf ein Neues fliehen oder kämpfen? Gibt es nonstop Gefahrensituationen zu meistern, die einen erhöhten Ausstoß des Adrenalins aus der Nebenniere motivieren? Nein, definitiv nicht. Aber exakt das ist es, was der Kaffee mit unserem Körper macht. Permanenter Alarmzustand. Das Koffein aus dem Kaffee gelangt zur Nebenniere und stößt dort die Produktion von Adrenalin gezielt an. Aber das ist doch gut, weil man den Körper am Morgen ja in eben jenen Zustand versetzen will? Nein, es ist tatsächlich im Gegenteil sogar extrem kontraproduktiv. Und das ist auch recht einfach und anschaulich erklärbar. Wer den plötzlichen Adrenalinschub selbst schon einmal erlebt hat - und das wird die Mehrheit sein - der kennt auch die Reaktionen darauf. Als Begleitmusiken nach dem Abebben des Adrenalinkicks stellt sich recht zeitnah ein Gefühl der Müdigkeit, der Erschöpfung und des 'jetzt will der Körper durchschnaufen' ein. Was im Zuge der bewältigten Gefahrensituation die 'zittrigen Knie' sind, ist nach dem künstlichen Adrenalinschub der Kopfschmerz oder die leichte Reizbarkeit, die eintritt. Müdigkeit, Erschöpfungszustände, Unkonzentriertheit, Kopfschmerz, Reizbarkeit - all das verlangt in der Folge danach, den Adrenalinspiegel wieder über den Koffeinkonsum anzuheben. Der Teufelskreislauf entsteht. Sobald man selbst diese Begleitmusiken verortet, wird der Gang zum Kaffeeautomaten zur Routine.

Kaffee ist ungesund - das permanente Vorhandensein von Stresshormonen ist nicht gesund

Kaffee  Müdigkeit

Wenn die Wirkung des Koffeins nachlässt, kommt die Müdigkeit.

Kaffee enthält, egal wie viel von ihm wir auch immer zu uns nehmen und in welcher Form das stattfindet, Koffein. Koffein wurde schon während des 2. Weltkrieges gezielt bei Soldaten eingesetzt - zum Beispiel durch die sogenannte 'Fliegerschokolade'. Ziel war es, das Schlafbedürfnis der Soldaten zu durchbrechen oder zu unterdrücken. Darum wurden sie mit Koffein in einem 'fortwährenden Alarmzustand' und unter 'andauerndem Stress' gehalten. Als wären die Kriegsumstände nicht so schon Stress genug gewesen. Das Koffein im Kaffee, aber auch in anderen Produkten, täuscht dem Körper eben diesen Stress künstlich vor. Die Vorgehensweise ist dabei sehr perfide. Vom Koffein wird ein körpereigenes Hormon nachgeahmt. Dieses Hormon suggeriert den Nebennieren, sie mögen doch bitte zeitnah einen höheren Adrenalinspiegel an den Körper ausschütten. Nun gehen die Nebennieren durch das Koffein davon aus, der Mensch stehe unter Stress oder befinde sich in einer akuten Gefahrensituation. Die es mit einem Mehr an Adrenalin zu bewältigen gälte. In der Folge kommt es zu einem massiven Ausstoß des Stresshormons.

Doch in welchem Zeitfenster reagiert der Körper? Die Nebennieren sind darauf 'geeicht', situativ zu reagieren. Das heißt, der Hormonausstoß folgt, wenn er angestoßen wird und das unverzüglich. Wir selbst kennen das an uns, wenn wir uns schon einmal in einer Gefahrensituation befunden haben. Aus dem Nichts sind wir unter 'Hochspannung'. Das zeigt, mit welcher enormen Geschwindigkeit die Stresshormone ihre Wirkung entfalten. Das dient auf der einen Seite dazu, die Muskelspannung binnen Sekundenbruchteilen maximal zu erhöhen, um dem Fluchtreflex Folge leisten zu können. Andererseits wird aber auch der Blutzuckerspiegel radikal erhöht, wodurch der Körper einen massiven Energieschub erhalten soll. Ungefähr so vorstellbar, als würde bei einem Fahrzeug die Turbofunktion aktiviert - der Körper im Kick-Down-Zustand. Zudem erhöht sich der Pulsschlag, die Atmung wird in der Folge beschleunigt und das soll erzeugen, dass der Aufmerksamkeitslevel ansteigt. Gefahr erkannt - Gefahr durch Flucht oder Angriff gebannt.

Und nun übertragen wir das auf unser tägliches Umfeld. Müssen wir in unserem Alltag oder im Job unseren PC 'bekämpfen' oder vor ihm 'fliehen'? Müssen Akten aktiv bekämpft werden? Nein, natürlich nicht. Aber das weiß unser Körper nicht. Ihm wird durch die eine Tasse Kaffee, die wir zum Beispiel im Büro zu uns nehmen, suggeriert, er habe so zu reagieren, als würden wir von einer Horde wilder Tiere attackiert. Verhältnismäßig? Gesund? Natürlich nicht.

Kaffee ist ungesund - wenn die Herzfrequenz künstlich gesteigert wird

Alle Hormone in unserem Körper sind fein aufeinander abgestimmt. In Unordnung kommt das feingliedrige Gefüge stets dann, wenn wir von außen eingreifen. Serotonin im Körper fungiert als sogenannter 'Neurotransmitter'. Serotonin hat eine enorme Wichtigkeit für unseren Körper, denn es ist das Wohlfühl- oder Glückshormon. Als Botenträger bewirkt es, dass sich unsere Stimmung verbessert, indem die Stresswerte gedämpft werden. Serotonin ist als Hormon bekannt und geschätzt, das antidepressiv, schmerzhemmend, entspannend, motivationssteigernd und schlaffördernd wirkt. Koffein jedoch ist ein 'erklärter Feind' des Serotonins. Das geschieht dadurch, dass ein anregendes Hormon, der sogenannte Noradrenalinspiegel, angehoben wird. Hierdurch wird die Serotoninausschüttung abgedämpft.

Doch damit nicht genug. Auch ein weiteres Stresshormon, das Norepinephrin, erhält vom Koffein Unterstützung. Epinephrin wie auch Norepinephrin sind in der Wirkungsweise sehr klar strukturiert. Es wird ohne Umwege das Nervensystem und das Gehirn angesprochen. Der Blutdruck steigt, die Herzfrequenz nimmt zu. Das, was die Oma vielleicht noch lapidar „Ich habe so Herzklabastern, liegt wohl am Kaffee“ nannte, ist zwischenzeitlich wissenschaftlich erwiesen. Das Gehirn und das Nervensystem erhalten auch hier die Gefahrenmeldung über das Hormon und der Körper will sich auf den Notfall vorbereiten. Über eine stärkere Herzfrequenz und einen ansteigenden Blutdruck, der den Körper mit einem Mehr an Sauerstoff versorgen soll.

Kaffee ist ungesund - die zwei Gesichter des Kaffees

Was tun wir also unserem Körper an, wenn wir ihn konstant vom Erwachen bis zum Zubettgehen in einer Art Alarmzustand halten? Es ist unstrittig, dass wir uns durch einen hohen und konstanten Level von Koffein - was nicht nur im Kaffee vorkommt! - in einer künstlich erzeugten Stresssituation befinden. Im Grunde, so deutlich müssen wir einfach sein, befindet sich der 'Kaffee-Körper' in einer Situation des permanenten 'Vergiftetseins'. Was zu Beginn der Karriere als Kaffeetrinken vielleicht als Akutzustand angesehen werden kann, muss nach Jahren des Kaffeekonsums als chronischer Zustand bewertet werden. Doch wie wirkt es sich aus, wenn der Körper seine 'Droge Kaffee' nicht kontinuierlich bekommt? Was ist, wenn die Zufuhrkette unterbrochen wird? Die Folgen sind psychischer, aber eben auch physischer Natur. Wird der künstlich erzeugte Effekt nicht generiert, breiten sich Schlafstörungen, Erschöpfungszustände, Depressionen, leichtere Reizbarkeit, Stimmungsschwankungen bis hin zu Angstzuständen aus. Warum? Der Körper bekommt sein Koffein nicht und danach verlangt er. Denn er hat sich an den permanenten Alarmzustand nicht nur gewöhnt, er braucht ihn.

Depressionsstoff Koffein macht Kaffee ungesund

Doch was ist dieses Koffein, was den Kaffee so ungesund macht? Koffein ist als Stimulans bekannt. In mehr als 60 Pflanzen dieser Erde findet sich der Stoff Koffein und dient den Pflanzen dazu, sich auf natürlichem Wege vor Insekten zu schützen. Das Koffein ist bitter und just das ist ein Geschmack, den Insekten ganz sicher nicht lieben oder präferieren. In unserem Körper wirkt der Stoff über das zentrale Nervensystem. Wird das Koffein überdosiert - was schnell der Fall ist und das nicht nur bei regelmäßigem Genuss - werden die als zuerst positiv empfundenen Wirkungsweisen umgekehrt. Wir sprechen hier von Vergiftungserscheinungen, die sich durch einen konstanten Erregungszustand, durch innere Unruhe, durch Zittern, aber auch durch Herzrasen, fortwährenden Harndrang sowie Schlaflosigkeit äußern. Nun wird vielfach damit scheinargumentiert, der Vergiftungsgrad durch Überdosierung beim Koffein trete erst ab einem Gramm des Stimulans an - aber auch das ist so nicht haltbar. Jeder Mensch reagiert unterschiedlich, jeder Körper verarbeitet Koffein anders. Und so kann es schon bei weit geringeren Mengen dazu kommen, eine Überdosierung vorzunehmen.

Macht Kaffee durch das enthaltene Koffein abhängig?

Beantwortung der Frage dazu, ob Kaffee und Koffein abhängig machen, ist unter Wissenschaftlern nicht nur heiß, sondern auch sehr kontrovers diskutiert. Fakt ist, wird dem Körper Koffein entzogen, reagiert er mit bestimmten Entzugs- oder Vergiftungserscheinungen. Das ist bereits seit mehr als 13 Jahren eine feststehende Tatsache. Um das zu eruieren, wurden Testpersonen mit Koffeinkapseln versorgt, die dann abgesetzt wurden. Schon wenige Stunden nach dem Vorenthalten der Koffeindosis, auf welche sich der Körper 'eingeschossen' hatte, traten die bekannten Begleitmusiken auf. Erschöpfungszustände, erhöhte Müdigkeit, Kopfschmerzen, Zittern, Lethargie - so wurden die primären Begleiterscheinungen beschrieben. Damit wurde verdeutlicht, entzieht man dem Körper das Koffein, an welches er sich gewöhnt hat, sind Entzugserscheinungen die logische Folge und Konsequenz. Doch entsteht daraus zwingend eine Abhängigkeit? Da die Wissenschaftler einen Faktor nicht zweifelsfrei lokalisieren konnten - einen dopaminergenen Stoffwechsel, der in bestimmten Bereichen des menschlichen Hirns aktiviert wird - tut man sich schwer, von einer faktischen Abhängigkeit zu sprechen.

Da die Entzugserscheinungen beim Ansetzen des Koffeins jedoch aufhorchen ließen, ist man die Thematik von anderer Seite angegangen und spricht von einer 'Koffein-Gewöhnung'. Wird täglich eine bestimmte Anzahl an Tassen Kaffee zu sich genommen und das über einen längeren Zeitraum, tritt die Gewöhnung ein.

Kaffee ist ungesund und kein Durstlöscher

Wer die 'aktivierenden Begleitumstände' von Kaffee durch das Koffein 'mitnehmen' möchte, der muss sich auch der Tatsache bewusst sein, dass der Effekt nicht dauerhaft eintritt. Und auch das ist eine Zwangsfolge der Gewöhnung. Jede Wirkung von Koffein verpufft und kehrt sich ins Gegenteil um, wenn dieser Gewöhnungsprozess, an dessen Ende die Entzugserscheinungen beim Absetzen von Koffein stehen, eintritt. Die vermeintliche Leistungssteigerung, wegen der man den Kaffee mit dem Koffein konsumiert, entfaltet keinerlei Wirkung mehr. Wer auf einen wirklichen Muntermacher setzen möchte, der tut das mit Rücksicht auf seinen Körper. Guarana zum Beispiel ist so ein Produkt. Hier wird die Stimulanz auf ganz sanften Wegen erzielt. Oder einfach einen Powershake nutzen und so den Körper vitalisieren. Weit besser und effizienter als das Arbeiten mit Kaffee und Koffein.

Das tückische Element am Kaffee ist, dass die gewünschten Effekte sich mit der Gewöhnungsphase reduzieren. In der Folge wird mehr und mehr Kaffee konsumiert, um den Effekt aufrecht zu halten. Da sich Kaffee auf die Ausschüttungen der Nebennieren auswirkt, muss mit zunehmendem Konsum immer mehr ausgeschüttet werden. Selbst dann, wenn die Produktion sowie die Reserven erschöpft sind. Und trotzdem wird der Effekt nicht mehr eintreten - was dann auf eine massive und nachhaltige Nebennierenerschöpfung hindeutet. Der hier zu verzeichnende Drang, immer mehr zu sich nehmen zu müssen, erinnert an die Drogenaufnahme. Mit einer geringen Dosierung beginnen, die dann immer weiter gesteigert werden muss, um Rahmenbedingungen zu schaffen. Toleranzgrenzen werden nachhaltig verschoben und ein Mehr zur Effekterzielung wird notwendig. Und das bis zu dem Moment, da der Organismus nur noch dann reibungslos funktioniert, in dem er seine Dosis zugeführt bekommt.

Die Risiken beim Kaffeekonsum

Jede Überdosierung beim Koffein führt auf Dauer zu einem reduzierten Kaliumspiegel - bis hin zum Kaliummangel. Hierbei entstehen muskuläre Probleme, verstärkte Neigung zu Krämpfen und eine Erschöpfung des Körpers, die sehr schnell eintritt. Auch wenn der Mangel sich recht simpel wieder substituieren lässt - Kaliumbomben sind zum Beispiel Bananen oder Tomaten sowie Rote Bete - so ist das Absenken des Kaliumspiegels nicht wünschenswert. Zudem entsteht dadurch, dass Kaffeekonsum anfänglich den Harndrang triggert, eine vermehrte Ausscheidung von Kalzium. Auch wenn sich das Defizit durch gesunde Nahrung ausgleichen ließe, ist das Absenken der Mineralienspiegel im Körper nicht als gesund anzusehen. Der angestoßene Harndrang bringt uns dabei zu einem weiteren Punkt: Entwässernde Wirkung. Ja, Kaffee wirkt kurz nach dem Trinken entwässernd - aber das nur sehr begrenzt und temporär. Neuste Forschungen sagen, dass die Menge an Kaffee, die man sich zu nimmt, in die Flüssigkeitsbilanz hineingerechnet werden müsse, da Kaffee eben nicht dauerhaft 'harntreibende Wirkung' erziele.

Acrylamid im Kaffee?

Acrylamid war lange Zeit im Fokus der Berichterstattungen. Dabei ging es aber schwerpunktmäßig darum, dass Produkte wie Pommes Frites oder Chips das Risiko in sich tragen, Acrylamide aufzuweisen. Der Stoff entsteht dann, wenn die oben genannten Produkte kurz sehr hoch erhitzt werden. 170° Celsius gelten als Grenzwert. Für sehr wasserarme und stärkereiche Produkte gilt dabei, dass schon die Erhitzung auf mehr als 120! Celsius Probleme mit sich bringen kann. Je kürzer das Erhitzungsfenster und je höher die Temperatur, desto größer das Risiko, dass sich Acrylamid bildet, das im Verdacht steht, krebserregend zu wirken und das Erbgut nachhaltig zu schädigen. Wie passt das nun zu Kaffee? Ganz einfach.

Gerade die industriellen Kaffeesorten beim Filterkaffee, also die Mehrheit dessen, was auf dem Markt abgesetzt wird, werden in den industriellen Kaffeeröstereien schlagartig auf über 400 Grad Celsius erhitzt. Das verkürzt den ansonsten langwierigen Röstungsprozess erheblich und der Kaffee ist damit weit kostengünstiger produzierbar. Zeit ist Geld, wenn es um die industrielle Herstellung geht, anstatt auf langsame und schonende Verfahren zu setzen. Im Zuge dieser Untersuchungen kam schon vor mehr als sechs Jahren, Anfang 2011, ans Tageslicht, dass in 50 Prozent aller Fälle beim Filterkaffee industrieller Herstellung Signal- und Grenzwerte beim Acrylamid überschritten werden. Die Zahlen waren mitunter so alarmierend, dass im Kaffee höhere Werte an Acrylamid gefunden wurden, wie es beispielsweise bei Bratkartoffeln der Fall war. All das sagt sehr deutlich aus, dass Kaffee - neben der Konzentration von Koffein - nicht gesund sein kann, wenn das Risiko besteht, sich mit Acrylamiden zuzubomben. Übrigens haben die EU-Behörden den Richtwert in Bezug auf Signalwerte deutlich angehoben. Von 280 Mikrogramm je Kilo Kaffee wurde der Wert auf 450 Mikrogramm je Kilogramm angehoben. Eine nicht eben vertrauensbildende Maßnahme, wenn es um den Konsum von Kaffee geht, sondern eher eine Entscheidung für eine Lobby. Wen wundert es da noch, dass es nach der europaweiten und vereinheitlichten Anhebung kein Kaffee mehr geschafft hat, Signal- und Grenzwerte beim Acrylamid zu erreichen? Trotz Minimierungsrichtlinie beim Acrylamid wurde der Wert um mehr als 60 Prozent erhöht - das ist eine klare Richtungsvorgabe, den Kaffee nicht mehr zu trinken.

Kaffee in der Schwangerschaft verboten?

Um sich die Gefährlichkeit für die eigene Gesundheit deutlich vor Augen zu führen, ist ein Blick darauf notwendig, wie der Kaffee mit dem Koffein auf ungeborenes Leben wirkt. Auch wenn an dieser Stelle die Expertenmeinungen auseinandergehen, so ist man sich unter dem Strich einig, dass eine vermehrte Aufnahme von Koffein in der Schwangerschaft den Fötus nachhaltig schädigt. Nicht wenige Studien geben dahingehend Auskunft, dass der erhöhte Konsum von Koffein, den bei einer Koffein-Gewöhnung obligatorisch ist, unmittelbare Auswirkungen auf das Wachstum des ungeborenen Kindes hat. Doch nicht nur das. Auch das Risiko darauf, dass die Schwangere eine Fehlgeburt oder Totgeburt erleidet, die durch den erhöhten Koffeinkonsum ausgelöst wird, ist in den Studien inkludiert.

Galt bis vor einigen Jahren der Irrglaube, dass bis zu drei Tassen Kaffee am Tag bei Schwangeren keinerlei Probleme verursachen würden, wurde das nachhaltig revidiert. Selbst geringe Mengen an Koffein sind dazu geeignet, das ungeborene Leben zu schädigen. Das liegt daran, dass das Alkaloid von der Mutter über die Plazenta an das Ungeborene weitergereicht wird. Ein Kind im Körper der Mutter wird demnach mit der identischen Menge an Koffein wie auch Acrylamid versorgt, wie es die Mutter ihrem Körper zuführt.

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Fazit - Kaffee war, ist und bleibt ungesund

Wenn wir uns all die Fakten rund um den Kaffee anschauen und sehen, was das Koffein im Kaffee in unserem Körper verursacht, kann die Entscheidung eigentlich nur dahin gehen, auf Kaffee zu verzichten - gänzlich und in jeder Darbietungsform. Das greift nicht zuletzt auch aus dem Grund, da jede Wirkung und jeder Effekt, den wir mit Kaffeetrinken erzielen wollen, nicht nur nicht von Dauer ist, sondern wir diese Effekte auch auf gesunder Basis - zum Beispiel durch Guarana Pulver - erzielen können. Wozu also unseren Körper vorsätzlich schädigen, wenn es auch weit gesünder geht? Wer vom Kaffeekonsum loskommen will, der hat ausreichend Optionen dazu!

 

© Regenbogenkreis / Matthias Langwasser - Alle Rechte vorbehalten. Dieser Text und die enthaltenen Bilder unterliegen dem Urheberrecht und anderen Gesetzen zum Schutz geistigen Eigentums. Dieser Artikel darf ohne Genehmigung weder kopiert oder veröffentlicht werden. Eine Verlinkung direkt auf die jeweilige Text-Seite sowie das Teilen in sozialen Netzwerken sind erlaubt und erwünscht.
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