Heuschnupfen

 

Einleitung


Dauer-Niesen, eine ständig laufende Nase, extrem juckende Augen, manchmal auch juckende Ohren oder ein lästiges Kitzeln im Rachen. Dazu erschwertes Atmen und eine bleierne Müdigkeit mit einem Gefühl, als wäre man in Watte gepackt: Alle Jahre wieder, zum Frühlingserwachen, geht die Heuschnupfen-Saison in eine neue Runde. Immer mehr Menschen macht sie das Leben schwer und die Freude über die erwachende Natur und die ersten warmen Sonnenstrahlen so richtig mies.

Das Erschreckende: Mittlerweile ist nicht mehr nur eine kleine Randgruppe von dieser Form der Allergie betroffen. Immer mehr Menschen werden von diesen und weiteren, teils heftigen und nicht selten auch lebenseinschränkenden bis hin zu lebensbedrohlichen Beschwerden geplagt. Nach einer Gesundheitsstudie des Robert Koch-Instituts (RKI) von 20131 wurden bei 30 % der 18 bis 79-Jährigen in Deutschland im Laufe ihres Lebens nach eigenen Angaben eine Allergie festgestellt. Frauen sind mit 35,8 % häufiger betroffen als Männer mit 24,1 %. 

Die häufigste allergische Erkrankung ist mit rund 30 % der Heuschnupfen. Ein Mindestalter oder eine Altersgrenze nach oben gibt es für diese Form der Allergie nicht. Auch in höherem Alter kann der Heuschnupfen also scheinbar plötzlich und zum ersten Mal auftreten. Es kann aber auch die Kleinsten treffen: Nach RKI-Erhebung leiden bereits rund 26 % der Kinder und Jugendlichen in Deutschland unter einer allergischen Erkrankung – Tendenz steigend2. Wer einmal davon betroffen ist, wird das lästige Übel meist nicht mehr so schnell wieder los – sagt zumindest die Schulmedizin. Ob es wirklich keine Lösung gibt, das wollen wir in diesem Blogbeitrag klären.

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Was ist Heuschnupfen?


Der Auslöser für die teils heftigen allergischen Symptome mit Fließschnupfen oder Rhinitis, Juckreiz und auch Asthma, sind Pflanzenpollen. Deshalb wird Heuschnupfen auch als Pollinosis bezeichnet. Eine Pollenallergie ist auf jede blühende Pflanze und während der gesamten Vegetationszeit - also während des größten Teils eines Jahres - möglich. Gehäuft tritt Heuschnupfen allerdings vor allem im Frühjahr und Sommer auf, wenn die Vegetation explodiert und der Pollenflug am stärksten ist. Lediglich im Winter gibt es für Allergiker eine kurze Verschnaufpause, da auch die Pflanzen dann in ihrer Ruhephase sind.

Die Leidenszeit beginnt für Allergiker sofort, nachdem die Natur aus dem Winterschlaf erwacht: wenn ab Ende Januar / Anfang Februar die ersten Bäume zu blühen beginnen. Das sind Hasel und Erle, dicht gefolgt von Weide und der Birke – einem der Bäume mit dem größten Allergie-Potential. Die zweite Heuschnupfen-Hochphase startet dann im Sommer, wenn die Gräser ihren Pollenflug haben.

 

Was passiert bei Heuschnupfen im Körper?


Heuschnupfen ist, wie jede Allergie, eine überschießende Reaktion des Immunsystems auf einen bestimmten Stoff aus der Umwelt, der in den Körper eindringt und als fremd erkannt wird. Dieser Stoff wird als Antigen bezeichnet. Im Fall des Heuschnupfens sind die Auslöser Pflanzenpollen. Um die Allergiereaktion verstehen zu können, ist es wichtig, die Funktionsweise des Immunsystems ein wenig besser zu kennen.

 

Das Immunsystem als Schlüssel für die Reaktion auf körperfremde Stoffe


Das Immunsystem ist unsere Körper-Polizei. Es fungiert als persönlicher Bodyguard, der Bakterien, Viren, entartete Zellen und andere körperfremde Proteine, die er als Gefahr für den Organismus erachtet, als solche erkennt, unschädlich macht und eliminiert. Das Immunsystem ist sehr komplex und arbeitet mit unterschiedlichen „Waffen“, um den Körper davor zu schützen, krank zu werden.

Für die Immunabwehr maßgeblich zuständig sind die diversen weißen Blutkörperchen, auch Leukozyten genannt. Dazu gehören:

  • Granulozyten: Sie sind für die erste Abwehrreaktion gegen Fremdsubstanzen zuständig. Sie können die Blutbahn verlassen und über das Gewebe direkt zum Ort des Geschehens vordringen. Dort beteiligen sie sich an Entzündungsreaktionen und machen Erreger unschädlich.
  • Lymphozyten: Sie werden in B-Zellen und T-Zellen unterschieden. Die B-Zellen bilden spezifische Antikörper auf die jeweiligen Fremdstoffe (Antigene) aus und spielen damit für die Entstehung von Allergien eine besondere Rolle. Die T-Zellen produzieren Botenstoffe und aktivieren damit Fresszellen, B-Lymphozyten und weitere, an der Immunabwehr beteiligte Zellen. Bei den T-Zellen unterscheidet man weitere Untergruppen mit verschiedenen Aufgaben und Funktionen.
  • Monozyten: Dies sind sehr große Zellen, die ebenfalls die Blutbahn verlassen können und sich im Gewebe zu Makrophagen, den Fresszellen, entwickeln, um dort gemeinsam mit den Granulozyten Fremdstoffe wie Bakterien und andere Mikroorganismen, Zelltrümmer und sonstige Partikel in sich aufzunehmen und diese dann aufzulösen und / oder zu speichern.

Abwehrreaktion des Immunsystems


 


Das Immunsystem besteht aus einem angeboren und einem erworbenen Teil. Der angeborene Teil ist für 90 Prozent der Abwehr zuständig. Es ist jedoch eingeschränkt, wenn es um die Erkennung von Fremdstoffen geht. Hier setzt das erworbene Immunsystem ein, das im Laufe des Lebens immer weiter trainiert wird, um die Vielfalt potentieller Störenfriede sicher zu erkennen und eine gute Immunität aufzubauen.

Die größte Rolle dabei spielen die B-Lymphozyten. Sie fungieren wie ein lebenslanges und wachsames Gedächtnis, das bereits bekannte aber auch neue Erreger immer wieder als solche erkennt. Dringt ein potentieller Schadstoff (Antigen) wiederholt in den Körper ein, wird das Immunsystem mit der Zeit auf ihn sensibilisiert und beginnt Antikörper (Immunglobuline) darauf zu bilden. Diese genau auf das Antigen zugeschnittenen Antikörper binden die Störenfriede nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip, machen sie unschädlich oder aktivieren für die weitere Eliminierung die Fresszellen.

Neben den Zellen sind auch zahlreiche Botenstoffe an der Immunantwort beteiligt. Sie dienen dem Informationsaustausch zwischen allen an der Abwehrreaktion beteiligten Komponenten. Einer der wichtigsten Botenstoffe, der auch bei allergischen Reaktionen eine zentrale Rolle spielt, ist das Histamin. Es ist in bestimmten Leukozyten gespeichert und wird auf spezifische Abwehr-Signale hin ausgeschüttet.

Das Histamin bewirkt an unterschiedlichen Stellen im Körper Reaktionen, die schließlich als Symptome zu spüren sind. Das sind unter anderem:

  • Kopfschmerzen
  • Juckreiz
  • Rötung und Schwellung
  • Quaddeln auf der Haut
  • Niesen
  • Sekretbildung in Nase und Bronchien
  • Atemnot durch Zusammenziehen der Bronchialmuskulatur bei einer asthmatischen Reaktion
  • Blutdruckabfall
  • Gefäßerweiterung
  • Adrenalinausschüttung
  • Darmkrämpfe

 

Wie reagiert das Immunsystem bei einer allergischen Reaktion?


Normalerweise hat ein intaktes Immunsystem eine so genannte Immuntoleranz. Das bedeutet, dass das System schädliche und harmlose Substanzen einwandfrei unterscheiden kann. So reagiert es zum Beispiel nicht auf körpereigene Strukturen, wirkt also nicht autoaggressiv, und toleriert auch harmlose Stoffe wie Pollen, Nahrungsmittelbestandteile und Tierhaare.

Ist ein Mensch allergisch und leidet zum Beispiel unter Heuschnupfen, ist die Immuntoleranz gestört. Substanzen wie Pollen werden von der körpereigenen Abwehr nicht mehr als harmlos, sondern als fremd und gefährlich eingestuft und das System darauf sensibilisiert. Eine Sensibilisierungsphase kann dabei Wochen bis Jahre dauern.

Dringen die Pollen über die Schleimhäute in den Körper ein, wird die Kaskade der Immunreaktion abgespult. Je mehr Pollen auf das System einwirken, umso heftiger wird diese Reaktion. Sie „boostert“, wie es im Fachjargon heißt. Schon kleinste Mengen genügen, um die Reaktion auszulösen. Deshalb kann es von selbst auch keine Gewöhnung an eine als Allergen erkannte Substanz geben.

Die Reaktion kann sich dabei nicht nur verschlimmern, es kann sogar zu den so genannten Kreuzreaktionen kommen. Das sind Allergien, die parallel zum Heuschnupfen auf andere Substanzen, wie bestimmte Nahrungsmittel, auftreten. Eine der bekanntesten Kreuzreaktionen ist die Allergie gegen Birkenpollen und gleichzeitig gegen Kern- und Steinobst.

Pollen als Auslöser einer allergischen Reaktion


 

Ursachen von Heuschnupfen - Warum gerät das Immunsystem bei immer mehr Menschen aus dem Tritt?


Auch wenn die Wissenschaft keine eindeutige Ursache für die rasante Zunahme von Allergien und vor allem Heuschnupfen benennt, steht eines fest: Nach heutigem Forschungsstand sind es viele Faktoren, die dafür ursächlich sind, dass das Immunsystem nicht mehr gesund auf seine Umwelt reagiert3. Neben einer erblichen Veranlagung spielen dabei vor allem die zunehmende Umweltverschmutzung, der Klimawandel, übertriebene Hygiene, falsche Ernährung und auch psychische Faktoren eine maßgebliche Rolle.

Erbliche Vorbelastung

Wissenschaftliche Studien haben ergeben, dass bis zu 80 % der Neugeborenen, deren Eltern eine diagnostizierte Allergie haben, auch ein erhöhtes Allergierisiko haben sollen4.

Umweltgifte

Die zunehmende Luftverschmutzung, der inflationäre Gebrauch von Pestiziden insbesondere in Nahrungsmitteln und Pflegeprodukten, aber auch die zunehmende und aggressivere Strahlung wirken sich auf den gesamten Organismus aus und haben natürlich auch Einfluss auf das Immunsystem. Ob krebserregende oder künstlich hormonell wirkende Substanzen – das Immunsystem steht permanent unter Beschuss. Dieser Zustand begünstigt falsche Immunreaktionen und damit die Ausprägung von Allergien. Schadstoffe wie Feinstaub setzen sich außerdem an die Pollen und bewirken noch heftigere Immunreaktionen.

Klimawandel

Der Klimawandel begünstigt mehrere Faktoren, die zu einer Zunahme von Heuschnupfen führen:

  • Durch das Ansteigen der Durchschnittstemperaturen dehnen sich die Vegetationszeiten von Pflanzen aus und verlängern die Leidenszeit der Heuschnupfen-Geplagten. Viele Pflanzen blühen früher und halten sich länger in der Blühphase.
  • Durch einen gestiegenen Co2 Wert produzieren Pflanzen mehr Pollen. Scheinbar über Nacht „explodieren“ die Pflanzen und stehen in voller Blüte. Damit überfordern sie das Immunsystem, dem so keine Gelegenheit bleibt, sich langsam an den Pollenflug anzupassen.
  • Auch neue Pflanzen mit großem Allergiepotential, die sonst andere klimatische Bedingungen bevorzugen, werden bei uns heimisch. Ein Beispiel ist die Beifuß-Ambrosie, die die Heuschnupfenzeit für viele bis spät in den Oktober verlängert.
  • Durch den Temperaturanstieg erhöht sich außerdem der Luftschadstoffgehalt mit unter anderem Feinstaub und Ozon, die dem Immunsystem ebenfalls zusetzen und allergische Reaktionen begünstigen. Feinstaub zum Beispiel haftet sich an die Pollen und veranlasst, dass die Immunreaktion noch heftiger ausfällt.


Übertriebene Hygiene

Gerade für das kindliche Immunsystem ist die Auseinandersetzung mit Matsch und Dreck lebensnotwendig. Nur durch den Kontakt kann es seine volle Widerstandskraft ausbilden und immun gegen die unterschiedlichsten Einflüsse werden. Der Hygienewahn der vergangenen Jahre verhindert dies jedoch; alles muss keimfrei und steril sein. Doch was eigentlich gut gemeint ist, ist ein krankmachender Bumerang: Das mangelnde Training des Immunsystems begünstigt zu einem hohen Maße die Allergiebereitschaft. Zudem sind Desinfektionsmittel schädliche, antibiologische Substanzen, die auch das Biosystem Mensch nicht unangefochten lassen.

Medikamente und Impfungen

Der inflationäre Gebrauch von Medikamenten wie Antibiotika, aber auch Impfungen, schädigen das Immunsystem oft mehr, als dass sie nützen. Gerade die Wirkverstärker und Konservierungsstoffe in Impfseren (Quecksilber- und Aluminiumverbindungen sowie Formaldehyd) sind für das Immunsystem schädlich und können allergische Reaktionen hervorrufen und Heuschnupfen begünstigen. Siehe Blogartikel Ausleitung https://www.regenbogenkreis.de/blog/gesundheit-und-ernaehrung/ausleitung-von-schwermetallen-warum-die-ausleitung-so-wichtig-ist

Darmgesundheit

Von essentieller Bedeutung für die Gesundheit ist der Darm und sein Mikrobiom. Der Darm wird aufgrund seines immensen Nervengeflechts mit mehr Neuronen als im Rückenmark nicht nur als zweites Gehirn bezeichnet. Er ist auch das größte Immunorgan des Körpers. Etwa 80 % der aktiven Immunzellen sind hier tätig.

Die Darmschleimhaut und ihr Mikrobiom - bestehend aus ca. 2 Kilogramm lebensnotwendiger, „guter“ Darmflora - sorgen, wenn sie intakt sind, für eine gesunde Barriere zwischen äußerer Umwelt und Körperinnerem. Negative Einflüsse wie falsche Ernährung, Medikamente, Schadstoffe oder Stress können dieses wichtige Zusammenspiel schwächen und schließlich zu Funktionsstörungen wie dem Leaky Gut Syndrom führen. Die Darmschleimhaut wird dann durchlässiger für größere und auch gefährlichere Moleküle, die bei einem gesunden Darm niemals die Chance bekämen, diese Barriere zu passieren.

Neben der Begünstigung vieler anderer Erkrankungen, sind vor allem Allergien eine mögliche Folge des gestörten Immunsystems des Darms.

Mangelnde Pflege des Mikrobioms

Die Gesundheit des Darms und seines Mikrobioms ist einer der wichtigsten Entscheider über Krankheit und Gesundheit des Menschen und sollte immer gut gepflegt werden. Dieser Prozess beginnt bereits bei der Geburt. Denn während des natürlichen Geburtsvorgangs nimmt das Baby durch das Scheidensekret der Mutter sein erstes lebenswichtige Mikrobiom auf. Bei einem Kaiserschnitt, der heutzutage immer öfter auch ohne medizinische Indikation gemacht wird, ist das nicht möglich. Auch beim Stillen wird das Mikrobiom durch den Saugvorgang aber auch durch die Muttermilch genährt, weshalb nach Möglichkeit nicht darauf verzichtet werden sollte. Mit der Muttermilch werden außerdem wichtige Immunglobuline weitergegeben, was die gesunde Entwicklung des Säuglings unterstützt und das Allergierisiko deutlich senkt.

Falsche Ernährung

Durch die Ernährung hat es jeder selbst in der Hand, positiv auf das Mikrobiom und damit das Immunsystem einzuwirken - oder es massiv zu schädigen. Tierische Nahrungsmittel, insbesondere Milchprodukte, fördern Allergien, die auch als Kreuzreaktionen mit Heuschnupfen auftreten können5. Stattdessen sollte eine vollwertig vegane, möglichst zuckerfreie Kost, mit hochwertigen pflanzlichen Faserstoffen und milchsauer Vergorenem auf dem Speiseplan stehen. Diese Präbiotika nähren das Mikrobiom und halten das Immunsystem gesund.

Psychische Faktoren

Das Immunsystem reagiert auf Stress, Druck und Kummer, aber ebenso auf positive Emotionen. Wirken negative psychische Faktoren dauerhaft auf den Organismus, reagiert es. Doch nicht immer bleibt es „nur“ bei einem Schnupfen oder einer Herpes-Infektion, wenn das Immunsystem im Keller ist. Auch überschießende, allergische Reaktionen in Form von Heuschnupfen können ein Hinweis der Seele über den Körper auf nicht zuträgliche Lebensumstände sein, die eine Feinjustierung brauchen.   

 

Wie wird Heuschnupfen behandelt


Mit einem starken Anstieg und aktuell ca. 30 % Betroffene allein in Deutschland ist Heuschnupfen mittlerweile zur Zivilisationskrankheit geworden. Umso erstaunlicher, dass die Therapiemöglichkeiten zumindest seitens der Schulmedizin immer noch so gering bis gar nicht vorhanden sind.

Deshalb ist es an der Zeit, die Verantwortung selbst in die Hand zu nehmen und seinen ganz individuellen Heilungsweg auf allen Ebenen zu beschreiten.

 

Schulmedizinische Behandlung von Heuschnupfen


Die Schulmedizin räumt wenig Spielraum und nur geringe Möglichkeiten bei der Behandlung von Heuschnupfen ein. In erster Linie ist die Therapie symptomatisch. Gegen Augenjucken, Atembeschwerden und Fließschnupfen gibt es Tropfen oder kortisonhaltige Sprays, die die Beschwerden kurzfristig lindern, indem sie sie unterdrücken. Antihistaminika in Tablettenform halten die Immunreaktion von innen in Schach indem sie die Histaminausschüttung der Zellen blocken. Dabei sind die Nebenwirkungen dieser Medikamente, vor allem die meist begleitend auftretende bleierne Müdigkeit, die nicht selten so stark ist, dass kein wirklicher und langfristiger Vorteil mit diesem Behandlungsweg erreicht wird. Der Frühling kann von den Betroffenen so oder so nicht mehr genossen werden, und auch die Leistungsfähigkeit sinkt rapide.

Keine Frage: Geht es um akute und lebensbedrohliche Zustände wie schwere Atemnot mit Erstickungsanfällen, ist die Medizinische Notaufnahme die richtige Anlaufstelle. Man sollte nur wissen, dass die Schulmedizin lediglich – und wenn überhaupt – eine Linderung der Symptome bietet und den Heuschnupfen keineswegs an der Wurzel packt. Besonders mit dem Wissen, dass eine Allergie schnell „boostern“, also mit weiterer Einwirkung des Allergens auch immer schlimmer werden kann, sollte eine symptomatische Behandlung, wenn überhaupt, dann nur von kurzer Dauer sein.

Antihistamine als schulmedizinisches Mittel gegen allergische Reaktionen


 

Die einzige schulmedizinische Behandlung, die an der Ursache der Allergie arbeitet, ist die Hyposensibilisierung. Möglich ist sie nur, sofern ein Patient nur auf einen Stoff allergisch reagiert. Dabei wird das spezifische Allergen über einen sehr langen Zeitraum in so geringer Dosis verabreicht, dass keine allergische Reaktion auftritt. Stattdessen soll sich der Körper langfristig an den Auslöser gewöhnen, so dass das Immunsystem nicht mehr mit einer überschießenden Reaktion auf das Allergen reagiert.

Die Hyposensibilisierungsphase kann mehrere Jahre dauern, die Termine müssen dabei regelmäßig und strikt eingehalten werden. Während der Behandlung kann es zu unerwünschten Reaktionen kommen, weshalb sie nur von einem erfahrenen Arzt ausgeführt werden sollte. Als Erfolg wird bereits eine Linderung der Beschwerden verbucht. Eine Garantie dafür, vor allem eine dauerhafte, gibt es nicht.

 

Alternativmedizinische Behandlung von Heuschnupfen


Im alternativmedizinischen Spektrum gibt es eine ganze Reihe von Möglichkeiten, Heuschnupfen erfolgreich zu behandeln. Anders als in der Schulmedizin, geht es hier vielmehr darum, nicht die krankhaften Reaktionen des Immunsystems zu bekämpfen, sondern das Gesunde zu stärken. So bieten Methoden wie Homöopathie, Kräutermedizin nach TCM, Akupunktur, Balneotherapie, Bioresonanz, Eigenbluttherapie, Phototherapie und Mentales Training vielfältige und sanfte Möglichkeiten, das Immunsystem wieder in Harmonie zu bringen. Ein erfahrener Heilpraktiker sollte zudem immer auch zu einer Darmsanierung raten, denn hier sitzt – aus den oben genannten Gründen – in der Regel mit das größte Potential für eine Heilung.

 

Was kann ich selbst bei Heuschnupfen tun?


Auch wenn Du Dich als Heuschnupfen-Geplagte/r der Macht der Pollen oft hilflos ausgeliefert fühlst, gibt es eine Reihe von Dingen, die Du selbst tun kannst, um die Beschwerden zu lindern und vielleicht sogar zu heilen. Denn: Heilen können wir uns nur selbst.

Verhalten im täglichen Leben

Die Pollen lassen sich in ihrer Flugsaison nie zu 100 % meiden. Und doch kann die Belastung durch sie mit einigen Verhaltensregeln so gering wie möglich gehalten werden. Dazu gehört:

  • Vor dem Schlafengehen Haare waschen und die Straßenkleidung nicht mit ins Schlafzimmer nehmen.  
  • Lüften am besten zu Zeiten, in denen möglichst wenig Pollen unterwegs sind. In der Stadt ist das morgens zwischen 6 und 8 Uhr, in ländlichen Gebieten abends zwischen 19 und 24 Uhr.
  • Urlaubsziele liegen am besten an der See oder dort, wo wenig Pollen unterwegs sind.
  • Eine gut gepflegte und geschützte Haut bietet den Pollen wenig Angriffsfläche.
  • Wenn Pollen intensiv fliegen, möglichst nicht ins Freie gehen und keinen Sport treiben.
  • Beim Autofahren Fenster und Lüftung geschlossen halten. Viele Autos haben einen Pollenfilter.
  • Staubsauger mit Feinstaubfilter benutzen, Beutel regelmäßig leeren (lassen).
  • Eine Brille oder Sonnenbrille im Freien schützt zumindest ein bisschen.


Ernährung

Mit einer bewussten und gesunden - sprich vollwertig-veganen - Ernährung, einer geschickten Auswahl an unterstützenden Phytostoffen und der Pflege Deines Darms kannst Du Dein Immunsystem immens stärken, es wieder harmonisieren und Dich der Heilung Deines Heuschnupfens möglicherweise einen Riesenschritt näher bringen.

Wie vorhin beschrieben, spielt der Darm im Allergiegeschehen eine Hauptrolle. In jedem Fall solltest Du eine Darmsanierung in Erwägung ziehen, um Dich von Schlacken, Toxinen und krankmachenden Darmbewohnern wie Bakterien, Pilzen und Parasiten zu befreien. Sie belasten das Immunsystem stark und halten es permanent davon ab, seine eigentliche Arbeit zu 100 % und regelrecht tun zu können. Bist du davon befreit, können das Mikrobiom und die Darmschleimhaut wieder gesund und im besten Sinne funktionstüchtig werden.

Eine sehr wirkungsvolle und einfache Methode bietet zum Beispiel unser Detox-Programm. Dazu gehört unter anderem die Express Darmkur Premium. Sie löst sanft den zähen und krankmachenden Biofilm aus Deinem Darm und schleust ihn heraus. Die Amazonas Darmreinigung reinigt und entgiftet anschließend Darmschleimhaut und Leber und stärkt durch ihre einmalige Kräuterzusammenstellung gleichzeitig die Zellen. Eine Probiotika-Gabe im Anschluss an die Reinigung - zum Beispiel mit dem Protop Antioxidans – baut das Mikrobiom mit guten Darmbakterien wieder auf. Denn dort, wo die Guten in der Überzahl sind, haben die Schlechten keinen Raum mehr.

Eine Vielzahl an pflanzlichen Stoffen unterstützt das Immunsystem dabei, wieder regelrecht in seiner physiologischen Funktion tätig zu sein, anstatt auf bestimmte Reize überschießend zu reagieren. Dazu gehören unter anderem der König der Heilpilze, der Chaga, aber auch die traditionellen Anti-Allergiemittel Astragalus, Una de Gato und Lapacho sowie Grapefruitkernextrakt, Schwarzkümmelöl und MSM, das als natürliche Schwefelverbindung für physiologische Stoffwechselprozesse unerlässlich ist.

Psychischer Aspekt als Tor zu neuen Heilungswegen

Neben der Betrachtung und Beachtung der körperlichen Aspekte des Heuschnupfens, lohnt es sich – wie bei jeder Erkrankung – einen Blick hinter die seelische Bedeutung Deiner Allergie zu wagen. Denn Deine Seele drückt sich über den Körper aus und fordert Dich durch seine Befindlichkeiten auf, Feinjustierungen vorzunehmen, so dass Du dein volles Potential entfalten kannst. Es geht dabei zunächst um Bewusstwerdung. Das ist immer der erste Schritt in die Heilung. Hierfür braucht es nur Bereitschaft, etwas Mut und Forschergeist.

Werde ganz still, begib Dich, wenn Du magst, in eine Meditation und frage Dich: „Was ist die Botschaft hinter der Allergie für mich?“ Die Antwort wird sich Dir genauso offenbaren, wie Du sie verstehen kannst. Als ersten Annäherungsversuch kannst Du Dir das Wesen einer Allergie anschauen: Es ist eine überschießende Reaktion auf Stoffe, die in den Körper eindringen – ungefiltert und egal, ob sie eigentlich harmlos sind oder nicht. So kannst Du das Bild übertragen und Dich zum Beispiel fragen: Was ist in meinem Leben zu viel für mich? Was ist mir zu nahe gekommen? Wo und was möchte ich auf Abstand halten?

Wenn du das herausgefunden hast – und wahrscheinlich wirst Du die Antwort sofort wissen – und es dir ganz bewusst machst, dann kannst du im nächsten Schritt Feinjustierungen in Deinem Leben vornehmen. Bist Du diesen Schritt für Deine Seele gegangen, muss sie sich nicht mehr über den körperlichen Aspekt der Allergie ausdrücken und der Heuschnupfen kann aus deinem Leben verschwinden.

Beschwerdefrei leben ohne Heuschnupfen!


 

Kraftvolle Unterstützer aus der Apotheke der Natur


Darmsanierung

Unterstützer für das Immunsystem

 

 

Quellen:

Statistik:

1: Langen U, Schmitz R, Steppuhn H. Häufigkeit allergischer Erkrankungen in Deutschland- Ergebnisse der Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland (DEGS1). Bundesgesundheitsbl. 2013;56(5-6):698-706.

2: Poethko-Müller C, Thamm M, Thamm R. Heuschnupfen und Asthma bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland – Querschnittergebnisse aus KiGGS Welle 2 und Trends. Journal of Health Monitoring. 2018;3(1):55-9.

Ursachen:

3: Arshad, H.S. et al.: The effect of parental allergy on childhood allergic diseases depends on the sex of the child. Journal of Allergy & Clinical Immunology, 2012, 130(2): 427-434

Biedermann, T. et al. (Hrsg., 2016): Allergologie. Springer, Berlin/Heidelberg, 2. Aufl., ISBN9783642372025

Frei, T.: Globale Klimaerwärmung und deren Auswirkungen auf die Gesundheit. In: Allergologie, Nr. 8/2017, S. 320-326

Höflich, C.: Klimawandel und Pollen-assoziierte Allergien der Atemwege. In: UMID – Umwelt und Mensch – Informationsdienst Ausgabe 1 (März) 2014.

Riiser, A.: The human microbiome, asthma, and allergy. Allergy, Asthma & Clinical Immunology, 2015, 11: 35

4: Arshad, H.S. et al.: The effect of parental allergy on childhood allergic diseases depends on the sex of the child. Journal of Allergy & Clinical Immunology, 2012, 130(2): 427-434

 Portelli, M. et al.: Genetic risk factors for the development of allergic disease identified by genome-wide association. In: Clinical & Experimental Allergy 2015, 45(1): 21-31 

5: Rashid Al-Abri, Asdaf S. Al-Amri, Zaina Al-Dhahli, and Ajoy M. Varghese:  Allergic Rhinitis in Relation to Food Allergies Pointers to future research https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5892810/

 

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