Geschädigt durch Schutzimpfung – Nun endlich durch die Regierung anerkannt: Betroffene bekommen Rente

Matthias Langwasser und Marlene Kunold klären über Impfungen auf

„Menschen, die durch eine Schutzimpfung, die öffentlich empfohlen, gesetzlich angeordnet oder vorgeschrieben oder aufgrund internationaler Gesundheitsvorschriften durchgeführt worden ist, eine gesundheitliche Schädigung erlitten haben, können wegen des Impfschadens und der gesundheitlichen und wirtschaftlichen Folgen auf Antrag Versorgung in entsprechender Anwendung des Bundesversorgungsgesetzes (BVG) erhalten.“

Mit diesem Absatz beginnt die Kleine Anfrage der Abgeordneten Dr. Sylvia Groß an das Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie.

Und es ist wahr: Rund 22 Millionen Euro leistete das Land für gesundheitliche Schäden nach einer Impfung in den Jahren 2015 bis 2017. Nachzulesen in der Antwort des Ministeriums auf die Anfrage der Abgeordneten. (1)

Aber der Reihe nach: Was versteht man eigentlich unter „Impfschaden“? Und welche Voraussetzungen müssen erfüllt werden, damit Betroffene Schadenersatz erhalten? Wie viele registrierte Impfschäden gibt es? Fragen wie diese und weitere brisante Fakten soll dieser Blogartikel lüften.

Was ist ein Impfschaden?

Zu allererst muss eine grundlegende Unterscheidung getroffen werden: Impfschaden ist nicht gleich Impfreaktion. Eine Impfreaktion ist mit einer allergischen Reaktion zu vergleichen. Auslöser sind meist der eingeimpfte Erreger selbst oder die beigefügten Hilfsstoffe. Es kommt bei der Impfreaktion meist kurze Zeit nach der Impfung zu geröteten Hautarealen oder leichten Schmerzen im Bereich der Injektionsstelle. Auch leichtes Fieber, Schmerzen in den Gelenken und Extremitäten sowie Magen-Darm-Beschwerden oder starke Müdigkeit können auftreten. Diese Reaktionen klingen meist nach wenigen Tagen wieder ab.

Im Gegensatz zur vergleichsweise kurzen Dauer der Impfreaktion verschwindet ein Impfschaden nicht einfach wieder. Es handelt sich dabei vielmehr um einen rechtlichen und weniger um einen medizinischen Begriff.

Im Gesetz wird der Impfschaden als „durch die Impfung verursachte schwere bleibende Behinderung“ definiert. Der Zusammenhang zwischen Impfung und Gesundheitsschaden muss vor Gericht von einem medizinischen Sachverständigen beurteilt werden, bevor eine Entschädigung zugesprochen werden kann. (2)

In 2 Impfungen zum Pflegefall: Der Fall Florian aus Wien

Ein besonders krasses Negativbeispiel bei der Anerkennung eines Impfschadens spielte sich in Österreich ab:

Erst 24 Jahre alt war der Psychologie-Student Florian, als er nach 2 Impfungen eine Allergie und einen Herzinfarkt erlitt und schließlich die Diagnose Impfencephalitis erhielt – also eine Gehirnentzündung nach der Impfung, die ihn zu einem lebenslangen Pflegefall machte. Diese durch einen Sachverständigen diagnostizierte Erkrankung wurde jedoch nie bei der Prüfung eines Entschädigungsanspruches anerkannt. Florians Mutter übernahm die Pflege selbst und kümmerte sich 20 Jahre lang zuhause um ihren Sohn – ohne jemals auch nur einen Cent für den Aufwand dieser Pflegeleistung zu sehen.  

 Impfschäden

Der berühmte, gelbe Impfpass zur Dokumentation von Imfpungen, doch ein Impfschaden kann schwerwiegende Folgen haben

 

Schlimmer noch: Um ihn abzusichern, überschrieb die Dame ihrem Sohn ihre Eigentumswohnung – leider starb er vor ihr und sie erbte die Wohnung damit zurück. Da diese sodann als „verwertbares Vermögen“ herangezogen wurde, sollte die zu diesem Zeitpunkt 82-jährige Frau mehr als 22.000 Euro zurückzahlen, die ihr Sohn an Mindestsicherung in den Jahren zuvor erhalten hatte.

Auch wenn der Bescheid vom zuständigen Amt wieder aufgehoben wurde – eine Entschädigung für den Impfschaden erhielten weder die Mutter noch Florian selbst für das jähe Ende eines verheißungsvollen Lebens, das eigentlich gerade erst begonnen hatte. (3)

Dieser traurige Fall zeigt: Es ist trotz anerkannten Impfschadens nicht einfach, eine Entschädigungsleistung vom Staat zu erhalten – da der Schaden unter anderem auch durch in der Impfung verwendete Hilfsstoffe (z. B. Aluminium) hervorgerufen werden kann und es durch die Vielzahl dieser Hilfsstoffe schwierig ist, einen kausalen Zusammenhang herzustellen.

Weshalb werden Hilfsstoffe in Impfungen verwendet?

Ob sinnvoll oder nicht: Impfstoffe werden darauf optimiert, eine Immunantwort im menschlichen Körper auszulösen. Die Pharmaindustrie bedient sich hierfür bestimmter Hilfsstoffe oder „Adjuvantien“. 

Vor allem bei den sogenannten „Totimpfstoffen“ ist es notwendig, solche Adjuvantien zuzusetzen, da sie ansonsten zu keiner Immunantwort führen würden. Die Totimpfstoffe enthalten nur abgetötete Krankheitserreger, die sich nicht mehr vermehren können und müssen daher mit einem Hilfsstoff verstärkt werden, damit es zu der gewünschten Immunreaktion im Körper kommt. (4)

Ein Hilfsstoff, der immer wieder in gängigen Impfungen Verwendung findet, ist Aluminium. Ganz schön seltsam, wenn man bedenkt, dass sogar Ärzte vor der Verwendung von Deodorants mit Aluminium warnen, oder?

 Impfschäden

Den Impfstoffen werden Hilfsstoffe wie Aluminium zugesetzt


Die Liste der Nebenwirkungen, die Impfstoffe mit Aluminium hervorrufen können, ist auf alle Fälle lang. Auch Forscher der Abteilung für Augenheilkunde und Visual Sciences der Universität von British Columbia in Vancouver kamen zu dem Schluss:

Aluminium als das am häufigsten verwendete Impfstoffadjuvans, ist ein nachgewiesenes Neurotoxin und ein starker Immunstimulator. Das Adjuvans hat demnach auch das Potenzial, Autoimmunerkrankungen hervorzurufen – so z.B. Multiple Sklerose. (5)

Werden Impfschäden registriert?

Ärzte und Angestellte des amerikanischen Gesundheitswesens sind seit dem Jahre 1990 dazu angehalten, mögliche Impfschäden an ein zentrales Meldesystem, das Vaccine Adverse Event Reporting System (VAERS) weiterzuleiten. Auch Betroffene können sich dort melden.

Die Daten des VAERS sind öffentlich und können von jedem und jeder eingesehen werden. Eingetragen sind dort mittlerweile mehr als 500.000 Impfschadensmeldungen.

Die Dunkelziffer dürfte allerdings beachtlich höher sein: Nicht jeder Impfschaden wird gemeldet, da die Zusammenhänge häufig gar nicht erst erkannt werden. Zudem ist die Meldung freiwillig und bringt auch einen gewissen Aufwand mit sich. Viele Ärzte und betroffene Patienten melden sich daher erst gar nicht. (6)

In Deutschland war es bisher weder mit der Entschädigung noch mit der Meldung von Impfschäden besonders gut bestellt: Von 2001 bis 2011 wurden beispielsweise nur um die 400 Personen mit einem bestätigten Impfschaden registriert. Auch wenn dies für Viele ein Indiz für die verbesserte Sicherheit von Impfstoffen ist: Die Daten des VAERS und die vermutete Dunkelziffer sprechen eine andere Sprache. Zudem beginnt sich erst nach und nach ein Bewusstsein für die möglichen Nebenwirkungen von Impfungen zu entwickeln, wie die nun zugesprochene Rente der Impfschaden Betroffenen zeigt. (7)

Ist das Risiko eines Impfschadens bei Mehrfachimpfungen höher?

Vor allem bei kleinen Kindern und Säuglingen gang und gäbe: Mehrere Impfstoffe auf einmal zu verabreichen. Für die Eltern mag dies eine recht praktische und auf den ersten Blick auch angenehmere Lösung für das Kind sein: Man spart sich die aufwändigen Fahrten zum Arzt. Dass dieser Vorteil leider von den schwerwiegenden Konsequenzen, die eine Mehrfachimpfung nach sich ziehen kann, überschattet wird, wissen die wenigsten:

So untersuchte der Medizinjournalist Neil Miller vor einigen Jahren das Meldesystem VAERS mit Schwerpunkt auf Impfschäden bei Babys.

Um die 38.800 Berichte konnte er zu dieser Altersgruppe finden. Immerhin 13 Prozent der darin beschriebenen Impfschäden waren schwerwiegend: Sie führten demnach zu einem Krankenhausaufenthalt, bleibenden Schäden oder sogar zum Tod.
Dann verglich Miller, ob die Anzahl der Impfstoffe mit dem Schweregrad der Impfschäden in Zusammenhang stehen.

Das Ergebnis dieser Untersuchung: Je mehr Impfstoffe auf einmal verabreicht wurden, desto höher war die Gefahr eines Impfschadens, der zumindest zu einem Krankenhausaufenthalt führte.

Die Sterblichkeitsrate stieg ebenfalls nach einer Mehrfachimpfung – auch hier gilt: Je größer die Anzahl der in Kombination verabreichten Impfstoffe, desto höher das Todesrisiko. (8)

 Impfschäden

Eine Mehrfachimpfung bei kleinen Kindern und Säuglingen erhöht das Risiko eines Impfschadens

Kennzeichen und Kriterien zur Anerkennung eines Impfschadens

Damit ein Impfschaden als solcher vom Staat auch anerkannt und Entschädigung zugesprochen wird, werden meist folgende Kriterien zur Bewertung herangezogen:

1. Der zeitliche Zusammenhang

Um den Gesundheitsschaden mit der Impfung in Zusammenhang zu bringen, muss ein plausibler zeitlicher Rahmen vorliegen.  Demnach muss die Erkrankung klar und unmittelbar oder zumindest bald nach der Impfung begonnen haben.

Dieser zeitliche Zusammenhang allein wäre allerdings nicht ausreichend für eine Anerkennung als Impfschaden, immerhin reagieren Menschen vollkommen unterschiedlich auf Impfungen und andere externe Einflüsse. Auch die Vorgeschichte des oder der Betroffenen spielt eine Rolle sowie das Kriterium, dass die Krankheitssymptome in Zusammenhang mit dem Impfstoff bekannt sind oder es keine anderen plausiblen Ursachen gibt.

2. Das Fehlen anderer Ursachen

Die Anerkennung als Impfschaden wird wahrscheinlicher, wenn bei den Betroffenen keine akuten oder neurologischen Krankheiten, Vergiftungen oder vorangehende Infektionen bekannt waren.

Das bedeutet, dass ein vor der Impfung als gänzlich gesund geltender Mensch natürlich bessere Karten hat, für einen Impfschaden entschädigt zu werden – so tragisch dies auch klingt.

3. Bekannte oder typische Symptome

Die zwei vorher genannten Kriterien allein sind ebenfalls noch nicht ausreichend. Vielmehr muss es für die aufgetretene Erkrankung eine medizinische Erklärung geben.

Am Beispiel vom Impfstoff gegen Keuchhusten: Es ist bekannt, dass dieser Impfstoff in manchen Fällen epileptische Anfälle auslöst. Erkrankt ein kürzlich gegen Keuchhusten geimpfter Mensch also an Epilepsie, wird dieser Zusammenhang mit großer Wahrscheinlichkeit für die Anerkennung des Impfschadens miteinbezogen – was aber noch nicht bedeutet, dass er dann auch als solcher anerkannt wird.

4. Pathophysiologisch erklärbare Symptome

Bei Impfungen können natürlich auch unerwartete, bisher noch kaum bekannte oder ungeklärte Reaktionen auftauchen. Dies rührt auch daher, dass Menschen unterschiedliche medizinische Vorgeschichten haben oder beispielsweise zum Zeitpunkt der Impfung nicht vollkommen gesund sind.

Die Prüfung der vielfältigen möglichen Zusammenhänge obliegt daher immer einem Sachverständigen und ist kaum zu bewältigen. Dies ist eventuell mit ein Grund, warum Jahr für Jahr nur so wenige Impfschäden auch tatsächlich vor Gericht anerkannt werden. (9)

Wo kann ein Impfschaden in Deutschland gemeldet werden?

In Deutschland ist das Paul-Ehrlich-Institut für die Aufnahme der Meldung schwerer Impf-Nebenwirkungen zuständig. Auf der Website des Instituts findest Du entsprechende Formulare für eine solche Meldung. [1]

Lebenslange Rente nach Impfung gegen Schweinegrippe

Eine Errungenschaft bei der Anerkennung von Impfschäden gab es dieses Jahr in Koblenz: Das dort ansässige Sozialgericht entschied, dass Patienten, die nach einer Impfung gegen Schweinegrippe im Jahr 2009 die Schlafkrankheit bekommen haben, Anspruch auf lebenslange Versorgungsrente haben.

Als die Schweinegrippe grassierte wurde weltweit zur Impfung geraten. Eine Klägerin aus Kaiserslautern, damals 12 Jahre alt, ließ sich gegen die Krankheit impfen. Nur wenige Monate später litt sie unter starker Müdigkeit und weiteren Symptomen, die erst Jahre später als erste Anzeichen der Schlafkrankheit Narkolepsie diagnostiziert wurden.

Da europaweit zahlreiche Fälle bekannt wurden, die die Schlafkrankheit mit der Impfung in Verbindung brachten, sprach das Gericht der Klägerin eine Versorgungsrente von monatlich 326 Euro zu. (10)

Sei ein mündiger Patient: Informiere Dich mit unseren Büchern und DVDs

Die möglichen Nebenwirkungen von Impfungen sind weitreichend – und Du solltest darüber informiert sein! Es herrscht viel zu wenig Transparenz im größtenteils pharmafinanzierten Gesundheitssystem. Es liegt daher in Deiner Hand, die gängige Impfpraxis zu hinterfragen.

Bei uns im Regenbogenkreis-Onlineshop findest Du kritische Ratgeber und hochspannende DVDs zu dem heiß diskutierten Thema Impfen – so kannst Du Dir ein eigenes Bild machen und eine individuelle Entscheidung für Dich und Deine Liebsten treffen!

Quellenangabe:

(1) https://www.landtag.rlp.de/landtag/drucksachen/6412-17.pdf

(2) https://www.gesundheit.gv.at/leben/gesundheitsvorsorge/impfungen/impfreaktion

(3) https://kurier.at/chronik/wien/impfschaden-rechnung-fuer-den-toten-sohn/178.097.479

(4) https://www.onmeda.de/impfungen/impfstoffe_ueberblick-hilfsstoffe-(adjuvantien)-4044-7.html

(5) https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22099159

(6) https://vaers.hhs.gov/data/datasets.html

(7) https://www.welt.de/gesundheit/specials/Impfung/article12087022/Vor-der-Impfung-muss-ueber-das-Risiko-aufgeklaert-werden.html

(8) http://www.academia.edu/22603471/Millers_Review_of_Critical_Vaccine_Studies_400_Important_Scientific_Papers_Summarized_for_Parents_and_Researchers

(9) http://www.draloisdengg.at/bilder/pdf/Zur-Beurteilung-von-Impfschaeden.pdf

(10) https://www.focus.de/regional/rheinland-pfalz/urteile-impfschaden-kann-lebenslange-versorgungsrente-begruenden_id_8827383.html

Weiterführende Informationen:

[1] Meldeformulare zur Arzneimittelsicherheit zur Meldung von Impfschäden:

https://www.pei.de/DE/arzneimittelsicherheit-vigilanz/meldeformulare-online-meldung/meldeformulare-arzneimittelsicherheit-node.html 

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