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Cholesterin: Zu Unrecht verteufelt und wie man Herzkrankheiten wirklich vorbeugt

Was ist Cholesterin?

Für den Anfang ist es nützlich zu wissen, mit wem oder was man es überhaupt zu tun hat.

Der Begriff „Cholesterin“ wurde aus dem Griechischen hergeleitet und kann mit "Galle" übersetzt werden (griech. „chole“). Zudem kommt das griechische Wort für "fest" („stereos“) darin vor. Es gehört zu den Grundsubstanzen unseres Körpers und ist fester Bestandteil unseres Gewebes.

Cholesterin ist schlecht wasserlöslich, daher muss der Organismus einen Weg finden, die Fette im Blut zu transportieren. Diese Aufgabe übernehmen bestimmte Eiweißbausteine, die sogenannten Lipoproteine. Sie bestehen aus Fett (einem Lipid) und Eiweiß. Mit ihrer Hilfe wird das Cholesterin durch die Blutbahnen zu den Körperzellen transportiert. Die Lipoproteine existieren mit niedriger und hoher physikalischer Dichte, weshalb es die Unterscheidung zwischen LDL und HDL gibt. (1)

Welche Aufgaben hat Cholesterin im Körper?

Cholesterin ist ein wahrer Alleskönner. So ist es für wichtige Reparaturmechanismen zuständig, trägt zur Bildung von Zellwänden bei, regt die Produktion der Gallensäure an und steuert den Hormonhaushalt. Cholesterin ist demnach unabdinglich für einen intakten Organismus.

Auch die Fettverdauung würde ohne Cholesterin gar nicht funktionieren. Die Leber bildet mithilfe des Cholesterins Gallensäuren, die wiederum mit dem Gallensaft in den Dünndarm gelangen.

Die Vitamin D-Produktion ist ebenfalls eng an das Cholesterin geknüpft. Es ist der Grundbaustein für die Vorstufe von Vitamin D. Aus dieser Vorstufe bildet der Körper dann mithilfe des Sonnenlichts das lebensnotwendige Vitamin D. (2)

Die Studienlage zu Cholesterin: Gewollt missinterpretiert?

Immer wieder wird Cholesterin in den Medien, von der Pharmaindustrie oder von Ärzten verteufelt. Sie behaupten, dass Herzinfarkte in direktem Zusammenhang damit stehen würden, was zahlreiche Studien beweisen würden. Aber das Geschäft mit dem „bösen“ Cholesterin ist ein wahres „big business“ für die Pharmaindustrie. Allein in den USA werden mit cholesterinsenkenden Medikamenten jährlich mehr als 40 Milliarden Dollar eingenommen. Daher sollte man solche Studien erst eindringlich prüfen, bevor man sich eine Meinung dazu bildet. Insbesondere auch, von wem sie finanziert wurden.

Woher stammt die Idee, Cholesterin habe einen negativen Einfluss auf das Herz?

Die ausschlaggebende Studie für die nachfolgende Stigmatisierung von Cholesterin liegt etwa 100 Jahre zurück. Tierversuche sind unnötig und haben nichts mit der Realität zu tun:  

Ein Forscherteam aus Russland berichtete im Jahre 1909, dass sich die Aorta, also das Hauptblutgefäß, von Versuchskaninchen stark verändert, wenn man die Tiere mit Eiern, Milch und Fleisch füttert.  

Na, ist Dir der Fehler aufgefallen? Kaninchen fressen in ihrer natürlichen Umgebung gar keine tierischen Produkte, da sie sich rein pflanzlich ernähren. Dies außer Acht lassend wurde Cholesterin kurzerhand zum Feind unseres Herz-Kreislauf-Systems erklärt. Aus wissenschaftlicher Sicht wurde die Studie nicht einmal vollständig durchgeführt und doch bildet sie die Grundlage für den Mythos „böses Cholesterin“. (3)

LDL und HDL: Die Unterscheidung zwischen „gutem“ und „bösem“ Cholesterin

Wie weiter oben erwähnt, wird Cholesterin in „LDL“ und „HDL“ eingeteilt. Das schlechte Cholesterin, auch bekannt unter LDL (Low Density Lipoprotein), lagert sich an den Gefäßwänden ab. Reagiert es in weiterer Folge mit freien Radikalen z.B. durch Umweltbelastungen oder verarbeitete Lebensmittel wie Mayonnaise, Nudeln, Fleisch, zuckerhaltige Süßwaren oder Fertigprodukte, wandeln diese das LDL-Cholesterin zu Oxycholesterin um. Dieses lagert sich leichter in den Zellwänden ab, als reines Cholesterin und kann dort Schäden verursachen.

Wie die Kaninchen war der Mensch ursprünglich kaum Umweltverschmutzungen ausgesetzt und ernährte sich vorwiegend von Pflanzen. Bei unseren Vorfahren stand Fleisch nur selten auf dem Speiseplan, da die Jagd mit großem Kraftaufwand verbunden und die Beschaffung von pflanzlichen Nahrungsmitteln viel einfacher zu bewerkstelligen war (klick hier für mehr Infos zum Thema „Warum der Mensch anatomisch kein Fleischfresser ist“).

Herzgesundheit

Schlechtes Cholesterin lagert sich an den Gefäßwänden ab, verstopft diese und kann damit der Herzgesundheit schaden.

Ernährt sich eine Spezies demnach von etwas, das natürlicherweise gar nicht auf ihrem Speiseplan vorgesehen ist, oder lebt artfremd, finden im Körper gefährliche Veränderungen statt und Prozesse können nicht mehr so ablaufen, wie Mutter Natur es vorgesehen hat.

Wie man Herzkrankheiten auf natürliche Weise vorbeugt

Wenn man Herzkrankheiten vorbeugen oder diese heilen möchte, sollte man sich nicht am Cholesterin aufhängen. Cholesterin-Senker zu verabreichen und darauf zu hoffen, dass Herzkrankheiten sich nicht verschlimmern, ist wie so häufig ein reines Unterdrücken von Symptomen ohne das große Ganze anzugehen.

Wir möchten Dir hier daher 5 Tipps mit auf den Weg geben, die Du aktiv für Deine Herzgesundheit umsetzen kannst:

1. Entschleunigen und Achtsamkeit lernen

Wie bei so vielen Erkrankungen spielt auch die geistige Verfassung für die Gesundheit des Herzens eine große Rolle. Wer an ein funktionierendes Herz denkt, hat im ersten Moment einen aktiven Lebensstil vor Augen.

Doch nicht immer ist dies der Weg zu besserer Herzgesundheit. In unserer schnelllebigen Zeit zu funktionieren, Termine einzuhalten, Stress ausgesetzt zu sein – all das ist meist schon aktiv genug für den Organismus. Die wenigsten Menschen denken an Entschleunigung, wenn es um die Vorbeugung von Herzkrankheiten geht.

So untersuchte eine Meta-Studie aus dem Jahr 2013 diverse Studien in Hinblick auf blutdrucksenkende Effekte durch Meditation. Die Forscherinnen und Forscher kamen zu dem Ergebnis, dass der Blutdruck durch 15 Minuten tägliche Meditation gesenkt werden kann. Auch wenn die Unterschiede recht gering sind: Genau dieser Unterschied kann zwischen zu hohem und normalem Blutdruck entscheiden. (4)

R. H. Schneider und seine Forschungsgruppe zeigten in ihrer Studie noch etwas viel Verblüffenderes: Meditation kann nicht nur den Blutdruck senken, sondern auch die Sterblichkeitsrate verringern.

So wurde die Sterblichkeitsrate von Personen, die über einen Zeitraum von fünf Jahren regelmäßig meditierten, um 48% gesenkt. (5)

Herzgesundheit

Regelmäßiges Meditieren wirkt positive auf die Gesundheit.

 
2. Dem Körper wertvolle Fettsäuren zuführen

Der Körper kann seinen lebenswichtigen Stoffwechselvorgängen nur nachkommen, wenn er ausreichend mit essentiellen Fettsäuren versorgt wird. Er ist nicht in der Lage, diese selbst zu bilden. Daher müssen sie über die Nahrung eingenommen werden. Schwedische Forscher fanden heraus, dass Omega-3-Fettsäuren die Blutfettwerte und den Blutzuckerspiegel senken können. Zudem wird der Blutfluss gesteigert, was das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen minimiert.

Herzgesundheit

Omega-3-Fettsäuren sind gesund!

Lebensmittel mit hohem Omega-3-Anteil rein pflanzlichen Ursprungs sind Leinöl und Hanföl. Für den Körper noch einfacher umzuwandeln ist Algenöl. (6)

3. Weißdorn: Für ein starkes Herz bis ins hohe Alter

Weißdorn ist seit langer Zeit ein bewährtes Mittel bei Herzschwäche. Die Blüten, Blätter und Früchte enthalten hochkonzentrierte Flavonoide und Procyanidine, die eine schützende und stärkende Wirkung auf Herz und Kreislauf haben. Die kraftvollen Inhaltsstoffe in ihrer natürlichen Zusammensetzung verstärken sich gegenseitig und können so zur lebenslangen Herzgesundheit beitragen.

Herzgesundheit

Weißdorn als traditionelles Heilmittel.

Die Flavonoide des Weißdorns erweitern die Herzkranzgefäße und führen zu einem gesteigerten Koronardurchfluss. Dies bewirkt eine bessere Durchblutung des Herzmuskels. Damit kann sich auch die Herzleistung im Allgemeinen verbessern und hoher Blutdruck kann sich wieder normalisieren.

Weil der Gefäßwiderstand in den peripheren Arterien abfällt, wird im gesamten Körper eine gesteigerte Durchblutung erzielt. Der Herzmuskel kann stärker pumpen, das Herz wird optimal mit Sauerstoff versorgt und mit der Zeit gestärkt. (7)

4. Das Molekül des Lebens: Stickstoffmonoxid

Einatmen sollte man es nicht, innerhalb der Blutgefäße ist es jedoch ein wahrer Segen: Stickstoffmonoxid oder NO (nitric oxide) war als reines Giftgas verschrien bis eine Gruppe von Kreislaufspezialisten in den 80er-Jahren aus Beckenham in England nachwies, dass das Molekül nicht nur von Motoren, sondern auch vom menschlichen Körper selbst erzeugt wird.

Daraufhin erlebte NO eine steile Karriere: Man fand heraus, dass die Zirkulation von Stickstoff in der Natur Voraussetzung für das Leben auf der Erde ist. Im Kreislauf wird der Stickstoff von Bakterien in Verbindungen umgewandelt, die für Pflanzen, Menschen und Tiere nutzbar sind. Nitrat und Nitrit sind wichtige Zwischenprodukte in diesem Zyklus. Nach der Entdeckung der endogenen Stickstoffmonoxid-Erzeugung von Säugetieren ist ein neues Forschungsgebiet entstanden, das die potentiell nützliche Rolle von NO in der menschlichen Physiologie untersucht. In unserer Ernährung ist Gemüse die Hauptquelle von Nitrat, das einen Nitrat-Nitrit-NO-Stoffwechselvorgang antreiben kann. (8) Eine rein pflanzliche Ernährung ist also das Fundament für Dein gesundes Herz.

Die „NO-Synthase“ ist das Enzym mithilfe dessen NO im menschlichen Körper erzeugt wird. Die Ursprünge dieses Enzyms liegen 3,5 Milliarden Jahre zurück. Die Erde war in dieser Zeit ausschließlich von Bakterien besiedelt. Auch in deren Stoffwechsel spielt NO heute noch eine bedeutsame Rolle. Das Gas könnte also aus dem chemischen „Grundbaukasten“ des Lebens stammen. (9)

Und jetzt kommt die gute Nachricht für alle Naschkatzen: Eine breit angelegte Studie fand heraus, dass Schokolade in Maßen genossen zu einer besseren Herzfunktion durch die erhöhte Bildung von NO beitragen kann. Es soll außerdem die Thrombozytenfunktion verbessern und den Blutdruck sowie die Entzündungsmarker reduzieren. 7,5 Gramm dunkle Schokolade pro Tag sollen diesen positiven Effekt auf die Herzgesundheit haben. Die Forscher nehmen an, dass die sogenannten Flavanole dafür verantwortlich sind. Flavanole gehören zur Gruppe der Flavinoide, den sekundären Pflanzenstoffen. (10)

Herzgesundheit

Schokolade, vor allem vegan und mit Rohkost-Kakao, kann positiv auf die Herzgesundheit wirken.

Bei Regenbogenkreis findest Du eine große Auswahl an Schokolade mit hochwertigem Kakaopulver aus Bio-Anbau. Um die Nährstoffe bestmöglich zu erhalten, bieten wir nur Schokolade in Rohkostqualität an, die frei von tierischen Inhaltsstoffen ist.

5. Superfood gegen Herzkrankheiten: Die Wildheidelbeere

Auch die köstliche Wildheidelbeere soll zu einer Erhöhung der Stickstoffoxidproduktion in den Arterien führen. Der tägliche Konsum von Blaubeeren kann damit den Blutdruck senken und die arterielle Steifheit reduzieren. (11)

Die Pflanzenstoffe der wilden Heidelbeeren sorgen außerdem dafür, dass einer Verkalkung der Blutgefäße entgegengewirkt wird und es so zu keinen lebensgefährlichen Verstopfungen kommen kann.

Wir bieten Dir im Regenbogenkreis-Onlineshop das kraftvolle Wildheidelbeerpulver, das nicht nur mit seiner strahlend violetten Farbe und dem fruchtigen Geschmack beeindruckt. Vielmehr enthält es 20 Mal so viel OPC (= Oligomere Proanthocyanidine: Natürlich vorkommende Pflanzenstoffe, die zu den Polyphenolen zählen)  wie Goji-Beeren und ist reich an Vitaminen sowie Ballaststoffen. Ein einziger Löffel Wildheidelbeerpulver entspricht 90 g frischen Heidelbeeren!

Herzgesundheit

Das Herz-Superfood: Die Wildheidelbeere.

Um Dich vor freien Radikalen zu schützen und Deine Blutgerinnung anzuregen, empfehlen wir täglich 1-3 Löffel des köstlichen Pulvers – einfach über Dein Müsli streuen, pur essen oder in einem leckeren Smoothie genießen!

Quellenangabe:

(1)   https://www.aerztekammer-bw.de/20buerger/30patientenratgeber/a_f/cholesterin.html

(2)   https://www.immuntherapie.at/guter-stoff-boeser-stoff-cholesterin-im-faktencheck/

(3)   http://members.chello.at/meinewebseite/GottfriedLange.pdf

(4)   https://www.allgemeinarzt-online.de/praxis-herz-und-kreislauf/a/meditation-als-therapieoption-1646504

(5)   Studie von R. H. Schneider und Forschungsgruppe

(6)   https://liebeisstleben.com/2016/05/01/herzschwaeche-behandlung-8-hervorragende-natuerliche-mittel-bei-herzschwaeche/

(7)   https://www.gesundheit.de/medizin/naturheilmittel/heilpflanzen/weissdorn-eine-pflanze-fuers-herz

(8)   https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23642194

(9)   https://www.wissenschaft.de/umwelt-natur/das-wundersame-no/

(10)https://academic.oup.com/eurheartj/article/31/13/1616/418351

(11)https://jandonline.org/article/S2212-2672%2814%2901633-5/fulltext

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