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Warum der Verzehr von Milchprodukten und Eiern zum Schlachten von Tieren führt

Wie bitte? Das verstehe ich nicht! Wenn ich nur die Eier esse, tut das doch dem Huhn nicht weh. Und die Kuh stirbt auch nicht, wenn sie gemolken wird … ganz im Gegenteil … Kühe MÜSSEN doch gemolken werden, wenn der Euter voll ist.“

Ist das so? Nun ja, auf den ersten Blick mag das vielleicht derart erscheinen. Aber wie so oft im Leben, bringt erst der zweite Blick die Wahrheit ans Licht. Schauen wir uns zunächst einmal an, wie es um die tatsächliche Lage in der Eierindustrie bestellt ist. Im Anschluss werden wir die Gegebenheiten in der Milchindustrie betrachten.

Ein paar Fakten über die Eierindustrie

Süße Küken

"Oh wie süß!", wird jeder sagen. Leider nicht mehr lange, denn nach dem Sexen wandern zumindest die männlichen, flauschigen süßen Küken in den Schredder - 50 Millionen im Jahr allein in Deutschland!

Jährlich werden in Deutschland Millionen von Eiern in Privathaushalten als Frühstücks- oder Spiegelei gegessen, als Backzutat verwendet oder anderen Gerichten beigefügt. Hinzu kommen „versteckte Eier“, die sich in allerlei Fertigprodukten im Supermarkt finden und somit ebenfalls durch den Konsumenten verzehrt werden. Um diesem Bedarf gerecht zu werden, wurden beispielsweise alleine im Jahr 2013 rund 40 Millionen Hühner für die Produktion von etwa 11 Milliarden Eiern ausgebeutet.

Um diese Menge an Eiern überhaupt erreichen zu können, züchtete der Mensch aus dem ursprünglichen Bankivahuhn, welches in der Natur rein und ausschließlich zur Fortpflanzung nur ungefähr 20 Eier im Jahr legt, ein Hochleistungshuhn, welches bis zu über 300 Eier im Jahr ablegt! Damit das Huhn dies überhaupt leisten kann, werden ihm im Laufe seines kurzen Lebens permanent Hochleistungsfutter, Antibiotika und Stresshemmer verabreicht.

Wer glaubt, dass das Leben eines solchen Huhns mit dem liebevollen Ausbrüten durch das Muttertier beginnt, der irrt gewaltig. In sogenannten Elterntierfarmen werden die Tiere, die für den schier endlosen Bedarf an Legehennen sorgen sollen, in engen Käfigen gehalten. Rund um die Uhr stehen sie in ihrem eigenen Kot und bekommen niemals das Sonnenlicht zu Gesicht. Alle abgelegten Eier werden den Hühnern sofort weggenommen und in Plastikkisten verstaut. Teilweise befinden sich unter Strom gesetzte Drähte im Bereich der Eiablage, so dass das Huhn ein wegrollendes Ei nicht zurückholen kann; dies würde es nämlich von Natur aus versuchen. Stattdessen erleiden die Tiere Stromschläge und zum Teil auch starke Verbrennungen am Kopf, die im ungünstigsten Fall auch zum Tode führen können. Kein einziges Huhn bekommt jemals die Gelegenheit, ein Ei auf natürliche Weise, und damit der Natur entsprechend, auszubrüten. Sobald die Elterntiere nicht mehr den Leistungsvorgaben entsprechen, werden sie geschlachtet und einfach ausgetauscht.

Die mit Eiern befüllten Kisten werden in große Brütereien gebracht, in denen die Eier in riesigen Brutschränken künstlich ausgebrütet werden. Tausende Küken schlüpfen dort täglich, ohne Kontakt zum Muttertier, eingepfercht in Plastikkisten. Viele Küken, deren Muttertiere ihnen in der Natur helfen würden, schaffen es nicht selbständig aus der Schale und verenden bereits hier qualvoll.

Nun beginnt einer der grausamsten Prozesse, von denen Du vielleicht je gehörst hast: Die Kisten mit den kleinen, flauschigen Küken werden auf einem Förderband ausgekippt. Hier erfolgt das sogenannte „Sexen“ der Küken, das heißt, die Küken werden nach Geschlecht sortiert. Die Fließbandarbeiter/-innen werfen hierbei die weiblichen Küken in neue Kisten, die männlichen Küken verbleiben auf dem Förderband, an dessen Ende ein Schreddergerät steht. Ja, Du hast richtig gelesen … ein Schreddergerät! Hier fallen die männlichen Küken hinein und werden sozusagen lebendig zu einem Mus zerschreddert! Männlichen Küken legen im Erwachsenenalter naturgemäß keine Eier und sind somit für die Eierindustrie nichts weiter als unbrauchbarer Müll, eine Art Kollateralschaden sozusagen! Eine Alternative zum Schreddern ist das Vergasen, bei dem die männlichen Küken minutenlang einen qualvollen Tod erleiden. Das alles ist in Deutschland erlaubt und wird tagtäglich so vollzogen. Auf diese Weise werden hierzulande jährlich ca. 50 Millionen männliche Küken getötet. Eine kaum vorstellbare Zahl, jedes Jahr!

Es wird oft die Frage gestellt, warum die männlichen Küken nicht zu Brathähnchen herangezogen werden. Mal abgesehen davon, dass einem Veganer schon bei dieser Frage ganz anders wird, wäre ein derartiges Vorgehen nicht möglich, da es sich hierbei um eine andere, von Menschenhand produzierte Züchtung handelt … aber das ist ein anderes Thema.

Was passiert also nun mit den ausgesonderten, weiblichen Küken? Zumeist wird ihnen unmittelbar nach dem Sexen ohne Betäubung die Spitze ihres Schnabels abgeschnitten, damit sich die Tiere später nicht gegenseitig verletzen können, wenn sie unter tierunwürdigen Bedingungen leben müssen. Für die weiblichen Küken geht es sodann weiter in große Ställe oder Volieren, in denen sie zu Tausenden gehalten werden. Tageslicht und ausreichender Bewegungsraum sind auch hier Fehlanzeige. Im Alter von 3-5 Monaten werden sie in Legebetriebe gebracht und dort für die leidvolle Eierproduktion ausgebeutet.

Wir alle kennen die Zahlen 0 bis 3, die auf die Eier aufgedruckt sind und im Supermarkt darüber Auskunft geben sollen, aus welcher Form der Hühnerhaltung die zum Verkauf stehenden Eier kommen. Die Nummer 3 findet sich auf Eiern, die aus Käfighaltung stammen, ca. 11 %. Hierzu sei angemerkt, dass den Hennen in diesem Fall gerade einmal ein räumlicher Platz zusteht, der etwas größer als ein DIN-A4-Blatt ist. In den mit Drahtgitterböden versehenen Käfigen werden bis zu 60 Tiere zusammengepfercht, die Tiere erleiden Verletzungen und Entzündungen an den Füßen, haben rund um die Uhr Schmerzen und leben in permanentem Stress.

Viele Menschen haben bereits hier und da am Rande durch die Medien erfahren, dass die allgemeine Haltung der Legehennen in Deutschland nicht gerade tierfreundlich durchgeführt wird, verurteilen die Käfighaltung und greifen daher im Supermarkt vermehrt zu sogenannten Eiern aus Boden- oder Freilandhaltung. Das wirkt vielleicht beruhigend auf das Gewissen, aber auch hier liegt ein großer Irrglaube vor, denn den betroffenen Hennen ergeht es keinesfalls wesentlich besser.

In der Bodenhaltung (Nummer 2) müssen sich laut EU-Verordnung 9 Hennen einen Quadratmeter teilen! Die Bodenhaltung macht immerhin über 60% in Deutschland aus. Auch hier ist es äußerst stressig für die Tiere; trotz abgeschnittener Schnäbel verletzen sie sich aufgrund der Enge gegenseitig, rupfen sich die Federn aus, erleiden Krankheiten und sind immensem Leid ausgesetzt.

Nun sollte man annehmen, dass zumindest die Freilandhaltung (Nummer 1) eventuell zum Wohl der Tiere beiträgt, aber weit gefehlt. Denn auch wenn ihnen hier theoretisch (!) eine Auslauffläche im Freien zur Verfügung stünde, so wird diese bewusst vom Menschen nicht mit entsprechenden Schutzdächern, Büschen oder ähnlichem ausgestattet. Hühner fürchten sowohl Fressfeinde aus der Luft als auch am Boden, da sie von Natur aus Fluchttiere sind. So verbleiben die Tiere lieber im Stall und leben dort wie in der oben beschriebenen Bodenhaltung.

Und auch in der hoch gelobten ökologischen Erzeugung (etwas über 8%) für die sogenannten Bio-Eier ist nicht alles Gold, was glänzt. Bei schlechten Witterungsverhältnissen werden die Ausläufe kurzerhand geschlossen und schon befinden sich wiederum alle Hennen im Stall und müssen sich zu sechst einen einzigen Quadratmeter teilen. Selbstverständlich kommt es auch hier zu stressbedingten Verhaltensstörungen und Verletzungen. Im Übrigen stammen auch diese Hennen aus den oben beschriebenen Großbrütereien und wurden nicht von Muttertieren aufgezogen.

Für alle genannten Haltungsweisen gilt gleichermaßen, dass die Tiere kaum älter als 1 Jahr werden und dann komplett ausgemergelt sind. Während ihrer kurzen Lebensdauer werden sie quasi durchgehend medikamentös behandelt, sei es mit Antibiotika, Stresshemmern oder sonstigen Mitteln. Und ALLE Tiere, die nicht mehr der Leistungsanforderung entsprechen, landen letztendlich beim Schlachter, egal aus welcher Haltung sie stammen.

Nachdem nun deutlich ist, aus welchen Gründen der Verzehr von Eiern Tierleid fördert und geradewegs ins Schlachthaus führt, widmen wir uns nun der Milchindustrie und den Bedingungen, die dort vorherrschen.

Kalb am Euter seiner Mutter

Ein seltenes Bild: Ein Kälbchen wird von seiner liebenden Mutter umsorgt. In der Milchwirtschaft wird das Kalb direkt nach der Geburt der Mutter weggenommen, damit der Mensch die Milch melken kann, die einzig und allein für das Kälbchen bestimmt ist. Im Alter von 3-6 Monaten wird es dann zum Schlachter gebracht und zu Kalbfleisch verarbeitet.

Die grausame Milchindustrie

Wenn man ein Kind bittet, eine Kuh zu malen, so wird im Endergebnis immer eine Kuh mit einem riesigen Euter zu sehen sein. Warum ist das so? Haben Kühe sozusagen von Hause aus einen großen Euter, der durchgehend und ein Leben lang mit Milch gefüllt ist? Die deutliche Antwort auf diese Frage lautet: Nein! Den Kindern wird lediglich von klein auf beigebracht, dass eine Kuh stets und ständig Milch gibt. Erschreckenderweise sind die meisten Erwachsenen von dieser These überzeugt und lehren ihre Kinder genau diese Lüge.

Merke: Eine Kuh gibt nur dann Milch, wenn sie zuvor ein Kalb geboren hat!!!

Es verhält sich genauso wie bei einer menschlichen Frau; niemand würde davon ausgehen, dass eine Frau ihr gesamtes Leben lang Muttermilch in der Brust bereit hält und jederzeit stillfähig ist. Auch eine Frau produziert nur dann Muttermilch, wenn sie einem Kind das Leben geschenkt hat. Sobald das Kind abgestillt ist, versiegt der Milchfluss.

Dieses wäre bei einer Kuh eigentlich genauso, wenn da nicht der Mensch wäre, der für sich beschlossen hätte, sein Leben lang die Muttermilch einer anderen Spezies zu sich zu nehmen. Ja, ganz genau, der Mensch nimmt wider der Natur die Muttermilch einer anderen Spezies zu sich, einer artfremden Mutter! Und damit ist der Mensch auch die einzige Art unter den Säugetieren, die dieses unnatürliche Verhalten an den Tag legt. Andererseits aber käme kein Erwachsener jemals auf die Idee, die Muttermilch einer Frau tagtäglich zu trinken, und schon gar nicht die der eigenen Mutter … geschweige denn Käse oder Joghurt daraus herzustellen! Die bloße Vorstellung reicht bei den meisten Erwachsenen aus, um großen Ekel hervorzurufen.

Die Milchindustrie ist in Deutschland die umsatzstärkste Branche überhaupt. Offiziellen Angaben zufolge erzielte die Milchindustrie im Jahr 2007 einen Umsatz von 23,6 Milliarden Euro. Deutschland war in diesem Jahr mit ca. 12,6 Millionen Tonnen Milch/Milchprodukten der stärkste Exporteur aller EU-Länder. Um diesen hohen Umsatz wahren zu können, werden die sogenannten Milchkühe unendlichem Leid ausgesetzt. An dieser Stelle sei betont, dass Kühe ihrer Natur nach sehr soziale und sanftmütige Tiere sind, jahrelange Freundschaften eingehen und ihre Kinder liebevoll umsorgen. All dies wird ihnen durch die Milchindustrie vorenthalten.

Der Großteil der Kühe in Deutschland wird in viel zu engen Stallungen mit Beton- und Spaltenböden gehalten. Auf engstem Raum und unter künstlichem Licht müssen sie ihr Dasein fristen. Da sie ihrem natürlichen Bewegungsdrang nicht folgen können, leiden die Kühe teilweise an versteiften Gelenken oder verformten Füßen, was sehr schmerzhaft für die Tiere ist. In einigen Betrieben wird sogar immer noch die Anbindehaltung vollzogen, bei der die Kühe nicht einmal in der Lage sind, sich umzudrehen … und dies über Jahre! Ihre natürlichen Bedürfnisse werden hierbei komplett unterdrückt.

Stattdessen werden sie großer Qual ausgesetzt und müssen unnatürlich hohe Milchleistungen erbringen. Denn mit gerade einmal etwas über einem Jahr werden die Kühe erstmalig in den Milchbetrieben zwangsgeschwängert, das heißt, sie werden von Menschenhand besamt und somit künstlich befruchtet. Spätestens einen Tag nach der Geburt des Kalbes wird dieses seiner Mutter entrissen. Sowohl die Mutter als auch das Kalb erleiden hierbei ein unglaublich großes, traumatisches Erlebnis. Man kann sich vorstellen, wie es auch einer menschlichen Mutter ergehen würde, wenn man ihr das Baby entreißt. Tagelang rufen und schreien die Kälber aufgrund des Trennungsschmerzes nach ihrer Mutter und umgekehrt.

Die Mutterkuh wird im Anschluss über ca. 10 Monate ihrer Milch, die eigentlich für das Kälbchen vorgesehen war, beraubt, weil der Mensch unbedingt Milch bzw. Milchprodukte konsumieren will. Die normale Milchleistung einer Kuh für ihr Kälbchen liegt bei ca. 8 Litern pro Tag. Mittels Hochleistungsfutter gelingt es den Betrieben mittlerweile, bis zu 50 Litern (!) pro Tag abzumelken. Das permanente Melken der Kühe hat dann wiederum zur Folge, dass die Kühe beispielsweise unter massiven Euterentzündungen (Mastitis) und damit einhergehenden heftigen Schmerzen leiden, welche medikamentös behandelt werden müssen. Ist die Mastitis zu stark ausgeprägt, wird die betroffene Kuh kurzerhand aussortiert und geschlachtet. Sobald die Milchleistung der häufig als „Wegwerfkühe“ bezeichneten Tiere nachlässt, wiederholt sich der ganze Prozess: Die Kuh wird erneut zwangsgeschwängert, das Kalb wird geboren und der Mutter entrissen, die Muttermilch nimmt sich der Mensch; eine nicht enden wollende Schleife der Qual und des Leids.

Ist vegan extrem?

 

Normalerweise kann eine Kuh zwischen 25 und 30 Jahre werden. Aufgrund der Ausbeutung durch die Milchindustrie werden die Kühe im Schnitt nur 3-5 Jahre alt, da sie nach dieser Zeit körperlich vollständig ausgezehrt sind. Ab diesem Punkt können sie nicht mehr die geforderte Leistung erbringen, sind für die Milchindustrie nicht mehr von Nutzen und werden geschlachtet.

Was aber geschieht mit den neugeborenen Kälbern? Zunächst durchlaufen die Kälber, neben der Trennung von der Mutter, weitere schmerzhafte Vorgänge, die größtenteils ohne Betäubung vollzogen werden: Ihnen werden Ohrmarken durchgeschossen, sie werden mit einem mehrere hundert Grad heißen Eisen enthornt (um spätere Verletzungen bei möglichen Auseinandersetzungen unter den Tieren zu vermeiden) und die männlichen Kälber werden kastriert. Die weiblichen Tiere verbleiben in der Milchindustrie, werden mit künstlicher Milch großgezogen und anschließend widerfährt ihnen das gleiche Schicksal wie ihren Müttern zuvor.

Kälber, die nicht stark genug sind oder sonstige Defizite haben, die eine Aufzucht nicht lohnenswert machen, werden als Ausschussware direkt dem Schlachter zugeführt. Ansonsten kommen die männlichen Kälber zunächst in kleine Boxen, sogenannte Kälber-Iglus, und werden dort mit einer Art Ersatzmilch/Milchaustausch gemästet. Sie können sich in diesen Boxen kaum bewegen und bekommen als eigentlich reine Pflanzenfresser sogar Tiermehl aus toten Fischen als Futter verabreicht. Diese kleinen Tierbabys stehen, genau wie die oben beschriebenen Milchkühe, auf Spaltenböden, die mit Kot übersät sind. Teilweise leiden auch sie an verformten Füßen, Lungenentzündungen, Durchfall und anderen haltungsbedingten Erkrankungen. Durch das fette Mastfuttergemisch nehmen die Kälbchen ca. ein Kilo am Tag zu und werden in einem Alter von 3-6 Monaten ins Schlachthaus gebracht, in dem ihr bis dahin klägliches Leben schließlich für die Kalbfleischindustrie endet. Und so wird aus einem Tierbaby dann Kalbsleberwurst für das Abendbrot der Menschen.

Jeder, der Milch oder Milchprodukte verzehrt, trägt somit auch die Verantwortung für das Leid der Kühe und das Töten der Kälber!

Häufig hört man, dass „die Bio-Milch und das Bio-Fleisch vom Bauern um die Ecke“ ja viel besser seien als die Waren aus dem Supermarkt. Die Kühe stünden doch immerhin auf der Weide und hätten ein schönes Leben. Aber auch hier handelt es sich wieder nur um eine fadenscheinige Gewissensberuhigung, denn die Kühe auf einem Bauernhof haben ebenfalls Kälbchen geboren, die ihnen schließlich weggenommen wurden, damit der Mensch die Milch für sich beanspruchen kann. Und für die Fleischgewinnung lassen auch die Tiere auf einem Bauernhof ihr Leben im Zuge einer Schlachtung und sterben nicht an Altersschwäche. Zusammenfassend lässt sich somit sehr wohl sagen, dass der menschliche Verzehr von Eiern und Milch/Milchprodukten definitiv zum Schlachten unschuldiger Tiere führt. Und jeder Einzelne, der sich nicht vegan ernährt, trägt durch sein Konsumverhalten täglich dazu bei, dass den Tieren dieses Leid widerfährt und ihr qualvolles, kurzes Leben mit dem Tod im Schlachthaus endet.

Nur durch eine bewusste, vegane Ernährung und eine empathische Lebensweise lässt sich dieses Leid beenden. Du kannst bei jedem Einkauf erneut über das Leben oder das Sterben eines Tieres selbst entscheiden. Entscheide Dich für Liebe und Mitgefühl.

 

Text: Kerstin Ahrens

 

© Regenbogenkreis / Matthias Langwasser - Alle Rechte vorbehalten. Dieser Text und die enthaltenen Bilder unterliegen dem Urheberrecht und anderen Gesetzen zum Schutz geistigen Eigentums. Dieser Artikel darf ohne Genehmigung weder kopiert oder veröffentlicht werden. Eine Verlinkung direkt auf die jeweilige Text-Seite sowie das Teilen in sozialen Netzwerken sind erlaubt und erwünscht.
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  • Zusammenfassung

    Gute Aufklärung zum Thema und Anregung, noch einmal intensiv über das eigene Kauf- und Eßverhalten nachzudenken. Vor allem der letzte Absatz findet meine uneingeschränkte Bestätigung. Danke!

  • Warum der Verzehr von Milchprodukten und Eiern zum Schlachten von Tieren führt

    ... ich konnte leider keinen erhobenen zeigefinger erkennen. es wurde lediglich nur mit fakten aufgeklärt. da die nachfrage nach tierischen bio produkten ständig steigt, nimmt auch die massentierhaltung in dem bereich ständig zu. leider ist die beschreibung vom kälbchen und hühnchen auf der grünen wiese die ausname. von der produktion der milchprodukte mal ganz zu schweigen.

  • Zusammenfassung

    Ein sehr lobenswerter Artikel. Allerdings ist der erhobene Zeigefinger am Ende des Artikels der Sache nicht unbedingt dienlich. Der Verzehr von Eiern und Milchprodukten ist in unserer Kultur und in unseren Essgewohnheiten tief verankert und lässt sich leider nicht einfach wegzaubern. Anstatt also den Verbraucher zu belehren, dass sobald er Bio-Eier oder Bio-Milch konsumiert zum Leid der Tiere beiträgt, sollte die Klinge doch wohl an einer anderen Stelle angesetzt werden, oder? Meinen Sie den Frau Ahrens dass der Verbraucher das möchte? Ich glaube nicht - denn die wenigsten Menschen wissen um diese Misstände. (Es gibt natürlich überall Iditioten denen alles egal ist - hauptsache billig.) Aber wenn ich ein Ei esse möchte, dann möchte ich ein Produkt, von einem Tier das in einem natürlichen Umfeld leben kann. Und es gibt solche Produkte. Beispielsweise die Eier von Bauck oder Bruderhahn. Auch auf dem Dorf auf dem ich lebe, stehen die Kühe den ganzen Tag auf der Weide und die Kälber bleiben bei ihren Müttern. Das ist natürlich keine Massentierhaltung. Aber das ganze Thema sollte etwas differenzierter betrachtet werden. Wir sollten vielleicht eher daran arbeiten die Bedingungen der Tierhaltung so zu reglementieren, das weder Verstümmelung, Profit zu Lasten von Gesundheit und Wohlbefinden, noch Grausamkeit möglich sind. Und natürlich sollte jeder sein Essverhalten ernsthaft überdenken und eher zur fleischlosen Alternative greifen. Das Problem bei Aufrufen zur auschließlichen veganen Ernährung ist, das sie bei vielen Menschen eher abschreckend wirken. Vielleicht sind eher der Dialog, die Aufklärung, Bewußtsein und ein sanfter beginnender Verzicht, Mittel die Menschen wachzurütteln.

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