Unendliche verschiedene Teesorten werden weltweit konsumiert, nicht alle haben nur das Ziel den Durst zu löschen, vielen Tees wird auch eine Heilwirksamkeit bescheinigt. Das reicht vom Kamillentee über Nieren– und Blasentee, bis zum Salbeitee. Aber es gibt noch einen Tee, mit dem sich schon die Indianer gesund gepflegt haben, ein uraltes Heilmittel mit dem Namen "Lapachotee".
Was ist Lapachotee, woraus wird er gemacht? Der Tee wird aus der Rinde des Lapachobaumes, welcher in Südamerika wächst, gewonnen. Dieser jahrtausend alte Baum wurde schon seit Urzeiten wegen seiner unschätzbaren Heilkräfte geschätzt. Der Lapacho Baum erreicht eine Höhe von rund 20m und kann 700 Jahre alt werden, also ein Baum zum vererben. Die gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe werden nicht aus dem Baum gewonnen, sondern aus der rötlichen Rinde. Der Baum gehört der Gattung der fleischfressenden Pflanzen an. In der dreimonatigen Winterzeit, entfaltet der Lapachobaum seine Blütenpracht, welche sich von kleinen Insekten ernährt. Bis zu zweimal im Jahr wird der Baum von seiner innenliegenden Rinde befreit, diese wird dünn geschält und getrocknet.
Als Tee ist Lapacho wirksam gegen vielerlei Gebrechen des täglichen Lebens. Der Baum enthält viele Inhaltsstoffe wie: Calcium, Chlor, Magnesium, Kalium, Natrium, Eisen und Zink, um nur einige zu nennen. Hervorzuheben ist auch seine immunstärkende Wirkung, sowie die Anregung der Verdauungstrakte.
Zubereitung von Lapachotee: Auf ein Liter kochendem Wasser kommen gut zwei Esslöffel Tee. Die Kochzeit beträgt weitere fünf Minuten, damit sich die Inhaltsstoffe aus der Rinde lösen können, anschließend zugedeckt 20 Minuten ruhen lassen und das ganze durch ein Sieb in die Teekanne geben.
Die Lagerung des Tees: Anders als normaler Tee, sollte Lapacho Tee nicht in einer Blechdose aufbewahrt werden, da sonst die Bestandteile des Tees eine Verbindung mit diesen Behältern eingeht und dadurch sich die Wirkung reduziert, oder ganz verschwindet.