Lapacho (in Südamerika auch Pau d'Arco genannt) die innere Rinde des Lapacho-Baumes, wird von der Bevölkerung Amazoniens eingesetzt, um das Immunsystem des Körpers zu unterstützen und Parasitenbefall vorzubeugen. Lapacho eignet sich auch hervorragend, um den Organismus zu entschlacken und von Schadstoffen zu befreien. Das Rindenholz wirkt wegen seiner besonderen Bestandteile blutreinigend und hilft gegen Krankheitserreger wie Bakterien, Pilze und Viren.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Lapacho zur äußeren und inneren Behandlung einzusetzen. Die bekannteste Darreichungsart ist sicherlich der Lapacho-Tee, von dem täglich bis zu 1,5 Liter getrunken werden können. Lapachotee-Kuren dauern in der Regel vier bis sechs Wochen an. Zur Gesundheitsförderung wird Lapacho von vielen Menschen als Haustee täglich getrunken. Durch regelmäßigen Genuss von Lapacho-Tee kann der Körper bei seiner Entgiftungsfunktion unterstützt werden, denn die Flüssigkeit hilft beim Abtransport schädlicher Stoffe aus dem Organismus.
Eine andere Anwendung von Lapacho besteht darin, Bäder aus dem Rindenholz zu bereiten. Gerade zur Behandlung äußerer Beschwerden eignen sich die Lapacho-Bäder. Dem warmen Badewasser wird circa 1,5 Liter starker Lapacho-Tee hinzugefügt – weitere Badezusätze sind nicht nötig und auch nicht empfehlenswert. Circa eine halbe Stunde sollte die Badedauer betragen. Um die Wirkung nicht zu beeinträchtigen, sollte man sich schon vor dem Bad waschen. Nach dem Lapacho-Bad frottiert man sich ab, empfohlen wird zudem eine Nachruhe, die länger als eine Viertelstunde betragen sollte. Ein solches Lapacho-Bad wirkt kräftigend und besonders während der Erkältungszeit sehr wohltuend. Zusätzlich kann man Lapacho innerlich anwenden, indem man nach dem Baden einen heißen Lapacho-Tee trinkt und damit das körpereigene Immunsystem aktiviert.
Neben Vollbädern sind auch Teilbäder möglich, bei denen Körperpartien wie Hände oder Füße circa zwanzig Minuten in unverdünntem Lapacho Tee gebadet werden. Teilbäder kommen beispielsweise bei Infektionen mit Pilzen infrage. Sehr häufig wird eine Tinktur auf Lapacho-Basis in Kombination mit Alkohol hergestellt. Bei kleineren Wunden wird die Tinktur auf die betroffenen Hautareale aufgetragen. Sie besitzt wegen ihrer keimtötenden Eigenschaften einen positiven Einfluss auf die Wundheilung. Bei entzündlichen Prozessen kommen darüber hinaus Lapacho-Kompressen zum Einsatz. Dazu wird ein starker Lapacho-Tee zubereitet, mit dem anschließend sterile Tücher aus Baumwolle getränkt und auf den jeweiligen Körperteil gelegt werden. Zu beachten ist, dass insbesondere heiße (jedoch nicht zu heiße) Kompressen eine wohltuende Wirkung haben. Um das feuchte Baumwolltuch wickelt man locker trockene Tücher. Die Kompresse bleibt so lange auf der Körperpartie, wie die Wärmewirkung anhält. Sie wird erst dann abgenommen, wenn sie erkaltet ist. Je nach Art und Schwere der Beschwerden können mehrmals am Tag Lapacho-Kompressen zur Anwendung kommen. Man sollte aber immer frisch zubereiteten Tee einsetzen. Gerade im Zusammenhang mit offenen Wunden ist auf strikte Hygienemaßnahmen zu achten. Die verwendeten Tücher müssen frisch und steril sein.
Besonders komfortabel ist die Nutzung von Lapacho-Pulver oder Kapseln. Nicht immer verfügt man über ausreichend Zeit, um Lapacho-Tee zuzubereiten. Die Pulver und Kapseln können in diesem Fall eine echte Alternative sein. Die Präparate müssen mit viel Flüssigkeit aufgenommen werden. Am besten schluckt man sie mit Wasser. Auf keinen Fall sollte man koffeinhaltige Getränke, Alkohol oder Milch dazu verwenden. Kapseln und Pulver eignen sich optimal für intensive Lapacho-Kuren. Sie können auch genutzt werden, um zum Beispiel Lapacho-Wickel herzustellen. Anstelle von Lapacho-Tee wird das Pulver auf die vorbereitete Kompresse gestreut. Die mit warmem Wasser getränkte und mit Lapacho-Pulver bestreute Kompresse legt man auf die betroffene Körperstelle und umwickelt sie dann mit einem trockenen Tuch.
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Die Angaben auf dieser Seite stellen keine Heilaussagen dar. Die Produkte sind nicht dazu geeignet, Krankheiten zu behandeln oder zu heilen. Sie dienen lediglich der Ernährung und Hautpflege. Sie stellen in keiner Weise einen Ersatz für ärztliche Behandlung dar. Die Diagnose und Therapie von Erkrankungen und anderen körperlichen Störungen erfordert die Behandlung durch Ärzte und Heilpraktiker.
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