Guarana statt Kaffee und Schwarztee


Kaffee, Tee und andere koffeinhaltige Getränke werden getrunken, weil sie belebend wirken und munter machen. Doch haben diese Genussmittel auch Nachteile. Insbesondere das im Kaffee enthaltene Koffein wird sehr schnell aufgenommen, denn es gelangt über die Magenschleimhaut unmittelbar in den Blutkreislauf. Von einer schonenden Aufnahme kann nicht die Rede sein, im Gegenteil: Das Kaffee-Koffein wirkt schockartig auf den Körper.

Ganz anders verhält es sich mit Guarana oder auch Grünem Tee. In beiden Pflanzenprodukten ist das enthaltene Koffein an Ballaststoffe gebunden. Es wird darum nicht schon im Magen, sondern erst im Darm freigesetzt. Aus diesem Grund ist die Verträglichkeit von Guarana besonders hoch und selbst Menschen, denen koffeinhaltige Getränke in der Regel nicht so gut bekommen, vertragen Guarana meist gut, weil es so schonend wirkt. Die Inhaltsstoffe von Guarana werden nicht sofort, sondern nach und nach freigesetzt. Die Wirkung des Guarana Koffeins ist daher deutlich nachhaltiger als bei Kaffee oder Schwarztee.
Koffein ist keine Droge und macht daher körperlich auch nicht abhängig. Es gibt aber Menschen, die meinen, sich sehr oft mit Hilfe von Koffein aufputschen zu müssen und darum viele Tassen Kaffee am Tag trinken. Schlafprobleme, nervöses Verhalten und Reizbarkeit sind die Folge. Darüber hinaus tritt ein Gewöhnungseffekt ein, wenn Koffein in größeren Mengen regelmäßig verkonsumiert wird. Die vitalisierende Wirkung des pflanzlichen Alkaloids lässt nach. Dieser Abstumpfung des Körpers mit noch mehr Koffein zu begegnen, ist völlig falsch. Vielmehr sollten solche Menschen gänzlich für einige Zeit auf Koffein verzichten. Sind die Gewöhnungserscheinungen noch nicht so weit fortgeschritten, kann auch die Verwendung sanfter koffeinhaltiger Mittel wie Guarana eine echte Alternative sein. Denn im Gegensatz zu Kaffee tritt bei Guarana Pulver und ebenso bei Grünem Tee kein abstumpfender Effekt auf, sofern die empfohlenen Tagesdosen eingehalten werden.

Jeder Mensch reagiert individuell auf Wirkstoffe, das gilt auch für Koffein. Die richtige Tagesdosis an Gurana kann deshalb – je nach den persönlichen Voraussetzungen – von circa zwei bis maximal fünf Gramm variieren. Guarana zeigt bereits in niedriger Dosierung Wirkung. Schon kleine Mengen machen psychisch und physisch leistungsfähiger und belastbarer gegenüber Stressfaktoren. Verantwortlich dafür ist das Zusammenwirken der verschiedenen, in Guarana vorhandenen Pflanzenstoffe. Ein Teelöffel Guarana enthält ungefähr fünfzig Milligramm Koffein. Mit dieser Menge Pulver kann man bereits einen Liter wohlschmeckenden Tee zubereiten. Zum Vergleich: Eine Tasse gebrühter Kaffee enthält eine deutlich höhere Menge an Koffein – zwischen einhundert und zweihundert Milligramm. Man benötigt also wesentlich weniger Koffein, wenn man Guarana-Tee anstelle von Kaffee trinkt, um dieselbe Wirkung im Körper hervorzurufen.

Guarana ist eine bekömmliche und gesunde Alternative zu Kaffee, aber auch zu Schwarzem Tee, denn eine Tasse Schwarztee enthält ebenfalls relativ viel Koffein – bis zu einhundert Milligramm. Obgleich eine Guaranakirsche von Natur aus ungefähr dreimal so viel Koffein enthält wie eine vergleichbare Menge an Kaffeebohnen, ergibt sich bei sachgemäßer Anwendung für den Konsumenten pro Tag eine deutlich niedrigere Koffeindosis von maximal siebzig Milligramm am Tag. Das ist vergleichbar mit nur einer Tasse Filterkaffee. Es spricht also einiges dafür, von Kaffee und Schwarzem Tee auf Guarana Tee umzusteigen. Guarana ist nicht nur besser verträglich und schon in niedrigen Dosen wirksam, das Pflanzenmittel hat darüber hinaus noch viele weitere positive Auswirkungen auf die Funktion von Körperorganen und das allgemeine Wohlbefinden.

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Verzehrsempfehlung: Am Besten direkt nach dem Aufstehen einen gestrichenen Teelöffel Guaranapulver in einem großen Glas Wasser verrühren und trinken.


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Die Angaben auf dieser Seite stellen keine Heilaussagen dar. Die Produkte sind nicht dazu geeignet, Krankheiten zu behandeln oder zu heilen. Sie dienen lediglich der Ernährung und Hautpflege. Sie stellen in keiner Weise einen Ersatz für ärztliche Behandlung dar. Die Diagnose und Therapie von Erkrankungen und anderen körperlichen Störungen erfordert die Behandlung durch Ärzte und Heilpraktiker.


 













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