Die richtige Anwendung von Guarana


Damit sich die Wirkung von Guarana im menschlichen Körper optimal entfalten kann, ist die richtige Dosierung von herausragender Bedeutung. Regelmäßig eingenommen, kann sich das rein pflanzliche Mittel positiv auf die Gesundheit auswirken. Allerdings darf man es nicht übertreiben. Auch wenn Guarana nicht süchtig macht, so können zu große Mengen aufgrund des enthaltenen Koffeins schädlich sein.

Empfohlen wird eine Tagesdosis von zwei bis höchstens fünf Gramm Guarana. Das entspricht ungefähr einer Menge von einem halben bis einen Teelöffel. Nimmt man im Laufe des Tages mehr Guarana auf, können sich Probleme wie Herzklopfen, Schlafstörungen und starke Nervosität einstellen. Bei sehr hohen Einnahmemengen, circa zwanzig Gramm Guarana auf einmal, kann es schlimmstenfalls sogar zu einer Koffeinvergiftung kommen, die umgehend ärztlich behandelt werden muss. Es kommt also auf die richtige Menge und den verantwortungsvollen Umgang mit Guarana an, um von den gesundheitsfördernden Eigenschaften der Pflanze zu profitieren.

Grundsätzlich können Gesunde natürliches Guarana regelmäßig verwenden. Menschen mit gesundheitlichen Problemen sollten sich mit ihrem Arzt beraten, ob eine langfristige Einnahme von Guarana für sie empfehlenswert ist. Das betrifft ebenso Menschen, die aufgrund von Erkrankungen regelmäßig Medikamente einnehmen müssen. Die Inhaltsstoffe von Guarana können die Wirkung von Arzneimitteln beeinflussen, diese beispielsweise entweder verstärken oder herabsetzen. Deshalb ist es wichtig, vor der Verwendung von Guarana mit dem behandelnden Arzt zu sprechen.

Auch wenn die vitalisierende Wirkung des Pflanzenpräparats und Nahrungsergänzungsmittel ausreichend belegt ist, darf man Guarana nicht verwenden, um seinem Körper und Geist permanent Höchstleistungen abzufordern. Der Organismus braucht dringend auch Erholungsphasen, um neue Kraftreserven aufzubauen. Vernünftig und in kleinen Mengen eingenommen, kann Guarana jedoch helfen, mit den vielfältigen Belastungen des Alltags besser fertig zu werden. Nachteilig wirken sich größere Mengen von Guarana, langfristig eingenommen, auch in anderer Hinsicht aus. Denn der Organismus kann sich an den Wirkstoff gewöhnen und stumpft mit der Zeit ab, so dass die gewünschten Wirkungen nachlassen. Dieser Gewöhnungseffekt tritt bei kleineren Einnahmemengen in der Regel nicht auf, weshalb auch aus diesem Grund eine geringe Dosis über einen längeren Zeitraum zu empfehlen ist. Um bestmögliche Resultate zu erzielen, ist von übergroßer Vorsicht im Zusammenhang mit der Einnahme von Guarana aber ebenfalls abzuraten.

Guarana ist im Vergleich zu Kaffee und Schwarztee besonders gut verträglich, weil das Guaranin langsam und erst im Verdauungstrakt freigesetzt wird. Für eine regelmäßige Anwendung empfiehlt sich die Zubereitung von Tee aus Guarana-Pulver und ausreichenden Mengen an Wasser. Mehr als eine bis zwei kleine Dosen Guarana sollten pro Tag nicht aufgenommen werden. Kurz nach dem Aufstehen kann man eine solche kleine Dosis einnehmen, um die Geistes- und Körperkräfte zu aktivieren und leistungsfähig in den Tag zu starten. Wer Guarana nicht pur einnehmen möchte, kann das pflanzliche Mittel beispielsweise auch über Müsli streuen. Guarana wirkt circa sechs Stunden lang, am Nachmittag kann man also bei Bedarf eine zweite Dosis pur, im Tee oder auch mit der Nahrung aufnehmen. Für mehr Abwechslung empfiehlt es sich, ein wenig zu experimentieren und beispielsweise leckere Fruchtshakes (Guarana Energizer), Joghurts, Müslis oder Fitnessriegel auf Guarana-Basis zuzubereiten, wobei aber die empfohlenen Mengen pro Tag nicht überschritten werden sollten.

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