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Die Botanik von Maca


Mit der uns gut bekannten Kresse ist auch die Macapflanze verwandt. Sie gehört zu den Kreuzblütengewächsen, den Brassicaceaen. Ihre natürliche Heimat sind die peruanischen Anden. Dort gedeiht die Pflanze unter rauesten klimatischen Bedingungen. Ständig ist sie extremen Temperaturschwankungen, heftigen Winden und starker UV-Strahlung – bedingt durch die Höhenlage von teilweise über 4500 Metern – ausgesetzt. Auch die Bodenverhältnisse im peruanischen Hochland sind für das Pflanzenwachstum im Allgemeinen denkbar ungünstig. Denn saure, sedimentreiche Kalkböden sind in dieser Region vorherrschend. Maca wird jedoch mit all diesen widrigen Bedingungen fertig. Das macht Maca zu einer sehr robusten, ausgesprochen widerstandsfähigen Pflanze. Unter den Kulturpflanzen nimmt Maca einen besonderen Platz ein. Denn sie weist einen der höchsten Frosttoleranzwerte auf.

Maca wird nur etwa zwanzig Zentimeter hoch. Ihre grünen Blätter sind kraus und sternförmig angeordnet. Der oberirdisch wachsende Teil der Pflanze, die rosettenförmigen Blätter, wird von der peruanischen Bevölkerung als Frischgemüse verzehrt. Von herausragender wirtschaftlicher Bedeutung ist jedoch der Pflanzenteil, der sich dem Auge zunächst nicht darbietet: die Wurzelknollen. Die Wurzel reift unter der Erde und wird geerntet, wenn sie eine Größe von circa zehn bis zwölf Zentimetern erreicht hat. Maca bildet eine Hauptwurzel sowie sekundäre Knollenwurzeln aus.

Interessant ist der Umstand, dass Maca-Knollen ganz unterschiedliche Färbungen annehmen können – von Weiß und Gelb über Rot und Braun bis hin zu Schwarz. Ein und dieselbe Mutterpflanze bildet verschiedenartig gefärbte Knollen aus. In der Regel kommen aus einer Pflanze circa vierzig Prozent gelbe, dreißig Prozent rote und zwei Prozent schwarze Maca-Knollen, wobei der Anteil je nach Herkunftsgebiet aber stark variieren kann. So überwiegen in einigen Regionen mitunter auch die schwarzen Knollen. Jede Farbe hat ihre Vorzüge: Gelbe und schwarze Knollen verfügen beispielsweise über einen höheren Anteil an Eisen als rot gefärbte Knollen. In gelben Knollen ist der Vitamin A-Gehalt hoch, die roten besitzen einen besonders hohen Gehalt an Antioxidantien und in den schwarzen ist neben Eisen viel Kalium, Mangan und Phosphor enthalten. Hierzulande sind keine frischen Maca-Wurzeln erhältlich. Dafür wird aber Macapulver angeboten, ein Nahrungsergänzungsmittel, das aus den getrockneten Wurzeln hergestellt wird und bei schonender Verarbeitung über dieselben Wirkstoffe wie die Knolle verfügt.

Die Maca Wurzel zählt zu den Grundnahrungsmitteln der im peruanischen Hochland beheimateten Menschen. Sie liefert ihnen alle lebensnotwendigen Proteine, Mineralien und Vitamine sowie Fette und Kohlenhydrate. Maca kann auf verschiedene Weise zubereitet werden. So wird sie gekocht, gebraten oder zu Brei verarbeitet. Auch Desserts auf Maca-Basis wie Puddings kann man herstellen. Großer Beliebtheit erfreut sich darüber hinaus Maca-Saft. Die Knollen werden dazu lediglich in Wasser gekocht, um daraus einen Sud zu gewinnen. Pulver aus der geriebenen Maca-Wurzel lässt sich ebenso gut für die Küche nutzen wie frische Knollen, zum Beispiel zur Herstellung von Suppen, von Brot oder besonders energetisierenden Fruchtsaftgetränken. Durch Trocknung kann Maca haltbar gemacht werden.


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Die Angaben auf dieser Seite stellen keine Heilaussagen dar. Die Produkte sind nicht dazu geeignet, Krankheiten zu behandeln oder zu heilen. Sie dienen lediglich der Ernährung und Hautpflege. Sie stellen in keiner Weise einen Ersatz für ärztliche Behandlung dar. Die Diagnose und Therapie von Erkrankungen und anderen körperlichen Störungen erfordert die Behandlung durch Ärzte und Heilpraktiker.
















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