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Das Holz des Lapachobaums


Zu den interessantesten Pflanzen des Regenwalds zählt zweifelsohne der Lapachobaum, der über besondere Eigenschaften verfügt. Sein Vorkommen erstreckt sich über große Teile Süd- und Zentralamerikas, selbst in der Karibik sind verschiedene Unterarten des „göttlichen Baums“, wie er seit langem in seinem Herkunftsgebiet genannt wird, vorhanden. Die Inka bezeichneten Lapacho als „Bogenholz“. Denn das kriegerische Volk verwendete das extrem harte Holz unter anderem zur Herstellung von Bögen für die Jagd oder den Kampf.

Lapachoholz werden ähnliche Merkmale wie Eichenholz zugeschrieben. Es ist heute beliebtes Ausgangsmaterial für die Fabrikation von Möbeln, Parkettböden oder Schiffsplanken. Die Bäume können unter optimalen Bedingungen mehrere Jahrhunderte alt werden. Ihr Holz wird ausgesprochen vielseitig genutzt. Aufgrund seiner besonderen Inhaltsstoffe ist Lapachoholz resistent gegen Ungeziefer und kann Schädlinge möglicherweise sogar abtöten. In vielen Gebieten Südamerikas kommt der Lapacho-Baum in großen Beständen vor. Wegen seiner Widerstandsfähigkeit findet er sowohl in den Ebenen des Regenwalds als auch in den hohen Bergregionen geeignete Lebensbedingungen vor. Mittlerweile existieren schon viele Lapacho-Farmen, in denen die Bäume unter biologischen Bedingungen angebaut werden. Durch ökologische Anbau- und Erntemaßnahmen wird der Bestand der wertvollen Bäume nicht gefährdet und für nachfolgende Generationen gesichert.

Das Holz des Lapacho-Baums ist aufgrund seiner hervorragenden mechanischen und optischen Eigenschaften gefragt. Noch größer ist aber seine Bedeutung für die Herstellung spezieller Produkte wie Tees, die die Gesundheit fördern sollen. Wenn ein Lapacho Baum das Alter von circa vierzig Jahren erreicht hat, ist seine innere, rot-braune Rinde besonders reich an wertvollen Wirkstoffen. Geerntet wird die Rinde in ähnlicher Form wie die der Korkeichen, so dass der Baum dabei gesund bleibt. Die Rinde wild wachsender Lapacho-Bäume wird in der Regel einmal jährlich geerntet, während an Plantagenbäume zweimal pro Jahr Rinde gewonnen wird, die anschließend wieder nachwächst. Nach der Ernte machen die Bäume eine Ruhephase durch, um sich zu regenerieren.


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Die Angaben auf dieser Seite stellen keine Heilaussagen dar. Die Produkte sind nicht dazu geeignet, Krankheiten zu behandeln oder zu heilen. Sie dienen lediglich der Ernährung und Hautpflege. Sie stellen in keiner Weise einen Ersatz für ärztliche Behandlung dar. Die Diagnose und Therapie von Erkrankungen und anderen körperlichen Störungen erfordert die Behandlung durch Ärzte und Heilpraktiker.

 


















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Matthias Langwasser
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